DE275407C - - Google Patents

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DE275407C
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Germany
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trough
horse
shear
feeding
hooks
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C5/00Draught assemblies
    • B62C5/02Shafts, poles, or thills; Mountings thereof, e.g. resilient, adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V3?
Beim Füttern der in Scherbäumen eingeschirrten Pferde in den Pausen während der Fahrt auf der Straße werden bisher Futtergefäße verwendet, die durchaus ungeeignet sind und die den Pferden nicht so sehr zur Befriedigung des Nahrungsbedürfnisses als zur Qual dienen. Entweder werden die Futtergefäße am Kopf der Pferde befestigt — Holz- oder Blecheimer oder Säcke — oder sie werden an den Scherbäumen angehängt. In beiden Fällen sind sie am ungeeigneten Ort; denn im ersteren Falle steckt das Pferd mit dem Maul entweder zu tief im Futter, oft bis an die Augen, so daß es nicht atmen und oft auch nicht sehen kann, oder es kann das Futter bei gewöhnlicher Kopfhaltung nicht erreichen, wenn es nicht den Futterkübel oder -sack auf eine geeignete Unterlage aufsetzt und so verständiger handelt als der es fütternde Mensch. Im zweiten Falle sind namentlich bei Scherbäumen, die stets schräg nach aufwärts gerichtet sind, daran angehängte Futtergefäße zu hoch, d. h. zu dicht unter dem Kopf und auch, da die Scherbäume nicht lang genug sind, zu dicht vor der Pferdebrust angebracht, das Pferd muß daher unnatürlich den Kopf zurückdrängen, um in den Futtertrog hineingelangen zu können. Dabei ist es bei allen den genannten Füttereinrichtungen ausgeschlossen, daß dem Pferde neben dem Trockenfutter auch gleichzeitig Wasser gegeben wird, oder daß ihm Wasser in dem in dem Scherbaum hängenden Futtergefäß gereicht wird. Der Kutscher ist immer gezwungen, das Wassergefäß so lange festzuhalten, wie das Pferd trinkt. Ist der Kutscher nicht anwesend, kann das Pferd nicht trinken.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Füttervorrichtung, die diese Ubelstände in vollkommenster Weise beseitigt. Der Futtertrog, der nicht nur für Trockenfutter, oder auch für Wasser und auch für beides gleichzeitig, sondern auch für Heu verwendbar ist, ist an den Scherbäumen mittels angelenkter' Tragestangen durchaus sicher befestigt, und er befindet sich in der für das Pferd besten Lage, so daß dieses bequem das Futter erreichen kann.
Die Füttervorrichtung ist auf der Zeichnung in der Fig. ι in einer Seitenansicht, in der
Fig. 2 im Grundriß, beide Male in der Anbringung an einem Scherbaum, dargestellt.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht,
Fig. 4 ein Grundriß und
Fig. 5 ein Querschnitt des Futtertroges nach A-B der Fig. 3 und 4.
α sind die schräg nach oben gerichteten Scherbäume des Wagens, an denen um Bolzen b drehbar je eine Stange c mit hakenförmig gebogenen Enden d befestigt ist, so daß sie aus der ausgezogenen Lage der Fig. 1 in die punktierte geschwenkt werden kann, in welch letzterer sie mit dem Hakenende in ösen e eingreifen, die an dem Scherbaum befestigt sind. In der ausgezogenen Lage dagegen ruhen die Stangen c in an den Enden der Scherbäume sitzenden, nach unten gerichteten Haken f. Diese sind von solcher Länge, entsprechend der Neigung der Scherbäume,

Claims (1)

  1. daß die Stangen c wagerecht liegen. In die Hakenbiegung d der Stange c wird ein Futtertrog g mit den an ihm angebrachten Ansätzen h eingehängt. Diese Ansätze h haben solchen Querschnitt, daß sie in die Hakenbiegung d passen, wodurch der Futtertrog eine vollkommen gesicherte Lage gegenüber den Scherbäumen erhält. Die Ansätze h haben,, wie aus Fig. 3 hervorgeht, nach unten umgebogene Nasen i, die das Herausgleiten der Ansätze aus den Haken d unmöglich machen, also die Lage des Futtertroges sichern. Dieser Futtertrog kann aus irgendwelchem Material hergestellt sein, dargestellt ist er mit einem oberen verstärkten Rand m,. der entweder als Träger für einen Trog aus Blech oder aus Segelleinen dient. Dieser Trog dient im allgemeinen nur zur Verabreichung von Trockenfutter, Hafer, Häksei und Heu. In letzterem Fall wird über den Trog ein Gitter k gelegt, und in irgendeiner Weise mit diesem lösbar verbunden, so daß das im Trog untergebrachte Heu darin festgehalten wird und nicht vom Pferde herausgerissen und verstreut werden kann. Für das Tränken ist, wenn nicht der Futtertrog g benutzt werden soll, ein besonderes Gefäß I vorgesehen, welches, falls der Futtertrog g aus Blech oder einem anderen festen Material besteht, eine diesem ähnliche Form hat und in den Trog g eingesetzt wer-, den kann. Dieses Gefäß für Wasser ist kürzer als der Trog, und es ist daher möglich, dem Pferde gleichzeitig Trockenfutter und Wasser vorzusetzen.
    Durch geeignete Stellung der Tragestangen c sowie richtige Biegung der Haken d ist es daher möglich, dem Futtertrog auch bei sehr ungünstig stehenden Scherbäumen, die zum Pferdemaul richtige Stellung und eine feste wagerechte Lage zu geben, so daß das 4, in ihm enthaltene Wasser nicht verschüttet wird.
    Paten τ-An Spruch:
    Füttervorrichtung für in Scherbäumen eingeschirrte Pferde, dadurch gekennzeichnet, daß an den Scherbäumen (a) mit nach oben offenen Haken (d) versehene Tragestangen (c) angelenkt sind, die in der Ge- 5< brauchsstellung in an den Scherbäumen angebrachten Haken (f) ruhen und einem Futtertrog (g) mit ihren hakenförmig umgebogenen Enden (i) zur sicheren Unterstützung in wagerechter, geeigneter, zum Pferdemaul richtiger Lage dienen, bei Nichtgebrauch aber herumgeschlagen und neben die Scherbäume gelegt und dort in einer geeigneten Ruherast (β) gehalten werden, wobei der Futtertrog durch ein leicht darauf zu befestigendes Gitter (k) in eine Heuraufe umgewandelt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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