CH423165A - Gasbeheizter Durchlauferhitzer - Google Patents
Gasbeheizter DurchlauferhitzerInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N1/00—Regulating fuel supply
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
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Gasbeheizter Durchlauferhitzer Die Erfindung bezieht sich auf einen gasbeheizten Durchlauferhitzer mit einer ersten Wasserarmatur, welche durch eine ein Gasventil steuernde Membran in eine Hochdruck- und in eine Niederdruckkammer unterteilt ist und neben einem Kaltwassereinlaufstut- zen und einem Anschlussstutzen für die zum Erhitzer führende Rohrleitung mindestens noch einen durch eine Verschlussschraube verschlossenen, mit der Hochdruckkammer in offener Verbindung stehenden Entleerungsstutzen und eine eine Langsamzündein- richtung aufnehmende, mit der Niederdruckkammer verbundene, durch eine Verschlussschraube verschlossene Gehäusebohrung aufweist, und mit einer zweiten Wasserarmatur,
welche durch eine einen elektrischen Schalter zum Abschalten eines gasbeheizten Umlauferhitzers steuernde Membran ebenfalls in eine Hochdruck- und in eine Niederdruckkammer unterteilt ist.
Durch die zweite Wasserarmatur mit elektrischem Schalter wird in bekannter Weise erreicht, dass beim Zapfen von heissem Brauchwasser aus dem Durchlauferhitzer ein im gleichen Raum angeordneter Umlauferhitzer für die Raumheizung ausser Betrieb gesetzt ist, so dass auch der Umlauferhitzer an die für den Durchlauferhitzer vorgesehene Gaszuleitung und Abgasführung angeschlossen werden kann.
Bei einer bekannten Ausführung ist die zweite, mit dem elektrischen Schalter versehene Wasserarmatur an dem Kaltwasserrohrbogen zwischen der ersten Wasserarmatur und zwischen der zum Wärmetauscher führenden, um die Verbrennungskammer gewendelten Rohrschlange angeordnet. Nachteilig hierbei ist, dass bei nachträglicher Installation eines Umlauferhitzers der Kaltwasserbogen durch einen solchen mit daran befestigter Wasserarmatur ein- schliesslich elektrischem Schalter ausgetauscht wer- den muss. Ausserdem ist ein besonderes Venturirohr im Rohrbogen erforderlich, um den Niederdruck an der zweiten Wasserarmatur zu erzeugen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die zweite Wasserarmatur einschliesslich des elektrischen Schalters nachträglich an den Durchlauferhitzer anzubauen, ohne dass Rohrbögen oder sonstige Leitungsteile ausgetauscht werden müssen.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die mit der Hochdruckkammer der zweiten Wasserarmatur verbundene Rohrleitung an den Entleerungsstutzen der ersten Wasserarmatur und die mit der Niederdruckkammer der zweiten Wasserarmatur verbundene Rohrleitung an die die Langsam- zündeinrichtung aufnehmende Gehäusebohrung an- schliessbar sind.
Es sind also beide Rohrleitungen ausschliesslich an bereits vorhandene Anschlüsse der ersten Wasserarmatur anschliessbar. Dieser Anschluss wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, dass die beiden Rohrleitungen zwischen der ersten und der zweiten Wasserarmatur jeweils an ihrem der ersten Wasserarmatur zugeordneten Ende in einer Rohrbuchse münden, welche auf einer in den Entleerungsstutzen bzw. die Gehäusebohrung eingeschraubten, eine Längsbohrung aufweisenden Hohlschraube angeordnet ist, die an ihrem Kopfende verschlossen ist und im Bereich der Rohrbuchse eine Ringnut und eine Querbohrung aufweist. Zweckmässig ist es, wenn die Hohlschraube für den Entleerungsstutzen durch eine an sich bekannte mit einem Überdruckventil versehene Verschlussschraube verschliessbar ist.
Vorzugsweise sind die Rohrleitungen zwischen der ersten und zweiten Wasserarmatur als Trägerelemente für die zweite Wasserarmatur ausgebildet, so
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dass besondere Befestigungsmittel nicht benötigt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; im einzelnen zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der ersten und zweiten Wasserarmatur (teilweise im Schnitt) einschliesslich der verbindenden Rohrleitungen; Fig. 2 eine Draufsicht auf die erste und zweite Wasserarmatur einschliesslich der verbindenden Rohrleitungen.
Gemäss den Fig. 1 und 2 steht ein Kaltwasserein- laufstutzen 10 mit einer ersten Wasserarmatur 11 in offener Verbindung mit einer Hochdruckkammer 12, welche von einer Niederdruckkammer 13 durch eine Membran 14 getrennt ist, die über einen Stössel 15 ein die Gaszufuhr zum Brenner 16 beherrschendes Gasventil 17 steuert. Die Niederdruckkammer 13 ist mit der engsten Stelle eines Venturirohres 18 über eine Gehäusebohrung 20, in der eine Langsamzünd- einrichtung 21 angeordnet ist, durch eine Saugleitung 19 verbunden.
An das Venturirohr 18 schliesst sich innerhalb der Wasserarmatur 11 ein Wasseran- schlussstutzen 22 an, dessen Anschlussleitung 23 über den Erhitzer 24 zum Warmwassereinlaufstutzen 25 an der Wasserarmatur 11 führt. Ausserdem sind an dieser Wasserarmatur 11 ein mit der Hochdruckkammer 12 in offener Verbindung stehender Entlee- rungssutzen 26 sowie Stutzen 27, 28, 29, 30 zur Aufnahme des Kalt- und Warmwasserzapfventils sowie für den Anschluss an eine zweite Zapfstelle und den Schwenkauslauf vorgesehen.
An den Entleerungsstutzen 26 ist eine Rohrleitung 31 angeschlossen, welche über einen Anschlussstutzen 32 zur Hochdruckkammer 33 einer zweiten Wasserarmatur 34 führt. Diese Hochdruckkammer 33 ist durch eine Membran 35 von der Niederdruckkammer 36 getrennt, welche über einen Kanal 37 in einem Anschlussstutzen 38 (in Fig. 1 um 90 versetzt) und über eine Rohrleitung 39 mit der Gehäusebohrung 20 für die Langsamzündeinrichtung 21 in der ersten Wasserarmatur 11 verbunden ist. Die Membran 35 der zweiten Wasserarmatur 34 steuert über einen Stössel 40 einen elektrischen Schalter 41, welcher einen nicht dargestellten Umlauferhitzer abbzw. einschaltet.
Die Rohrleitungen 31, 39 münden in ihrem der ersten Wasserarmatur 11 zugeordneten Ende jeweils in einer Rohrbuchse 42, 43, die auf einer in den Entleerungsstutzen 26 bzw. die Gehäusebohrung 20 eingeschraubten, eine Längsbohrung 44, 45 aufweisende, am Kopfende verschlossene Hohlschraube 46, 47 angeordnet ist. Die Längsbohrung 44, 45 der Hohlschraube 46, 47 ist mit einer Querbohrung 48, 49 versehen, die in einen durch eine Ringnut 50, 51 gebildeten Ringraum zwischen Hohlschraube 46, 47 und Rohrbuchse 42, 43 mündet.
Die in den Entleerungsstutzen 26 eingeschraubte Hohlschraube 46 ist an ihrem Kopfende durch eine mit einem Überdruck- ventil versehene Verschlussschraube 52 verschlossen. Die Wandstärke der Rohrleitungen 31, 39 ist so stark gehalten, dass diese Rohrleitungen innerhalb der Ummantelung des Durchlauferhitzers als Trägerelemente für die zweite Wasserarmatur 34 ein- schliesslich dem elektrischen Schalter 41 dienen.
Durch Abstimmung nicht dargestellter Federn wird ermöglicht, dass die zweite Wasserarmatur 34 in vorteilhafter Weise schon bei einer geringeren Was- serdurchflussmenge anspricht als die erste Wasserarmatur 11.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gasbeheizter Durchlauferhitzer mit einer ersten Wasserarmatur, welche durch eine ein Gasventil steuernde Membran in eine Hochdruck- und in eine Niederdruckkammer unterteilt ist und neben einem Kaltwassereinlaufstutzen und einem Anschlussstutzen für die zum Erhitzer führende Rohrleitung mindestens noch einen durch eine Verschlussschraube verschlossenen, mit der Hochdruckkammer in offener Verbindung stehenden Entleerungsstutzen und eine eine Langsamzündeinrichtung aufnehmende, mit der Niederdruckkammer verbundene, durch eine Ver- schlussschraube verschlossene Gehäusebohrung aufweist, und mit einer zweiten Wasserarmatur,welche durch eine einen elektrischen Schalter zum Abschalten eines gasbeheizten Umlauferhitzers steuernde Membran ebenfalls in eine Hochdruck- und in eine Niederdruckkammer unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Hochdruckkammer (33) der zweiten Wasserarmatur (34) verbundene Rohrleitung (31) an den Entleerungsstutzen (26) der ersten Wasserarmatur (11) und die mit der Niederdruckkammer (36) der zweiten Wasserarmatur (34) verbundene Rohrleitung (39) an die die Langsamzündeinrichtung (21) aufnehmende Gehäusebohrung (20) anschliess- bar sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Gasbeheizter Durchlauferhitzer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rohrleitungen (31, 39) zwischen der ersten und der zweiten Wasserarmatur (11, 34) jeweils an ihrem der ersten Wasserarmatur (11) zugeordneten Ende in einer Rohrbuchse (42, 43) münden, die auf einer in den Entleerungsstutzen (26) bzw. die Gehäusebohrung (20) eingeschraubten, eine Längsbohrung (44, 45) aufweisenden Hohlschraube (46, 47) angeordnet ist, welche an ihrem Kopfende verschlossen ist und im Bereich der Rohrbuchse (42, 43) eine Ringnut (50, 51) und eine Querbohrung (48, 49) aufweist. 2.Gasbeheizter Durchlauferhitzer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlschraube (46) für den Entleerungsstutzen (26) durch eine mit einem Überdruckventil versehene Ver- schlussschraube (52) verschliessbar ist. 3. Gasbeheizter Durchlauferhitzer nach Patentan- <Desc/Clms Page number 3> Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrleitungen (31, 39) zwischen der ersten und zweiten Wasser- armatur (11, 34) als Trägerelemente für die zweite Wasserarmatur (34) ausgebildet sind.
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