CH423344A - Futterkrippe für Viehställe - Google Patents

Futterkrippe für Viehställe

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CH423344A
CH423344A CH756865A CH756865A CH423344A CH 423344 A CH423344 A CH 423344A CH 756865 A CH756865 A CH 756865A CH 756865 A CH756865 A CH 756865A CH 423344 A CH423344 A CH 423344A
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CH
Switzerland
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trough
feed
manger
animals
gravity
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Application number
CH756865A
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English (en)
Inventor
Kienast Heinrich
Original Assignee
Kienast Heinrich
Kienast Hans
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Publication date
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Publication of CH423344A publication Critical patent/CH423344A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/01Feed troughs; Feed pails

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


  



  Futterkrippe f r   Viehställe   
Futterkrippen für   Viehställe    sind bekannt. Sie dienen zur Aufnahme der zur Verfütterung gelangenden Nahrung in einer Rinne, allgemein Trog genannt, woraus die Tiere das Futter entnehmen.



  Dieser   Trog ist meistens in einem im Stall veranker-    ten, länglichen Sockel fest eingebaut, vor dem die Tiere angebunden sind.



   Futterkrippen dieser Ausführung haben den n Nachteil, dass sie nicht ohne Behinderung der Tiere gereinigt werden können ; ausserdem muss der Trog unmittelbar vor der Fütterung gefüllt werden, wodurch das vielfach andernorts gelagerte Futter eine , den Tieren unbekömmliche Temperatur haben kann, es sei denn, es werde einige Stunden vor der F tterungszeit zur Temperierung in den Stall und erst hernach in den Futtertrog gebracht. Dieses Vorgehen erfordert eine mehrfache Manipulation und bedingt demzufolge einen Zeitverlust. Ein weiterer Nachteil dieser Ausführungsart ist der, dass die kurz angebundenen Tiere in   der Liegestellung durch die    Futterkrippe gezwungen werden, ihre Köpfe auf die Seite zu   drehan, wodurch    die bequeme Lagerung und Ruhe der Tiere beeinträchtigt ist.



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der erwähnten Nachteile und betrifft eine Futterkrippe f r   Viehställe, die sich datdurch auszeichnet, dass der    das Futter aufnehmende Trog   um    eine zu seiner Schwerachse parallele Welle schwenkbar gelagert ist und dass Mittel zum Begrenzen der Schwenkung zwischen zwei stabilen Lagen des Troges vorhanden sind. In der einen Lage ist der Trog vorteilhaft so geschwenkt, dass die Tiere daraus ihre Nahrung   entnehmen können, wogegen m der ändern    Lage der Trog von den Tieren weggeschwenkt ist, so da¯ sie das Innere des Troges nicht erreichen können'und genügend Platz haben, um sich auch in   angebunde-    nem   Zustand beq2iem hinlegen zu können.   



   Einzelheiten der Erfindung ergeben sich au   us der       nachfolgenden Beschreibung, der zugehörigen Zeich-      nung    und den Ansprüchen.



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist rein beispielsweise in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert.



   Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Futterkrippe gemäss der Erfindung in der Stellung für die   Futtereinlegung.   



   Fig. 2 ist eine analoge Darstellung der gleichen Futterkrippe e in der Stellung f r die Futterentnahme durch die Tiere.



     Die dargestellte Futterkrippe weist einen    die zum   Verfüttern    bestimmte Nahrung aufnehmenden Trog 1 auf, dessen Länge den örtlichen Gegebenheiten angepasst ist und der eine Umgrenzungswand 2 von   kegelsohnittähnlicher Querschnittsform    hat. Die   IF      nense. ite    2a   derUmgrenzungswand    2 des Troges   s 1    ist derart beschaffen, dass sie durch die f r die Tiere bestimmten festen und flüssigen Nahnungsmittel nicht angegriffen wird, um rückwirkend die biologische Zusammensetzung des Futtens nicht zu   beeinträchti-    gen.

   Der Trog 1 weist an der Aussenseite   2b    der Wand 2 beiderseits der Schwerachse S je eine Reihe von Lappen 3 und 4 auf, an denen mittels Bolzen 5 'und 6 Stützen 7 und 8 hängend und schwenkbar gelagert sind. Die Anzahl der in Abständen   voneinan-    der angeordneten Lappen und Stützen richtet isich nach der Länge des   Troges l. Die Stützen jeder    Reihe sind durch Stangen 7a und 8a untereinander verbunden.



   Die Längsränder 9 und 10   des Troges l sind    verstärkt, beispielsweise durch Bördelung (nicht gezeichnet) oder durch Leisten 11 und 12. Die Ver StÏrkungen sind abgerundet, um. die Tiere vor Verletzungen durch scharfe Kanten zu schützen. 



     An der Aussenseite 26    A u ¯ e ns e i t e 2 b der Wand 2 des Troges   1      sied    ferner Streben 13 und 14   befestigt,    welche den Trog   1    mit einer in Lagern 15 drehbar abgestützten Welle 16 verbinden. Die Anzahl der Streben 13 und 14 und der Lager 15 richtet sich nach der Lange Ïn g e des Trog   es 1    1 ; sie sind in Abständen voneinander angeordnet.



   Die Welle 16 befindet sich unterhalb der Schwerachse S des Troges 1 und au¯erhalb des letzteren auf der konvexen Seite 2b der Wand 2.   Durci    diese Anordnung der Welle 16 ist der Trog 1 im labile Gleichgewicht, g e w i c h t wenn sich die Schwerachse   S    in der durch die Achse, der Welle 16   gehenden senkrechten    s e nk r e ch t n Ebene E befindet, die in der   Zeichnung strichpunk-    tiert   dargestellt    s t e   @   t ist.   Aus dieser    labilen   Gleichgewichts-    lage kann der Trog 1 durch Schwenkung um die Welle 16 in zwei stabile Lagen gebracht w e r d e n die in Fig.   1    bzw. 2 dargestellt s in d
Die in Fig.

     1    gezeigte   Stellung dient für die    d i en t f  r di e   Futtereinlegung in    e i nl e gu n g i n den Trog   1.    Die   Schwenkbewe-      gung    in Richtung der Stellung f r   die    Futtereinlegung wird durch die St tzen 7 begrenzt, wenn -diese auf dem Boden aufstehen.



   Es ist   zweckmässig,    a ¯ i g die in Fig.   1    gezeigte stabile Lage des   Troges    s d u r h passende Wahl s e n d e W ah 1 der   Lange    der Stützen 7 und der Lage der Lappen 3 an der Aussenseite   26    der Wand 2 des Troges   1    so festzulegen, da¯ der Längsrand 9 mit der Leiste 11, in eine f r die   Futtereinlegung'günstige    ti g e Stellung zu liegen kommt, während der Längsrand 10 mit der Leiste 12 in solcher Höhe liegt, dass den Tieren bei , dieser Stellung des Troges 1 o g e s l die Futterentnahme nicht   möglich    ist.



   Beim Schwenken des Troges l um die Welle 16 in die beschriebene Stellung   finir    die   Futtereinlegung    schwenken die Stützen 7 um die d i ¯ Bolzen 5 an den Lappe 3 3 und beenden beim Auftreffen auf den Boden die Schwenkbewegung des d e s Troges   1.    Gleich zeitig   schwenken die Stützen    S t  tz e n 8   bai    dieser Bewegung des Troges   1    um die Bolzen 6 an den Lappen 4 und legen n d l e g e n sich bei der Endstellung des Troges   1    an dessen Aussenseite   2b    der   Umgrenzungswand    2.

   In dieser Lage sind die Stützen 8 und deren Verbindungsstange u n g s s t a n g e 8a   finir    die Tiere in keiner Weise   stö-      rend.   



   Die andere, in Fig.   2      gezeigte    stabile Lage des Troges   1    dient der Futterentnahme d r c h d i e T i e re Die Schwenkbewegung des Troges in diese d i es e Lage ist   durci    h d as A uf s t h e n der Stützen 8 auf dem Boden. begrenzt,wobei die Endstellung durch die Lage der an der   Aussenseite 26    e n s e i t e 2 b der Wand 2 befestigten Lappen 4 und die Lange der Stützen 8 bestimmt ist. es t t i t
Es ist vorteilhaft, f r die Futtereinlegung (Fig. 1) eine   grössere    Schwenkm¯glichkeit des Troges   1    zu schaffen als   finir    die Futterentnahme durch die Tiere (Fig.

     2).    Diese Anordnung hat den Vorteil der leichteren   Reinigungsmöglichkeit    des d s Troges l sowie der bequemeren   Futtereinlegung    und hindert zudem die Tiere daran, das im Trog   1    bereitgestellte Futter vor der F tterungszeit zu erreichen, da der   Longs-    rand 10 mit der Leiste 12   in dieser Trogstellung      (Fig.      1)    zu hoch sind, als dass die Tiere zum Futter   im Innern Ides Troges 1    gelangen könnten. Diese   vorbeilhafte vergrösserte. Schwenkmöglichkeit    des Troges 1 lässt sich auf einfache Weise dadurch erreichen, dass die Lage der Lappen 3 und die Länge der Stützen 7 entsprechend gewählt werden.



   Die Längsränder 9 und 10   mit den Verstärkungs-    leisten   11    und 12 können als Handhaben zum Schwenken   Ides Troges 1 von    der Stellung für die   Futtereinlegung (Fig. l)    in ; die Stellung für, die   Futter-    entnahme durch die Tiere (Fig. 2) oder umgekehrt. ben tzt werden. Die Schwenkung des Troges 1 kann aber auch mit Hilfe von zu diesem Zweck vorhandenen Hebeln oder einer anderen Vorrichtung (beides in der Zeichnung nicht dargestellt) durchgeführt werden, was besonders bei grosser Länge der Futterkrippe vorteilhaft ist.



   Es ist zweckmässig, aber nicht unbedingt notwendig, die beiden Enden des Troges 1 je durch eine Wand 17 abzuschliessen. Ein solcher Abschluss hat den Vorteil, dass die Tiere an den Enden das Troges l das Futter bai der Futterentnahme nicht aus dem Trog   fheraus    auf den Boden werfen können, wodurch   gewisse Futtermengen verschmutzt oder    der Ernährung der Tiere entzogen würden. Der gewisse Nachteil eines solchen Abschlusses besteht darin, dass die   Remigung    des Troges erschwert wird und einen erhöhten Zeitaufwand erfordert.



   Es ist vorteilhaft, der   Umgrenzungwand      2 des    Troges   1,    wie   erwähnt, eine kegelschnittähnliche    Querschnittsform zu geben. Dabei kann die ganze Umgrenzungswand 2 der Randlinie eines Kegelschnittes folgen ; es kann aber auch nur der Boden des   TrogeslkegelschnittförmigenQuerschnittsver-    lauf haben, während die übrigen Partien der Umgrenzungswand 2 eben sind und an den genannten Kegelschnitt tangential anschliessen (in der Zeichnung nicht dargestellt).



   Die   beschriebene Futterkrippe für Viehställe ist    besonders für solche Stellungen   gedacht lund günstig,    die auf der Kopfseite des Standortes für die Tiere einen Durchgang haben. Sie weist gegenüber den bekannten Futterkrippen   sine Reihe    von Vorteilen auf : Befindet sich die Futterkrippe in der in Fig.   1    , gezeigten Stellung, kann sie beliebig lange vor der   Fütterungszeit    mit der den Tieren zu verfütternden Nahrung   basohickt werden, ohne für die Tiere    erreichbar zu sein.

   Die Möglichkeit der frühzeitigen Beschickung der Futterkrippe mit Nahrung ist be  sonders dann wichtig, wenn    das Futter bei niedriger Temperatur, beispielsweise in einem Silo, gelagert wird ; es nimmt dann bis zur   Fütterung. die Tempe-    ratur des Stalles allmählich an und ist so für die   Tiere bekömmlicher. Durch das Schwenken des    Troges 1 in die   Fütterlungslage    gemäss Fig. 2 bekommen all, e Tiere das Futter gleichzeitig vorgesetzt. Wenn nach der Fütterung der Trog wieder in die in   Fig. 1    gezeigte Lage zurückgeschwenkt wird, entsteht Tür die Tiere vermehrt Platz, so dass sie. sich bequem hinlegen können, ohne den Kopf zur Seite drehen zu müssen.

   In dieser Stellung der Futterkrippe kann zudem das Innere des Troges   1    gut gereinigt werden,   ohns    dabei durch die Tiere behindert zu werden oder die Tiere   zu belästigen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Futterkrippe für Viehställe, dadurch gekennzeich- net, da¯ ein das Futter aufnehmender Trog (1) um eine zu seiner Schwerachse (S) parallele Welle (16) schwenkbar gelagert ist und da¯ Mittel (3 und 4,5 und 6,7 und 8) zum Begrenzen der Schwenkbewe- gung zwischen zwei stabilen Lagen des Troges vor handen sind.
    UNTERANSPR¯CHE l. Futterkrippe ach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (16) annähernd unterhalb der Schwerachse (S) des Troges (1) und ausserhalb der konvexen Seite (2b) der Umgrenzungswand (2) des Troges (1) angeordnet ist.
    2. Futterkrippe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Au¯enseite (2b) der Um grenzungwand (2) beidseitig der Schwerachse (S) des Troges (1) schwenkbar gelagerte, hängende Stüt- zen (7 und 8) angeordnet sind, welche die Schwenk barkeit des Troges (1) begrenzen 3. Futterkrippe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbarkeit des Troges (1) aus seiner labilen Gleichgewichtslage in die eine stabile Lage gober ist als in die andere.
    4. Futterkrippe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,, dass Versteifungsleisten (11 und 12) an den Längsrändern (9 und 10) des Troges (1) vorhanden sind.
    5. Futterkrippe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgrenzungswand (2) des Troges (1) eine kegelschnittähnliche Queischnitts- form (2b) aufweist.
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