CH424089A - Tropfeinrichtung - Google Patents

Tropfeinrichtung

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CH424089A
CH424089A CH599464A CH599464A CH424089A CH 424089 A CH424089 A CH 424089A CH 599464 A CH599464 A CH 599464A CH 599464 A CH599464 A CH 599464A CH 424089 A CH424089 A CH 424089A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
balloon
pipette
cap
diaphragm
transverse wall
Prior art date
Application number
CH599464A
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English (en)
Inventor
Ballin Gene
Original Assignee
Dosamatic Dispenser Corp
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Publication date
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Publication of CH424089A publication Critical patent/CH424089A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/0282Burettes; Pipettes mounted within a receptacle

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description


  
 



  Tropfeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine auf einen Behälter aufgesetzte Tropfeinrichtung mit einer Pipette, einem Ballon und einer Kappe, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Ballon und der Pipette eine Querwand befindet, die in ihrer Umfangszone mindestens eine Öffnung aufweist, um eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Ballons und der Pipette zu ermöglichen, und dass sich ein Glied von der Querwand nach oben in den Ballonteil erstreckt und ein Glied vom Ballon herab dem anderen Glied gegenübersteht, wobei die Stirnfläche mindestens eines der beiden Glieder als Schraubenfläche ausgebildet ist, so dass durch Verdrehen des einen drehbaren Gliedes der durch Herabdrücken des Ballons maximal erreichbare und durch das Aufeinanderstossen der Glieder begrenzte Hub einstellbar ist.



   Die herkömmlichen Tropfeinrichtungen für Flüssigkeiten sind mit einem elastischen, gummiartigen Ballon versehen, der an dem oberen Ende einer gläsernen Tropfröhre oder Pipette angebracht ist.



  Beim Zusammenpressen des Ballons wird ein Teil der darin enthaltenen Luft herausgetrieben. Nachdem der Ballon freigegeben oder der Druck auf ihn vermindert worden ist, wird die Flüssigkeit, die verteilt werden soll, in das untere Ende der Röhre gesaugt und kann danach durch nochmaliges Zusammenpressen des Ballons ausgetrieben werden.



  Die bekannten Tropfeinrichtungen waren ausserordentlich unzuverlässig zum genauen Verteilen des Medikaments oder anderer Präparate. Bei dem gewöhnlichen verlängerten Gummiball ist die mechanische Kraft, die zum Herausspritzen der Flüssigkeit aus der Pipette erforderlich ist, so klein, dass normalerweise die auf den Ballon ausgeübte Kraft viel grösser ist als es zum Herauspressen der im allgemeinen wenigen Tropfen erforderlich ist. Meist wird nämlich der Ballon zur Gänze zusammengequetscht, so dass eine viel grössere Flüssigkeitsmenge herausgepresst oder angesaugt wird als erwünscht ist. Bei gewissen Arzneimitteln kann der Überschuss sogar schädlich sein. Es ist versucht worden, diese Gefahr auszuschalten, indem Pipetten oft markiert oder graduiert wurden, um die Zahl der in die Pipette gesaugten Flüssigkeitstropfen annäherungsweise anzugeben.

   Dies hat sich jedoch nicht als zufriedenstellend erwiesen. Wenn der Ballon nur so weit zusammengedrückt wird, um die gewünschte Flüssigkeitsmenge anzusaugen, werden dadurch, dass man den Unterteil der Pipette nach dem Ansaugen aus der Flüssigkeit entfernt und dem Ballon gestattet, in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren, Luftblasen in die Flüssigkeit in der Pipette eingebracht, was nicht erwünscht ist.



   Nach einem anderen Vorschlag wurde zum Regulieren der von der Pipette angesaugten Flüssigkeitsmenge dem Ballon eine Gestalt gegeben, derzufolge der zu seinem Zusammenpressen vor dem Aufs augen erforderliche Druck vergrössert ist. Es wurden ferner Ballons aus einem weniger biegsamen Material als Gummi empfohlen, um die zum Zusammenpressen des Ballons erforderliche Kraft zu vergrössern und so eine annähernde Kontrolle der Menge zu ermöglichen. Es war jedoch keiner dieser Versuche erfolgreich, die von der Tropfeinrichtung gegebene Flüssigkeitsmenge gleichmässig oder genau zu kontrollieren.



   Demgemäss ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit einer genauen Vorrichtung zur Verabreichung einer gewählten Dosierung zu schaffen.



   Ferner soll eine Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit einer wirksamen Ausflusskontrolle geschaffen werden, um die Zahl der Flüssigkeitstropfen ge  nau und reproduzierbar zu bestimmen, die in die Pipette gesaugt oder von der Tropfeinrichtung abgegeben werden kann.



   Ausserdem soll insbesondere eine verbesserte Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit genauen Messund Anzeigevorrichtungen angegeben werden, die nach Wunsch zur Kontrolle der Zahl der aus der Pipette heraustretenden Tropfen unabhängig von dem auf den Ballon ausgeübten Druck einstellbar sind.



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist insbesondere die Schaffung einer Tropf-Verschlusseinrichtung mit einer genauen Messvorrichtung zur vorherigen Wahl der gewünschten Flüssigkeitsmenge und zur Herstellung eines wirksamen Abschlusses zwischen der Pipette und dem Ballon, wenn die Verschlusskappe dicht aufgesetzt wird. Dies gestattet die Verwendung jeder Art von Material, unabhängig von der Natur der Flüssigkeit.



   Ausserdem soll eine Anordnung einer Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten geschaffen werden, die die obigen Konstruktionsmerkmale enthält, leicht hergestellt und zusammengesetzt werden kann, hygienisch und einfach in Bauart und Bedienung sowie dauerhaft und bequem zu gebrauchen ist.



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand von beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht sind. Hierin ist:
Fig. 1 ein vergrösserter Längsschnitt einer Ausführungsform einer   erfindungsgemässen    Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten zur Verwendung an einer Flasche, wobei die Verschlusskappe in dicht aufgesetzter Lage dargestellt ist,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4, die eine andere Ausführungsform einer auf einer Flasche angebrachten Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten zeigt,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3,
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung in auseinandergezogener Anordnung der Ausführungsform der Tropfeinrichtung von Fig. 3, in dem der Kappenteil teilweise abgebrochen ist.



   Fig. 1 und 2 zeigen eine Tropfverschlusseinrichtung, die einen Verschluss in Verbindung mit einer Flüssigkeitsmesseinrichtung besitzt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es durch die Einstellung der relativen Drehstellung einer Kappe in bezug auf einen Ballon möglich, das Mass einzustellen, auf das der Ballon zusammengepresst werden kann. Dadurch wird wahlweise die gewünschte Flüssigkeitsmenge bestimmt, die bei der Rückkehr des Ballons in seine normale Lage in das Rohr oder in die Pipette der Flüssigkeitstropfeneinrichtung gesaugt oder beim nochmaligen Zusammendrücken des Ballons aus der Pipette gedrückt wird.



   Die Tropf- und Verschlusseinrichtung 10 wird zusammen mit einer Flasche 12 gezeigt, die einen eine Öffnung umgebenden und mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 14 besitzt und eine durch die Tropfeinrichtung zu verteilende Flüssigkeit enthalten kann. Die Tropfeinrichtung weist eine Kappe 15 mit einem herabhängenden Hülsenteil 16 auf. Die Innenfläche der Hülse 16 ist mit Gewindegängen 18 versehen, die zum Eingreifen in ein entsprechendes Gewinde 17 am Flaschenhals 14 eingerichtet sind.



  Die äussere Umfangsfläche der Hülse 16 ist zum Greifen und Drehen der Tropfeinrichtung 10 auf dem Flaschenhals 14 vorzugsweise geriffelt, aufgerauht oder mit Längsrippen versehen. Die Kappe 15 weist einen nach oben vorstehenden Rand 20 auf. Dieser ist mit einem nach innen gerichteten ringförmigen Ringwulst oder einer Rippe versehen.



  Diese bildet eine Ringnut 22, deren obere Kante durch die Rippe am Umfang begrenzt wird.



   Innerhalb der Nut 22 ist eine Ringwand 26 angeordnet. Die obere Kante der Ringwand 26 liegt oberhalb der oberen Kante des Randes 20. Von der Innenfläche der Ringwand 26 ragt ein ringförmiger Querflansch oder Rand 28 nach innen vor.



  Um den Flansch 28 herum ist eine Serie von Verstärkungsrippen 30 angeordnet, die einstückig mit der Ringwand 26 und dem Flansch 28 sind. In der Kappe 15 ist eine Querwand 32 mittig angeordnet, welche einen unten eingehender beschriebenen Mittelaufbau 34 trägt. Eine nach unten reichende Wand 36 verbindet die Querwand 32 fest mit dem Flansch 28. Die Wand 36 steht von der inneren Oberfläche der Hülse 16 ab und bildet mit ihr eine zu der Kappe 15 konzentrisch verlaufende Ringnut 37.



  Um den Flansch 28 herum ist eine Anzahl von Einrichtungen, z. B. 4, oder Ausschnitten 36a verteilt (Fig. 2). Der Ausschnitt 36a und die Querwand 32 begrenzen eine Öffnung 38.



   Der Mittelteil 34 liegt mittig auf der oberen Fläche der Querwand 32 und vorzugsweise koaxial mit der Kappe 15. Von der Wand 32 erstreckt sich ein im allgemeinen zylindrischer Zapfen 40 nach oben. Der Zapfen 40 ist von einem Hohlzylinder 42 umgeben, der eine schraubenlinienförmige obere Kante 44 aufweist. In vorteilhafter Weise reicht die schraubenförmige Oberkante 44 auf die obere Fläche der Querwand 32, wie bei 80 gezeigt wird, wo sich der tiefste Punkt der Kante 4 befindet.



  Die schraubenförmige Fläche 44 ist vorzugsweise, wie gezeigt wird, mit einer Anzahl Rippen versehen oder sie ist geriffelt oder aufgerauht, um die Reibung zu vergrössern und ein Gleiten auf eine Art zu vermeiden, die im folgenden besprochen werden wird.



   Von der Bodenfläche der Querwand 32 geht eine konzentrische ringförmige Rippe oder eine Fläche 46 aus, die sich radial gegen die Öffnungen 38 erstreckt. Die Rippe 46 befindet sich in einer derartigen radialen Bezugslage zur Hülse 16, dass, wie aus Fig. 1 gut ersichtlich ist, beim Aufschrauben der Kappe 15 an den Flaschenhals 14, die Rippe 46 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante vom   Rande des mit einem Gewinde versehenen Halsabschnittes 14 der Flasche 12 ausgefluchtet ist. Wenn auch, wie gefunden wurde, eine Rippe einen wirksamen Verschluss in einer noch zu beschreibenden Weise ergeben kann, können auch noch zusätzliche Rippen vorgesehen werden.



   Die zwischen der Hülse 16 und der Wand 36 ausgebildete Ringnut 37 ist dazu eingerichtet, den oberen zylindrischen Rand 50 eines nach aussen erweiterten Abschnittes 52 der Pipette 54 aufzunehmen und in einem dichten hermetischen Verschluss zu halten. Die Pipette 54 streckt sich in Längsrichtung aus. Sie hat die Form einer Röhre mit einem in ihr ausgebildeten Kanal 56, der sich über die ganze Länge der Pipette 54 erstreckt. Diese ist an beiden Enden offen. In vorteilhafter Weise kann die Pipette 54 an ihrem unteren Ende leicht konisch sein, so dass das untere Ende einen etwas kleineren Durchmesser als ihr oberes Ende hat.



   Das nach aussen erweiterte Endstück 52 der Pipette 54 ist kegelstumpfförmig, umgibt die Öffnung 56 und wird vorteilhafterweise aus biegsamem elastischem Material hergestellt. Es wurde zweckmässig gefunden, die ganze Pipette und den nach aussen erweiterten Teil vollkommen aus einem biegsamen synthetischen Kunststoff wie Polyäthylen zu bilden.



  Der untere Teil der Pipette 54 kann jedoch aus Glas oder aus einem anderen Material hergestellt und in einer luftdichten Verbindung auf irgendeine geeignete Weise mit dem nach aussen erweiterten Endstück 52 verbunden werden. Die Rippe 46 befindet sich zur Hülse 16 in einer derartigen radialen Bezugslage, dass beim Aufschrauben der Kappe 15 auf den Flaschenhals 14 die Rippe 46 den nach aussen erweiterten Abschnitt 52 zur Anlage an die Innenkante des Randes des mit einem Gewinde versehenen Halsteiles 14 der Flasche 12 bringt. Vorteilhafterweise besitzt die untere Fläche des nach aussen erweiterten Abschnittes 52, die über dem oberen Ende der Öffnung des mit einem Gewinde versehenen Halsabschnittes 14 liegt, radiale Rippen oder Nuten, um den Verschluss allmählich zu öffnen, der gebildet wird, wenn der nach aussen erweiterte Abschnitt 52 in Kontakt mit dem Flaschenhals 14 gebracht wird.



   Die Tropfeinrichtung 10 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als Ganzes durch die Bezugsziffer 60 bezeichnet ist und welcher einen Raum oberhalb der Kappe 15 umschliesst und die Messvorrichtung enthält. Vorteilhafterweise besitzt der Ballonteil 60 einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 62 und einen herabreichenden Hülsenteil 64. Die Aussenfläche des Hülsenteiles 64 besitzt eine nach aussen vorspringende, am Umfang verlaufende Rippe oder einen Flansch 66 und die Innenfläche des Hülsenteiles 64 weist eine in Längsrichtung verlaufende Ringnut 68 auf.



  Der Flansch 66 ist komplementär zur Innennut 22 in Kappe 15 und die Wand 26 ist in die Nut 68 aufnehmbar, um sowohl die Teile mit einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten als auch eine relative Drehbewegung zu ermöglichen. Der Ballon 60 wird in vorteilhafter Weise aus einem elastischen und biegsamen Material, wie Polyäthylen, Gummi oder dergleichen, hergestellt, so dass beim Pressen in den Hohlraum des Oberteiles der Kappe 15 die sich nach oben erstreckende Wand 26 nachgiebig in die Nut 68 gedrückt wird, und der sich nach aussen erstreckende Flansch 66 weicht nach innen und schnappt in die Nut 22 in die Kappe 15.

   Der ringförmige Randwulst 70, der die Oberseite der Nut 22 bildet, ermöglicht die drehbare Halterung des Ballons 60, und die dichte Anlage der Wand 26 in die Nut 28 bildet einen dichten hermetischen Verschluss zwischen dem Ballon und der Kappe aus und sichert trotz relativ starker Biegung des Ballons 60 einen zuverlässigen Verschluss zwischen diesen Teilen und erlaubt relative Drehung.



   Durch den Oberteil 62 des Ballons 60 erstreckt sich koaxial ein mit diesem einstückig verbundener Kolben 72. In vorteilhafter Weise ist der Kolben 72 starr. Er reicht vom Mittelpunkt des Oberteiles 62 ein kleines Stück nach oben, um eine Fläche zu bilden, auf die der Finger des Benutzers gelegt werden kann, um beim Gebrauch einen Druck auf den Ballon der Tropfeinrichtung auszuüben. Der Kolben 72 reicht nach unten in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum. Er hat eine im wesentlichen hohle zylindrische Form mit einer mittleren Bohrung 74, die im wesentlichen axial mit dem Zapfen 40 fluchtet, welcher sich von der Querwand 32 der Kappe 15 nach oben erstreckt. Die Bohrung 74 besitzt einen im wesentlichen dem Aussendurchmesser des Stabes 40 gleichen Durchmesser sowie eine Wandstärke, die etwas kleiner als der Raum zwischen dem Zapfen 40 und der zylindrischen Fläche 42 ist.

   Dies ermöglicht dem Zapfen 40 beim Eindrücken des Oberteiles 62 eine verschiebbare Aufnahme in die Bohrung 74. Wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, besitzt der Kolben 72 einen sich radial nach aussen erstreckenden Arm 76.



   Wenn der Ballon 60 in der Kappe 15 montiert ist, befindet sich, wie Fig. 1 zeigt, die tiefste Fläche des Arms 76 in einem kleinen Abstand von der obersten Fläche der Zylinderfläche 42. Vorzugsweise reicht, wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, die untere Fläche des Arms 76 radial über die schraubenförmige Fläche 44 nach aussen hinaus, und der Arm 76 besitzt die Form eines Sektors. Es ist erkennbar, dass die relative Winkelstellung des Kolbens 72 in bezug auf die Fläche 42 um ihre gemeinsame Achse das Ausmass bestimmen wird, in dem der Kolben 72 nach unten bewegt werden kann, bevor er dadurch angehalten wird, dass der Arm 76 an der schraubenförmigen Oberfläche 44 anliegt. Deshalb bestimmt die Stellung des Kolbens, wie weit der Ballon 60 zusammengedrückt werden kann.

   In der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet sich die unterste Fläche des Arms 76 des Kolbens 72 gegenüber der schraubenförmigen Fläche 44 in der Lage, die un  gefähr der Hälfte der maximal möglichen, nach innen gerichteten Bewegung des Kolbens 72 entspricht. Wenn sich die unterste Fläche des Arms 76 gegenüber dem bei 78 gezeigten höchsten Teil der Oberfläche 44 befindet, wird eine   minimale    Bewegung des Kolbens 72 erfolgen. In dieser Stellung erfolgt keine wirksame Abwärtsbewegung des Oberteiles 62 des Ballons 60 und daher kein Einsaugen oder Abgeben von Flüssigkeit in die oder von der Pipette 54. Nach einer relativen Drehbewegung der Kappe 15 und des Ballons 60 kann der Kolben 72 in einen vorbestimmten Abstand nach ihnen bewegt werden.

   In einer ähnlichen Weise kann der Kolben 72 durch eine gewählte relative Drehung der Kappe 15 und des Ballons 60 in einen wahlweise vorbestimmten Abstand nach innen bewegt werden, wobei der maximale Abstand eintritt, wenn der Arm 76 vertikal mit der untersten Fläche fluchtet, die wie bei 80 gezeigt ist. Offensichtlich kann das gleiche Ergebnis erreicht werden, wenn der Ballon feststeht und sich nur der Kolben dreht. Der vertikale Abstand (oder Steigung) zwischen den Flächen 78 und 80 kann nach Wunsch gewählt werden. In vorteilhafter Weise werden die Zunahmen des vertikalen Abstandes so gewählt, dass beim   Zusammen    drücken und Loslassen des Kolbens 72 ein Tropfen der Flüssigkeit in die Pipette 54 eingesaugt oder herausgepresst wird. Für jede folgende Zunahme ist die Höhe so dimensioniert, dass ein zusätzlicher Tropfen auf diese Art abgemessen wird.

   So kann im dargestellten Beispiel eine vorbestimmte Tropfenzahl durch eine geeignete Einstellung des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 gewählt werden. Natürlich kann jede gewünschte zusätzliche Flüssigkeitsmenge zwischen minimalen und maximalen Mengen abgemessen werden. Als eine Hilfe für den Benutzer ist zur schnellen Bestimmung der Tropfenzahl (oder einer anderen zusätzlichen Menge), die in die Pipette 54 eingesaugt oder aus dieser gespritzt werden kann, die Aussenfläche des Oberteiles 62 des Ballons 60 mit einer nicht abgebildeten Zahlenskala versehen, die von 0 (oder    Aus )    bis zu einer -Zahl geht, die die maximale Menge angibt, die herausgespritzt werden soll und wobei jede Zahl mit einem bestimmten Teil auf der Fläche 44 fluchtet,

   so dass die Bezeichnung  0  oder    Aus     mit dem Teil 78 der Fläche 44 und der Maximalwert mit dem Teil 80 fluchtet. Ein Pfeil oder eine andere Ablesemarke 82 an der oberen äusseren Kante des Randes 20 der Kappe 15 wirkt mit der kalibrierten Zahlenskala zusammen, um die Drehstellung des Ballons 60 zu bestimmen, so dass die Nummer, auf die der Pfeil 82 zeigt, die Zahl der Tropfen (oder andere zusätzliche Mengen) angibt, die beim Herabdrücken des Kolbens 72 in die Pipette 54 eingesaugt und beim späteren Zusammendrücken ausgestossen werden kann.



   In montiertem Zustand wird beim Anziehen der Kappe 15 auf dem mit einem Gewinde versehenen Halsteil 14 die konzentrische Rippe 46 an der unteren Fläche der Querwand 32 nach unten auf den biegsamen, sich nach aussen erweiternden Abschnitt 52 der Pipette 54 gedrückt und daher werden, wie in Fig. 1 gut gezeigt wird, die Rippen an der Unterseite des sich nach aussen erweiternden Abschnittes 52 in dichter Anlage an den oberen Rand des Flaschenhalses 14 gepresst. Gleichzeitig berührt die Querkante 37 die obere Kante des Randwulstes 50 und presst den nach aussen erweiterten Teil 52 zur Anlage mit dem Rand des Flaschenhalses 14. Da die Rippe 46 in dichter Anlage an die obere Fläche des sich nach aussen erweiternden Abschnittes 52 der Pipette 54 steht, ist jede Verbindung zwischen den Öffnungen 38 im Teil 32 und der Öffnung 56 in der Pipette 54 abgeschnitten.

   So verhindert die Tropfeinrichtung 10 jeden Strom der Flüssigkeit von der Flasche in den Ballon, wenn sich die Tropfeinrichtung in geschlossener Stellung auf einer Flasche befindet. Zur gleichen Zeit vervollständigt die Dichtung zwischen der Pipette 54 und dem Flaschenrand den Flaschenverschluss, und die Anordnung schaffte einen sehr wirksamen Primärverschluss.



   Beim Öffnen der Kappe 15 von dem mit einem Gewinde versehenen Halsteil 14 wird der Verschluss zwischen der Querwand 32 und dem nach aussen erweiterten Abschnitt 52 allmählich gelöst und ein Durchgang von der Pipettenöffnung 56 über die Öffnungen 38 in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum geschaffen. Nach dem Drehen des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 bis zur gewählten numerierten Stellung, dem Herunterdrücken des Kolbens 72 mit der Fingerspitze, bis er infolge der Berührung mit dem gewählten Teil der Oberfläche 44 nicht weiter herabgedrückt werden kann, und der nachfolgenden Freigabe des Kolbens 72, kehrt er wieder in seine Normalstellung zurück, und die gewünschte Flüssigkeitsmenge wird durch die Pipette 54 in die Öffnung 56 gesaugt.

   Bei einem weiteren Herabdrücken des Kolbens 72 auf seinen maximalen Tiefstand oder bis zur Berührung des Arms 76 mit der Fläche 44 wird die abgemessene Flüssigkeitsmenge in der Pipette 54 von dort herausgespritzt.



   Fig. 3 bis 6 zeigen eine abgeänderte Ausführung einer Tropfverschlusseinrichtung, die eine Primärverschlussanordnung enthält, die im allgemeinen der im Zusammenhang mit der Messvorrichtung für Flüssigkeiten beschriebenen Anordnung ähnlich ist.



   Die Tropfverschlusseinrichtung wird zusammen mit einer Flasche 92 gezeigt. Diese weist einen mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 94 auf und kann eine Flüssigkeit enthalten, die durch die Tropfeinrichtung ausgeteilt werden soll. Diese weist eine Kappe 96 mit einem herabreichenden Hülsenabschnitt 98 auf. Die Innenfläche der Hülse 98 ist mit Gewindegängen 100 versehen, die zum Eingreifen in die entsprechenden Gewindegänge 95 des Flaschenhalses 94 geeignet sind. Die Kappe 96 besitzt einen nach oben vorspringenden Rand 102, der mit einer nach unten verlaufenden Nut 104 versehen ist, welche den Rand 102 in einen inneren und  einen äusseren Abschnitt teilt. Der Rand 102 ist auch mit einer nach innen gerichteten ringförmigen Ringnut 106 versehen, welche mit der nach abwärts verlaufenden Nut 104 in Verbindung steht.

   Wie bei 108 gezeigt, ist die Aussenkante des Innenteiles des Randes 102 geneigt oder nach innen abgeschrägt.



  Eine Rippe 110 reicht nach oben über den abgeschrägten Teil 108.



   Eine Anzahl Arme 112, z. B. drei wie in der Zeichnung, reicht von der nach innen gerichteten Umfangsfläche des Innenteils des Randes 102 nach innen. Die Arme 112 schneiden sich im Mittelpunkt der Kappe 96 und weisen obere Flächen auf, welche in derselben Ebene liegen.



   Um die innere Umfangsfläche des Innenteiles des Randes 102 zwischen aufeinanderfolgenden Armen 112 ist ein innerer ringförmiger Querflansch oder eine Fläche 114 angeordnet. Im Mittelpunkt der Kappe 96 ist eine im allgemeinen bei 116 gezeigte Querstruktur angeordnet. Eine nach unten reichende Wand 118 verbindet den Flansch 114 einstückig mit dem Querteil 116. Die Wand 118 ist in einem Abstand von der Innenfläche von der Hülse 98 angeordnet, um eine ringförmige, mit der Kappe 96 konzentrische Nut zu bilden. An jedem Abschnitt des Flansches 114 ist ein Ausschnitt oder eine Aussparung 120 vorgesehen. Jeder Ausschnitt begrenzt eine Öffnung 122.



   Eine konzentrische ringförmige Rippe oder Oberfläche 124 reicht von der Unterfläche des Teiles 116 nach unten und von den Öffnungen 122 radial nach innen. Die Rippe 124 ist in einer solchen radialen Bezugslage zur Hülse 98 angeordnet, dass beim Anziehen der Kappe 96 auf den Flaschenhals 94 die Rippe 124 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante des Randes des Gewindehalsteiles der Flasche 92 ausgerichtet ist.



   Die Nut 118 ist zur Aufnahme und Halterung eines oberen zylindrischen Randes 126 eines Diaphragmas 128 in einem dichten hermetischen Verschluss ausgebildet. Das Diaphragma wird in vorteilhafter Weise aus einem biegsamen, elastischen Kunststoff, wie Polyäthylen, hergestellt. Es erstreckt sich von der Aussenkante des zylindrischen Randes 126 aus und besitzt eine nach unten gerichtete, nach innen geneigte, biegsame Wand 130 von im allgemeinen kegelstumpfförmiger Gestalt, die eine darin befindliche Mittelöffnung 132 umgibt. Eine zylindrische Hülse 134 reicht von der geneigten Wand 130 aus nach unten und umgibt die Öffnung 132.



  Die Hülse 134 ist zur luftdichten Aufnahme und Halterung des oberen Endes einer Pipette oder eines Rohres 136 ausgebildet.



   Die Pipette 136 besitzt einen sich über das gesamte Rohr erstreckenden Kanal, der nicht ganz gezeigt wird. Während die Pipette 136 als vom Diaphragme 128 getrennt hergestellt gezeigt wird, können diese Bestandteile auch aus einem Stück geformt sein.



   Die Tropfeinrichtung 90 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als ganzer durch die Bezugsziffer 146 bezeichnet ist, einen Raum über der Kappe 96 umschliesst und die Messvorrichtung enthält. In vorteilhafter Weise besitzt der Ballon einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 150 und einen nach unten vorstehenden Hülsenteil 152. Die Aussenfläche des Hülsenteiles 152 weist eine nach aussen hervorspringende Umfangsrippe oder einen Flansch 154 sowie einen nach unten reichenden Flansch 156 auf. Die Rippe 154 ist komplementär zur Nut 106. Der Flansch 156 kann in die sich nach unten erstreckende Nut 104 in den Rand 102 aufgenommen werden, um die Teile in einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten und eine relative Drehbewegung zu ermöglichen.

   Um zur Schaffung eines hermetischen Verschlusses beizutragen, ist die untere innere Umfangskante des Hülsenteiles 152 bei 158 geneigt, um komplementär zur geneigten Fläche 108 des Randes 102 zu sein.



  In vorteilhafter Weise wird der Ballon 146 aus einem elastischen und biegsamen Material, wie Polyäthylen, Gummi oder dergleichen, hergestellt, so dass beim Hineindrücken in den Hohlraum des Oberteiles der Kappe 96 der nach unten reichende Flansch 156 nachgiebig in die Nut 104 gepresst wird. Dabei weicht die nach aussen reichende Rippe 154 nach innen und schnappt in die Nut 106 ein.



  Diese Ausführung bildet einen dichten hermetischen Verschluss zwischen Ballon und Kappe und gewährleistet eine zuverlässige Abdichtung zwischen beiden Teilen, ermöglicht aber eine relative Drehung trotz der relativ starken Biegung des Ballons 146.



   Durch den gewölbten Teil 150 reicht koaxial und einstückig ein Kolben 162. In vorteilhafter Weise ist der Kolben 162 starr und reicht vom Mittelpunkt des gewölbten Teiles 150 ein kleines Stück nach aufwärts, um eine Fläche zu bilden, auf welche beim Gebrauch ein Finger gelegt werden kann, um einen Druck auf den Ballon der Tropfeinrichtung, vor der üblichen Betätigung, auszuüben. Der Kolben 162 reicht nach unten in den vom Ballon 146 umschlossenen Raum und besitzt eine im wesentlichen hohle zylindrische Form. Der Wandteil des Kolbens 162 besitzt eine Serie absteigender schraubenförmiger Flächen, von denen drei abgebildet sind. Jede Fläche dehnt sich über ein Drittel des Umfanges aus. Diese Reihe wiederholt sich mit einer Symmetrie von je 1200, so dass, wie in Fig. 4 gezeigt wird, jeder Kreisbogen von 1200 sich auf der gleichen Höhe oder Axiallage entlang des Kolbens 162 befindet.

   Jeder der Schraubengänge in der zylindrischen Wand ist in abgestuft zunehmendem Abstand von dem untersten Rand 166 des Kolbens 162 vorgesehen. Die Zahl der Schraubengänge entspricht der Zahl der verwendeten Arme 112.



   Wenn der Ballon 146 in der Kappe 96 montiert ist, ist, wie Fig. 3 zeigt, die tiefste Fläche 166 des Kolbens 162 in einem kleinen Abstand von der  oberen Fläche der entsprechenden Arme 112 angeordnet. In vorteilhafter Weise sind die schraubenförmigen Flächen des Kolbens 162   geruht    oder mit Rillen versehen, um ein Abgleiten während des Zusammenwirkens mit den Armen 112 zu verhindern.



   Wie oben in bezug auf die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform beschrieben wurde, bestimmt die Drehlage des Ballons 146 in bezug auf die Kappe 96 das Ausmass, in welchem der Kolben 162 herabgedrückt werden kann, welches die in die Pipette 136 eingebrachte Flüssigkeitsmenge bestimmt.



   Pfeile oder eine andere Markierungsvorrichtung 170 auf dem Rande 102 wirken mit anderen Markierungen oder Skalen an der Aussenfläche vom Ballon 146 zusammen und geben eine Anzeige der Zahl der Tropfen oder anderer zusätzlicher Mengen vor, die beim Niederdrücken des Kolbens 162 in die Pipette gesaugt und bei späterem   Zusammen    drücken ausgepresst werden kann. Der Arm 173 wirkt mit der Markierung 170 zusammen, um die Drehung des Ballons 164 in einer gewünschten Winkellage anzuhalten.



   In montiertem Zustand wird die Rippe 124 beim Anziehen der Kappe 96 auf den mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 94 nach unten auf das Diaphragma 128 gedrückt, das seinerseits in dichte Anlage an den oberen Rand des Flaschenhalses 94 gebracht wird. Da das Diaphragma 128 sich in dichte Anlage mit dem Rand der Flasche 92 befindet, ist jede Verbindung zwischen der Öffnung 140 und den Öffnungen 122 abgeschnitten. So verhindert die Tropfeinrichtung 90 in ihrer geschlossenen Lage an einer Flasche jedes Strömen von Flüssigkeit von der Flasche in den Ballon.



   Während in der oben gegebenen Beschreibung die Stellung des Ballons vor dem Ansaugen von Flüssigkeit in die Pipette gewählt wurde, ist dieses jedoch nicht erforderlich. Es kann z. B. eine Flüssigkeitsmenge, die grösser als die notwendige ist, in die Pipette gesaugt werden. Dann kann der Ballon auf die gewünschte Dosis eingestellt werden. Beim Herunterdrücken des Ballons wird nur diese Dosis herausgepresst. Auf diese Weise können aufeinanderfolgende Dosierungen aus derselben Füllung der Tropfeinrichtung herausgedrückt werden.



   Zwischen dem Ballonraum und dem Innern der Pipette kann, wenn es gewünscht wird, eine einzelne Öffnung vorgesehen sein. Wie an sich bekannt, kann dort, wo ein umschlossener Raum lediglich eine einzelne kleine Eintritts- oder Austrittsöffnung besitzt, die Flüssigkeit entweder innerhalb oder ausserhalb des Raumes nicht durch die Öffnung strömen, da wegen des Fehlens geeigneter Mittel keine Luft und Flüssigkeit ausgetauscht werden kann. Wo der Luftraum im Ballon kleiner als das Volumen des Pipettenraumes ist, verhindert die einzelne Öffnung, dass irgendwelche Flüssigkeit in den Ballonraum eindringt, sogar, wenn der gefüllte Tropfer umgelegt oder auf die Seite gelegt wird. Deshalb ist es möglich, die Pipette zu füllen und den Tropfer niederzulegen, ohne dass die Flüssigkeit verschüttet wird oder in den Ballonraum eindringt. 

   Auf diese Weise ist es möglich, die Pipette zu füllen und die Tropfeinrichtung abzulegen, ohne irgendeinen Flüssigkeitsaustritt oder -eintritt in den Ballonraum. So wird die Flüssigkeit von einer Berührung des eigentlichen Ballons abgehalten und somit die Notwendigkeit einer sorgfältigen Wahl flüssigkeitsundurchlässigen Materials für den Ballon vermieden.



   Natürlich sind im Aufbau viele Abweichungen von den oben beschriebenen Ausführungsformen möglich, ohne von der vorliegenden Erf bewegung des Druckgliedes ist ein Halteglied fest angeordnet, um die Bewegung zu begrenzen und die Flüssigkeitsmenge zu messen, welche durch das Rohr aufgenommen werden kann und welche von dem Rohr für den gewünschten Gebrauch der Flüssigkeit abgegeben werden kann. Das Druckglied kann gedreht werden, wodurch der Raum zwischen den Gliedern geändert und so das Ausmass der Bewegung des Druckgliedes und die in das Rohr einzubringende Flüssigkeitsmenge variiert werden kann.



   Eine Tropfverschlusseinrichtung ist auf diese Weise für den Gebrauch an einem Gewinde- oder anderem Behälter beschrieben worden, welche zur Bildung eines Primärverschlusses eingerichtet ist, wenn sie sich vollkommen geschlossen oder dicht an der Flasche befindet. Auf diese Weise wird ein Entweichen von Flüssigkeit in den Ballon mit einer nachfolgenden möglichen Verschlechterung der Flüssigkeit oder des Ballons vermieden. Es wurde auch eine Tropfverschlusseinrichtung mit einem Kolben und einem im Weg der Druckbewegung des Kolbens angeordneten Halteglied beschrieben.



   Der Kolben und das Halteglied stehen miteinander in Wechselbeziehung, um nach ihrer relativen Drehbewegung um ihre Achsen die Kolbenbewegung wahlweise zu begrenzen, wodurch eine vorbestimmte Flüssigkeitsmenge genau und übereinstimmend gemessen wird, die von der Tube oder Pipette aufgenommen oder abgegeben wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf einen Behälter aufgesetzte Tropfeinrichtung mit einer Pipette, einem Ballon und einer Kappe (15), dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Ballon (60) und der Pipette (54) eine Querwand (32) befindet, die in ihrer Umfangszone mindestens eine Öffnung aufweist, um eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Ballons und der Pipette zu ermöglichen, und dass sich ein Glied (34) von der Querwand nach oben in den Ballonteil erstreckt und ein Glied (72, 76) vom Ballon herab dem anderen Glied gegenübersteht, wobei die Stirnfläche mindestens eines der beiden Glieder als Schraubenfläche ausgebildet ist, so dass durch Verdrehen des einen drehbaren Gliedes der durch Herabdrücken des Ballons maximal erreichbare und durch das Aufeinanderstossen der Glieder begrenzte Hub einstellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pipette an die Kappe mittels eines biegsamen Diaphragmas anschliessbar ist und dass beim Aufsetzen der Kappe auf einen Behälter dieses Diaphragma die Behälteröffnung berührt und dadurch einen Verschluss ausbildet, der die Verbindung zwischen dem Ballon und dem Innern der Pipette schliesst.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwand einen sich nach unten erstreckenden Wulst (46) aufweist und die Pipette an die Kappe mittels eines biegsamen Diaphragmas (52) anschliessbar ist, wobei beim Aufsetzen der Kappe auf den Behälter der Wulst das Diaphragma berührt und es gegen den Behälterhals presst und dadurch die Verbindung zwischen dem Ballon und dem Inneren der Pipette schliesst.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung in der Querwand von dem Diaphragma der Pipette entfernt angeordnet ist, so dass das Diaphragma in einer Schliesslage nicht die Öffnung berührt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfläche durch die Stirnseite (44) eines sich von der Querwand aus erstreckenden Hohlzylinders (42) gebildet ist und dass das vom Ballon ausgehende Glied einen sich radial erstreckenden Flansch (76) bestitzt, der je nach dem Winkel, um den das Glied des Ballons gedreht worden ist, mit der Schraubenfläche in verschiedenen Höhen in Berührung gebracht werden kann.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfläche sich an dem Glied befindet, das am Ballon angebracht ist, dass sich gegenüber der Schraubenfläche wenigstens zwei Stege in radialer Richtung erstrecken und dass einer dieser Stege je nach dem Winkel, um den der Zapfen gedreht wurde, mit der Schraubenfläche in Berührung gebracht werden kann.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonteil in der Kappe drehbar angeordnet und die Drehung des Ballonteiles eine Verdrehung des sich vom Ballon erstreckenden Gliedes bewirkt.
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