CH423982A - Blendschutzgitter - Google Patents

Blendschutzgitter

Info

Publication number
CH423982A
CH423982A CH1486564A CH1486564A CH423982A CH 423982 A CH423982 A CH 423982A CH 1486564 A CH1486564 A CH 1486564A CH 1486564 A CH1486564 A CH 1486564A CH 423982 A CH423982 A CH 423982A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lamella
slats
extensions
narrow sides
hook
Prior art date
Application number
CH1486564A
Other languages
English (en)
Inventor
Bartenbach Christian
Original Assignee
Bartenbach Christian
Bartenbach Adolf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bartenbach Christian, Bartenbach Adolf filed Critical Bartenbach Christian
Publication of CH423982A publication Critical patent/CH423982A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V11/00Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00
    • F21V11/06Screens not covered by groups F21V1/00, F21V3/00, F21V7/00 or F21V9/00 using crossed laminae or strips, e.g. grid-shaped louvers; using lattices or honeycombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)
  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


      Blendschutzgltter       Die Erfindung bezieht sich auf ein Blendschutz  gitter zur Bildung     kassettenförmiger    Gitterdecken, be  stehend aus     gleichartigen    rechteckigen,     miteinander     fest, jedoch lösbar     verbundenen        Lamellen.     



  Solche Lichtraster sind an sich bekannt und sind  im allgemeinen aus Metall, aus Kunststoff oder aus  Holz gefertigt. Die Würfelform ist dabei die am häu  figsten verwendete Form. Handelt es sich um eine  Gitterdecke mit einer     relativ    kleinen Würfelform, so  wird sie durch das Zusammenfügen einzelner Grund  einheiten gefertigt. Eine solche Grundeinheit besteht  im allgemeinen aus     einem    quadratischen, sogenannten  Rasterbrett mit 25 Würfeln. Die einzelnen Raster  bretter werden mittels     Klammern    verspannt. Voraus  setzung einer solcherart aufgebauten Gitterdecke ist,  dass die einzelnen Rasterwürfel     relativ    klein sind.  



  Handelt es sich jedoch um Gitterdecken mit gros  sen Rasterwürfeln, so ist der Aufbau einer solchen  Decke wesentlich schwieriger, da die einzelnen Teile  des Rasters miteinander verschraubt oder     verdübelt     werden müssen. In     einem    solchen     Fall    sind die Längs  lamellen in der Regel durchlaufende Schienen, woge  gen die Querlamellen nur eine Länge besitzen, die der  Seitenlänge der Würfel entspricht. Das Zurichten, Ein  setzen und     Verdübeln    dieser Querlamellen     benötigt     viel Zeit und macht dadurch eine     Gitterdecke    dieser  Art enorm teuer.  



       Ein    weiterer Vorschlag zur Fertigung     grosswür-          feliger    Rasterdecken sieht ein baukastenähnliches Sy  stem vor, dessen     einzelne    Bestandteile aus     gleichartig     geformten, miteinander     verbindbaren        Lamellen    be  stehen, die sich hinsichtlich ihrer Länge über mehrere  Kassetten erstrecken. In Abschnitten, die der Länge         resp.    der Breite     einer    Kassette     entsprechen,    sind  jeweils von einer Breitseite der vorgefertigten Lamel  len ausgehend Einschnitte bis zur halben Tiefe der  Lamellen geführt.

   Die Nachteile dieses Vorschlages  liegen einerseits     darin,    dass diese Lamellen zur Ferti  gung grossflächiger Raster     ungeeignet    sind, da bei  solchen Rastern, deren Eigengewicht schon einen zu  berücksichtigenden Faktor darstellt, diese Lamellen  nach dem bekannten Vorschlag jedoch wegen der  tiefen Einschnitte keine für eine solche Ausdehnung  und der damit verbundenen Belastungen hinreichende  Stabilität     aufweisen.    Andererseits sind aus solchen  Lamellen gefertigte Raster nicht selbsttragend, so dass       zahlreiche    Aufhängepunkte am Raster     resp.    an der  Decke vorgesehen sein müssen.

   Eine     besondere    Aus  führungsform dieses Vorschlages sieht zusätzlich im  Bereich der der Verbindung der Lamellen dienenden  Einschnitte     selbstätig    wirkende, federnde     Sperren    vor,  die zwar weitgehend die zusammengefügten Lamellen  daran hindern, sich voneinander zu lösen, die jedoch  die Herstellungskosten nicht unerheblich beeinflussen.  



  Die     Erfindung    hat sich daher die Aufgabe gestellt,  Elemente nach Art eines     Baukstensystems    zu schaf  fen, die untereinander beliebig ausgetauscht werden  können, die im Verband eine selbsttragende Einheit  bilden, die einfach und ohne besondere Fachkennt  nisse zusammenzustellen und zu montieren sind und  die nur geringes Gewicht besitzen.

   Erfindungsgemäss  gelingt dies dadurch, dass sich die Lamellen nur über  die Länge von zwei Kassetten erstrecken und das zum  Zwecke einer     T-förmigen    Verbindung je zweier La  mellen an den     Schmalseiten    jeder Lamelle je zwei  sich in der     Lamellenebene    nach entgegengesetzten      Richtungen erstreckende hakenartige     Fortsätze    und     in     der Mitte jeder     Lamelle    den     Fortsätzen    entsprechende       Ausnehmungen    mit einer der zweifachen     Lamellen-          stärke    gleichen     Mindestbreite    ausgebildet sind.

       Dieses          Zusammenfügen    ist     besonders    einfach und von an  lernbaren     Hilfskräften    durchzuführen. Ein     weiterer     Vorteil     der        Erfindung        liegt    darin, dass eine leichte       Anpassbarkeit    des Gitters     an        unregelmässig        geformte     Decken besteht und     dass    beschädigte Lamellen leicht       ausgewechselt    werden können.

   Ferner     erfordern    die  einzelnen Lamellen beim Lagern und beim Transport  nur einen geringen     Raumbedarf.     



  Mit Vorteil kann man die     einzelnen        Lamellen    des       Blendschutzgitters    einfach durch     Stanzen,        Pressgies-          sen        od.        dgL    herstellen.  



  Besonders     vorteilhaft    ist es, wenn die beiden ge  geneinander gerichteten     hakenartigen        Fortsätze        irn     Eckbereich der Schmalseiten der Lamelle angeordnet       sind    und die Kante der     Schmalseiten    zwischen den  beiden     Fortsätzen        konkav    gekrümmt ist.

   Bei an den  Schmalseiten der Lamelle von einander abgewandt an  geordneten hakenartigen     Fortsätzen    weist die     in    der  L     amellenmitte    vorgesehene     Ausnehmung        zweckmässig     konkav gekrümmte     bezw.    gegen die     Lamellenlängs-          ränder        konvergierende    Ränder auf.  



  Gemäss einer     vorteilhaften        Ausführung    wird das       Blendschutzgitter    aus völlig ebenen Lamellen     kleinst-          möglicher    Länge     zusammengestellt,    wobei durch ge  genseitige Verriegelung der Lamellen 'm     lotrechter     Richtung eine     Querschnittsschwächung    durch Kreu  zen der Lamellen vermieden wird.  



       Anhand    der Zeichnungen wird die Erfindung er  läutert, ohne sie dadurch auf die     beispielsweise    gezeig  ten     Lamellenformen,        bezw.        Lamellenverbindungen    ein  zuschränken.  



  Die     Fig.    1, 2,     und    3 zeigen     Lamellen,    die sich durch  die Art der     Verbindungselemente    voneinander unter  scheiden. Ein     Rasterelement,    aus     Lamellen    nach     Fig.     3     zusammengefügt,        veranschaulicht    die     Fig.    4.

   Der  Aufbau eines Rasters und die Lage der     einzelnen          Lamellen        zueinander    sind aus dem     Grundriss    des  Rasters nach     Fig.    5     ersichtlich.       Die Lamellen     (Fig.    1     bis    3) bestehen     zweckmässig     aus     Sperrholz,        Holzfaserplatten,        Metallblechen    oder  aus     einem    geeigneten Kunststoff.

   Die     Verwendung    von  Kunststoffen     ist    insofern     vorteilhaft,    da eine Ober  flächenbearbeitung     nicht        notwendig    ist und da die  Ausgangsstoffe gleich     in    den gewünschten Farbtönen  hergestellt werden     können.    Die Lamellen werden aus  gesägt oder ausgestanzt.  



  Die Lamellen 1 bilden     langgestreckte        Rechtecke,    da  sie sich     erfindungsgemäss    über     zwei    Kassetten     erstrek-          ken;    an     den    Schmalseiten 2 sind hakenartige Fort  sätze 3 und in der     Mitte    der Lamellen 1 sind     Aus-          nehmungen    4, die beim     Zusammenfügen    der Lamellen  zu einem Raster die     Haken    3 aufnehmen.

   Die     Aus-          nehmungen    4, die je nach der Anordnung der ent  sprechenden Haken entweder im     Randbereich    der  Lamellen     (Fig.    3) oder in     ihrem    Mittelbereich     (Fig.    1    und 2)     liegen,        sind        mindestens    doppelt so breit wie  die Stärke der Lamellen selbst.  



  Für einen     Raster    werden Lamellen     gleicher    Ge  stalt und gleicher Grösse verwendet.     Zur        Bildung    eines  Rasterelementes werden die Lamellen, wie in der       Fig.    4 gezeigt,     zusammengesteckt.    Die so erhaltenen  Elemente werden durch     Hinzufügen    weiterer Lamellen       beliebig    vergrössert,

   so dass ein Raster nach dem       Grundriss    der     Fig.    5     entsteht.    Ist der Raster durch  das     Aneinanderreihen    der     einzelnen    Elemente zur ge  wünschten     Grösse    angewachsen, so ragt jede zweite  Lamelle 5, 5', 5" usw.     mit    der     Hälfte        ihrer    Länge  über den Raster hinaus. Diese Teile werden dann ein  fach abgeschnitten oder abgesägt.  



  Dadurch     dass    die     Ausnehmungen    4 zur     Aufnahme     der     Haken    3 doppelt so breit ausgebildet sind wie die       Stärke    der     Lamellen    selbst, werden die Lamellen mit  ihren     Haken    in diesen     Ausnehmungen    sozusagen     ver-          spannt,    so     dass    sich     im        Verband        ein    relativ     steifes          Gebilde    ergibt.

       Wenn    die Verbindung in einer     Weise     erfolgt, wie sie durch die     Lamellen        der        Fig.    1, 2 und 3  vorgeschlagen     wird,    so wird dieses Gebilde     selbst-          tragend.     



  Die     Mittelausnehmung    der Lamelle nach     Fig.    2       und    die     Schmalseiten    der     Lamelle    nach     Fig.    3 haben       einen        bogenförmigen        Verlauf,    dies deswegen, da die       Lamelle    der jeweils     analogen    Art bei der     Verspannung          mit    der ersten Lamelle stets um ihre Längsachse ge  bogen werden     muss;

      um     in    die     Ausnehmung    4     (Fig.    2)  bzw. zwischen die gegeneinander     gerichteten.    Haken  3     (Fig.    3) gebracht werden zu können.  



  Die     einzelnen        Lamellen,    die vorgefertigt und zu       raumsparenden    Paketen verpackt an     die    Baustelle  geliefert werden, können dank ihres einfachen Auf  baues von     angelernten        Hilfskräften    zusammengesteckt  und zusammengefügt werden.  



  Der so gebildete     Raster    hat     ein    relativ     geringes     Gewicht, so dass die     eingangs    gestellten Aufgaben  durch die     Erfindung    tatsächlich einer einfachen, ra  tionellen Lösung zugeführt werden     konnten.     



       In    erster Linie ist der     erfindungsgemässe    Vor  schlag für     Lichtraster    von     einer        Mindestkassetten-          grösse    von 10 X 10 cm gedacht, jedoch ist es selbst  verständlich möglich auch Raster geringerer     Kasset-          tengrössen    mit     Lamellen    dieser Art aufzubauen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blendschutzgitter zur Bildung kassettenförmiger Gitterdecken, bestehend aus gleichartigen rechtecki gen, miteinander fest, jedoch lösbar verbundenen La- mellen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lamel len (1) nur über die Länge von zwei Kassetten er strecken und dass zum Zwecke einer T-förmigen Ver bindung je zweier Lamellen (1)
    an den Schmalseiten jeder Lamelle je zwei sich in der Lamellenebene nach entgegengesetzten Richtungen erstreckende haken- artige Fortsätze (3) und in der Mitte jeder Lamelle den Fortsätzen (3) entsprechende Ausnehmungen (4) mit einer der zweifachen Lamellenstärke gleichen Mindestbreite RTI ID="0002.0213" WI="17" HE="4" LX="1389" LY="2696"> ausgebildet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Blendschutzgitter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegeneinander gerich teten hakenartigen Fortsätze (3) im Eckbereich der Schmalseiten der Lamelle (1) angeordnet sind und die Kante der Schmalseiten zwischen den beiden Fort sätzen konkav gekrümmt ist (Fig. 3).
    z. Blendschutzgitter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei an den Schmalseiten der Lamelle (1) voneinander abgewandt angeordneten hakenartigen Fortsätzen (3) die in der Lamell'enmitte vorgesehene Ausnehmung (4) konkav gekrümmte bzw. gegen die Lamellenlängsränder konvergierende Rän der aufweist (Fig. 2 bzw. 1).
CH1486564A 1963-11-21 1964-11-18 Blendschutzgitter CH423982A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT932563A AT245110B (de) 1963-11-21 1963-11-21 Lichtraster

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH423982A true CH423982A (de) 1966-11-15

Family

ID=3613164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1486564A CH423982A (de) 1963-11-21 1964-11-18 Blendschutzgitter

Country Status (6)

Country Link
AT (1) AT245110B (de)
CH (1) CH423982A (de)
DE (1) DE1289501B (de)
DK (1) DK107674C (de)
NO (1) NO119322B (de)
SE (1) SE317636B (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1701851U (de) * 1955-04-14 1955-07-07 Ernst Kuester Kolibri Werk O H Blendschutzgitter.

Also Published As

Publication number Publication date
SE317636B (de) 1969-11-24
NO119322B (de) 1970-05-04
DE1289501B (de) 1969-02-20
AT245110B (de) 1966-02-10
DK107674C (da) 1967-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3326174A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE2160216B1 (de) Mehrteiliger Profilstab zur Herstellung von Skelett-Baukonstruktionen mit ausfachenden Platten
DE3837505C2 (de) Präsentationsgestell
DE3640489A1 (de) Verbindungsbauteil fuer pfetten, tragrahmen u.dgl.
DE3436713A1 (de) Verbindungssteg aus metallblech fuer schalungselemente zum bau von waenden
DE69004954T2 (de) Ausbildung einer eckfuge für baueinheiten aus stein.
DE19806998A1 (de) Holzplatte
DE3241424C2 (de) Verbindungseinrichtung
CH423982A (de) Blendschutzgitter
DE2309607C3 (de) Glaswand
DE3128505C2 (de) Vorrichtung zur Verbindung einer hölzernen Fachwerksäule mit hölzernen Fachwerkträgern
DE2117101C3 (de) Abschirmgitter für Deckenleuchten
DE2828994C2 (de) Möbelgestell für Anbauwände
DE4422226A1 (de) System von Wandelementen
EP0144074A2 (de) Abhängbare Rasterdecke
DE3029664C2 (de) Unterdecke
AT324645B (de) Unterdecke
CH658092A5 (de) Bausatz zum erstellen einer abhaengbaren rasterdecke.
EP0147578A2 (de) Bauelement für die Mantelbetonbauweise
DE7529551U (de) Als verkleidung fuer eine decke oder eine wand o.dgl. dienendes gitter
DE2941184A1 (de) In einer stuetze angeordnete halterung zum stirnseitigen anschliessen von balken
DE4319392C2 (de) Trägersäule für Tragwerk
DE2300026C3 (de) Halterungselement für Verkleidungsplatten
CH721511A2 (de) Befestigungselement, Verfahren zur Herstellung einer Wand sowie zugehöriges Set
EP1424456A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Fassadenplatten an Wandflächen