Webschützen mit stossgefährdeten Ein- und/oder Anbauteilen Der erfindungsgemäss ,ausgebildete Webschützen mit stossgefährdeten Ein-,und/oder Anbauteilen kenn zeichnet sich dadurch, dass die Sehussspulenhalterung um eine quer zum Schützenboden verlaufende Achse verdreh-, .ein- und teststellbar ausgebildet ist.
Dadurch ergeben sich eine Raihe von Vorteilen, .die vor allem darin bestehen, @dass idie hohen Werk stoffbeanspruchungen der Halterung wegfallen, :die beim :aussermittigen Einschlagen -der Schussspulen bis her unvermeidbar waren.
Durch idie erwähnte Ein- und Feststellbarkeit, kurz Justieren genannt, können ,schädliche Auswirkungen des .aussermittigen Einschla- gens beseitigt wenden, womit die Werkstoffüberbe anspruchungen in Fortfall kommen, die idazu führten, ,
dass die im allgemeinen aus Federklemme und Ab- gleitbügel bestehende Klemmfederanordnung zu vie len Brüchen führte.
Besondere Vorteile ergeben sich dann, wenn zwi schen Webschützen und Schussspulenh.alterung Kör per oder Schichten aus elastisch nachgiebigen Werk stoffen liegen, so (dass sich .die Stossbeanspruchungen wesentlich vermindern, die beim Schützenschlag bzw. beim Auffangendes Schützens entstehen.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn Federklemme und Abgleitbügel einer als Klemmfederanordnung .ausgebildeten Schussspulen- halterun.g ein Verbindungsstück aus elastisch nach giebigen Werkstoffen aufweisen, das :
den vom Ab- gleitbügel begrenzten Raum balkenartig so idurch- setzt, .dass sein Mittelteil den erwähnten Raum völlig oder im wesentlichen .ausfüllt, so dass idie überstehen# Iden Balkenteile frei durchfedern können.
Das ist zwar bereits vorgeschlagen worden, aber lediglich deshalb, um diese Teile zu einem gemeinsamen Ein- #baukörper vereinigen zu können, der dadurch ent steht, dass das Verbindungsstück an die Federklemme bzw. an den Abgleitbügel anvulkanisiert,
anpolyme- risiert oder sonsuwie untrennbar mit diesen Teilen verbunden ist. Eine ,derartige -stoffliche Ver; inigung sst zwar auch gemäss vorliegender Erfindung mög lich, ,aber nicht notwendig.
Weitere Vorteile ergeben sich dann, wenn zwi schen den zum Schützenboden parallel verlaufenden Schenkeln des Abgleitbügels ein Distanzrohr .ange ordnet eist, in dessen Hohlraum der zur Mustierung und Festlegung der Klemmfederanordnung im Web- @schützenkörper vorgesehene Verbindungsbolzen liegt.
Das Distanzrohr ermöglicht es, den Verbindungsbol- zen mit jeder gewünschten Kraft anzuziehen, ohne dass dabei Kräfte auf das Verbindungsstück ausgeübt werden, :das zur Aufnahme dieser Kräfte nicht ,ge- eignet ,ausgebildet ist bzw. dessen freies Federungs- vermögen idadurch beeinträchtigt würde.
Aus -densel ben Gründen ist die in Richtung des Verbindungs- bolzens gemessene Höhe der .Klenunfeder zweck mässig kleiner als der in gleicher Richtung gemessene Abstand der Schenkeldes Abgleitbügels; in den :
da durch gebildeten .Räumen können Teile des Verbin- dungsstückes .aus elastisch nachgiebigen Werkstoffen liegen, so d'ass die metallische Berührung zwischen der Klemmfeder und dem Abgleitbügel fortfällt,
die infolge der sich ständig ändernden Relativlage zwi schen beiden Teilen zu Verschleisserscheinungen und einer unnötigen Beeinträchtigung des Federungsver- mögens ödes elastischen Werkstoffes führen würde.
Ist mindestens (die :dem Webschützenboden zuge- kehrte Begrenzungsfläche des Abgleitbügels mit ela stisch nachgiebigen Werkstoffen abgekleidet oder ist der Abgleitbügel Tals Träger von Körpern .aus diesen Werkstoffen, etwa plattenförmigen Belägen, ausge- staltest,dann führen bereits verhältnismässig geringe,
vom Verbindungsbolzen ausgeübte Anzugskräfte zu einem ausreichenden Festlegen der Klemmfeder- anordnung am Webschützenkörper, well hohe Rei- bungskräfte auftreten.
Bei Bildung eines einheitlichen Bauteiles aus Ab- gleitbügel, Federklemme und Verbindungsstück ste hen zweckmässig nur die idem Schützenboden zuge wandten und/oder abgekehrten Begrenzungsflächen :
des Verbindungsstückes mit den Schenkeln ides Ab- gleAbügels mittels Schichten in Verbindung, :die durch Anvulkanisieren oder Anpolymerisieran :
hergestellt sind. An den übrigen Begrenzungsflächen fehlen ader artige Verbindungsschichten vorteilhaft deshalb, weil dadurch das Federungsvermögen des balkenförmigen Verbindungskörpers aus elastisch nachgiebigen Werk stoffen nicht unnötig beeinträchtigt wind. Es können aber die Verbindungsschichten deshalb auch völlig fehlen,
weil ider Abgleitbügel das Verbindungsstück rein mechanisch deshalb zu haltern vermag, weil er es nach Art eines geschlossenen Ringes umgibt und weil ausserdem der erwähnte Verbindungsbolzen vor handen ist, der die Teile im Verhältnis zueinander festlegt, ohne d'ass es notwendig wäre,
sie zu einem. einheitlichen Bauteil zu vereinigen. Durch eine .ge- ringfügige überdimensionierung des Verbindungs stückes könnte ausserdem erreicht wenden, dass der Abgleitbügel eine Vorspannung im Verbindungsstück erzeugt, die zur Erhöhung der Verbindungssicherheit .unter Umständen vorteilhaft ist.
Sind die freien Schenkel ider Federklemme mit elastisch nachgiebigen Werkstoffen abgvkledet oder ,als Träger von Schuhen aus derartigen Werkstoffen ausgebildet, dann wird es nicht mehr erforderlich, :
den Spulenfuss mit Ringkörpern besetzen 'zu müssen, ,die in entsprechend gestalteten Rillen ider Feder klemme Aufnahme finden.
Vielmehr sind die zwn- schen dem Spulenfuss und der Federklemme, auf tretenden Reibungskräfte bei Zwischenschaltung der artiger Schichten oder Schuhe aus elastisch nach giebigen Werkstoffen so gross, idass beispielsweise ,
eine Ausbildung des Spulenfusses an der Halterungs- stelle in Form eines Doppelkegelstumpfes völlig @aus- reicht, um .die Schussspule in der erforderlichen Weise haltern zu können.
Ausserdem findet .bereits ian dieser Stelle ein elastisches Abfangen und Dämpfen der Stossbeanspruchungen statt, die beim Schützenschlag #bzw. beim Auffangen ides Schützers ,auftreten, so dass diejenigen Teile der Klemmfederanordnung von den Stössen entlastet werden, @die zur Festlegung der Klem#mfe,
deranond'nung im Schützextkörper :dienen Was für eine als Klemmfederanordnung ausge- bildete Spulenhalterung ausgeführt worden ist, gilt sinngemäss dann, wenn die Schussspulenh:alterung eine abweichende Ausbildung besitzt.
Als elastisch nachgiebige Werkstoffe kommen vorzugsweise solche in Betracht, die hohe Rückstell- kräfte .ausüben, wie beispielsweise bestimmte Gummi- arten, oder auch Kunststoffe, wie Äthylen-Glykol- bzw. 1, 2 Propylenglykol-Adipinsäure-Polywter. Sämtliche dieser Stoffe haben die Fähigkeit,
sich durch Vulkanisieren @bzw. Polymerisieren mit Metall teilen fest zu verbinden, so dass die so verbundenen Elemente einen einheitlichen, stofflich ,zusammen hängenden Bauteil ergeben.
Die Zeichnung gibt bzispielsweise Ausführungs möglichkeiten der Erfindung wieder.
Fig. 1 stellt einen senkrechten Längsschnitt idurch eine erfindungsgemäss ausgebildete Klemmfeder- ,anordnung gemäss Linie I-I,cler Fig. 2 :
dar, die einer Draufsicht auf die Klemmfederanordnung nach Fig. 1, in Pfeilrichtung II gesehen, entspricht. Fig. 3 gibt einen senkrechten Längsschnitt durch die iKlemmfaderanondnung nach :den Fig. 1 und 2 nach deren Einbau in einen Schützen gemäss :
der Schnitt- linie III-III der Fig. 4 wieder, die ihrerseits einer Draufsicht :
auf den Webschützen in Pfeilrichtung IV der Fig. 3 entspricht. Fig. 5 gibt eine gegenüber den Fig. 1-4 abweichende .Ausbildung der Feder -klemme wieder, und zwar im senkrechten Quer schnitt durch den Spulenfuss, während Fig. 6 einen waagrechten Längsschnitt, wiederum durch düe Mitte ödes Spulenfusses, veranschaulicht.
In :den Figuren ,bezeichnet 1 die Federklemme als Ganzes, während der Abgleitbügel idie Gesamt bezeichnung 2 trägt. Das aus elastisch nachgiebigen Werkstoffen, beispielsweise Gummi bestehende Ver bindungsstück ist zusammenfassend mit 3 bezeichnet.
Im Fall des Ausführungsbeispieles sei unterstellt, dass die Teile 1, 2, 3 zu einer stofflich zusammen hängenden Baueinheit verbunden sind, :d. h., die noch näher anzugebenden Begrenzungsflächen des Teiles 3 sind durch Vulkanisation bzw. Polymerisation mit Iden Metallteilen fest verbunden.
Die Klemmfeder 1 besitzt -die beiden Schenkel 10, 11, die über das Bogenstück 12 zu einem :in der Draufsicht U-för- migen Teil verbunden sind. In ;den Schenkeln 10, 11 sind ,Rillen in Form von hohlellipsoida:
l@en Ausneh- mungen 13, 14 vorgesehen, die zur Aufnahme von Schussspulenfüssen bestimmt sind, die mit Metall ringen besetzt sind, :damit eine teils reibungs-, teils formschlüssige Verbindung iin Schussrichtung des Schützers zustande kommt.
Der Abgleütbügel 2 besteht .aus dem schützen- ibodenseitigliegenden Bodenschenkel 21,i den Ver- bindungsschenkeln 22, 23 ,und aus .dem oberen Ab ischlussschenkel 24. Sowohl der Bodenschenkel 21 als auch ider obere Ab@schlussschenkel 24 sind mit Gummischichten 25, 26, abgekleidet, so :
dass die Klemmfederanondnung unter Auftreten einer verhält- nismässig hohen Reibung andenbenachbarten Teilen ides Schützenkörpers anliegt.
Fig. 1 lässt erkennen, ,dass ider Abstand der Schenkel 25, 26 etwas grösser ist als die Höhe der Klemmfeder 1, in .Abstandsrich- tung gesehen, so dass noch zu erörternde Teile des Verbindungsstückes 3 zwischen Odem Bogenstück 12 ,und Iden Schenkeln 21, 24 .auftreten.
Das Verbindungsstück 3 besteht zunächst aus einem Hauptteil 31, :der den Hohlraum ausfüllt, ider von :den Schenkeln 21, 22, 23, 24 :begrenzt ist. Eine weitere Begrenzung bildet Glas Bogenstück 12i der Klemmfeder 1.
Der Gummiblock 31 ist über die Breite 27 der Schenkel 22, 23 hinaus balkenartig verlängert, so dass die überstehenden Balkenteile 32, 33 entstehen. Die Enden, dieser Balkenteile 32, 33 sind .an die Schenkel 10, 11 bzw. an (das be ginnende Bogenstück 12 der Klemmfeder 1 .anvul- kanisi@ert bzw. genpolymerisiert, so dass die erwähnte bauliche Einheit entsteht.
Dagegen fehlen auf der Breite 27 (durch Vulkanisation oder Polymerisation entstandene Verbindungsschichten zwischen (dem Gummimittelstück 31 und ;den Schenkeln 22, 23, i so dass die Masse des Gummikernes 31 an der Dämpfung und Abfederung der Stösse teilnimmt.
Das wäre nicht der Fall, wenn an diesen Stellen Verbin dungsschichten auftreten würden, weil sich dann ,die Teile 22, 23, 31 infolge ihrer stofflichen Verbindung hinsichtlich des Federungs- und Dämpfungsvermö- gens wie ein Stück starren Werkstoffes verhalten würde.
Die -gegenseitige Lage der Schenkel 21, 24 des Abgleitbiigels 2 wird .durch eine Distanzbüchse 65 gesichert, an !die sich entsprechende Ausnehmangen in den Schenkeln 21, 24 bzw.
den Gummiüberzügen 25, 26 anschliessen. .Diejenigen Teile -des Gummi- mittelstückes 31 ides Gumm-Ibalkens 31, 32, 33, die zwischen dem Bogenstück 12 (der Federklemme 1 und den Schenkeln 21, 24 ,des Abgleitbügels 2 liegen, sind .mit 34, 35 (bezeichnet worden.
Sie sorgen dafür, ,dass auch in Richtung der Distanzbüchse 65, id. h. quer oder senkrecht zur Schützenbahn oder<B>zum</B> Schützenboden, Bewegungen, und zwar abgedämpft i und .abgefedert, zwischen den Teilen 1, 2 möglich werden.
Die F :vg. 3 und 4 veranschaulichen die so be schriebene Einrichtung nach dem (Einbau ;in den Körper 41 des als Ganzes mit 4 bzzeichneten Web ; schützens, dessenSpitze mit 42 @bezeichnet ist.
Nach vollzogenem Einbau ist (die Distanzbuchse <B>65</B> durch einen Verbindungsbolzen 5 durchsetzt.
Der Verbindungsbolzen wird gehalten durch eine Ge- windebuchse 6, die den mit Gewinde versehenen Schaft des Gewindebolzens 5 aufnimmt. Eine Siche rung 7 erhält die Lage des Verbindungsbolzens 5 nach Odem Einbau. Die Höhe ider 65 ist so ausgebildet,
dass sich der Grundschenkel 21 (der Einbaueinheit nicht auf -der oberen Ringfläche der Gewindemutter abstützen kann, :da andernfalls das Federungsvermögen der Gummischicht 25 .auf gehoben oder wenigstens, beeinträchtigt würde.
Die zig. 5 und 6 zeigen eine (gegenüber (der Aus- bildung nach den Fig. 1-4 :abweichende Ausgestal tung der .Klemmfeder 1.
.Die Schenkel 10, 11 der Klemmfeder 1 sind nunmehr als Träger von Gummi schuhen 81, 82 ausgebildet, (an deren Stelle auch Gummischichten treten könnten, die .durch Aufvul- kanisierung oder Aufpolymenisienung auf den Schen keln 10, 11 erzeugt sind.
Die Schuhe 81, 82 nehmen Aden Fuss (der Spindel 9 ,auf, welche die Schussspule trägt. Dieser Fuss ist bei 91, 92 kegelstumpfförmig mit dem zylindrischen Mittelstück 93 ausgebildet, ,so dass es nicht erforderlich -ist, @diesen Spindelfuss > mit Metallarmierungen zu versehen, wie sie haupt- sächlich :
in Form von aufgesetzten Rängen bekannt sind, um die Schussspule in ,Schützensehlagrichtung teils reibungs-, teils formschlüssig unter Vermittlung ,der Rillen 13, 14 mit der Federklemmenanordnung verbinden zu können.
Der Fortfall der Metallarmatur verringert die Gewichte und den:-mit idie Massen und Massenkräfte. Ausserdem werden sonstige Nachteile beseitigt, die :durch die Metallarmaturen entstehen. Trotzdem ist die auch jetzt teils reibungs-, teils formschlüssige Verbindung ausreichend, um die Schussspule mit Sicherheit an ihrem Platze im Web schützen halten au können.
Wie sich ,aus der iDraufsicht .der Fig. 4 erkennen lässt, führt die erfindungsgemäss vorgeschlagene Aus- bildung oder Klemmfederanordnung zu .einer starken Verkürzung der Einbaulänge.
(Es entstehen insbe, .sondere bei 43 :gedrungcne, .kräftige .Übergänge zwi schen den den Trograum 44 für die Schussspule begrenzenden .Schützenwandungen 45, 46 und dem Webschützenvorderteäl 47, so @dass die Stauchfestig- keit dies Schützenkörpers wesentlich zunimmt (und seine ,Steifigkeit wächst.
Weitere Vorteile bestehen @darin, diass die Beschleunigungs- und Verzögerungs kräfte die Federklemmenanordnung und die Schuss spule nicht mehr unmittelbar erreichen, sondern stark gedämpft und .der Grösse nach verräa(gert. Dadurcb wird (die Klemrnfedenanordniung geschont;
dasselbe trifft für das Garn zu, so (dass Garnabschlägen ver mindert wird. Brüche der Klemmen :konnten nicht mehr beobachtet wenden, während sie bei Fehlen der erfindungsgemäss getroffenen Anordnung oft auf- treten. Ein aussermittiges Einschlagen ,der Schussspule ist nicht mehr möglich, da d ne Klemmfederanordnung, ausweichen kann.
Ausserdem besteht (die Möglichkeit, sie so ,genau zu justieren, (dass ein aussermittiges Einschlagen schon aus diesem Grund wegfällt. Der Befestigungsbolzen 5 lässt sich leicht herreichen, so ,dass er ohne .Herausnähme des Schützers .aus der Bahn zu (betätigen ist. Falscheinbau, wie er bisher oft zu (beobachten war, ist ausgeschlossen.
Es liegt im Wesen der Erfindung, (dass sie sich nicht in den beispielsweise :gezeigten Anordnungen erschöpft.