Tropfeinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine auf einen Behälter aufgesetzte Tropfeinrichtung mit einer Pipette, einem Ballon und einer Kappe, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Ballon und der Pipette eine Querwand befindet, die in ihrer Umfangszone mindestens eine Öffnung aufweist, um eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Ballons und der Pipette zu ermöglichen, und dass sich ein Glied von der Querwand nach oben in den Ballonteil erstreckt und ein Glied vom Ballon herab dem anderen Glied gegenübersteht, wobei die Stirnfläche mindestens eines der beiden Glieder als Schraubenfläche ausgebildet ist, so dass durch Verdrehen des einen drehbaren Gliedes der durch Herabdrücken des Ballons maximal erreichbare und durch das Aufeinanderstossen der Glieder begrenzte Hub einstellbar ist.
Die herkömmlichen Tropfeinrichtungen für Flüssigkeiten sind mit einem elastischen, gummiartigen Ballon versehen, der an dem oberen Ende einer gläsernen Tropfröhre oder Pipette angebracht ist.
Beim Zusammenpressen des Ballons wird ein Teil der darin enthaltenen Luft herausgetrieben. Nachdem der Ballon freigegeben oder der Druck auf ihn vermindert worden ist, wird die Flüssigkeit, die verteilt werden soll, in das untere Ende der Röhre gesaugt und kann danach durch nochmaliges Zusammenpressen des Ballons ausgetrieben werden.
Die bekannten Tropfeinrichtungen waren ausserordentlich unzuverlässig zum genauen Verteilen des Medikaments oder anderer Präparate. Bei dem gewöhnlichen verlängerten Gummiball ist die mechanische Kraft, die zum Herausspritzen der Flüssigkeit aus der Pipette erforderlich ist, so klein, dass normalerweise die auf den Ballon ausgeübte Kraft viel grösser ist als es zum Herauspressen der im allgemeinen wenigen Tropfen erforderlich ist. Meist wird nämlich der Ballon zur Gänze zusammengequetscht, so dass eine viel grössere Flüssigkeitsmenge herausgepresst oder angesaugt wird als erwünscht ist. Bei gewissen Arzneimitteln kann der Überschuss sogar schädlich sein. Es ist versucht worden, diese Gefahr auszuschalten, indem Pipetten oft markiert oder graduiert wurden, um die Zahl der in die Pipette gesaugten Flüssigkeitstropfen annäherungsweise anzugeben.
Dies hat sich jedoch nicht als zufriedenstellend erwiesen. Wenn der Ballon nur so weit zusammengedrückt wird, um die gewünschte Flüssigkeitsmenge anzusaugen, werden dadurch, dass man den Unterteil der Pipette nach dem Ansaugen aus der Flüssigkeit entfernt und dem Ballon gestattet, in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren, Luftblasen in die Flüssigkeit in der Pipette eingebracht, was nicht erwünscht ist.
Nach einem anderen Vorschlag wurde zum Regulieren der von der Pipette angesaugten Flüssigkeitsmenge dem Ballon eine Gestalt gegeben, derzufolge der zu seinem Zusammenpressen vor dem Aufs augen erforderliche Druck vergrössert ist. Es wurden ferner Ballons aus einem weniger biegsamen Material als Gummi empfohlen, um die zum Zusammenpressen des Ballons erforderliche Kraft zu vergrössern und so eine annähernde Kontrolle der Menge zu ermöglichen. Es war jedoch keiner dieser Versuche erfolgreich, die von der Tropfeinrichtung gegebene Flüssigkeitsmenge gleichmässig oder genau zu kontrollieren.
Demgemäss ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit einer genauen Vorrichtung zur Verabreichung einer gewählten Dosierung zu schaffen.
Ferner soll eine Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit einer wirksamen Ausflusskontrolle geschaffen werden, um die Zahl der Flüssigkeitstropfen ge nau und reproduzierbar zu bestimmen, die in die Pipette gesaugt oder von der Tropfeinrichtung abgegeben werden kann.
Ausserdem soll insbesondere eine verbesserte Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten mit genauen Messund Anzeigevorrichtungen angegeben werden, die nach Wunsch zur Kontrolle der Zahl der aus der Pipette heraustretenden Tropfen unabhängig von dem auf den Ballon ausgeübten Druck einstellbar sind.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist insbesondere die Schaffung einer Tropf-Verschlusseinrichtung mit einer genauen Messvorrichtung zur vorherigen Wahl der gewünschten Flüssigkeitsmenge und zur Herstellung eines wirksamen Abschlusses zwischen der Pipette und dem Ballon, wenn die Verschlusskappe dicht aufgesetzt wird. Dies gestattet die Verwendung jeder Art von Material, unabhängig von der Natur der Flüssigkeit.
Ausserdem soll eine Anordnung einer Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten geschaffen werden, die die obigen Konstruktionsmerkmale enthält, leicht hergestellt und zusammengesetzt werden kann, hygienisch und einfach in Bauart und Bedienung sowie dauerhaft und bequem zu gebrauchen ist.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert, die in der Zeichnung veranschaulicht sind. Hierin ist:
Fig. 1 ein vergrösserter Längsschnitt einer Ausführungsform einer erfindungsgemässen Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten zur Verwendung an einer Flasche, wobei die Verschlusskappe in dicht aufgesetzter Lage dargestellt ist,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Längsschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 4, die eine andere Ausführungsform einer auf einer Flasche angebrachten Tropfeinrichtung für Flüssigkeiten zeigt,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3,
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung in auseinandergezogener Anordnung der Ausführungsform der Tropfeinrichtung von Fig. 3, in dem der Kappenteil teilweise abgebrochen ist.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Tropfverschlusseinrichtung, die einen Verschluss in Verbindung mit einer Flüssigkeitsmesseinrichtung besitzt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es durch die Einstellung der relativen Drehstellung einer Kappe in bezug auf einen Ballon möglich, das Mass einzustellen, auf das der Ballon zusammengepresst werden kann. Dadurch wird wahlweise die gewünschte Flüssigkeitsmenge bestimmt, die bei der Rückkehr des Ballons in seine normale Lage in das Rohr oder in die Pipette der Flüssigkeitstropfeneinrichtung gesaugt oder beim nochmaligen Zusammendrücken des Ballons aus der Pipette gedrückt wird.
Die Tropf- und Verschlusseinrichtung 10 wird zusammen mit einer Flasche 12 gezeigt, die einen eine Öffnung umgebenden und mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 14 besitzt und eine durch die Tropfeinrichtung zu verteilende Flüssigkeit enthalten kann. Die Tropfeinrichtung weist eine Kappe 15 mit einem herabhängenden Hülsenteil 16 auf. Die Innenfläche der Hülse 16 ist mit Gewindegängen 18 versehen, die zum Eingreifen in ein entsprechendes Gewinde 17 am Flaschenhals 14 eingerichtet sind.
Die äussere Umfangsfläche der Hülse 16 ist zum Greifen und Drehen der Tropfeinrichtung 10 auf dem Flaschenhals 14 vorzugsweise geriffelt, aufgerauht oder mit Längsrippen versehen. Die Kappe 15 weist einen nach oben vorstehenden Rand 20 auf. Dieser ist mit einem nach innen gerichteten ringförmigen Ringwulst oder einer Rippe versehen.
Diese bildet eine Ringnut 22, deren obere Kante durch die Rippe am Umfang begrenzt wird.
Innerhalb der Nut 22 ist eine Ringwand 26 angeordnet. Die obere Kante der Ringwand 26 liegt oberhalb der oberen Kante des Randes 20. Von der Innenfläche der Ringwand 26 ragt ein ringförmiger Querflansch oder Rand 28 nach innen vor.
Um den Flansch 28 herum ist eine Serie von Verstärkungsrippen 30 angeordnet, die einstückig mit der Ringwand 26 und dem Flansch 28 sind. In der Kappe 15 ist eine Querwand 32 mittig angeordnet, welche einen unten eingehender beschriebenen Mittelaufbau 34 trägt. Eine nach unten reichende Wand 36 verbindet die Querwand 32 fest mit dem Flansch 28. Die Wand 36 steht von der inneren Oberfläche der Hülse 16 ab und bildet mit ihr eine zu der Kappe 15 konzentrisch verlaufende Ringnut 37.
Um den Flansch 28 herum ist eine Anzahl von Einrichtungen, z. B. 4, oder Ausschnitten 36a verteilt (Fig. 2). Der Ausschnitt 36a und die Querwand 32 begrenzen eine Öffnung 38.
Der Mittelteil 34 liegt mittig auf der oberen Fläche der Querwand 32 und vorzugsweise koaxial mit der Kappe 15. Von der Wand 32 erstreckt sich ein im allgemeinen zylindrischer Zapfen 40 nach oben. Der Zapfen 40 ist von einem Hohlzylinder 42 umgeben, der eine schraubenlinienförmige obere Kante 44 aufweist. In vorteilhafter Weise reicht die schraubenförmige Oberkante 44 auf die obere Fläche der Querwand 32, wie bei 80 gezeigt wird, wo sich der tiefste Punkt der Kante 4 befindet.
Die schraubenförmige Fläche 44 ist vorzugsweise, wie gezeigt wird, mit einer Anzahl Rippen versehen oder sie ist geriffelt oder aufgerauht, um die Reibung zu vergrössern und ein Gleiten auf eine Art zu vermeiden, die im folgenden besprochen werden wird.
Von der Bodenfläche der Querwand 32 geht eine konzentrische ringförmige Rippe oder eine Fläche 46 aus, die sich radial gegen die Öffnungen 38 erstreckt. Die Rippe 46 befindet sich in einer derartigen radialen Bezugslage zur Hülse 16, dass, wie aus Fig. 1 gut ersichtlich ist, beim Aufschrauben der Kappe 15 an den Flaschenhals 14, die Rippe 46 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante vom Rande des mit einem Gewinde versehenen Halsabschnittes 14 der Flasche 12 ausgefluchtet ist. Wenn auch, wie gefunden wurde, eine Rippe einen wirksamen Verschluss in einer noch zu beschreibenden Weise ergeben kann, können auch noch zusätzliche Rippen vorgesehen werden.
Die zwischen der Hülse 16 und der Wand 36 ausgebildete Ringnut 37 ist dazu eingerichtet, den oberen zylindrischen Rand 50 eines nach aussen erweiterten Abschnittes 52 der Pipette 54 aufzunehmen und in einem dichten hermetischen Verschluss zu halten. Die Pipette 54 streckt sich in Längsrichtung aus. Sie hat die Form einer Röhre mit einem in ihr ausgebildeten Kanal 56, der sich über die ganze Länge der Pipette 54 erstreckt. Diese ist an beiden Enden offen. In vorteilhafter Weise kann die Pipette 54 an ihrem unteren Ende leicht konisch sein, so dass das untere Ende einen etwas kleineren Durchmesser als ihr oberes Ende hat.
Das nach aussen erweiterte Endstück 52 der Pipette 54 ist kegelstumpfförmig, umgibt die Öffnung 56 und wird vorteilhafterweise aus biegsamem elastischem Material hergestellt. Es wurde zweckmässig gefunden, die ganze Pipette und den nach aussen erweiterten Teil vollkommen aus einem biegsamen synthetischen Kunststoff wie Polyäthylen zu bilden.
Der untere Teil der Pipette 54 kann jedoch aus Glas oder aus einem anderen Material hergestellt und in einer luftdichten Verbindung auf irgendeine geeignete Weise mit dem nach aussen erweiterten Endstück 52 verbunden werden. Die Rippe 46 befindet sich zur Hülse 16 in einer derartigen radialen Bezugslage, dass beim Aufschrauben der Kappe 15 auf den Flaschenhals 14 die Rippe 46 den nach aussen erweiterten Abschnitt 52 zur Anlage an die Innenkante des Randes des mit einem Gewinde versehenen Halsteiles 14 der Flasche 12 bringt. Vorteilhafterweise besitzt die untere Fläche des nach aussen erweiterten Abschnittes 52, die über dem oberen Ende der Öffnung des mit einem Gewinde versehenen Halsabschnittes 14 liegt, radiale Rippen oder Nuten, um den Verschluss allmählich zu öffnen, der gebildet wird, wenn der nach aussen erweiterte Abschnitt 52 in Kontakt mit dem Flaschenhals 14 gebracht wird.
Die Tropfeinrichtung 10 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als Ganzes durch die Bezugsziffer 60 bezeichnet ist und welcher einen Raum oberhalb der Kappe 15 umschliesst und die Messvorrichtung enthält. Vorteilhafterweise besitzt der Ballonteil 60 einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 62 und einen herabreichenden Hülsenteil 64. Die Aussenfläche des Hülsenteiles 64 besitzt eine nach aussen vorspringende, am Umfang verlaufende Rippe oder einen Flansch 66 und die Innenfläche des Hülsenteiles 64 weist eine in Längsrichtung verlaufende Ringnut 68 auf.
Der Flansch 66 ist komplementär zur Innennut 22 in Kappe 15 und die Wand 26 ist in die Nut 68 aufnehmbar, um sowohl die Teile mit einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten als auch eine relative Drehbewegung zu ermöglichen. Der Ballon 60 wird in vorteilhafter Weise aus einem elastischen und biegsamen Material, wie Polyäthylen, Gummi oder dergleichen, hergestellt, so dass beim Pressen in den Hohlraum des Oberteiles der Kappe 15 die sich nach oben erstreckende Wand 26 nachgiebig in die Nut 68 gedrückt wird, und der sich nach aussen erstreckende Flansch 66 weicht nach innen und schnappt in die Nut 22 in die Kappe 15.
Der ringförmige Randwulst 70, der die Oberseite der Nut 22 bildet, ermöglicht die drehbare Halterung des Ballons 60, und die dichte Anlage der Wand 26 in die Nut 28 bildet einen dichten hermetischen Verschluss zwischen dem Ballon und der Kappe aus und sichert trotz relativ starker Biegung des Ballons 60 einen zuverlässigen Verschluss zwischen diesen Teilen und erlaubt relative Drehung.
Durch den Oberteil 62 des Ballons 60 erstreckt sich koaxial ein mit diesem einstückig verbundener Kolben 72. In vorteilhafter Weise ist der Kolben 72 starr. Er reicht vom Mittelpunkt des Oberteiles 62 ein kleines Stück nach oben, um eine Fläche zu bilden, auf die der Finger des Benutzers gelegt werden kann, um beim Gebrauch einen Druck auf den Ballon der Tropfeinrichtung auszuüben. Der Kolben 72 reicht nach unten in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum. Er hat eine im wesentlichen hohle zylindrische Form mit einer mittleren Bohrung 74, die im wesentlichen axial mit dem Zapfen 40 fluchtet, welcher sich von der Querwand 32 der Kappe 15 nach oben erstreckt. Die Bohrung 74 besitzt einen im wesentlichen dem Aussendurchmesser des Stabes 40 gleichen Durchmesser sowie eine Wandstärke, die etwas kleiner als der Raum zwischen dem Zapfen 40 und der zylindrischen Fläche 42 ist.
Dies ermöglicht dem Zapfen 40 beim Eindrücken des Oberteiles 62 eine verschiebbare Aufnahme in die Bohrung 74. Wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, besitzt der Kolben 72 einen sich radial nach aussen erstreckenden Arm 76.
Wenn der Ballon 60 in der Kappe 15 montiert ist, befindet sich, wie Fig. 1 zeigt, die tiefste Fläche des Arms 76 in einem kleinen Abstand von der obersten Fläche der Zylinderfläche 42. Vorzugsweise reicht, wie aus Fig. 2 gut ersichtlich ist, die untere Fläche des Arms 76 radial über die schraubenförmige Fläche 44 nach aussen hinaus, und der Arm 76 besitzt die Form eines Sektors. Es ist erkennbar, dass die relative Winkelstellung des Kolbens 72 in bezug auf die Fläche 42 um ihre gemeinsame Achse das Ausmass bestimmen wird, in dem der Kolben 72 nach unten bewegt werden kann, bevor er dadurch angehalten wird, dass der Arm 76 an der schraubenförmigen Oberfläche 44 anliegt. Deshalb bestimmt die Stellung des Kolbens, wie weit der Ballon 60 zusammengedrückt werden kann.
In der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet sich die unterste Fläche des Arms 76 des Kolbens 72 gegenüber der schraubenförmigen Fläche 44 in der Lage, die un gefähr der Hälfte der maximal möglichen, nach innen gerichteten Bewegung des Kolbens 72 entspricht. Wenn sich die unterste Fläche des Arms 76 gegenüber dem bei 78 gezeigten höchsten Teil der Oberfläche 44 befindet, wird eine minimale Bewegung des Kolbens 72 erfolgen. In dieser Stellung erfolgt keine wirksame Abwärtsbewegung des Oberteiles 62 des Ballons 60 und daher kein Einsaugen oder Abgeben von Flüssigkeit in die oder von der Pipette 54. Nach einer relativen Drehbewegung der Kappe 15 und des Ballons 60 kann der Kolben 72 in einen vorbestimmten Abstand nach ihnen bewegt werden.
In einer ähnlichen Weise kann der Kolben 72 durch eine gewählte relative Drehung der Kappe 15 und des Ballons 60 in einen wahlweise vorbestimmten Abstand nach innen bewegt werden, wobei der maximale Abstand eintritt, wenn der Arm 76 vertikal mit der untersten Fläche fluchtet, die wie bei 80 gezeigt ist. Offensichtlich kann das gleiche Ergebnis erreicht werden, wenn der Ballon feststeht und sich nur der Kolben dreht. Der vertikale Abstand (oder Steigung) zwischen den Flächen 78 und 80 kann nach Wunsch gewählt werden. In vorteilhafter Weise werden die Zunahmen des vertikalen Abstandes so gewählt, dass beim Zusammen drücken und Loslassen des Kolbens 72 ein Tropfen der Flüssigkeit in die Pipette 54 eingesaugt oder herausgepresst wird. Für jede folgende Zunahme ist die Höhe so dimensioniert, dass ein zusätzlicher Tropfen auf diese Art abgemessen wird.
So kann im dargestellten Beispiel eine vorbestimmte Tropfenzahl durch eine geeignete Einstellung des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 gewählt werden. Natürlich kann jede gewünschte zusätzliche Flüssigkeitsmenge zwischen minimalen und maximalen Mengen abgemessen werden. Als eine Hilfe für den Benutzer ist zur schnellen Bestimmung der Tropfenzahl (oder einer anderen zusätzlichen Menge), die in die Pipette 54 eingesaugt oder aus dieser gespritzt werden kann, die Aussenfläche des Oberteiles 62 des Ballons 60 mit einer nicht abgebildeten Zahlenskala versehen, die von 0 (oder Aus ) bis zu einer -Zahl geht, die die maximale Menge angibt, die herausgespritzt werden soll und wobei jede Zahl mit einem bestimmten Teil auf der Fläche 44 fluchtet,
so dass die Bezeichnung 0 oder Aus mit dem Teil 78 der Fläche 44 und der Maximalwert mit dem Teil 80 fluchtet. Ein Pfeil oder eine andere Ablesemarke 82 an der oberen äusseren Kante des Randes 20 der Kappe 15 wirkt mit der kalibrierten Zahlenskala zusammen, um die Drehstellung des Ballons 60 zu bestimmen, so dass die Nummer, auf die der Pfeil 82 zeigt, die Zahl der Tropfen (oder andere zusätzliche Mengen) angibt, die beim Herabdrücken des Kolbens 72 in die Pipette 54 eingesaugt und beim späteren Zusammendrücken ausgestossen werden kann.
In montiertem Zustand wird beim Anziehen der Kappe 15 auf dem mit einem Gewinde versehenen Halsteil 14 die konzentrische Rippe 46 an der unteren Fläche der Querwand 32 nach unten auf den biegsamen, sich nach aussen erweiternden Abschnitt 52 der Pipette 54 gedrückt und daher werden, wie in Fig. 1 gut gezeigt wird, die Rippen an der Unterseite des sich nach aussen erweiternden Abschnittes 52 in dichter Anlage an den oberen Rand des Flaschenhalses 14 gepresst. Gleichzeitig berührt die Querkante 37 die obere Kante des Randwulstes 50 und presst den nach aussen erweiterten Teil 52 zur Anlage mit dem Rand des Flaschenhalses 14. Da die Rippe 46 in dichter Anlage an die obere Fläche des sich nach aussen erweiternden Abschnittes 52 der Pipette 54 steht, ist jede Verbindung zwischen den Öffnungen 38 im Teil 32 und der Öffnung 56 in der Pipette 54 abgeschnitten.
So verhindert die Tropfeinrichtung 10 jeden Strom der Flüssigkeit von der Flasche in den Ballon, wenn sich die Tropfeinrichtung in geschlossener Stellung auf einer Flasche befindet. Zur gleichen Zeit vervollständigt die Dichtung zwischen der Pipette 54 und dem Flaschenrand den Flaschenverschluss, und die Anordnung schaffte einen sehr wirksamen Primärverschluss.
Beim Öffnen der Kappe 15 von dem mit einem Gewinde versehenen Halsteil 14 wird der Verschluss zwischen der Querwand 32 und dem nach aussen erweiterten Abschnitt 52 allmählich gelöst und ein Durchgang von der Pipettenöffnung 56 über die Öffnungen 38 in den von dem Ballon 60 umschlossenen Raum geschaffen. Nach dem Drehen des Ballons 60 in bezug auf die Kappe 15 bis zur gewählten numerierten Stellung, dem Herunterdrücken des Kolbens 72 mit der Fingerspitze, bis er infolge der Berührung mit dem gewählten Teil der Oberfläche 44 nicht weiter herabgedrückt werden kann, und der nachfolgenden Freigabe des Kolbens 72, kehrt er wieder in seine Normalstellung zurück, und die gewünschte Flüssigkeitsmenge wird durch die Pipette 54 in die Öffnung 56 gesaugt.
Bei einem weiteren Herabdrücken des Kolbens 72 auf seinen maximalen Tiefstand oder bis zur Berührung des Arms 76 mit der Fläche 44 wird die abgemessene Flüssigkeitsmenge in der Pipette 54 von dort herausgespritzt.
Fig. 3 bis 6 zeigen eine abgeänderte Ausführung einer Tropfverschlusseinrichtung, die eine Primärverschlussanordnung enthält, die im allgemeinen der im Zusammenhang mit der Messvorrichtung für Flüssigkeiten beschriebenen Anordnung ähnlich ist.
Die Tropfverschlusseinrichtung wird zusammen mit einer Flasche 92 gezeigt. Diese weist einen mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 94 auf und kann eine Flüssigkeit enthalten, die durch die Tropfeinrichtung ausgeteilt werden soll. Diese weist eine Kappe 96 mit einem herabreichenden Hülsenabschnitt 98 auf. Die Innenfläche der Hülse 98 ist mit Gewindegängen 100 versehen, die zum Eingreifen in die entsprechenden Gewindegänge 95 des Flaschenhalses 94 geeignet sind. Die Kappe 96 besitzt einen nach oben vorspringenden Rand 102, der mit einer nach unten verlaufenden Nut 104 versehen ist, welche den Rand 102 in einen inneren und einen äusseren Abschnitt teilt. Der Rand 102 ist auch mit einer nach innen gerichteten ringförmigen Ringnut 106 versehen, welche mit der nach abwärts verlaufenden Nut 104 in Verbindung steht.
Wie bei 108 gezeigt, ist die Aussenkante des Innenteiles des Randes 102 geneigt oder nach innen abgeschrägt.
Eine Rippe 110 reicht nach oben über den abgeschrägten Teil 108.
Eine Anzahl Arme 112, z. B. drei wie in der Zeichnung, reicht von der nach innen gerichteten Umfangsfläche des Innenteils des Randes 102 nach innen. Die Arme 112 schneiden sich im Mittelpunkt der Kappe 96 und weisen obere Flächen auf, welche in derselben Ebene liegen.
Um die innere Umfangsfläche des Innenteiles des Randes 102 zwischen aufeinanderfolgenden Armen 112 ist ein innerer ringförmiger Querflansch oder eine Fläche 114 angeordnet. Im Mittelpunkt der Kappe 96 ist eine im allgemeinen bei 116 gezeigte Querstruktur angeordnet. Eine nach unten reichende Wand 118 verbindet den Flansch 114 einstückig mit dem Querteil 116. Die Wand 118 ist in einem Abstand von der Innenfläche von der Hülse 98 angeordnet, um eine ringförmige, mit der Kappe 96 konzentrische Nut zu bilden. An jedem Abschnitt des Flansches 114 ist ein Ausschnitt oder eine Aussparung 120 vorgesehen. Jeder Ausschnitt begrenzt eine Öffnung 122.
Eine konzentrische ringförmige Rippe oder Oberfläche 124 reicht von der Unterfläche des Teiles 116 nach unten und von den Öffnungen 122 radial nach innen. Die Rippe 124 ist in einer solchen radialen Bezugslage zur Hülse 98 angeordnet, dass beim Anziehen der Kappe 96 auf den Flaschenhals 94 die Rippe 124 im wesentlichen vertikal mit der Innenkante des Randes des Gewindehalsteiles der Flasche 92 ausgerichtet ist.
Die Nut 118 ist zur Aufnahme und Halterung eines oberen zylindrischen Randes 126 eines Diaphragmas 128 in einem dichten hermetischen Verschluss ausgebildet. Das Diaphragma wird in vorteilhafter Weise aus einem biegsamen, elastischen Kunststoff, wie Polyäthylen, hergestellt. Es erstreckt sich von der Aussenkante des zylindrischen Randes 126 aus und besitzt eine nach unten gerichtete, nach innen geneigte, biegsame Wand 130 von im allgemeinen kegelstumpfförmiger Gestalt, die eine darin befindliche Mittelöffnung 132 umgibt. Eine zylindrische Hülse 134 reicht von der geneigten Wand 130 aus nach unten und umgibt die Öffnung 132.
Die Hülse 134 ist zur luftdichten Aufnahme und Halterung des oberen Endes einer Pipette oder eines Rohres 136 ausgebildet.
Die Pipette 136 besitzt einen sich über das gesamte Rohr erstreckenden Kanal, der nicht ganz gezeigt wird. Während die Pipette 136 als vom Diaphragme 128 getrennt hergestellt gezeigt wird, können diese Bestandteile auch aus einem Stück geformt sein.
Die Tropfeinrichtung 90 wird durch einen Ballonteil ergänzt, der als ganzer durch die Bezugsziffer 146 bezeichnet ist, einen Raum über der Kappe 96 umschliesst und die Messvorrichtung enthält. In vorteilhafter Weise besitzt der Ballon einen relativ dünnen, biegsamen, im allgemeinen gewölbten Mittelteil 150 und einen nach unten vorstehenden Hülsenteil 152. Die Aussenfläche des Hülsenteiles 152 weist eine nach aussen hervorspringende Umfangsrippe oder einen Flansch 154 sowie einen nach unten reichenden Flansch 156 auf. Die Rippe 154 ist komplementär zur Nut 106. Der Flansch 156 kann in die sich nach unten erstreckende Nut 104 in den Rand 102 aufgenommen werden, um die Teile in einem luftdichten Verschluss zusammenzuhalten und eine relative Drehbewegung zu ermöglichen.
Um zur Schaffung eines hermetischen Verschlusses beizutragen, ist die untere innere Umfangskante des Hülsenteiles 152 bei 158 geneigt, um komplementär zur geneigten Fläche 108 des Randes 102 zu sein.
In vorteilhafter Weise wird der Ballon 146 aus einem elastischen und biegsamen Material, wie Polyäthylen, Gummi oder dergleichen, hergestellt, so dass beim Hineindrücken in den Hohlraum des Oberteiles der Kappe 96 der nach unten reichende Flansch 156 nachgiebig in die Nut 104 gepresst wird. Dabei weicht die nach aussen reichende Rippe 154 nach innen und schnappt in die Nut 106 ein.
Diese Ausführung bildet einen dichten hermetischen Verschluss zwischen Ballon und Kappe und gewährleistet eine zuverlässige Abdichtung zwischen beiden Teilen, ermöglicht aber eine relative Drehung trotz der relativ starken Biegung des Ballons 146.
Durch den gewölbten Teil 150 reicht koaxial und einstückig ein Kolben 162. In vorteilhafter Weise ist der Kolben 162 starr und reicht vom Mittelpunkt des gewölbten Teiles 150 ein kleines Stück nach aufwärts, um eine Fläche zu bilden, auf welche beim Gebrauch ein Finger gelegt werden kann, um einen Druck auf den Ballon der Tropfeinrichtung, vor der üblichen Betätigung, auszuüben. Der Kolben 162 reicht nach unten in den vom Ballon 146 umschlossenen Raum und besitzt eine im wesentlichen hohle zylindrische Form. Der Wandteil des Kolbens 162 besitzt eine Serie absteigender schraubenförmiger Flächen, von denen drei abgebildet sind. Jede Fläche dehnt sich über ein Drittel des Umfanges aus. Diese Reihe wiederholt sich mit einer Symmetrie von je 1200, so dass, wie in Fig. 4 gezeigt wird, jeder Kreisbogen von 1200 sich auf der gleichen Höhe oder Axiallage entlang des Kolbens 162 befindet.
Jeder der Schraubengänge in der zylindrischen Wand ist in abgestuft zunehmendem Abstand von dem untersten Rand 166 des Kolbens 162 vorgesehen. Die Zahl der Schraubengänge entspricht der Zahl der verwendeten Arme 112.
Wenn der Ballon 146 in der Kappe 96 montiert ist, ist, wie Fig. 3 zeigt, die tiefste Fläche 166 des Kolbens 162 in einem kleinen Abstand von der oberen Fläche der entsprechenden Arme 112 angeordnet. In vorteilhafter Weise sind die schraubenförmigen Flächen des Kolbens 162 geruht oder mit Rillen versehen, um ein Abgleiten während des Zusammenwirkens mit den Armen 112 zu verhindern.
Wie oben in bezug auf die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform beschrieben wurde, bestimmt die Drehlage des Ballons 146 in bezug auf die Kappe 96 das Ausmass, in welchem der Kolben 162 herabgedrückt werden kann, welches die in die Pipette 136 eingebrachte Flüssigkeitsmenge bestimmt.
Pfeile oder eine andere Markierungsvorrichtung 170 auf dem Rande 102 wirken mit anderen Markierungen oder Skalen an der Aussenfläche vom Ballon 146 zusammen und geben eine Anzeige der Zahl der Tropfen oder anderer zusätzlicher Mengen vor, die beim Niederdrücken des Kolbens 162 in die Pipette gesaugt und bei späterem Zusammen drücken ausgepresst werden kann. Der Arm 173 wirkt mit der Markierung 170 zusammen, um die Drehung des Ballons 164 in einer gewünschten Winkellage anzuhalten.
In montiertem Zustand wird die Rippe 124 beim Anziehen der Kappe 96 auf den mit einem Gewinde versehenen Halsabschnitt 94 nach unten auf das Diaphragma 128 gedrückt, das seinerseits in dichte Anlage an den oberen Rand des Flaschenhalses 94 gebracht wird. Da das Diaphragma 128 sich in dichte Anlage mit dem Rand der Flasche 92 befindet, ist jede Verbindung zwischen der Öffnung 140 und den Öffnungen 122 abgeschnitten. So verhindert die Tropfeinrichtung 90 in ihrer geschlossenen Lage an einer Flasche jedes Strömen von Flüssigkeit von der Flasche in den Ballon.
Während in der oben gegebenen Beschreibung die Stellung des Ballons vor dem Ansaugen von Flüssigkeit in die Pipette gewählt wurde, ist dieses jedoch nicht erforderlich. Es kann z. B. eine Flüssigkeitsmenge, die grösser als die notwendige ist, in die Pipette gesaugt werden. Dann kann der Ballon auf die gewünschte Dosis eingestellt werden. Beim Herunterdrücken des Ballons wird nur diese Dosis herausgepresst. Auf diese Weise können aufeinanderfolgende Dosierungen aus derselben Füllung der Tropfeinrichtung herausgedrückt werden.
Zwischen dem Ballonraum und dem Innern der Pipette kann, wenn es gewünscht wird, eine einzelne Öffnung vorgesehen sein. Wie an sich bekannt, kann dort, wo ein umschlossener Raum lediglich eine einzelne kleine Eintritts- oder Austrittsöffnung besitzt, die Flüssigkeit entweder innerhalb oder ausserhalb des Raumes nicht durch die Öffnung strömen, da wegen des Fehlens geeigneter Mittel keine Luft und Flüssigkeit ausgetauscht werden kann. Wo der Luftraum im Ballon kleiner als das Volumen des Pipettenraumes ist, verhindert die einzelne Öffnung, dass irgendwelche Flüssigkeit in den Ballonraum eindringt, sogar, wenn der gefüllte Tropfer umgelegt oder auf die Seite gelegt wird. Deshalb ist es möglich, die Pipette zu füllen und den Tropfer niederzulegen, ohne dass die Flüssigkeit verschüttet wird oder in den Ballonraum eindringt.
Auf diese Weise ist es möglich, die Pipette zu füllen und die Tropfeinrichtung abzulegen, ohne irgendeinen Flüssigkeitsaustritt oder -eintritt in den Ballonraum. So wird die Flüssigkeit von einer Berührung des eigentlichen Ballons abgehalten und somit die Notwendigkeit einer sorgfältigen Wahl flüssigkeitsundurchlässigen Materials für den Ballon vermieden.
Natürlich sind im Aufbau viele Abweichungen von den oben beschriebenen Ausführungsformen möglich, ohne von der vorliegenden Erf bewegung des Druckgliedes ist ein Halteglied fest angeordnet, um die Bewegung zu begrenzen und die Flüssigkeitsmenge zu messen, welche durch das Rohr aufgenommen werden kann und welche von dem Rohr für den gewünschten Gebrauch der Flüssigkeit abgegeben werden kann. Das Druckglied kann gedreht werden, wodurch der Raum zwischen den Gliedern geändert und so das Ausmass der Bewegung des Druckgliedes und die in das Rohr einzubringende Flüssigkeitsmenge variiert werden kann.
Eine Tropfverschlusseinrichtung ist auf diese Weise für den Gebrauch an einem Gewinde- oder anderem Behälter beschrieben worden, welche zur Bildung eines Primärverschlusses eingerichtet ist, wenn sie sich vollkommen geschlossen oder dicht an der Flasche befindet. Auf diese Weise wird ein Entweichen von Flüssigkeit in den Ballon mit einer nachfolgenden möglichen Verschlechterung der Flüssigkeit oder des Ballons vermieden. Es wurde auch eine Tropfverschlusseinrichtung mit einem Kolben und einem im Weg der Druckbewegung des Kolbens angeordneten Halteglied beschrieben.
Der Kolben und das Halteglied stehen miteinander in Wechselbeziehung, um nach ihrer relativen Drehbewegung um ihre Achsen die Kolbenbewegung wahlweise zu begrenzen, wodurch eine vorbestimmte Flüssigkeitsmenge genau und übereinstimmend gemessen wird, die von der Tube oder Pipette aufgenommen oder abgegeben wird.
Drip device
The invention relates to a drip device placed on a container with a pipette, a balloon and a cap, characterized in that there is a transverse wall between the balloon and the pipette, which has at least one opening in its peripheral zone to provide a connection between the To enable interior space of the balloon and the pipette, and that one member extends from the transverse wall upwards into the balloon part and one member faces the other member down from the balloon, the end face of at least one of the two members being designed as a screw surface, so that through Rotation of the one rotatable member of the maximum reachable by pressing down the balloon and limited by the collision of the members is adjustable stroke.
The conventional drip devices for liquids are provided with an elastic, rubber-like balloon which is attached to the upper end of a glass drip tube or pipette.
When the balloon is compressed, some of the air it contains is expelled. After the balloon has been released or the pressure on it has been reduced, the liquid to be distributed is sucked into the lower end of the tube and can then be expelled by squeezing the balloon again.
The known drip devices were extremely unreliable for the precise distribution of the drug or other preparations. In the ordinary elongated rubber ball, the mechanical force required to squirt the liquid out of the pipette is so small that the force exerted on the balloon is normally much greater than that required to squeeze out the generally few drops. Most of the time, the balloon is squeezed completely, so that a much larger amount of liquid is pressed out or sucked in than is desired. With certain drugs, the excess can even be harmful. Attempts have been made to eliminate this danger by often marking or graduating pipettes in order to give an approximate indication of the number of drops of liquid drawn into the pipette.
However, this has not proven to be satisfactory. If the balloon is squeezed just enough to aspirate the desired amount of liquid, then by removing the base of the pipette from the liquid after aspiration and allowing the balloon to return to its original position, air bubbles will be introduced into the liquid in the pipette what is not wanted.
According to another proposal, in order to regulate the amount of liquid sucked in by the pipette, the balloon was given a shape, as a result of which the pressure required to compress it before it was sucked in was increased. Balloons made from a less pliable material than rubber have also been recommended in order to increase the force required to compress the balloon and thus allow approximate control of the quantity. However, none of these attempts to control the amount of liquid given by the drip device uniformly or precisely was not successful.
Accordingly, it is an object of the present invention to provide a liquid dropper with an accurate device for administering a selected dosage.
Furthermore, a drip device for liquids with an effective outflow control is to be created in order to precisely and reproducibly determine the number of liquid drops that can be sucked into the pipette or dispensed by the drip device.
In addition, an improved drip device for liquids with precise measuring and display devices is to be specified, which can be adjusted as desired to control the number of drops emerging from the pipette, independently of the pressure exerted on the balloon.
Another object of the invention is, in particular, to provide a drip closure device with an accurate measuring device for preselecting the desired amount of liquid and for establishing an effective seal between the pipette and the balloon when the closure cap is tightly fitted. This allows any type of material to be used, regardless of the nature of the liquid.
In addition, an arrangement of a drip device for liquids is to be created which contains the above construction features, can be easily manufactured and assembled, is hygienic and simple in design and operation, and is durable and convenient to use.
The invention is explained in more detail below on the basis of exemplary embodiments which are illustrated in the drawing. Herein is:
1 shows an enlarged longitudinal section of an embodiment of a drip device according to the invention for liquids for use on a bottle, the closure cap being shown in a tightly fitted position,
Fig. 2 is a section along line 2-2 of Fig. 1,
3 is a longitudinal section along line 3-3 of FIG. 4, which shows another embodiment of a drip device for liquids mounted on a bottle,
Fig. 4 is a cross section along line 4-4 of Fig. 3,
FIG. 5 is a plan view of the device according to FIG. 3,
6 shows a diagrammatic representation in an exploded arrangement of the embodiment of the drip device from FIG. 3, in which the cap part is partially broken off.
1 and 2 show a drip closure device which has a closure in connection with a liquid measuring device. In this embodiment of the invention, by adjusting the relative rotational position of a cap with respect to a balloon, it is possible to adjust the extent to which the balloon can be compressed. As a result, the desired amount of liquid is optionally determined, which is sucked into the tube or into the pipette of the liquid drop device when the balloon returns to its normal position or is pressed out of the pipette when the balloon is squeezed again.
The dropper and closure device 10 is shown with a bottle 12 having a threaded neck portion 14 surrounding an opening and capable of containing a liquid to be dispensed by the dropper device. The drip device has a cap 15 with a depending sleeve part 16. The inner surface of the sleeve 16 is provided with threads 18 which are designed to engage in a corresponding thread 17 on the bottle neck 14.
The outer circumferential surface of the sleeve 16 is preferably corrugated, roughened or provided with longitudinal ribs for gripping and rotating the drip device 10 on the bottle neck 14. The cap 15 has an upwardly projecting edge 20. This is provided with an inwardly directed annular ring bead or a rib.
This forms an annular groove 22, the upper edge of which is delimited by the rib on the circumference.
An annular wall 26 is arranged within the groove 22. The upper edge of the annular wall 26 lies above the upper edge of the rim 20. From the inner surface of the annular wall 26, an annular transverse flange or rim 28 projects inwardly.
A series of reinforcing ribs 30, which are integral with the annular wall 26 and the flange 28, are arranged around the flange 28. A transverse wall 32 is arranged centrally in the cap 15 and carries a central structure 34, which is described in more detail below. A downwardly extending wall 36 firmly connects the transverse wall 32 with the flange 28. The wall 36 protrudes from the inner surface of the sleeve 16 and with it forms an annular groove 37 running concentrically with the cap 15.
Around the flange 28 a number of devices, e.g. B. 4, or cutouts 36a distributed (Fig. 2). The cutout 36a and the transverse wall 32 delimit an opening 38.
The central portion 34 is centrally located on the upper surface of the transverse wall 32 and preferably coaxial with the cap 15. From the wall 32 a generally cylindrical post 40 extends upwardly. The pin 40 is surrounded by a hollow cylinder 42 which has a helical upper edge 44. Advantageously, the helical upper edge 44 extends onto the upper surface of the transverse wall 32, as shown at 80, where the lowest point of the edge 4 is located.
The helical surface 44 is preferably provided with a number of ribs, as shown, or is corrugated or roughened to increase friction and avoid sliding in a manner which will be discussed below.
Extending from the bottom surface of the transverse wall 32 is a concentric annular rib or surface 46 which extends radially towards the openings 38. The rib 46 is in such a radial reference position to the sleeve 16 that, as can be clearly seen from FIG. 1, when the cap 15 is screwed onto the bottle neck 14, the rib 46 is essentially vertical with the inner edge from the edge of the thread provided neck portion 14 of the bottle 12 is aligned. While it has been found that one rib can provide an effective seal in a manner to be described, additional ribs can also be provided.
The annular groove 37 formed between the sleeve 16 and the wall 36 is designed to receive the upper cylindrical edge 50 of an outwardly widened section 52 of the pipette 54 and to hold it in a tight, hermetic seal. The pipette 54 extends in the longitudinal direction. It is in the form of a tube with a channel 56 formed in it which extends over the entire length of the pipette 54. This is open at both ends. Advantageously, the pipette 54 can be slightly conical at its lower end, so that the lower end has a slightly smaller diameter than its upper end.
The outwardly widened end piece 52 of the pipette 54 is frustoconical, surrounds the opening 56 and is advantageously made of flexible elastic material. It has been found expedient to make the entire pipette and the outwardly expanded part entirely from a flexible synthetic plastic such as polyethylene.
The lower part of the pipette 54 can, however, be made of glass or some other material and connected in an airtight connection to the outwardly flared end piece 52 in any suitable manner. The rib 46 is located in such a radial reference position relative to the sleeve 16 that when the cap 15 is screwed onto the bottle neck 14, the rib 46 has the outwardly widened section 52 to rest against the inner edge of the edge of the threaded neck part 14 of the bottle 12 brings. Advantageously, the lower surface of the outwardly flared portion 52 which overlies the upper end of the opening of the threaded neck portion 14 has radial ribs or grooves to gradually open the closure that is formed as the outwardly flared portion 52 is brought into contact with the bottle neck 14.
The drip device 10 is supplemented by a balloon part which is designated as a whole by the reference number 60 and which encloses a space above the cap 15 and contains the measuring device. Advantageously, the balloon portion 60 has a relatively thin, flexible, generally arched central portion 62 and a downwardly extending sleeve portion 64. The outer surface of the sleeve portion 64 has an outwardly projecting, circumferential rib or flange 66 and the inner surface of the sleeve portion 64 has an in Annular groove 68 extending in the longitudinal direction.
The flange 66 is complementary to the inner groove 22 in cap 15 and the wall 26 is receivable in the groove 68 to both hold the parts together with an airtight seal and to allow relative rotational movement. The balloon 60 is advantageously made of an elastic and flexible material such as polyethylene, rubber or the like, so that when it is pressed into the cavity of the upper part of the cap 15, the upwardly extending wall 26 is resiliently pressed into the groove 68, and the outwardly extending flange 66 gives way inward and snaps into the groove 22 in the cap 15.
The annular edge bead 70, which forms the top of the groove 22, enables the rotatable mounting of the balloon 60, and the tight fit of the wall 26 in the groove 28 forms a tight, hermetic seal between the balloon and the cap and secures despite relatively strong bending of the balloon 60 provides a reliable seal between these parts and allows relative rotation.
A piston 72 integrally connected to the balloon 60 extends coaxially through the upper part 62 of the balloon 60. The piston 72 is advantageously rigid. It extends a little upwards from the center of the upper part 62 to form a surface on which the user's finger can be placed in order to exert pressure on the balloon of the drip device during use. The piston 72 extends down into the space enclosed by the balloon 60. It has a substantially hollow cylindrical shape with a central bore 74 which is substantially axially aligned with the pin 40 which extends from the transverse wall 32 of the cap 15 upwards. The bore 74 has a diameter that is essentially the same as the outside diameter of the rod 40 and a wall thickness that is somewhat smaller than the space between the pin 40 and the cylindrical surface 42.
This enables the pin 40 to be slidably received in the bore 74 when the upper part 62 is pressed in. As can be clearly seen from FIG. 2, the piston 72 has an arm 76 extending radially outward.
When the balloon 60 is mounted in the cap 15, as FIG. 1 shows, the deepest surface of the arm 76 is at a small distance from the uppermost surface of the cylinder surface 42. Preferably, as can be clearly seen in FIG. the lower surface of the arm 76 radially outwardly beyond the helical surface 44, and the arm 76 is in the shape of a sector. It can be seen that the relative angular position of the piston 72 with respect to the surface 42 about its common axis will determine the extent to which the piston 72 can be moved downwardly before it is stopped by the arm 76 on the helical Surface 44 is applied. Therefore, the position of the piston determines how far the balloon 60 can be compressed.
In the position shown in FIG. 2, the lowermost surface of the arm 76 of the piston 72 is located opposite the helical surface 44 in a position which corresponds to roughly half of the maximum possible inward movement of the piston 72. When the lowermost surface of arm 76 is opposite the highest portion of surface 44, shown at 78, minimal movement of piston 72 will occur. In this position there is no effective downward movement of the upper part 62 of the balloon 60 and therefore no suction or discharge of liquid into or from the pipette 54. After a relative rotational movement of the cap 15 and the balloon 60, the piston 72 can move a predetermined distance after them be moved.
In a similar manner, the piston 72 can be moved inwardly an optionally predetermined distance by selected relative rotation of the cap 15 and balloon 60, the maximum distance occurring when the arm 76 is vertically aligned with the lowermost surface, as at 80 is shown. Obviously, the same result can be achieved with the balloon stationary and only the piston rotating. The vertical distance (or slope) between surfaces 78 and 80 can be selected as desired. Advantageously, the increases in the vertical distance are selected so that when the piston 72 is pressed together and released, a drop of the liquid is sucked into or pressed out of the pipette 54. For each subsequent increase, the height is dimensioned in such a way that an additional drop is measured in this way.
Thus, in the example shown, a predetermined number of drops can be selected through a suitable setting of the balloon 60 in relation to the cap 15. Of course, any desired additional amount of liquid between minimum and maximum amounts can be measured. To help the user quickly determine the number of drops (or any other additional amount) that can be sucked into the pipette 54 or injected from it, the outer surface of the upper part 62 of the balloon 60 is provided with a number scale (not shown), which is indicated by 0 (or Off) goes to a number that indicates the maximum amount that should be squirted out and each number is aligned with a certain part on the surface 44,
so that the designation 0 or Off is aligned with part 78 of surface 44 and the maximum value with part 80. An arrow or other reading mark 82 on the upper outer edge of the rim 20 of the cap 15 cooperates with the calibrated number scale to determine the rotational position of the balloon 60, so that the number to which the arrow 82 points, the number of drops (or other additional amounts) which can be drawn into the pipette 54 when the plunger 72 is depressed and which can be expelled when the plunger 72 is subsequently compressed.
In the assembled state, when the cap 15 is tightened on the threaded neck portion 14, the concentric rib 46 on the lower surface of the transverse wall 32 is pressed down onto the flexible, outwardly expanding portion 52 of the pipette 54 and therefore, as in FIG 1, the ribs on the underside of the outwardly widening section 52 are pressed in close contact with the upper edge of the bottle neck 14. At the same time, the transverse edge 37 touches the upper edge of the bead 50 and presses the outwardly widened part 52 into contact with the edge of the bottle neck 14. Since the rib 46 is in close contact with the upper surface of the outwardly widening section 52 of the pipette 54 , any connection between the openings 38 in the part 32 and the opening 56 in the pipette 54 is cut off.
Thus, the dropper 10 prevents any flow of liquid from the bottle into the balloon when the dropper is in the closed position on a bottle. At the same time, the seal between the pipette 54 and the bottle rim completes the bottle cap, and the arrangement creates a very effective primary closure.
When the cap 15 of the threaded neck part 14 is opened, the closure between the transverse wall 32 and the outwardly widened section 52 is gradually released and a passage is created from the pipette opening 56 via the openings 38 into the space enclosed by the balloon 60. After rotating the balloon 60 with respect to the cap 15 to the selected numbered position, depressing the plunger 72 with the fingertip until it cannot be depressed further as a result of contact with the selected portion of the surface 44, and then releasing the Piston 72, it returns to its normal position, and the desired amount of liquid is sucked through the pipette 54 into the opening 56.
When the plunger 72 is pushed down further to its maximum low level or until the arm 76 touches the surface 44, the measured amount of liquid in the pipette 54 is sprayed out of there.
3 through 6 show a modified form of a drip closure device which includes a primary closure arrangement which is generally similar to the arrangement described in connection with the measuring device for liquids.
The drip stopper is shown together with a bottle 92. This has a threaded neck portion 94 and may contain a liquid to be dispensed by the drip device. This has a cap 96 with a sleeve section 98 reaching down. The inner surface of the sleeve 98 is provided with threads 100 which are suitable for engaging the corresponding threads 95 of the bottle neck 94. The cap 96 has an upwardly projecting edge 102 which is provided with a downwardly extending groove 104 which divides the edge 102 into an inner and an outer section. The rim 102 is also provided with an inwardly directed annular ring groove 106 which communicates with the downwardly extending groove 104.
As shown at 108, the outer edge of the inner portion of the rim 102 is sloped or beveled inward.
A rib 110 extends upward over the chamfered portion 108.
A number of arms 112, e.g. B. three as in the drawing, extends from the inwardly directed peripheral surface of the inner part of the edge 102 inward. The arms 112 intersect at the center of the cap 96 and have upper surfaces which lie in the same plane.
An inner annular transverse flange or surface 114 is disposed around the inner peripheral surface of the inner portion of the rim 102 between successive arms 112. At the center of the cap 96 is a transverse structure shown generally at 116. A downwardly extending wall 118 integrally connects the flange 114 to the cross member 116. The wall 118 is spaced from the inner surface of the sleeve 98 to form an annular groove concentric with the cap 96. A cutout or recess 120 is provided on each portion of the flange 114. Each cutout defines an opening 122.
A concentric annular rib or surface 124 extends downwardly from the lower surface of member 116 and radially inward from openings 122. The rib 124 is arranged in such a radial reference position to the sleeve 98 that when the cap 96 is tightened onto the bottle neck 94, the rib 124 is essentially vertically aligned with the inner edge of the edge of the threaded neck portion of the bottle 92.
The groove 118 is designed to receive and hold an upper cylindrical rim 126 of a diaphragm 128 in a tight, hermetic seal. The diaphragm is advantageously made of a flexible, elastic plastic such as polyethylene. It extends from the outer edge of the cylindrical rim 126 and has a downwardly directed, inwardly sloping, flexible wall 130 of generally frusto-conical shape which surrounds a central opening 132 therein. A cylindrical sleeve 134 extends downward from the sloped wall 130 and surrounds the opening 132.
The sleeve 134 is designed to receive and hold the upper end of a pipette or a tube 136 in an airtight manner.
The pipette 136 has an all-tube conduit that is not fully shown. While the pipette 136 is shown as being manufactured separately from the diaphragm 128, these components can also be molded in one piece.
The drip device 90 is supplemented by a balloon part, which is designated as a whole by the reference numeral 146, encloses a space above the cap 96 and contains the measuring device. Advantageously, the balloon has a relatively thin, flexible, generally arched central portion 150 and a downwardly protruding sleeve portion 152. The outer surface of the sleeve portion 152 has an outwardly protruding peripheral rib or flange 154 and a downwardly extending flange 156. The rib 154 is complementary to the groove 106. The flange 156 can be received in the downwardly extending groove 104 in the rim 102 to hold the parts together in an airtight seal and to permit relative rotational movement.
To help create a hermetic seal, the lower inner peripheral edge of the sleeve portion 152 is inclined at 158 to be complementary to the inclined surface 108 of the rim 102.
The balloon 146 is advantageously made of an elastic and flexible material such as polyethylene, rubber or the like, so that when it is pressed into the cavity of the upper part of the cap 96, the downwardly reaching flange 156 is resiliently pressed into the groove 104. The outwardly reaching rib 154 gives way inward and snaps into the groove 106.
This embodiment forms a tight, hermetic seal between the balloon and the cap and ensures a reliable seal between the two parts, but enables relative rotation despite the relatively strong bending of the balloon 146.
A piston 162 extends coaxially and integrally through the domed portion 150. Advantageously, the piston 162 is rigid and extends upward a little from the center of the domed portion 150 to provide a surface upon which a finger can be placed in use to apply pressure to the dropper balloon prior to normal actuation. The piston 162 extends downward into the space enclosed by the balloon 146 and has a substantially hollow cylindrical shape. The wall portion of the piston 162 has a series of descending helical surfaces, three of which are shown. Each area extends over a third of the circumference. This series is repeated with a symmetry of 1200 each, so that, as shown in FIG. 4, each circular arc of 1200 is at the same height or axial position along the piston 162.
Each of the screw threads in the cylindrical wall is provided at a stepped increasing distance from the lowermost edge 166 of the piston 162. The number of screw threads corresponds to the number of arms 112 used.
When the balloon 146 is mounted in the cap 96, as shown in FIG. 3, the deepest surface 166 of the piston 162 is located a small distance from the upper surface of the corresponding arms 112. Advantageously, the helical surfaces of the piston 162 are roughened or grooved in order to prevent them from sliding off during the interaction with the arms 112.
As described above with reference to the embodiment shown in FIGS. 1 and 2, the rotational position of the balloon 146 in relation to the cap 96 determines the extent to which the piston 162 can be depressed, which determines the amount of liquid introduced into the pipette 136 .
Arrows or other marking device 170 on the edge 102 cooperate with other markings or scales on the outer surface of the balloon 146 and provide an indication of the number of drops or other additional quantities that are sucked into the pipette when the plunger 162 is depressed and later Press together can be squeezed out. The arm 173 cooperates with the marker 170 to stop the rotation of the balloon 164 in a desired angular position.
In the assembled state, when the cap 96 is tightened onto the threaded neck portion 94, the rib 124 is pressed down onto the diaphragm 128, which in turn is brought into tight contact with the upper edge of the bottle neck 94. Since the diaphragm 128 is in tight contact with the rim of the bottle 92, any connection between the opening 140 and the openings 122 is cut off. Thus, the drip device 90 in its closed position on a bottle prevents any flow of liquid from the bottle into the balloon.
While, in the description given above, the position of the balloon was chosen before liquid was sucked into the pipette, this is not necessary. It can e.g. B. an amount of liquid that is greater than the necessary to be sucked into the pipette. Then the balloon can be adjusted to the desired dose. When the balloon is pressed down, only this dose is pressed out. In this way, successive doses can be squeezed out of the same filling of the dropping device.
A single opening can be provided between the balloon space and the interior of the pipette, if desired. As is known per se, where an enclosed space has only a single small inlet or outlet opening, the liquid either inside or outside the space cannot flow through the opening, since no air and liquid can be exchanged due to the lack of suitable means. Where the air space in the balloon is smaller than the volume of the pipette space, the single opening prevents any liquid from entering the balloon space, even if the filled dropper is turned over or on its side. It is therefore possible to fill the pipette and put the dropper down without the liquid spilling or entering the balloon space.
In this way it is possible to fill the pipette and to put down the dropping device without any liquid escaping or entering the balloon space. This keeps the liquid from touching the actual balloon and thus avoids the need for a careful choice of liquid-impermeable material for the balloon.
Of course, many deviations from the embodiments described above are possible in construction, without moving the pressure member from the present invention, a holding member is fixedly arranged to limit the movement and to measure the amount of liquid which can be taken up by the pipe and which can be taken from the pipe can be dispensed for the desired use of the liquid. The pressure member can be rotated, whereby the space between the members can be changed and so the extent of the movement of the pressure member and the amount of liquid to be introduced into the pipe can be varied.
A drip closure device has thus been described for use on a threaded or other container which is adapted to form a primary closure when completely closed or close to the bottle. In this way, leakage of liquid into the balloon with subsequent possible deterioration of the liquid or the balloon is avoided. A drip closure device with a piston and a holding member arranged in the path of the pressure movement of the piston has also been described.
The piston and the retainer are interrelated to selectively limit piston movement after their relative rotational movement about their axes, thereby accurately and consistently measuring a predetermined amount of liquid that is received or dispensed by the tube or pipette.