CH423982A - Blendschutzgitter - Google Patents
BlendschutzgitterInfo
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Classifications
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- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Blendschutzgltter Die Erfindung bezieht sich auf ein Blendschutz gitter zur Bildung kassettenförmiger Gitterdecken, be stehend aus gleichartigen rechteckigen, miteinander fest, jedoch lösbar verbundenen Lamellen.
Solche Lichtraster sind an sich bekannt und sind im allgemeinen aus Metall, aus Kunststoff oder aus Holz gefertigt. Die Würfelform ist dabei die am häu figsten verwendete Form. Handelt es sich um eine Gitterdecke mit einer relativ kleinen Würfelform, so wird sie durch das Zusammenfügen einzelner Grund einheiten gefertigt. Eine solche Grundeinheit besteht im allgemeinen aus einem quadratischen, sogenannten Rasterbrett mit 25 Würfeln. Die einzelnen Raster bretter werden mittels Klammern verspannt. Voraus setzung einer solcherart aufgebauten Gitterdecke ist, dass die einzelnen Rasterwürfel relativ klein sind.
Handelt es sich jedoch um Gitterdecken mit gros sen Rasterwürfeln, so ist der Aufbau einer solchen Decke wesentlich schwieriger, da die einzelnen Teile des Rasters miteinander verschraubt oder verdübelt werden müssen. In einem solchen Fall sind die Längs lamellen in der Regel durchlaufende Schienen, woge gen die Querlamellen nur eine Länge besitzen, die der Seitenlänge der Würfel entspricht. Das Zurichten, Ein setzen und Verdübeln dieser Querlamellen benötigt viel Zeit und macht dadurch eine Gitterdecke dieser Art enorm teuer.
Ein weiterer Vorschlag zur Fertigung grosswür- feliger Rasterdecken sieht ein baukastenähnliches Sy stem vor, dessen einzelne Bestandteile aus gleichartig geformten, miteinander verbindbaren Lamellen be stehen, die sich hinsichtlich ihrer Länge über mehrere Kassetten erstrecken. In Abschnitten, die der Länge resp. der Breite einer Kassette entsprechen, sind jeweils von einer Breitseite der vorgefertigten Lamel len ausgehend Einschnitte bis zur halben Tiefe der Lamellen geführt.
Die Nachteile dieses Vorschlages liegen einerseits darin, dass diese Lamellen zur Ferti gung grossflächiger Raster ungeeignet sind, da bei solchen Rastern, deren Eigengewicht schon einen zu berücksichtigenden Faktor darstellt, diese Lamellen nach dem bekannten Vorschlag jedoch wegen der tiefen Einschnitte keine für eine solche Ausdehnung und der damit verbundenen Belastungen hinreichende Stabilität aufweisen. Andererseits sind aus solchen Lamellen gefertigte Raster nicht selbsttragend, so dass zahlreiche Aufhängepunkte am Raster resp. an der Decke vorgesehen sein müssen.
Eine besondere Aus führungsform dieses Vorschlages sieht zusätzlich im Bereich der der Verbindung der Lamellen dienenden Einschnitte selbstätig wirkende, federnde Sperren vor, die zwar weitgehend die zusammengefügten Lamellen daran hindern, sich voneinander zu lösen, die jedoch die Herstellungskosten nicht unerheblich beeinflussen.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, Elemente nach Art eines Baukstensystems zu schaf fen, die untereinander beliebig ausgetauscht werden können, die im Verband eine selbsttragende Einheit bilden, die einfach und ohne besondere Fachkennt nisse zusammenzustellen und zu montieren sind und die nur geringes Gewicht besitzen.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass sich die Lamellen nur über die Länge von zwei Kassetten erstrecken und das zum Zwecke einer T-förmigen Verbindung je zweier La mellen an den Schmalseiten jeder Lamelle je zwei sich in der Lamellenebene nach entgegengesetzten Richtungen erstreckende hakenartige Fortsätze und in der Mitte jeder Lamelle den Fortsätzen entsprechende Ausnehmungen mit einer der zweifachen Lamellen- stärke gleichen Mindestbreite ausgebildet sind.
Dieses Zusammenfügen ist besonders einfach und von an lernbaren Hilfskräften durchzuführen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass eine leichte Anpassbarkeit des Gitters an unregelmässig geformte Decken besteht und dass beschädigte Lamellen leicht ausgewechselt werden können.
Ferner erfordern die einzelnen Lamellen beim Lagern und beim Transport nur einen geringen Raumbedarf.
Mit Vorteil kann man die einzelnen Lamellen des Blendschutzgitters einfach durch Stanzen, Pressgies- sen od. dgL herstellen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die beiden ge geneinander gerichteten hakenartigen Fortsätze irn Eckbereich der Schmalseiten der Lamelle angeordnet sind und die Kante der Schmalseiten zwischen den beiden Fortsätzen konkav gekrümmt ist.
Bei an den Schmalseiten der Lamelle von einander abgewandt an geordneten hakenartigen Fortsätzen weist die in der L amellenmitte vorgesehene Ausnehmung zweckmässig konkav gekrümmte bezw. gegen die Lamellenlängs- ränder konvergierende Ränder auf.
Gemäss einer vorteilhaften Ausführung wird das Blendschutzgitter aus völlig ebenen Lamellen kleinst- möglicher Länge zusammengestellt, wobei durch ge genseitige Verriegelung der Lamellen 'm lotrechter Richtung eine Querschnittsschwächung durch Kreu zen der Lamellen vermieden wird.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung er läutert, ohne sie dadurch auf die beispielsweise gezeig ten Lamellenformen, bezw. Lamellenverbindungen ein zuschränken.
Die Fig. 1, 2, und 3 zeigen Lamellen, die sich durch die Art der Verbindungselemente voneinander unter scheiden. Ein Rasterelement, aus Lamellen nach Fig. 3 zusammengefügt, veranschaulicht die Fig. 4.
Der Aufbau eines Rasters und die Lage der einzelnen Lamellen zueinander sind aus dem Grundriss des Rasters nach Fig. 5 ersichtlich. Die Lamellen (Fig. 1 bis 3) bestehen zweckmässig aus Sperrholz, Holzfaserplatten, Metallblechen oder aus einem geeigneten Kunststoff.
Die Verwendung von Kunststoffen ist insofern vorteilhaft, da eine Ober flächenbearbeitung nicht notwendig ist und da die Ausgangsstoffe gleich in den gewünschten Farbtönen hergestellt werden können. Die Lamellen werden aus gesägt oder ausgestanzt.
Die Lamellen 1 bilden langgestreckte Rechtecke, da sie sich erfindungsgemäss über zwei Kassetten erstrek- ken; an den Schmalseiten 2 sind hakenartige Fort sätze 3 und in der Mitte der Lamellen 1 sind Aus- nehmungen 4, die beim Zusammenfügen der Lamellen zu einem Raster die Haken 3 aufnehmen.
Die Aus- nehmungen 4, die je nach der Anordnung der ent sprechenden Haken entweder im Randbereich der Lamellen (Fig. 3) oder in ihrem Mittelbereich (Fig. 1 und 2) liegen, sind mindestens doppelt so breit wie die Stärke der Lamellen selbst.
Für einen Raster werden Lamellen gleicher Ge stalt und gleicher Grösse verwendet. Zur Bildung eines Rasterelementes werden die Lamellen, wie in der Fig. 4 gezeigt, zusammengesteckt. Die so erhaltenen Elemente werden durch Hinzufügen weiterer Lamellen beliebig vergrössert,
so dass ein Raster nach dem Grundriss der Fig. 5 entsteht. Ist der Raster durch das Aneinanderreihen der einzelnen Elemente zur ge wünschten Grösse angewachsen, so ragt jede zweite Lamelle 5, 5', 5" usw. mit der Hälfte ihrer Länge über den Raster hinaus. Diese Teile werden dann ein fach abgeschnitten oder abgesägt.
Dadurch dass die Ausnehmungen 4 zur Aufnahme der Haken 3 doppelt so breit ausgebildet sind wie die Stärke der Lamellen selbst, werden die Lamellen mit ihren Haken in diesen Ausnehmungen sozusagen ver- spannt, so dass sich im Verband ein relativ steifes Gebilde ergibt.
Wenn die Verbindung in einer Weise erfolgt, wie sie durch die Lamellen der Fig. 1, 2 und 3 vorgeschlagen wird, so wird dieses Gebilde selbst- tragend.
Die Mittelausnehmung der Lamelle nach Fig. 2 und die Schmalseiten der Lamelle nach Fig. 3 haben einen bogenförmigen Verlauf, dies deswegen, da die Lamelle der jeweils analogen Art bei der Verspannung mit der ersten Lamelle stets um ihre Längsachse ge bogen werden muss;
um in die Ausnehmung 4 (Fig. 2) bzw. zwischen die gegeneinander gerichteten. Haken 3 (Fig. 3) gebracht werden zu können.
Die einzelnen Lamellen, die vorgefertigt und zu raumsparenden Paketen verpackt an die Baustelle geliefert werden, können dank ihres einfachen Auf baues von angelernten Hilfskräften zusammengesteckt und zusammengefügt werden.
Der so gebildete Raster hat ein relativ geringes Gewicht, so dass die eingangs gestellten Aufgaben durch die Erfindung tatsächlich einer einfachen, ra tionellen Lösung zugeführt werden konnten.
In erster Linie ist der erfindungsgemässe Vor schlag für Lichtraster von einer Mindestkassetten- grösse von 10 X 10 cm gedacht, jedoch ist es selbst verständlich möglich auch Raster geringerer Kasset- tengrössen mit Lamellen dieser Art aufzubauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Blendschutzgitter zur Bildung kassettenförmiger Gitterdecken, bestehend aus gleichartigen rechtecki gen, miteinander fest, jedoch lösbar verbundenen La- mellen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lamel len (1) nur über die Länge von zwei Kassetten er strecken und dass zum Zwecke einer T-förmigen Ver bindung je zweier Lamellen (1)an den Schmalseiten jeder Lamelle je zwei sich in der Lamellenebene nach entgegengesetzten Richtungen erstreckende haken- artige Fortsätze (3) und in der Mitte jeder Lamelle den Fortsätzen (3) entsprechende Ausnehmungen (4) mit einer der zweifachen Lamellenstärke gleichen Mindestbreite RTI ID="0002.0213" WI="17" HE="4" LX="1389" LY="2696"> ausgebildet sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Blendschutzgitter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegeneinander gerich teten hakenartigen Fortsätze (3) im Eckbereich der Schmalseiten der Lamelle (1) angeordnet sind und die Kante der Schmalseiten zwischen den beiden Fort sätzen konkav gekrümmt ist (Fig. 3).z. Blendschutzgitter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei an den Schmalseiten der Lamelle (1) voneinander abgewandt angeordneten hakenartigen Fortsätzen (3) die in der Lamell'enmitte vorgesehene Ausnehmung (4) konkav gekrümmte bzw. gegen die Lamellenlängsränder konvergierende Rän der aufweist (Fig. 2 bzw. 1).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT932563A AT245110B (de) | 1963-11-21 | 1963-11-21 | Lichtraster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423982A true CH423982A (de) | 1966-11-15 |
Family
ID=3613164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1486564A CH423982A (de) | 1963-11-21 | 1964-11-18 | Blendschutzgitter |
Country Status (6)
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Also Published As
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