CH424837A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungen für Verbundkörper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungen für Verbundkörper

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CH424837A
CH424837A CH748363A CH748363A CH424837A CH 424837 A CH424837 A CH 424837A CH 748363 A CH748363 A CH 748363A CH 748363 A CH748363 A CH 748363A CH 424837 A CH424837 A CH 424837A
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CH
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steel cable
guide rollers
stretched
steel
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CH748363A
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Inventor
Stein Oswald
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Asta Eisen Und Metallwarenerze
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F9/00Straining wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F9/00Straining wire
    • B21F9/007Straining wire to induce a plastic deformation of the wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Verfahren    und Vorrichtung     zur    Herstellung von     Bewehrungen    für Verbundkörper    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung von Bewehrungen für Verbundkörper. Gegen  stand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung     zur     Herstellung einer aus Stahlseilen bestehenden Be  wehrung.  



  Um die     mechanischen    Eigenschaften von Stäben  zu verbessern, wurde bereits vorgeschlagen, diese zu  tordieren, wobei jedoch die Formänderung jeder ein  zelnen Faser an verschiedenen Stellen ihrer Längs  ausdehnung verschieden gross ist und die Festigkeits  eigenschaften über den Stahlquerschnitt schwanken.  Bei einer gleichzeitigen Verwindung von mehreren  Stäben, wie sie ebenfalls bereits vorgeschlagen  wurde, treten ausserdem zufolge     Gleitungen    der ver  bundenen     Einzelstäbe    niedrigere und     ungleichmäs-          sige        Elastizitätsmoduli    auf.

   Durch die bekannten  Verfahren ist daher nur eine relativ mässige Verbes  serung der mechanischen Eigenschaften der behan  delten Stäbe     möglich.     



  Diese Nachteile werden durch das     erfindungsge-          mässe    Verfahren, das insbesondere auch für Drähte  und Seile anwendbar ist, dadurch vermieden, dass ein  Recken mindestens bis zur Streckgrenze bzw.  0,2     1/o-Grenze    des Ausgangsmaterials durch Ziehen in  Längsrichtung erfolgt. Dadurch kann eine Erhöhung  der Streckgrenze, der     Elastizitätsgrenze    und der Zug  festigkeit erzielt werden.  



  Gemäss der     Erfindung    werden also die zu behan  delnden Bewehrungen, z. B. Drähte oder Seile, in  Längsrichtung, d. h. parallel zu deren Längsachse  gezogen, und zwar so weit, dass die ursprüngliche       Streck-        bzw.        0,2        %-Grenze,        die        die        Drähte        o.        dgl.        vor     der Reckbehandlung aufwiesen, mindestens erreicht       wird.     



  Es ist zwar schon     bekannt,    Drähte und     Seile    bis  zur Gebrauchslast zu strecken, jedoch erfolgte dieses    Strecken lediglich, um ein festeres Seilgefüge zu er  halten. Eine Verbesserung der Festigkeitseigenschaf  ten kann dadurch nicht erzielt werden. Wohl aber  wird bei Behandlung von Seilen mit     Hilfe    des     erfin-          dungsgemässen    Verfahrens auch das Seilgefüge  fester..  



  Das Verfahren nach der     Erfindung    ermöglicht  eine praktisch gleichmässige Anhebung der Festig  keitswerte über den gesamten Querschnitt und die  gesamte Länge, wobei es sich gezeigt hat, dass die  durch das vorliegende Verfahren erzielbaren     Streck-          bzw.        0,2        %-Grenzen        weit        über        den        Werten        vor        der     Behandlung liegen und auch     Elastizitätsgrenzen    und       Zugfestigkeiten    gehoben werden.  



  Die Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens erfolgt     zweckmässig    anschliessend an den  normalen Herstellungsvorgang. Bei Drähten und Sei  len kann das Recken über die Streck- bzw.       0,2        %-Grenze        ausserdem        kontinuierlich,        also        in     einem Zuge geschehen, so dass bei an die Herstellung  direkt     anschliessendem    Recken die Herstellung und  die Anhebung der Festigkeitswerte zu einem konti  nuierlichen Ganzen wird.

   Bei der Verwendung von  Drähten und Seilen als schlaffe Bewehrung für Stahl  beton ergibt sich weiter der     Vorteil,    dass jeglicher  Verschnitt     entfällt    und     somit    eine     Verbilligung    er  reicht wird.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ist besonders       vorteilhaft    als zerstörungsfreies Prüfverfahren an  wendbar. Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren ist  es nämlich möglich, ein absolut einwandfreies Er  zeugnis zu bekommen, weil durch den Reckvorgang  alle möglichen Fehler metallurgischer oder fabrika  tionstechnischer Art aufgedeckt werden, was even  tuell durch eine anschliessende kontinuierliche wei  tere zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, z. B. eine           Magnetdurchflutung,        ergänzt    und somit eine prak  tisch vollständige Sicherheit gegen Fehler     gewährlei-          stet    werden kann.  



       Wirtschaftliche    Vorteile sind zu erreichen, wenn  aus metallurgisch     mangelhaften    Chargen stammende  und/oder fehlerhaft behandelte Erzeugnisse einer     er-          findungsgemässen        Reckung    unterworfen werden. Da  durch ist es     nämlich    möglich, Erzeugnisse, die die  vorgeschriebenen Festigkeitswerte nicht erreichen,  eben durch die Anwendung des Verfahrens nach der       Erfindung    so weit zu verbessern, dass sie den Anfor  derungen noch entsprechen.  



  Eine     erfindungsgemässe        Bewehrung    für Ver  bundkörper zeichnet sich dadurch aus, dass sie     in          Längsrichtung        mindestens    bis zur     ursprünglichen     Streck- bzw. 0,2     1/o-Grenze    vorgereckt ist.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung besitzt nach  einer Ausführungsform zwei     angetriebene    Führungs  rollen für ein     Stahlseil,    zwischen welchen die     Rek-          kung    des     Stahlseiles    erfolgt. Die     Reckung    kann z. B.  dadurch erfolgen, dass zwischen den zwei Führungs  rollen eine das Stahlseil quer zu seiner Bewegungs  richtung belastende Einrichtung, wie z. B. Bela  stungsrollen, vorgesehen sind.

   Es ist aber auch mög  lich, dass die     Führungsrollen    durch verschiedene  Durchmesser bei gleicher Umdrehungsgeschwindig  keit oder durch verschiedene Umdrehungsgeschwin  digkeiten dem     Stahlseil        während    seiner Bewegung  über die     Führungsrollen    die gewünschte Dehnung       verleihen.     



  Bei einer weiteren Ausführungsform der Vorrich  tung zur     Durchführung    des erfindungsgemässen Ver  fahrens sind achsparallele Trommeln vorgesehen, um  die die     Stahlseile    mehrmals herumgeschlungen sind  und zwischen welchen die     Reckung    der Stahlseile  erfolgt. Die Trommeln sind mit mehreren parallel  zueinander     liegenden        Führungsrillen    für die Draht  seile versehen. Derartige Führungsrillen     verhindern     ein Abdrängen der     einzelnen    Windungen eines mehr  fach um eine Trommel geschlungenen     Drahtseiles.     Solche     Führungsrillen    sind auch auf Führungsrollen  anwendbar.

    



       Einzelheiten    werden nachstehend anhand der       Zeichnungen    näher erläutert, welche einige beispiels  weise     Ausführungsformen    der erfindungsgemässen  Vorrichtung je in schematischer Seitenansicht bzw. in  Seitenansicht und Draufsicht veranschaulichen.  



  Bei der     Ausführungsform    der     Vorrichtung    nach       Fig.    1 läuft das vorzureckende     Stahlseil    1 über zwei  angetriebene     Führungsrollen    2, und zwar sind diese       Führungsrollen    zweckmässig mehrfach umschlungen.  Zur Dehnung des Stahlseiles zwischen den beiden       Führungsrollen    ist beispielsweise     eine    Rolle 3 ange  ordnet, die     mit    einer Kraft P das Stahlseil quer zu  seiner     Bewegungsrichtung    belastet.

   Die Kraft P kann  in     einer    solchen Grösse     gewählt    werden, dass die ge  wünschte     Vorspannung    bis zur Streckgrenze des  Stahlseiles oder über diese hinaus erreicht wird. Die  Kraft P kann     durch    ein Gewicht, durch Zug oder       Druck    auf die Rolle 3 ausgeübt werden. Die Füh-         rungsrollen    2 sind Bestandteil der Herstellungsma  schine des Stahlseiles.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    2 ist     zwischen     einer     Abzugscheibe    6 einer Seilmaschine und einer  zur Aufnahme des Seiles bestimmten Trommel eine       Umlenkrolle    5 sowie eine weitere Scheibe 4 angeord  net. Die Scheibe 4 weist dabei einen grösseren  Durchmesser als die Scheibe 6 auf, wobei das Seil 1  zuerst auf die Scheibe 6 aufläuft, sodann über die       Umlenkrolle    5 und     anschliessend    über die Scheibe 4       grösseren    Durchmessers zu der zur Entnahme des  Seiles bestimmten Trommel geführt wird. Die beiden  Scheiben 4 und 6 sind miteinander verbunden und  laufen daher mit gleicher Umdrehungszahl um.

   Der  Durchmesserunterschied ist so bemessen, dass durch  die Scheibe 4     grösseren    Durchmessers eine Dehnung  des Stahlseiles bis zu seiner Streckgrenze oder über  sie hinaus hervorgerufen wird.  



  In     Fig.    3 ist eine Ausführungsform veranschau  licht, bei der das Seil 1 über zwei Scheiben 6 und 7  bewegt wird, wobei die beiden Scheiben verschiede  nen Durchmesser besitzen und mit gleicher Umdre  hungszahl umlaufen. Durch die Scheibe 7 mit     grösse-          rem    Durchmesser wird dadurch auf das Seil 1 die ge  wünschte Dehnung ausgeübt.  



  Diese Dehnung bis zur Streckgrenze oder über  diese hinaus kann im Rahmen der Erfindung gemäss       Fig.    4 auch dadurch erreicht werden, dass das     Stahl-          seil    1 über zwei     Führungsrollen    8 und 9 bewegt wird,  wobei die Führungsrolle 9 durch z. B. ein stufenloses  Wechselgetriebe mit einer grösseren Umlaufzahl als  die Rolle 8, angetrieben wird.  



  Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach  den     Fig.    5 und 6 läuft das vorzureckende Stahlseil 1  über zwei angetriebene Trommeln 10, und zwar sind  diese     zweckmässig    mehrfach umschlungen. Jede  Trommel besitzt eine Stufenform, z. B. durch Ver  bindung von zwei Teilen 11 und 12 verschiedener  Durchmesser. Jeder der beiden Teile 11 und 12 ist  mit     Führungsrillen    13 versehen, die parallel zueinan  der verlaufen und deren Anzahl der gewünschten  Zahl der     Umschlingungen        entspricht.    Das     Stahlseil    1  läuft zuerst über Trommelteile 11 geringeren Durch  messers und sodann über die     Trommelteile    12 grös  seren Durchmessers.

   Die Trommeln 10 werden mit  gleicher Umdrehungszahl angetrieben und der       Durchmesserunterschied    ist so bemessen, dass durch  die Trommelteile grösseren Durchmessers eine Deh  nung des Stahlseiles bis zu seiner Streckgrenze oder  über diese hinaus     hervorgerufen    wird. Die     Trommeln     10 können dabei in die Herstellungsmaschine des  Stahlseiles eingebaut sein.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    7 und 8  sind konische Trommeln 14 vorgesehen, die mit  gleichgerichteter     Konizität    und parallelen Achsen auf  gleicher Höhe nebeneinander gelagert sind. Die       Trommeln    sind mit gleicher Umdrehungszahl ange  trieben. Das     Drahtseil    1 läuft auf den Enden mit ge  ringem Durchmesser auf und wird     sodann    durch die  Führungsrillen 15     allmählich    zu den     Trommelenden         mit grösserem Durchmesser weitergeführt. Entspre  chend der Durchmesservergrösserung erfolgt die ge  wünschte     Reckung    des Stahlseiles.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Bewehrungen für Verbundkörper, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften die Bewehrung in Längsrichtung mindestens bis zur Streckgrenze bzw. 0,2 %-Grenze des Ausgangsmate- rials gereckt wird.
    1I. Vorrichtung für die Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, zur Herstellung einer aus Stahlseilen bestehenden Bewehrung, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens zwei angetriebene Führungsrollen für das Stahlseil vorgesehen sind, zwischen denen die Reckung des Stahlseiles erfolgt. III. Gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestellte Bewehrung für Verbundkörper, da durch gekennzeichnet, dass sie in Längsrichtung min destens bis zur ursprünglichen Streck- bzw. 0,2 o/o-Grenze vorgereckt ist. IV.
    Anwendung des Verfahrens nach Patentan spruch I zum Vergüten von aus metallurgisch man gelhaften Chargen stammenden und/oder fehlerhaft behandelten Erzeugnissen. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei Führungs rollen eine das Stahlseil quer zu seiner Bewegungs richtung belastende Einrichtung vorgesehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleicher Umdrehungszahl die in Bewegungsrichtung des Stahlseiles entferntere Führungsrolle einen grösseren Durchmesser aufweist als die nähere. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Führungsrollen auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet sind und das Stahlseil zwischen den beiden Führungsrol len über eine Umlenkrolle geführt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Führungsrollen glei chen Durchmesser aufweisen und mit verschiedener Umdrehungszahl umlaufen, und zwar die in Bewe gungsrichtung vorne liegende mit grösserer Umdre hungszahl als die weiter hinten liegende. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass achsparallele Trommeln vorge sehen sind, um die die Stahlseile mehrmals herumge schlungen sind und zwischen denen die Reckung der Stahlseile erfolgt. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln mit mehreren, parallel zueinander liegenden Führungsrillen für die Stahlseile versehen sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Trommel mindestens aus zwei miteinander verbundenen Teilen verschiedenen Durchmessers besteht, wobei das Stahlseil zuerst über die Teile kleineren und dann über die Teile grösseren Durchmessers geführt ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommeln eine konische Formgebung besitzen und mit gleichgerichteter Koni- zität angeordnet sind.
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