CH424653A - Verfahren zur Sterilisierung von Wasser - Google Patents

Verfahren zur Sterilisierung von Wasser

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CH424653A
CH424653A CH1105460A CH1105460A CH424653A CH 424653 A CH424653 A CH 424653A CH 1105460 A CH1105460 A CH 1105460A CH 1105460 A CH1105460 A CH 1105460A CH 424653 A CH424653 A CH 424653A
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Rausing Anders Ruben
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Description


  Verfahren     zur        Sterilisierung    von Wasser    Zur Zeit sind verschiedene Methoden zum     Steri          lisieren    von Flüssigkeiten bekannt, wobei das     Steri-          lisationsmittel    in der zu     behandelnden        Flüssigkeit          erzeugte    und     fortgepflanzte        Druckänderungen        um-          fasst.    All     @diesen        Methoden    ist     gemeinsam,

      dass     keine          chemische        Veränderung    der Flüssigkeit     hervorgeru-          èn    wird.  



       Ein    Beispiel von Methoden diese     Are        wird        in     der schwedischen     Patentschrift    Nr. 168 577 angege  ben, worin     mechanisch    erzeugte Druckwellen in       einem.    kontinuierlichen     .Flüssigkeitsstrom    im     wesentä-          chen        parallel        zur        Strömungsrichtung        ider        Flüssigkeit          fortgepflanzt    werden.  



  Versuche haben nun     gezeigt,        @dass    Druckänderun  gen der in Frage     .stehenden    Art     lediglich        die    vegeta  tiven Formen von     Bakterien    und     @anderen        Mikro-          organismen    zu     neutralisieren    vermögen,     während        @de-          r-,n    Sporen     und    Viren in der     Hauptsache        unberührt          bleiben,

      so     .dass        idiegewünschte        Sterilität        ider        Flüssig-          kDiten    in Frage     gestellt        wird.     



       Natürlich        kann    man die Sporen oder die     Viren     in     ariderer    Weise     neutralisieren,    beispielsweise durch       Wärmebehiandlunig    bei genügend hohen     Temperatu-          ren        und    während     genügend    langer Zeit oder     chemisch          ,durch    Zugabe     -geeigneter    chemischer     Sterifsations-          mittel    zur     Flüssigkeit.     



  In gewissen     Fällen    lässt sich aber keine     dieser     Massnahmen     anwenden.    Aus     praktischen        Erwägun-          gen        heraus        lässt        sich        eine        Wärmebehandlung        zwecks     Neutralisation selbst der Sporen:

   oder     Viren    in     einer     Flüssigkeit, ausser bei     Laboratorlumsversuchen,    nicht       vertreten    und dürfte zum     Sterilisieren    von beispiels  weise Abwässern oder     Trinkwasser    -bei     lokalem.        Was-          serwerken    nicht durchführbar     sein.    In     vielen    Fällen  wird     überdies    eine     Wärmebw handlung        dieser    Art  das sterile     Produkt        fier    die 

  beabsichtigt-,-     Verwendung          ungeeignet    machen. So erleiden     Flüssigkeiten    für den         Verzehr        :nach        intensiver    und     längerer        Erwärmung     Geschmacksveränderungen, welche     wahrscheinlich          chemischer    Natur sind und     eine        ausgesprochene        Qua-          litätsverschlechterung        ,mit    sich     bringen.     



  Dieser Umstand ist im Falle von für den Ver  zehrbestimmten chemisch     sterilisierten        Flüssigkeiten     um so ausgesprochener, als     ,sämtliche        chemische    Ste  rilisationsmittel einen ausgesprochenen     Geschmack     und     Geruch        aufweisen    und zwecks Erzielung der     ge-          wünsahten    Sterilität in     deutlich        wahrnehmbaren    Do  sen     zugesetzt        weridem    müssen.  



  Die     vorliegende        Erfindung    setzt sich     .neunmehr     zum     Ziele,    eine     Sterilisationsmethode        zu        schaffen,     die sämtliche     Vorteile        :sowohl        ider        Erzeu        igunig    und       Fortpflanzung    von     Druckwelken        :

  als        auch        ider    che  mischen     Behandlung    ausnützt und     idie    Nachteile (der       besagten        Behandlungen    nicht aufweist.

   .Das erfin  dungsgemässe     Verfahren    zur     Sterilisierung    von Was  ser ist dadurch     gekennzeichnet,        idass    man     die    Steri  lisation mit     ider    Erzeugung     ,und        Fortpflanzung        vorm          Druckwellen    im Wasser     ,beginnt,    um     @die        vegetativen     Formen der vorkommenden Mikroorganismen zu       vernichten,

          und    unter Beibehalten dieser Behandlung       durch        Zusatz    von Chlor     zur        Vernichtung    der vorkom  menden Sporen :und Viren zu Ende     führt.     



       Die    neue Methode ermöglicht     edie        Sterilisierung     von     Wasser    und bietet viele     Möglichkeiten,        idie        re-          lativen        Dosen    !der     Druckwellenbehandlung    und     ;

  des          chemischen        Sterilisierungsnüttels    zu variieren.     So     kann man     eine        gesenkte    Dosis der     .Druokwellenbe-          handlung    innerhalb von     verhältnismässig    weiten Be  reichen durch     einen    erhöhten     Zusatzdes        chemischen          Sterilisierungsmittels    zum     Wasser        kompensieren    und       umgekehrt.     



  So ist es     beispielsweise        :beim        Sterilisieren    von       Trinkwasser        möglich,        ;die        beiden        Sterilisierungsmass-          nahm@en    in     solcher    Weise     ,aneinander        anzupassen,

                idass        ider        chemische        Zusatzstoff    dem     fertigen        sterilen     Produkt praktisch     keinen        fremden        Geschmack    oder  Geruch verleiht.

   In     einem        solchen        Fall        kann    man       idie    Menge .an     chemischem        Zusatzstoff        gerade    den  Sporen     und        Viren        anpassen    und     somit        in    wesentlich       kleineren    Mengen     zugeben        Tals    bei einem     @ausschliess-          lich        chemischen     <RTI  

   ID="0002.0029">   Sterslisserverfahren,        ida        idie        Druck-          wellen    in der     Flüssigkeit        ,auf    rein     mechanische        Weise          (die          Wirkung    lauf     idie        ,Sporen.    und     Viren     begünstigen.

   Beim     Arbeiten        .gemäss        vorliegender        Er-          findung    erzeugt man beim     Sterilisieren    von     Trink-          wasser    oder anderem     Wasser    im Wasser zuerst  Druckwellen und     pflanzt    sie fort zwecks     Neubrak-          sation        ider        idarin        vorhandenen        vegetativen        Mikro-          organismen.     <RTI  

   ID="0002.0061">   Hierauf    gibt man     idas        chemische        Ste-          niflisiermittel,        nämlich    Chlor, in     einer    solchen     Menge          zu,    die an .sich zum     Neutralisieren    etwa     vorhandener     Sporen und     Viren    nicht ausreichen     würde,

      worauf  man     idie        Druckwellenbehandlung    in Gegenwart     dieses          chemischen        Sterilisäermittels        fortsetzt.     



  Versuche haben     gezeigt,        @dass        idie        erfindungsge-          mässe    Methode     eine        Drucksterilisation    von norma  lem Abwasser untergleichzeitiger     Chlorierung    idessel-  
EMI0002.0088     
  
    eben <SEP> ermöglicht, <SEP> die <SEP> im <SEP> Vergleich <SEP> zum <SEP> Sterilisieren
<tb>  ,des <SEP> gleichen <SEP> Abwassers <SEP> lediglich <SEP> durch <SEP> Chlorvierung
<tb>  nur <SEP> einen <SEP> Bruchteil <SEP> ides <SEP> Chlors <SEP> erfordert.
<tb>  



  In <SEP> der <SEP> Praxis <SEP> kann <SEP> ,man, <SEP> idie <SEP> Druckwellenbehand  lung <SEP> sowohl <SEP> kontinuierlich <SEP> als <SEP> auch <SEP> intermitherend
<tb>  durchführen. <SEP> So <SEP> kann <SEP> man <SEP> idiese <SEP> Behandlung <SEP> im
<tb>  wesentlichen <SEP> in <SEP> ähnlicher <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> beim <SEP> obgenann  ten <SEP> Patent <SEP> idurchführen. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> iaiber <SEP> ,auch <SEP> eine
<tb>  ,ansatzweise <SEP> Behandlung <SEP> durchführen. <SEP> Aus <SEP> vielen
<tb>  Gründen <SEP> wind <SEP> man <SEP> Druckwellen <SEP> oder <SEP> im <SEP> obgenannten
<tb>  Patent <SEP> erwähnten <SEP> Art <SEP> vorziehen. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> aber
<tb>  üuah <SEP> bei <SEP> der <SEP> Durchführung <SEP> ider <SEP> vorliegenden <SEP> Erfin  idh.ng <SEP> andere <SEP> Druckwellen, <SEP> iz. <SEP> B.

   <SEP> Ultraschallwellen,
<tb>  verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Sterilisierung von Wasser, dadurch ,gekennzeichnet, dass man idie Sterilisation mit ider Erzeugung und Fortpflanzung von Druckwellen im Wasser beginnt, um die vegetativen Formen der vorkommenden Mikroorgamsmen zu vernichten,
    und unter Beibehalten !dieser Behandlung durch Zusatz von Chlor zur Vernichtung ider vorkommenden Spo rn und Viren zu Ende führt.
CH1105460A 1959-10-02 1960-09-30 Verfahren zur Sterilisierung von Wasser CH424653A (de)

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