CH424856A - Zugsicherungssystem für Eisenbahnanlagen mit linienförmiger Signalübertragung - Google Patents
Zugsicherungssystem für Eisenbahnanlagen mit linienförmiger SignalübertragungInfo
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Description
Zugsicherungssystem für Eisenbahnanlagen mit linienförmiger Signalübertragung Die Erfindung betrifft ein Zugsicherungssystem in Eisenbahnanlagen mit linienförmiger Signalüber tragung zwischen den Zügen und Streckenzentralen für in Abschnitte unterteilte Streckenbereiche, bei dem jeder Zug die von ihm befahrenen Abschnitte und diesen zugeordnete Abschnittskennzeichen durch einen Abschnittszähler ermittelt, für den von der Strecke aus jeweils beim Einfahren des Zuges in einen anderen Streckenbereich ein Einstellsignal für eine vorgegebene Anfangsstellung und beim Einfahren in einen anderen Abschnitt desselben Streckenbereiches ein Fortschaltsignal zum Weiterschalten um eine Zäh lerstellung ausgelöst wird.
Die Kenntnis der Abschnittskennzeichen auf den Zügen ist beispielsweise erforderlich, damit die Züge die von ihnen jeweils befahrenen Abschnitte, also ihre Fahrorte, an die Streckenzentralen melden oder feststellen können, z. B. bei ortsselektiver Signalüber tragung von den Streckenzentralen nach den Zügen, ob die empfangenen Signale für sie bestimmt sind.
Das Auslösen der Fortschalt- und Einstellsignale für die Abschnittszähler kann beispielsweise durch sog. Gleismagnete erfolgen, die an den Enden der Abschnitte bzw. Streckenbereiche angeordnet sind. Ferner ist es möglich, die Fortschaltsignale durch einen Kilometerzähler oder beim Vorbeifahren der Züge an Markierungsstellen, z. B. Kreuzungsstellen, einer Linienleitung auszulösen, die zur linienförmigen Signalübertragung zwischen den Zügen und den Streckenzentralen längs der Schienen der einzelnen Streckenbereiche verlegt ist. Um mit möglichst wenig Abschnittskennzeichen auskommen zu können, ist es üblich, den einander entsprechenden Abschnitten der einzelnen Streckenbereiche dieselben Kennzeichen zuzuordnen.
Dabei wird für die kürzeren Streckenbe reiche mit weniger Abschnitten als der Streckenbe- reich mit der maximalen Abschnittsanzahl nur ein Teil aller vorgesehenen Abschnittskennzeichen be nutzt. Damit der Abschnittszähler bei wechselnder Abschnittsanzahl stets die richtige Zählerstellung ein nimmt, ist es dann aber erforderlich, mindestens an einem Ende der kürzeren Streckenbereiche mit ge ringerer Abschnittsanzahl individuelle Einstellsignale auszulösen, die dieser Anzahl entsprechen und die Abschnittszähler in die Anfangsstellung schalten, die dem Kennzeichen des ersten Abschnittes an diesem Ende des betreffenden Streckenbereiches zugeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zugsicherungssystem zu schaffen, bei dem keine von der Abschnittsanzahl der einzelnen Streckenbereiche abhängigen Einstellsignale für die Abschnittszähler er forderlich sind. Dies wird dadurch erreicht, dass als Abschnittszähler ein vorwärts und rückwärts fort schaltbarer Zähler vorgesehen ist, bei dem die Anzahl von aufeinanderfolgenden Zählerstellungen mindestens gleich der maximalen Abschnittsanzahl je Strecken- bereich ist,
und dass die beim Einfahren des Zuges in einen anderen Streckenbereich ausgelösten Einstell signale den Abschnittszähler bei der einen Einfahrrich tung in die dem Kennzeichen des ersten Abschnittes, dagegen bei der anderen Einfahrrichtung in die dem Kennzeichen des letzten Abschnittes des Strecken- bereiches mit der maximalen Abschnittsanzahl zuge ordnete Zählerstellung schalten.
Besonders zweckmässig ist es, von der Strecke aus für die Abschnittszähler Fortschaltsignale auszulösen, die von der jeweiligen Bewegungsrichtung der Züge abhängig sind und die Abschnittszähler in der ent sprechenden Zählrichtung weiterschalten. In diesem Falle ermitteln die Abschnittszähler auch dann beim Befahren eines bestimmten Abschnittes stets dasselbe Abschnittskennzeichen, wenn der betreffende Zug in dem Streckenbereich seine Bewegungsrichtung um kehrt, z. B. beim Rückwärtsfahren mit eigener Kraft oder Rückwärtsrollen auf einer Neigung.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung bezieht sich auf Eisenbahnanlagen, in denen Kehr schleifen oder Gleisdreiecke vorgesehen sind, nach deren Durchfahren die Züge denselben Streckenbe reich, aus dem sie gekommen sind, in entgegengesetz ter Bewegungsrichtung, aber in derselben Fahrrich tung, z. B. in Vorwärtsrichtung, befahren. In diesem Falle muss der Abschnittszähler beim Zurückfahren in diesen Streckenbereich in der zur Fahrrichtung des Zuges entgegengesetzten Zählrichtung fortgeschaltet werden.
Um dies automatisch zu erreichen, kann in Kehrschleifen oder Gleisdreiecken ein Streckenbe reich mit einer vorgegebenen Anzahl von Abschnit ten vorgesehen werden, in dem den einander ent sprechenden Abschnitten auf den beiden Seiten der Bereichsmitte dieselben Kennzeichen zugeordnet sind und ein in diesem Streckenbereich von der Strecke aus auf die Züge übertragenes Signal in der Be reichsmitte die Zählrichtung der Abschnittszähler beim Weiterfahren der Züge in derselben Fahrrich tung umkehrt.
Diese Ausführung ist auch anwendbar in Zug sicherungssystemen, in denen die auf den Zügen an geordneten Abschnittszähler durch individuelle Ein stellsignale in verschiedene Anfangsstellungen ge schaltet werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an hand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Eisenbahnan lage und Fig. 2 den zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teil einer Zugeinrichtung.
Die dargestellte Gleisanlage nach Fig. 1 besteht aus den Streckenbereichen A bis O. Hinter den Be reichsbezeichnungen ist in Klammern eine Bereichs kennung w bis z angegeben, die in, dem betreffenden Streckenbereich über eine in Fig. 1 nicht dargestellte Linienleitung ständig auf die Züge übertragen wird. Die Streckenbereiche sind durch Kreuzungsstellen der Linienleitung in Abschnitte unterteilt, denen die Ab schnittsbezeichnungen 1 bis 16 zugeordnet sind.
Jeder Zug ermittelt die von ihm besetzten Abschnitte und die diesen zugeordneten Kennzeichen durch einen vorwärts und rückwärts fortschaltbaren Abschnitts zähler 28 (Fig. 2). Dieser hat mindestens soviele auf einanderfolgende Zählerstellungen, wie maximal Ab schnitte je Streckenbereich vorgesehen sind. In Fig. 1 beträgt die maximale Abschnittsanzahl sechzehn, und zwar bei den Streckenbereichen<I>A</I> bis<I>D, F, L</I> und M. Fährt der Zug in einen Streckenbereich mit anderer Bereichskennung ein, so wird durch den Wechsel der empfangenen Bereichskennung auf dem Zuge ein Einstellsignal ausgelöst.
Dieses schaltet den Abschnittszähler bei der zwischen den Bereichen A und F angedeuteten Einfahrrichtung P stets in die dem Abschnittskennzeichen 1 zugeordnete Zähler stellung, dagegen bei der Einfahrrichtung Q in die dem Abschnittskennzeichen 16 zugeordnete Zähler stellung. Fährt der Zug an einer Kreuzungsstelle der Linienleitung vorbei, so wird durch die dabei auf tretende Amplitudenänderung und Phasendrehung der durch die Bereichskennung erzeugten Empfangs spannung ein Fortschaltsignal ausgelöst. Dieses schal tet den Abschnittszähler je nach Bewegungsrichtung des Zuges in der einen oder anderen Zählrichtung um eine Zählerstellung weiter.
Fährt der Zug aus einem Streckenbereich in einen anderen mit derselben Bereichskennung, z. B. aus dem Bereich H über die Weiche R in den Teilbereich A2, so wird für den Abschnittszähler kein Einstell signal, sondern ein Fortschaltsignal ausgelöst, da in beiden Bereichen die Kennung w übertragen wird. Der Abschnittszähler wird dann entsprechend der Bewegungsrichtung des Zuges weitergeschaltet. Da mit der Abschnittszähler in diesem Falle im Teilbe reich A2 dieselben Abschnittskennzeichen ermittelt wie beim Einfahren aus dem Teilbereich A l in den Teilbereich A2, sind die an die Weichenstränge der Weiche R anschliessenden Bereiche A 1 und H in gleich viele Abschnitte unterteilt.
Dabei ist die Summe aus der Abschnittsanzahl des Streckenbe reiches H und des an die Weichenspitze anschlies- senden Teilbereiches A 1 ebenfalls gleich der maxi malen Abschnittsanzahl.
Befährt ein Zug die Gleisverbindung S mit kor respondierenden Weichen zwischen den parallel lie genden Streckenbereichen D und M, so wird auf dem Zuge ebenfalls kein Einstellsignal für den Abschnitts zähler ausgelöst, da in beiden Bereichen die Bereichs kennung w empfangen wird. Beide Bereiche umfas sen die maximale Abschnittsanzahl. Damit der beim Befahren der Gleisverbindung weitergeschaltete Ab schnittszähler die richtigen Abschnittskennzeichen er mittelt, sind die Streckenbereiche<I>D</I> und<I>M</I> jeweils vor und hinter der Gleisverbindung S in gleich viele Abschnitte unterteilt und den einander entsprechen den Abschnitten der beiden Streckenbereiche die selben Abschnittskennzeichen zugeordnet.
Bei der bisher beschriebenen Streckeneinteilung ist entweder die Abschnittsanzahl der einzelnen Streckenbereiche oder, z. B. bei den Bereichen H und A 1, die Summe der Abschnitte von aufeinanderfol genden Streckenbereichen, an deren Übergangsstelle keine Einstellsignale für die Abschnittszähler ausge löst werden, gleich der maximalen Abschnittsanzahl. Eine solche Streckeneinteilung ist jedoch vor allem in verzweigten Streckennetzen nicht immer möglich, wenn die Abschnitte etwa die gleiche Länge haben sollen.
Daher müssen kürzere Streckenbereiche mit weniger Abschnitten eingeschoben werden. Damit dann die Abschnittszähler je nach Einfahrrichtung in diese Bereiche entweder in die eine oder andere An fangsstellung geschaltet werden können und bei bei den Einfahrrichtungen die ermittelten Abschnitts kennzeichen eindeutig sind, sind die kürzeren Be reiche in höchstens halb so viele Abschnitte unterteilt wie die Streckenbereiche mit der maximalen Ab- schnittsanzahl. Beispielsweise umfassen die kürzeren Streckenbereiche E und G nur fünf bzw. vier Ab schnitte.
Diesen sind für die Einfahrrichtung P die Kennzeichen 1 bis 5 bzw. 1 bis 4 und für die Ein fahrrichtung Q die in Klammern gesetzten Kennzei chen 12 bis 16 bzw. 13 bis 16 zugeordnet. Die Ab schnittskennzeichen stimmen also bei der einen Ein fahrrichtung mit den Abschnittskennzeichen der ent sprechenden Abschnitte an dem einen Ende, dagegen bei der anderen Einfahrrichtung mit denen am ande ren Ende der Streckenbereiche mit der maximalen Abschnittsanzahl überein.
Eine weitere Besonderheit ist bei den Kehrschlei fen T1 und T2 vorgesehen. Dort wird in den Strek- kenbereichen J und N auf die Züge eine besondere Bereichskennung z übertragen, die von den Kennun gen w bis y aller anderen Streckenbereiche verschie den ist. Diese Bereiche J und N haben eine vorge gebene Anzahl von Abschnitten, und zwar zweck- mässigerweise eine ungerade Anzahl von mindestens drei Abschnitten und höchstens der halben maxima len Abschnittsanzahl je Streckenbereich. Beim Ein fahren eines Zuges in den Streckenbereich<I>J</I> oder<I>N</I> erfolgt ein Wechsel der empfangenen Streckenken nung.
Hierdurch wird für den Abschnittszähler des Zuges ein Einstellsignal ausgelöst, das diesen unab hängig von der Einfahrrichtung beim Bereich J stets in die dem Kennzeichen 1 und beim Bereich N in die dem Kennzeichen 16 zugeordnete Zählerstel lung schaltet. Durchfährt ein. Zug den Streckenbe reich J, so wird sein Abschnittszähler derart weiter geschaltet, dass er in den beiden folgenden Abschnit ten die den Kennzeichen 2 und 3 und in der Be reichsmitte (Abschnitt 14) die dem Kennzeichen 4 zugeordnete Zählerstellung einnimmt. Dieses Kenn zeichen 4 bewirkt dann zusammen mit der Bereichs kennung z, dass die Zählrichtung des Abschnittszäh lers umgekehrt wird.
Für die jenseits der Bereichs mitte folgenden Abschnitte des Streckenbereiches J ermittelt daher der Abschnittszähler nacheinander wieder die Kennzeichen 3, 2 und 1. Den einander entsprechenden Abschnitten auf den beiden Seiten der Bereichsmitte ist also dasselbe Kennzeichen zu geordnet.
Im Streckenbereich<I>N</I> der Kehrschleife<I>T2</I> wird die Umkehrung der Zählrichtung der Abschnittszäh ler durch Zusammenwirken der Bereichskennung z mit dem im mittleren Abschnitt eingestellten Ab schnittskennzeichen 13 ausgelöst.
Die Umkehrung der Zählrichtung in der Mitte der Bereiche<I>J</I> und<I>N</I> kann auch durch ein an dem betref fenden Streckenpunkt beispielsweise von einer Spule übertragenes Signal ausgelöst werden. Die Auslö sung durch die im gesamten Bereich andauernde Übertragung der besonderen Kennung z ist jedoch sicherer, und der ordnungsgemässe Funktionsablauf der hierfür erforderlichen Zugeinrichtung kann leich ter überwacht werden. Die für das beschriebene System auf den Zügen erforderliche Zugeinrichtung ist aus dem Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 2 ersichtlich. Die Spulen 20 und 21 dienen zum Übertragen von Signalen u von den Zügen auf die angedeuteten Linienleitungen und zum Empfangen der Streckenbereichskennungen w, x, y und z.
Diese Kennungen werden über die Ent- kopplungsschaltungen 22 und 23 der Auswerteschal tung 24 und 25 und dem Filter 26 zugeführt. Infolge der Neigung der Spulen zueinander entstehen beim Vorbeifahren an einer Kreuzungsstelle einer Linien leitung Amplituden- und Phasenänderungen der durch die Kennungen erzeugten Empfangsspannun gen, und zwar bei der durch einen Pfeil angedeuteten Bewegungsrichtung zunächst in der Spule 20 und dann in der Spule 21. Bei dieser Bewegungsrichtung gibt der Ausgang F1 ein Fortschaltsignal f ab, das bei der dargestellten Lage des bistabilen Umkehr schalters 27 über den Weiterschalteingang W1 den Abschnittszähler 28 in Vorwärtsrichtung weiterschal tet.
Bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung gibt der Ausgang F2 ein Fortschaltsignal ab, das den Abschnittszähler über den Weiterschalteingang W2 in Rückwärtsrichtung weiterschaltet. Das Einstellen des Abschnittszählers 28 in die eine oder die andere Anfangsstellung erfolgt durch Einstellsignale s, die beim Wechseln der empfangenen Kennungen w bis z in der Auswerteschaltung 25 ausgelöst werden. Bei der für Vorwärtsfahrt des Zuges dargestellten Lage des sogenannten Zugwendeschalters 29 schalten diese Einstellsignale den Abschnittszähler über den Ein stelleingang El in diejenige Anfangsstellung, bei der am Ausgang K1 das Abschnittskennzeichen 1 abge geben wird.
Bei Rückwärtsfahrt des Zuges gelangen die Einstellsignale über den dann in die andere Lage geschalteten Zugwendeschalter 29 und den nicht be tätigten Umkehrschalter 27 auf den Einstelleingang E16. Dabei wird der Abschnittszähler in die andere Anfangsstellung geschaltet, bei der am Ausgang K16 das Kennzeichen 16 abgegeben wird. Gelangt der Abschnittszähler beim Befahren eines Streckenbe reiches mit den Kennungen w bis y in die Zählerstel lungen, bei denen am Ausgang K4 bzw. K13 das Ab schnittskennzeichen 4 bzw. 13 abgegeben wird, so wird die Koinzidenzschaltung 30 nicht geöffnet. Be fährt der Zug einen Streckenbereich mit der Strecken kennung z, so wird durch diese vom Filter 26 weiter gegebene Kennung das Öffnen der Koinzidenzschal tung 30 vorbereitet.
Gibt der Abschnittszähler in die sem Streckenbereich über den Ausgang K4 bzw. K13 das Abschnittskennzeichen 4 bzw. 13 ab, so wird der Umkehrschalter 27 über die hierdurch geöffnete Ko inzidenzschaltung 30 in die andere stabile Lage ge schaltet. Dann gelangen die Fortschaltsignale F2 zum Weiterschalteingang W1. Ferner werden dann bei der dargestellten Lage des Zugwendeschalters 27 die Einstellsignale s dem Einstelleingang E16 zugeführt.
Die in Fig. 2 mit Kontakten dargestellten Schalter 27 und 29 werden zweckmässigerweise in elektroni scher Schaltkreistechnik ausgeführt. Ferner können anstatt der gekreuzten Spulen 20 und 21 auch paral lel angeordnete Spulen verwendet werden, die einen ausreichenden Abstand voneinander haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zugsicherungssystem in Eisenbahnanlagen mit linienförmiger Signalübertragung zwischen den Zügen und Streckenzentralen für in Abschnitte unterteilte Streckenbereiche, bei dem jeder Zug die von ihm be fahrenen Abschnitte und diesen zugeordnete Ab schnittskennzeichen durch einen Abschnittszähler er mittelt, für den von der Strecke aus jeweils beim Ein fahren des Zuges in einen anderen Streckenbereich ein Einstellsignal für eine vorgegebene Anfangsstellung und beim Einfahren in einen anderen Abschnitt desselben Streckenbereichs ein Fortschaltsignal zum Weiterschal ten um eine Zählerstellung ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, dass als Abschnittszähler ein vor wärts und rückwärts fortschaltbarer Zähler (28, Fig.2) vorgesehen ist, bei dem die Anzahl von aufeinan- derfolgenden Zählerstellungen mindestens gleich der maximalen Abschnittsanzahl je Streckenbereich (F) ist, und dass die beim Einfahren des Zuges in einen anderen Streckenbereich ausgelösten Einstellsignale (s, Fig. 2) den Abschnittszähler bei der einen Ein fahrrichtung (P) in die dem Kennzeichen (1) des ersten Abschnittes, dagegen bei der anderen Einfahr richtung (Q) in die dem Kennzeichen (16) des letzten Abschnittes des Streckenbereiches mit der maximalen Abschnittszahl zugeordnete Zählerstellung schalten. UNTERANSPRÜCHE 1.Zugsicherungssystem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Streckenbereichen (A und H), deren Gleise über eine einzelne Weiche (B) verbunden sind, die an die Weichenstränge an grenzenden Bereiche (Al und H) in gleich viele Ab schnitte unterteilt sind, dass der an die Weichen spitze anschliessende Bereich (A2) in so viele Ab schnitte unterteilt ist, dass die Summe aus seiner Ab schnittsanzahl und der Abschnittsanzahl eines der beiden anderen Bereiche (A 1 und H) gleich der maxi malen Abschnittsanzahl je Streckenbereich ist und auf den Zügen beim Befahren der Weiche keine Einstellsignale (s)für die Abschnittszähler (28) aus gelöst werden. 2. Zugsicherungssystem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Streckenbereiche (D und M), zwischen deren Abschnitten (10 und 11) Gleis verbindungen (S) mit korrespondierenden Weichen bestehen, jeweils vor und hinter der Gleisverbindung in gleich viele Abschnitte unterteilt sind, den einan der entsprechenden Abschnitten dieser Streckenbe reiche dieselben Abschnittskennzeichen (1 bis 16) zugeordnet sind und auf den Zügen, welche über die Gleisverbindung aus dem einen in den anderen Strek- kenbereich fahren, keine Einstellsignale (s)für die Abschnittszähler (28) ausgelöst werden. 3. Zugsicherungssystem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle Streckenbereiche (A bis<I>G, J</I> und L bis N), an deren beiden Enden auf den Zügen Einstellsignale für die Abschnittszähler aus gelöst werden, entweder in genau so viele Abschnitte <I>(A</I> bis<I>D, F, L</I> und M) oder höchstens halb so viele Abschnitte (E,<I>G, J</I> und<I>N)</I> unterteilt sind wie der Streckenbereich (F) mit der maximalen Abschnitts anzahl. 4.Zugsicherungssystem nach Patentanspruch, bei dem zur linienförmigen Signalübertragung in jedem Streckenbereich eine Linienleitung vorgesehen ist, da durch gekennzeichnet, dass die Streckenzentrale je des Streckenbereiches (B) über die Linienleitung stän dig eine dem Streckenbereich zugeordnete Bereichs kennung (x) aussendet und der beim Einfahren eines Zuges in einen Streckenbereich (C) mit anderer Strek- kenkennung (y) auftretende Wechsel der auf dem Zuge empfangenen Streckenkennung die Einstell- signale (s)für den Abschnittszähler (28) auslöst. 5. Zugsicherungssystem nach Unteranspruch 4, bei dem die Linienleitungen mit Markierungs stellen für die Abschnitte und die Züge mit zwei Emp fangsspulen ausgerüstet sind, in denen beim Vorbei fahren an einer Markierungsstelle nacheinander eine Amplitudenänderung der Empfangsspannungen auf tritt, dadurch gekennzeichnet, dass diese Amplitu denänderungen zum Auslösen von Fortschaltsigna len (f) dienen, die den Abschnittszähler (28) je nach Bewegungsrichtung des betreffenden Zuges in der einen oder anderen Zählrichtung weiterschalten. 6.Zugsicherungssystem nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in Kehrschleifen<I>(B, J</I> und K bzw. M, N und O) oder Gleisdreiecken ein Streckenbereich<I>(J</I> bzw.<I>N)</I> mit einer vorgegebenen Anzahl von Abschnitten vorgesehen ist, in dem den einander entsprechenden Abschnitten auf den beiden Seiten der Bereichsmitte (i4) dasselbe Kennzeichen (1, 2 bzw. 3) zugeordnet ist und ein in diesem Strek- kenbereich von der Strecke aus auf die Züge über tragenes Signal (z) in der Bereichsmitte die Zähl richtung der Abschnittszähler (28) beim Weiterfah ren der Züge in derselben Fahrrichtung umkehrt.7. Zugsicherungssystem nach den Unteransprü chen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Streckenbereich (J bzw. N), in dem die Zählrichtung der Abschnittszähler (28) umgekehrt wird, eine Strek- kenkennung (z) zugeordnet ist, die von den Strecken kennungen (w, x und y) aller anderen Streckenbe reiche verschieden ist und deren Empfang das Um kehren der Zählrichtung vorbereitet.
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