CH423341A - Pumpvorrichtung zur Entleerung eines Käsekessels - Google Patents

Pumpvorrichtung zur Entleerung eines Käsekessels

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CH423341A
CH423341A CH422065A CH422065A CH423341A CH 423341 A CH423341 A CH 423341A CH 422065 A CH422065 A CH 422065A CH 422065 A CH422065 A CH 422065A CH 423341 A CH423341 A CH 423341A
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CH
Switzerland
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pump device
pump
injector
cheese
whey
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Application number
CH422065A
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English (en)
Inventor
Henseler Erich
Original Assignee
Henseler Erich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/08Devices for removing cheese from basins
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/10Devices for removing whey from basins

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description


  



     Pumpvorrichtung    zur Entleerung eines Käsekessels
Bei der Herstellung von KÏse   ward bekanntlich    die Milch unter. Hinzuf gung von Lab in einem   Käsekessel,    erhitzt und muss dann dieser ein Gemisch von Käsebruch und Molke enthaltende Kessel   ent-      leert werden.    Bei einem friiher   allgemein gebräuchli-    chen, sehr arbeitsintensiven Verfahren wird der KÏsebruch mit einem zugleich zum Abfiltrieren der Molke dienenden Tuch aus dem Kessel herausgezogen. In neueren Anlagen lϯt man das KÏsebruch-Molkegemisch von einem hoch gelegenen oder hydraulisch nach oben verstellbaren Käsekessel in eine unterhalb    desselben angeordnete Filtervorriohtung laufen.   



  Prinzipiell wÏre es wesentlich einfacher, das Gemisch   von, dem Kessel abzupumpen.    Die bisher hierfür benützten Pumpvorrichtungen haben aber   emen    schädlichen Einfluss auf die QualitÏt des KÏses, so da¯ sich dieselben in der Praxis nicht haben durchsetzen k¯nnen. Dieser schÏdliche Einflu¯ kommt daher, dass bei den bisher benutzten Pumpen, die z.   B.    am Kesselrand befestigt wurden und deren Saugleitung zum tiefsten Punkt des Kessels hinabreichte, der KÏsebruch mit bewegten, scharfkantigen F¯rderorganen, z. B. den Schaufeln eines   Zentrifu-    galrades, oder mit Ventilen, Kolben oder dergleichen in Berührung kam.

   Dabei werden von den etwa 1-4 mm grossen   Käsebruchkörnern    kleine Partikel abgeschabt, die den sogenannten     Käsestaub      bilden, welcher die waltere Fabrikation des KÏses in sehr nachteiliger Weise beeinflu¯t. Die Erfindung be  zweckt,    diesen Nachteil zu vermeiden. Die Pumpvorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich aus durch einen Injektor, der über. eine Saugleitung mit    dem untersten Punkt des Käsekessels verbunden mst,    und durch   veine    Pumpe, deren Saugleitung zum Ansaugen reiner Molke dient und deren Druckleitung dieselbe dem Injektor, also Antriebsfl ssigkeit zuf hrt.



   Da das vom Injektor   angesaugte Käsebrudh-      Molkegemisch    nur durch den Injektor, also auf rein hydrodynamische Weise gef¯rdert wird, kommt er mit keinerlei harten, bewegten Förderorganen in Ber hrung, dae den Käsestaub verursachen k¯nnten.



   In der Zeichnung sind zwei Amsf hrungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.



  Es zeigt :
Fig. 1   eine Rumpvorrichtnng mit oben liegendem    Injektor   ;    und
Fig. 2 eine Pumpvorrichtung mit unten liegendem Injektor.



   Em in Fig.   1    im Schnitt gezeichneter,  blicher   Käsekessel l weist einen Doppehnantel    2   auf,in    dessen Hohlraum Heazdampf geleitet werden kann.



  Der Doppelmantel 2 ist von einer wÏrmeisolierenden   Verschalung3umgeben.    Ein von einem Motor 4 angetriebenes Rührwerk 5 ist, in üblicher Weise vertikal verstellbar, wie durch den Doppelpfeil   ange-    deutet ist. Wenn die Milch gerinnt, so setzt sich im   funteren Teil des Kessels l    der Käsebruch, während sich oberhalb desselben die Molke ausscheidet.



   Zum Absaugen   desstetsmitMolkegemischten      Käsebruches    ist ein Injektor 6 vorgesehen, an den ein zum untersten Punkt des Kessels 1 reichendes Saugrohr 7 angeschlossen ist. Als Antriebsfl ssigkeit f r den Injektonbetrieb dient reinie Molke, die dem Injektor 6   tuber    die Druckleitung 8 einer Elektropumpe 9 zugeführt wird, die z. B. als Zentrifugalpumpe ausgebildet sein kann. Um   demKessell    reine Molke zu entnehmen, ist ein Siebkorb 10 an   einam torusförmigen Schwimmer    11 befestigt. Ein Ende eines Schlauches 12 nagt in den Siebkorb 10 hinein und ist vorzugsweise an demselben leicht lösbar befestigt (nicht dargestellt). Das andere Ende des, als Pumpensaugleitung dienenden Schlauches 12 ist mit dem Eingang der Pumpe 9 verbunden.



   Eine Ausgangsleitung 13   fuhrt    vom Injektor 6 zu einer nicht dargestellten   Filtervomchtung,    in   wel-    chex die Molke vom   Käsebmch.    abfiltriert wird. Die Filtervorrichtun kann z. B. von   der im Schweizer    Patent Nr. 427 392 beschriebenen Art sein. Die abfiltrierte Molke wird einem Behälter 14 zugeführt, während der Käsebruch in üblicher Weise verarbeitet wird. Hinter dem Behälter 14 ist in der Zeichnung noch ein zu dieser   Verarbeitung dienernder Tisch    15 dargestellt.



   Bei der dargestellten   Pumpvorrichtung kommt    nur die reine Molke mit   bewagten, scharfkantigen      Förderorganen, nämlich    mit den Schaufeln des Zen  trifugalrades    der Pumpe   9    in Berührung. Der KÏsebruch, der mit Molke vermischt durch das Rohr 7 in den Injektor 6 gelant, kommt dagegen mit keinerlei bewegten Förderorganen in Berührung, so da¯ seine Körner nicht beschädigt werden. Während des Pumpvorganges sinkt das mit 16 bezeichnete Niveau der Flüssigkeit im Kessel   1    und mit ihm das   schwim-    mende Sieb 10.

   Das   Ruhrwerk    5, idas während des   Kochens    der Milch ben tzt wird, wird vorzugsweise auch bei Beginn des s Pumpvorganges in Betrieb gelassen, damit die Flüssigkeit im untersten Punkt des Kessels 1 nicht zu dick wird. Wenn das. Sieb 10 in den Arbeitsbereich des R hrwerkes 5 sinkt, wird letzteres stillgesetzt und vorzugsweise aus dem   Kes-    sel   1    herausgezogen. Man kann aber statt dessen auch nach   teilweiser Entleerung des Kessels l    das   Siab    10    aus demselben herausnehmen und das freie Emde    des Schlauches 12 in den Behälter 14 hineinhängen, wie dies bei 12' gestrichelt angedeutet ist.

   Auf diese Weise wird gewährleistet, dass stets genügend reine Molke zum Antrieb des Injektors 6 zur Verf gung steht, bis. die   Flüssigkeitpraktischrestlos.ausdem    Kessel 1 abgesaugt worden ist. Zur Regulierung der Menge der dom Injektor 6   zugefuhrten      Antriebs-    molke ist im Zuge der Leitung 8 ein Regulierventil
17 angeordnet.



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 untercheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 lediglich dadurch, da¯ der Injektor 6 unterhalb des Kessels 1    angeordnet ist, statt oberhalb. Infolgedess ! en    ist anstelle des im Kessel 1 nach oben führenden Saugrohres 7 ein vom untersten Punkt des Kessels   1    durch den Fu¯boden 18 hindurch abwÏrts f hrendes Saugrohr 7a vorgesehen. Das Saugrohr 7a ist oben mit einem Absperrventil 19 versehen, um beim Einfiillen der Milch in den Kessel   1    und beim Kochen ein Auslaufen derselben zu verhindern. Da sich das Regulierventil 17 unter   idem    Fussboden 18 befindet, ist es mit einem   durci.    denselben nach oben hinaus geführten Bedienungsorgan 20 versehen.



   Bei der Anordnung nach Fig. 2 genügt eine ge  ringere    Geschwindigkeit, der Antriebsmolke zur   För-    derung des KÏsebruches, da das KÏsebruch-Molkegemisch dem Injektor durch sein Eigengewicht zu  fliesst. Man wird dahar    im allgemeinen die Aus  fühnunjg    nach Fig. 2 bevorzugen, wenn der   Fabrika-    tionsraum   unterkellert    ist. Beam   Fehlen einer Unter-       kellerung hat die Ausführung nach Fig. 1 den Vor-    zug, ohne teure bauliche   Andemmgen anwendbar    zu sein.



   Es sei noch   erwÏ@nt, da¯ im Falle    von Fig.   1    das Saugrohr 7, das nat rlich auch durch einen Schlauch gebildet werdein kann, aus dem Kessel 1 zu entfernen ist, wenn derselbe gereinigt werden isoll. Daher sind auch die Leitungen 8 und 13 zweck  mässig biegsam und leicht demontierbar.    Die Pumpe 9 und der Injektor 6 k¯nne in beiden dargestellten Fällen auch zur Forderung von Reinigungsfl ssigkeiten ben tzt werden, so   daf3    die Sauberhaltung der Pumpvorrichtung keinerlei   Schwierigbeiten    macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpvorrichtung zur Entleerung eines KÏsekes s@ls, gekennzeichnet durch einen Injektor (6), der ber eine Saugleitung (7; 7a) mit dem untersten Punkt das Käsekessols (l) verbunden ist, und durch eine Pumpe (9), deren Saugleitung (12) zum Ansaugen reiner Molke dient und deren Druckleitung (8) dieselbe dem Injektor (6) als Antriebsfl ssigkeit zuf hrt.
    UNTERANS. PRÜCHE 1. Pumpvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dassdiePumpensaugleitung (12) mindestens zu Beginn ides Entleerungsvorganges die Molke aus dem Käsekessel (l) selbst über ein Sieb (10) ansaugt.
    2. Pumpvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sieb (10) an einem Schwimmer (11) befestigt ist.
    3. Pumpvorrichtung nach Unteranspruch 1, dad gekennzeichnet, dass die Pumpensaugleitung (12) auf einien BehÏlter (14) umlegbar ist, der zur Aufnahme von vom Käsebruch, abfiltrierter Molke dient.
    4. Pumpvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Injektor (6) oberhalb des Käsekeasels (l) angeordnet ist (Fig. 1).
    5. Pumpvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Injektor (6) unterhalb des KÏsekessels (1) angeordnet und seine Saugleitung (7a) oben mit eimem Absperrventil (19) versehen ist (Fig. 2).
    6. Pumpvorrichtung nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,dassimZugeder Pumpendruckleitung (8) ein Regulierventil (17) angeordnetist.
CH422065A 1965-03-26 1965-03-26 Pumpvorrichtung zur Entleerung eines Käsekessels CH423341A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1969923A1 (de) * 2007-03-16 2008-09-17 Tuchenhagen Dairy Systems GmbH Anordnung und Verfahren zur Abfuhr von Molke aus einem Bruch-Molke-Gemisch über dem sich absetzenden Bruch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1969923A1 (de) * 2007-03-16 2008-09-17 Tuchenhagen Dairy Systems GmbH Anordnung und Verfahren zur Abfuhr von Molke aus einem Bruch-Molke-Gemisch über dem sich absetzenden Bruch

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