CH425148A - Gebäudeskelett - Google Patents

Gebäudeskelett

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CH425148A
CH425148A CH1425664A CH1425664A CH425148A CH 425148 A CH425148 A CH 425148A CH 1425664 A CH1425664 A CH 1425664A CH 1425664 A CH1425664 A CH 1425664A CH 425148 A CH425148 A CH 425148A
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CH
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ceiling
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building skeleton
building
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CH1425664A
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English (en)
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Walter Dipl Ing Christmann
Original Assignee
Walter Dipl Ing Christmann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
    • E04B1/06Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material the elements being prestressed

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  • Architecture (AREA)
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  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


      Gebäudeskelett       Die Erfindung     betrifft    ein Gebäudeskelett aus  vorgefertigten Säulen bzw. Säulenabschnitten und vor  gefertigten,     unterzuglos        nebeneinanderliegenden        Dek-          kenbauteilen.    Ziel der Erfindung ist eine derartige  Ausbildung eines solchen Skeletts, dass ein homoge  ner monolithisch wirkender Baukörper erreicht wird,  der in     Fertigteilbauweise    auf dem Gebäudefundament  aufgestellt werden kann.  



  Wenn z. B. bei     Stahlbetonkonstruktionen    eine  den Werkstoffeigenschaften gerecht werdende Trag  weise erzielt werden soll, so kann dies nur durch  eine homogene monolithische Konstruktion erreicht  werden, die so wirkt, als wäre sie in einem Guss her  gestellt. Dies ist bisher nur bei Ausführungen im       Ortbetonbau    erreichbar gewesen. Es     sind    zwar schon  Gebäudeskelette bekannt, die aus vorgefertigten  Säulen bzw. Säulenabschnitten und vorgefertigten  Deckenbauteilen bestehen.

   Bei diesen bekannten Ge  bäudeskeletten sind aber ausserdem noch     Ortbeton-          zwischenkonstruktionen,        insbesondere    zur gegensei  tigen Verbindung der Fertigbauteile erforderlich, die  in der Regel mit schlaffer Bewehrung hergestellt wer  den. Diese     Ortbetonzwischenkonstruktionen    müssen  selbst dann, wenn sie nur als kraftschlüssige Fugen  verbindung dienen, je nach Betongüte eine Mindest  abmessung von 3 bis 10 cm haben.  



  Derartige     Ortbetonzwischenkonstruktionen    sind  im Gegensatz zu homogenen monolithisch wirken  den Konstruktionen jedoch nachteilig, und zwar vor  allem auf Grund der starken Unterschiede im Auf  bau des Korngerüsts, der Verdichtung und der Be  tonaltersstufe bei den Fertigbauteilen und den     Zwi-          schenkonstruktionen.    Dies     führt    wiederum zu erhebli  chen Unterschieden zwischen dem     Fertigteilbeton    und  dem     Ortbeton        hinsichtlich    des elastischen Verhaltens,  des plastischen Verhaltens, der Arbeitslinie sowie dem    Schwinden und Kriechen des Betons zum Zeitpunkt  der Herstellung der Verbindung,

   so dass einwandfreie  kraftschlüssige Verbindungen zwischen Fertigbautei  len und     Ortbeton    nicht gewährleistet werden können.  



  Durch die Erfindung sollen diese Nachteile aus  geschaltet werden und ein monolithisch wirkendes Ge  bäudeskelett geschaffen werden, welches auf einfachste  und rascheste Weise im     Fertigteilbau    errichtet werden  kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht,  dass     sämtliche    Fertigbauteile des Skeletts     ortbetonlos     und     ohne    jegliche     Ortbetonzwischenkonstruktionen     mit ebenen Fugen miteinander verbunden     sind,

      wobei  die geringere Breite als der     Stützenabstand    aufwei  senden Deckenbauteile durch     Spannstähle    auf dem  Wege der     Vorspannung    miteinander verspannt sind  sowie die Säulen mit ebenen oberen     Stirnflächen     stumpf gegen die Unterseite der an sie anschliessen  den Deckenbauteile stossen und mit letzteren durch  die in aneinander angeschlossenen     Bauteilen    ver  ankerte     Armierungseisen    verbunden sind, die die  ebene Fuge     zwischen    Säule und Deckenbauteil über  brücken.

   Zwischen die     Fertigteile    kann lediglich zur  gleichmässigeren und besseren Druckübertragung der       Vorspannung    Fugenmasse eingebracht werden, die als  elastischer Puffer während des     Vorspannens    Beschä  digungen der vorgefertigten Bauteile verhindert und  eine sichere     Kraftübertragung    gewährleistet.  



  Die Deckenbauelemente bestehen     zweckmässig    aus  in ihrer Längsrichtung sich über mindestens den Ab  stand zweier Säulen     erstreckenden    Platten, die quer  zu     ihrer    Längsrichtung mit den     benachbart    liegen  den Deckenplatten     mittels    in sie eingelegter Spann  stähle verspannt und damit miteinander verbunden  sind.

   Sofern die Deckenbauelemente nicht nur in       Querrichtung,    sondern auch in     Längsrichtung    an  einandergesetzt sind, können sie auch in dieser Rich-           tung    mit den benachbarten Deckenplatten durch ein  gelegte     Spannstähle    miteinander verspannt und ver  bunden sein.  



  Das     erfindungsgemässe        Gebäudeskelett    besitzt er  hebliche Vorteile gegenüber den bisher bekannten  Skeletten. Die Vermeidung von jeglichen     Ortbeton-          zwischenkonstruktionen    macht die     umständliche    An  fertigung und Anordnung von     Ortbetonschalungen     auf der Baustelle überflüssig.

   Es ist     lediglich    das  Fundament mit     evtl.    Kellerwänden oder dergleichen  mit     Ortbeton    zu erstellen, worauf das erfindungs  gemässe Gebäudeskelett ohne weiteres auf dem Fun  dament     lediglich    durch Zusammensetzen und Ver  spannen der     Fertigbauteile    errichtet werden kann.  Durch die Ausschaltung von     Ortbetonzwischenkon-          struktionen        kann    ein     Stahlbetonskelett    erhalten wer  den, deren     sämtliche    Teile gleiche Betongüte und  gleiches Betonalter haben.

   Gleichzeitig kann die An  zahl der Fugen     durch    Verwendung von Fertigteilen  grösster Abmessungen auf     ein.        Minimum    beschränkt  werden. Die Fertigteile können hinsichtlich ihres Ge  wichts und ihrer Abmessungen an der äussersten  Grenze dessen liegen. was mit     wirtschaftlich    vertret  barem     Aufwand    noch     transportiert@und    an der Bau  stelle montiert bzw. eingebaut werden kann.  



  Die Herstellung     sämtlicher    Teile des Gebäude  skeletts kann in einem Herstellerbetrieb fern der Bau  stelle hochmechanisiert bzw. voll maschinell durch  geführt werden. Die Zahl der verschiedenen Arten  und Formen von Fertigteilen kann auf ein     Minimum          beschränkt    werden.

   So ist es     ohne    weiteres     möglich,     dass ein Skelett lediglich aus jeweils einer     einzigen     Art von Stützelementen, Deckenelementen, Treppen  elementen und gegebenenfalls     Installationsturmele-          menten    besteht, so dass also für das gesamte Bauwerk  nur     vier    verschiedene Fertigteile bzw.     Fertigteilgrup-          pen    notwendig sind.  



  In den Deckenbauelementen können Hohlräume  für die Aufnahme der Installationen des Bauwerkes  angeordnet sein, die sich vorzugsweise     in    horizon  taler     Richtung    der Decke erstrecken- und     durch        öff-          nungen    in den     Deckenbauteilen    von unten oder oben  her zugängig sind. Neben den Installationshohlräu  men und den     Spannkanälen    für die Aufnahme der       Spannstähle    können noch weitere Hohlräume bzw.  Kanäle zur     Gewichtsersparnis    vorgesehen sein.  



  Die Skelettbauteile werden erst an der Baustelle       aneinandergesetzt    und durch hierbei in ihre Spann  kanäle     eingeführte    Spannstähle durch     Vorspannung          miteinander    verbunden. Die Verlegung der nicht  unterstützten Deckenbauelemente kann auf einem  oder mehreren versetzbaren Montagegerüsten erfol  gen, die nach     Aufbringung    der     Vorspannung    auf die       miteinander    zu verbindenden Fertigbauteile entfernt  und versetzt werden können.  



  Die Herstellung der Deckenbauteile und gege  benenfalls auch der Säulenbauteile erfolgt zweckmässig  in einer Schalung, in welcher eine     bestimmte    Anzahl  der Fertigbauteile unmittelbar     nebeneinanderliegend          gleichzeitig    betoniert werden können, wobei die ein-         ander    benachbarten Bauteile sich gegenseitig als       Schalungswand    dienen.

   Die in     dieser    Schalung herge  stellten Fertigbauteile werden entsprechend     ihrer          Nebeneinanderlage    in der Schalung in gleicher Ne  beneinanderlage im Gebäudeskelett verlegt und mit  einander     verspannt,    so dass das bei der Herstellung  benachbarte Decken- oder Säulenbauteil auch dem  Gebäude entsprechend benachbart ist.

   Dies führt  dazu, dass     evtl.    Oberflächenunebenheiten in dem  einen Fertigbauteil durch die     Oberflächenuneben-          heiten        umgekehrter    Form im benachbarten     Fertig-          Bauteil    derart ausgeglichen werden, dass die Uneben  heiten genau     ineinanderpassen.     



  Weitere     Einzelheiten    und Vorteile ergeben sich  aus der folgenden Beschreibung der in der Zeich  nung     dargestellten        Ausführungsbeispiele:          Fig.    1 zeigt den Grundriss einer     Ausführungs-          form    des Gebäudeskeletts in schematischer Darstel  lung.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     U-11    in     Fig.    1  bei auf die     Erdgeschossdecke    aufgesetztem Montage  gerüst.  



       Fig.    3 bis 6 zeigen weitere     Ausführungsformen     des Gebäudeskeletts gemäss der     Erfindung        im        Grund-          t2    in schematischer Darstellung.  



       Fig.    7 bis 10 zeigen in verschiedenen Schnitten  einen Viertel eines Deckenfeldes eines Gebäude  skeletts gemäss der Erfindung.  



       Fig.    11 bis 14 zeigen einen Viertel eines Decken  feldes mit Deckenbauelementen in anderer Ausfüh  rungsform.  



       Fig.    15 bis 17 zeigen Schnitte durch einen Viertel       eines    Deckenfeldes mit Deckenbauelementen in einer  weiteren Ausführungsform.  



       Fig.    18 zeigt eine Draufsicht auf einen Viertel  eines     Deckenfeldes    einer     vierten    Ausführungsform der  Deckenbauelemente.  



       Fig.    19 ist ein Schnitt nach Linie     XIX-XIX    in       Fig.    18.  



       Fig.    20 zeigt einen Schnitt durch eine Ausfüh  rungsform eines     Stützenanschlusses.     



       Fig.    21 zeigt eine weitere Ausführungsform eines       Stützenanschlusses    im Schnitt.  



       Fig.    22 bis 25 zeigen die Montage eines Stützen  anschlusses in vier verschiedenen Arbeitsabschnitten.       Fig.    26 ist eine Draufsicht auf die Schalung für  die Herstellung der Deckenbauelemente.         Fig.    27 ist ein Schnitt- nach Linie     NXVII    bis       XXVII    in     Fig.    26     durch    die Schalung.  



       Fig.    28 und 29     veranschaulichen        in    einer sche  matischen Schnittdarstellung durch die Schalung die  Herstellung der Fertigbauteile.  



       Fig.    30 veranschaulicht in Draufsicht auf eine  Gebäudedecke die     Nebeneinanderordnung    der     Dek-          kenbauteile    in der Decke entsprechend ihrer Her  stellung.  



  Bei dem in     Fig.    1 und 2 dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel -eines Gebäudeskeletts gemäss der Er  findung besteht die von den Säulen 1 getragene       Skelettdeckenplatte    lediglich aus nebeneinander an-      geordneten Deckenbauelementen 2, die durch die  ebenso wie die Säulen bzw. Säulenabschnitte zwischen  den Decken in einem Herstellungsbetrieb vorgefer  tigt, an die Baustelle transportiert und dort ohne       Ortbetonzwischenkonstruktionen    zusammengefügt  werden. Die gegenseitige feste Verbindung der Fertig  teile erfolgt durch Spannstähle.

   So     sind    die Decken  bauelemente 2 bei dem in     Fig.    1 und 2 dargestell  ten Ausführungsbeispiel durch die in sie eingebrach  ten     Spannstähle    3 in ihrer Querrichtung verspannt.  Da lediglich die über den Stützen befindlichen     Dek-          kenbauteile    (von welchen in der     Zeichnung    nur zwei  dargestellt sind) eine direkte Auflagerung auf den  Säulen 1 haben und die dazwischenliegenden Decken  bauelemente     unterzuglos    und damit     ununterstützt    sich  zwischen diesen aufgelagerten Deckenbauteilen be  finden, ist es notwendig,

   dass diese     ununterstützten     Deckenbauelemente bei ihrem     Einbau    auf einem  vorzugsweise     fahrbaren    Montagegerüst 4 verlegt wer  den. Auf dem Montagegerüst werden dann die Spann  stähle 3 durch die     nebeneinandergelegten    Decken  bauelemente hindurchgezogen und     durch    Anwendung  von     Vorspannung    die Deckenbauteile miteinander       verspannt    und damit fest miteinander verbunden.

    Diese     Vorspannung        gewährleistet,    dass auch nach Ent  fernung des Montagegerüsts die     unterzuglose    Skelett  decke in der üblichen Weise belastet werden kann,  ohne dass die feste gegenseitige Verbindung der     Dek-          kenbauteile    aufgehoben     wird    und die Deckenbauteile  nach unten ausbrechen.  



  Bei der Verlegung     eines    Deckenfeldes werden       zweckmässig    zwei Montagegerüste an den beiden En  den der Deckenbauteile 2 verwendet. Es ist selbst  verständlich aber auch     möglich,    darüber hinaus noch  ein oder mehrere Zwischengerüste im Deckenfeld auf  zustellen, insbesondere dann, wenn die Deckenbau  elemente auch in ihrer Längsrichtung aneinander  gestossen werden     (Fig.    3). Sofern die statischen Ver  hältnisse es erfordern, können die     vorgefertigten     Deckenbauteile im Herstellerwerk auch in Längs  richtung vorgespannt     sein.     



  Bei dem in     Fig.    3 dargestellten Ausführungs  beispiel laufen die     Spannstähle    3 und 5 nicht nur in  Querrichtung, sondern auch in Längsrichtung der  Deckenbauteile 2 durch     sämtliche    in dieser Richtung       aneinandergestossene    Deckenbauteile     hindurch,    so  dass durch     Vorspannung    der Spannstähle die Decken  elemente 2 nicht nur in Querrichtung sondern auch  in Längsrichtung     mit    den Nachbarelementen zusam  mengespannt und damit fest miteinander verbunden  sind.  



  Es ist auch möglich, an den Stirnenden der     Dek-          kenbauelemente    des in     Fig.    1 dargestellten Gebäude  skeletts noch je     ein    weiteres Gebäudeskelett anzu  setzen und damit Erweiterungen des Skeletts vorzu  nehmen. In ähnlicher Weise kann man auch das  in     Fig.    4 dargestellte Gebäudeskelett durch Ansetzen  weiterer Skelettfelder erweitern, wobei die Spannstähle  3 und 5     lediglich    mit den in den angesetzten Skelett  feldern sich erstreckenden benachbarten Spannstäh-         len    verbunden werden müssen, um ein Zusammen  spannen sämtlicher Deckenfelder zu gewährleisten.  



  In     Fig.    5 und 6 sind weitere Ausführungsmög  lichkeiten des     erfindungsgemässen    Gebäudeskeletts  dargestellt, die ebenfalls Erweiterungen zulassen. Bei  ihnen sind die Deckenbauelemente     ebenfalls    in bei  den Richtungen durch die bei ihrem Einbau in sie  eingezogenen Spannstähle 3 und 5, die über die  gesamte Deckenbreite bzw. -länge sich erstrecken,  miteinander     verspannt.     



  In den     Fig.    7 bis 10 ist eine     Skelettdeckenplatte     aus vorgefertigten Deckenbauteilen 2 dargestellt, die  aus Stahlbeton bestehen und mit     durchlaufenden    Ka  nälen 6, 7 für die Aufnahme der Gebäudeinstalla  tionen sowie an     ihrer    Unterseite mit Zugangsöffnun  gen 8 zu diesen Kanälen neben den nicht dargestell  ten     Spannkanälen    für die Aufnahme der Spannstähle  ausgestattet sind. Die Kanäle 6 und 7 sind so in  den Deckenbauteilen angeordnet, dass sie sich senk  recht zueinander in den Deckenebenen erstrecken.

    Die Öffnungen 8 für die Zugänge zu diesen     Kanälen     können nach dem Einbau der Installationen in be  liebiger Weise,     beispielsweise        durch    Anordnung von  Deckeln aus Beton,. Glas, Eternit oder ähnlichem  Material geschlossen werden. In den Zugangsöffnun  gen 8 können auch beispielsweise Beleuchtungskörper  untergebracht werden, die gleichzeitig einen Abschluss  der Öffnungen bilden.  



  Die Herstellung der     in        Fig.    7 bis 10 dargestell  ten Deckenbauteile im Herstellerwerk erfolgt zweck  mässig in zwei     Betonierabschnitten    in einer Stahl  schalung, die die Form     einer        umgekehrten    Kassetten  schalung aufweist.     Zunächst    wird der untere, die Ka  näle 6, 7 und die Zugangsöffnungen 8 enthaltende  Teil bis.     zur    Oberkante der Kanäle 6, 7 betoniert,  wobei die Kanäle bzw.

   Zugangsöffnungen durch die       Kassettenschalung    ausgespart werden, die zur Erleich  terung des     Ausschalens    nach oben     trapezförmig    sich  erweiternd ausgebildet ist. Anschliessend werden die  im unteren Teil oben offenen     Kanäle    durch Deck  platten aus     Pressspan,    Eternit oder dergleichen ab  gedeckt und der obere Teil des Deckenbauteiles     in     einem weiteren     Betonierabschnitt        aufbetoniert.    Je  nach den statischen Erfordernissen können sowohl  im unteren als auch im oberen Teil des Deckenbau  teiles Bewehrungen vorgesehen werden.  



  Die     Querschnittsgrösse    der Aufnahmeräume für  die     Gebäudeinstallation    richtet sich ebenfalls nach  den     statischen.    Gegebenheiten. Bei einer biegesteif  an     die    Säulen angeschlossenen     Skelettdeckenplatte     haben zweckmässig die in der Nähe der Stützen sich  erstreckenden Kanäle den     kleinsten    Querschnitt,.       während    die sich in Feldmitte erstreckenden     Kanäle     den grössten Querschnitt haben können, wie dies auch  bei dem in     Fig.    7 bis 10 dargestellten Beispiel der  Fall ist.  



  In den     Fig.    11 bis 14 ist eine weitere Skelett  deckenplatte gemäss der     Erfindung    aus     aneinander-          gespannten    vorgefertigten Deckenbauteilen im Beton  bzw. Stahlbeton dargestellt, bei welchen die Kanäle           für    die Aufnahme teilweise durch bei der Betonie  rung eingelegte Schläuche (sogenannte     Ductubepneu-          matische    Schläuche) und teils durch     eingesetzte          Stahlrohrstücke    hergestellt sind, die nach dem Beto  nieren aus dem Deckenbauteil entfernt werden. So  sind z.

   B. die     Kanäle    9 durch Schläuche und die       Kanäle    10 durch eingelegte Stahlrohre gebildet bzw.  hergestellt.  



  In den     Fig.    15 bis 17 ist     eine    kreuzweise Rippen  decke eines Gebäudeskeletts dargestellt, die aus ge  mäss der     Erfindung        aneinandergespanuten    vorgefer  tigten Deckenbauteilen 2 besteht. Die in den Rippen  11 vorgesehenen Durchbrüche 12 dienen wiederum  zur Aufnahme der     Gebäudeinstallationen,    die von  der offenen Unterseite der     Rippendecke    zugängig       sind.     



       In        Fig.    18 und 19 ist eine aus massiven vorge  fertigten Deckenbauteilen 2 durch     Aneinanderspan-          nung    hergestellte Decke     dargestellt,    die verwendet  werden kann, sofern keine Installationen in der Decke  verlegt werden sollen.  



  Die Verlegung der Installationen innerhalb der       Deckenbauteile    hat den Vorteil, dass sich - die An  ordnung einer     abgehängten    Decke erübrigt, die im       allgemeinen    notwendig ist,     wenn    die Installationen       unterhalb    der tragenden Decke angeordnet werden.  



  Durch die     Aneinanderspannung    der vorgefertig  ten Deckenbauteile ohne Auflagerung auf Unterzüge  oder dergleichen wird eine Decke von     ausserordent-          lich    geringer Gesamthöhe erhalten, wodurch auch     eine     sehr niedrige     Geschosshöhe    erreicht werden kann. Die  gesamte     horizontale    Installation kann im Inneren  der Decke und die vertikale     Installation    in eigenen       Installationstürmen    untergebracht werden.  



  Trenn- und     Fassadenwände    können völlig unab  hängig von der Tragkonstruktion     eingebaut    und       nachträglich    versetzt und verändert werden.  



  Die Fügen zwischen den Deckenbauteilen werden       zweckmässig    durch eine vor dem     Aneinandersetzen     der Bauteile aufgebrachte Fugenmasse geschlossen.  Diese hat die Aufgabe, als elastischer Puffer     während     der     Aufbringung    der     Vorspannung    Beschädigungen  der Deckenbauteile zu verhindern und eine sichere  Kraftübertragung zu     gewährleisten.    Als -Fugenmasse  kommt in erster     Linie    ein mit Spachtel- oder Pinsel       auftragbarer        .Kunststoffmörtel    in Betracht, der aus  einem aus zwei Komponenten bestehenden Kunst  stoffkleber auf     Epoxyharzbasis,

          Polyesterharzbasis     oder     Äthoxyllenharzbasis    und einem     Sandkorngerüst     besteht. Das     Sandkorngerüst    -dient dabei zur über  tragung der     Vorspannung    und zur     Abpufferung    nicht  vermeidbarer     Oberflächenungenauigkeiten,        während     der     Kunststoffkleber    lediglich zur     Verklebung    des       Sandkörngerüsts    dient.  



  In     Fig.    20 ist der biegesteife     Anschluss    einer  Skelettdecke an eine Stütze 1 dargestellt. Das auf  den unteren     Stützenabschnitt    zur Auflagerung ge  langende Deckenbauteil 2 besitzt im Bereich seiner  Auflagerung eine     geringfügige        Vertiefung    bzw.

       Aus-          nehmung    13, in welche der untere     Stützenabschnitt            einrastet.        _    Die in dem unteren     Stützenabschnitt    be  findlichen     Spannstähle    14 greifen durch die entspre  chend im     Deckenbauteil    2 angeordneten     Spannkanäle     hindurch und     sind    'mit den Spannstählen 15 des  oberen     Stützenabschnitts    durch     Stossmuffen    16 ver  bunden,

   die sich in Erweiterungen der Spannkanäle  für die     Spannkanäle    15     im    oberen     Stützenabschnitt     befinden. Der obere     Stützenabschnitt        greift    ebenso  wie der untere in eine Einsenkung     bzw.        Ausnehmung     17 an der Oberseite des Deckenbauteils ein. Die  Fugen zwischen den     Stützenabschnitten    und dem  Deckenbauteil können ebenso wie die     Trennfugen     zwischen den Deckenbauteilen untereinander durch  Fugenmasse     in    Form des     vorerwähnten    Kunststoff  mörtels oder dergleichen gefüllt sein.

   Durch Auf  bringung der     Vorspannkraft    auf die     Spannstähle    14,  15 wird eine biegefeste Einspannung des im Stützen  bereich liegenden Deckenbauteils 2 und     damit    der  gesamten Skelettdecke     gewährleistet.     



  In den     Fig.    22 bis 25 ist die Montage einer  Decke in vier hintereinander     liegenden    Montageab  schnitten dargestellt, wobei in     Fig.    23 das zur Ver  legung der Deckenbauteile 2 notwendige Montage  gerüst mit     Ziffer    4 bezeichnet ist.  



  In     Fig.    21 ist ein gelenkiger Anschluss eines     Dek-          kenbauelements    2 bzw. einer Decke an einer Säule 1  dargestellt, welcher bei Anlagen     mit    grosser Stützen  weite zur Erzielung geringerer     Stützenabmessungen          zweckmässig    ist.

   Bei diesem     Stützenanschluss    ist zwi  schen der Säule bzw. dem Säulenabschnitt 1 und dem       Deckenbauteil    2 ein elastisches Zwischenelement 18  vorgesehen, welches aus     Gummi    oder     gummiähnli-          chem    Material wie     Neopren    oder dergleichen be  stehen kann. Der zugsichere Anschluss zwischen  Stütze und Platte wird durch     stützenmittig    angeord  nete Spannglieder 19 gewährleistet, die in der Stütze  verankert sind und durch entsprechend senkrechte  Spannkanäle 20 im Deckenbauelement 2 hindurch  greifen.  



  Die in     Fig.    20 und 22 bis 25     dargestellten    Stützen  sind in Vertikalrichtung nach Montage des Skeletts  einer     Vorspannung    unterworfen.  



  Die Decken des Skeletts sind nach dessen Mon  tage in Querrichtung der     Deckenbauteile    durch die  zu deren     Aneinanderspannen    dienenden Spannstähle  vorgespannt. Sie können aber auch senkrecht dazu,  d. h. in Längsrichtung der Deckenbauteile vorge  spannt sein.

   Sofern die Deckenbauteile nicht im  Skelett in Längsrichtung gestossen und aneinander  gespannt werden, erfolgt     ihre        Vorspannung    zweck  mässig bereits im     Herstellerwerk.    Auf die     Vorspan-          nung    in     Deckenbauteillängsrichtung        kann        in    besonde  ren Fällen aber auch verzichtet werden, soweit in  dieser Richtung     keine    Verbindung zu erfolgen hat.  



  Die Deckelbauteile können aber auch     durch    eine       einsinnig    oder     kreuzweise    angeordnete schlaffe Be  wehrung armiert sein.  



  Die Fertigung der Deckenbauteile     im    Hersteller  betrieb erfolgt gleichzeitig in einer grösseren Anzahl      auf einer Grundmatrize aus Stahl, die gegebenenfalls       als    Rütteltisch ausgebildet sein     kann.    Die in     Fig.    26  und 27 dargestellte Grundmatrize dient zur Herstel  lung von jeweils acht Deckenbauelementen, die     in          Fig.    26 mit den     Ordnungszahlen    1 bis 8 gekenn  zeichnet sind.

   Die Schalung besteht im wesentlichen  aus einem Boden 20     mit    vier senkrecht stehenden  Seitenwänden 21 und sieben dünnen     lamellenartigen     Trennwänden 22, die zur Trennung der gemeinsam  in dieser Schalung zu betonierenden Deckenbauteile  1 bis 8 dienen. Die     Seitenwände    21 der Schalung sind  durch Verstrebungen 23 äusserst steif ausgebildet.  



  Nach der gleichzeitigen Betonierung der acht     in     der Schalung herzustellenden Deckenbauteile werden  diese zweckmässig fortlaufend numeriert, und zwar  beginnend     mit    dem neben dem Freiplatz 24 befindli  chen     Fertigteil.    In     Fig.    26 der Zeichnung sind die  acht in der Schalung zu betonierenden Fertigbauteile  mit den Ordnungszahlen 1 bis 8 versehen.

   Nach  dem Betonieren dieser Gruppe von Deckenbauteilen  werden die Deckenteile 1 bis 7 entsprechend den  ihnen gegebenen Ordnungszahlen gestapelt,     während     das Deckenteil mit der     Ordnungszahl    8 für die Beto  nierung der zweiten Gruppe auf den Freiplatz 24 am       Schalungsrand    neben dem Platz gesetzt wird, auf wel  chem das Bauteil Nr. 1 betoniert worden ist.

   Die  stabile Seitenwand 21 wird an dieser Stelle entfernt,  so dass das betonierte Deckenbauteil Nr. 8 (in     Fig.    26  der Zeichnung     nunmehr    als Nr. 8' beziffert) als  Seitenschalung für das Deckenbauteil Nr. 9 der zwei  ten Gruppe der zu betonierenden Deckenbauteile  dient, welche die Nummern 9 bis 16 enthalten     (Fig.     28 und 29). Diese zweite Gruppe von Deckenbau  teilen wird ebenfalls wieder gleichzeitig betoniert, die  Deckenteile Nr. 8 bis 15 auf die früher betonierten  Deckenbauteile Nr. 1 bis 7 gestapelt und Deckenteil  16 als Seitenschalung für das Deckenbauteil Nr. 17  der     dritten        Betoniergruppe    verlegt.  



  Die Stapelung, der Einbau und die Montage der  Deckenbauteile erfolgen in der Reihenfolge der die  sen gegebenen Ordnungszahlen, also genau entspre  chend der Reihenfolge und ihrer Nachbarschaft bei  der Betonierung     (Fig.    30). Dies führt infolge der  Verwendung der elastischen dünnen Trennwände  dazu, dass     evtl.        Schalungsungenauigkeiten    und ins  besondere     evtl.    Oberflächenungenauigkeiten in den  Fugen der Deckenbauelemente stets ausgeglichen  werden, da sich die Ungenauigkeiten als Folge der  auch im Gebäudeskelett eingehaltenen Nachbarschaft  bei ihrer Herstellung gegenseitig aufheben.

   Da sich  die positiven Massungenauigkeiten des einen     Dek-          kenelements    als negative Ungenauigkeiten auf dem  Nachbarelement abbilden, wird eine     Passgenauigkeit     im Skelett erreicht, die nur eine minimale Fugen  stärke von z. B. 3 bis 5 mm erfordert.  



  Wenn die Fertigung der Deckenbauteile in der  Schalung nicht unter Zeitdruck geschieht, kann auch  auf die Trennlamellen 21 verzichtet werden und die  Betonierung der Deckenbauteile hintereinander er  folgen. In diesem Falle wird das folgende Deckenteil    unmittelbar gegen das vorher betonierte Deckenbau  teil betoniert, wobei lediglich die diesem zu betonie  renden Teil zugewandte Seitenfläche des vorher beto  nierten Deckenbauteils mit einem     Kalkanstrich    ver  sehen wird.  



  Jedem einzelnen Deckenbauteil werden also durch  die Fertigungsfolgen zwei bestimmte     Nachbarfertiä          bauteile    zugeordnet und der Einbau der Bauteile so  vorgenommen, dass die Nachbarn jedes Bauteil bei  seiner Betonierung auch im fertigen Bauwerk dem  Deckenbauteil entsprechend benachbart sind.  



  Die Abmessungen der Deckenbauteile werden so       gewählt,    dass das Gewicht jedes Teils die obere Grenze  dessen, was mit     wirtschaftlich        vertretbarem    Aufwand  transportiert werden kann, nicht überschreitet. Je  weiter man sich dieser oberen Grenze nähert, desto  mehr wird die Anzahl der Fugen des Gebäudeskeletts  auf ein Minimum     beschränkt.     



  Um die     Erhärtungszeit    der betonierten Decken  bauteile soweit als möglich zu verkürzen, kann dies  durch Anwendung von     Dampferhärtungs-    und Vaku  umverfahren geschehen. Darüber hinaus kann die  Ausnutzung der Grundmatrize auch noch dadurch  gesteigert werden, dass ausser der Besetzungszeit auch  die Vorbereitungszeit für die Betonierung einer Bau  teilgruppe entsprechend kurz gehalten     wird.    Dies ist  durch Anwendung einer     provisorischen    Grundmatrize  möglich, auf welcher die gesamte Gruppe für den  Einbau auf der     Betoniermatrize    vorbereitet wird.

   Auf  dieser provisorischen Grundmatrize können die stei  fen Seitenwände 21, die dünnen     lamellenartigen     Trennwände 22, die schlaffe Bewehrung der Bauteile,  die     Vorspannbewehrung    und die Schalkörper für die  Ausbildung der Hohlräume in den Bauelementen zu  sammengebaut werden. Nach dem     Zusammenbau     kann dieses     Schalungsgerippe    rasch von der provi  sorischen Grundmatrize auf die     Betoniermatrize    ver  setzt werden.  



  Bei der Herstellung der Schalung für die grup  penweise Betonierung der Deckenbauelemente werden  auch die     Spannkanäle    quer zur Längsrichtung dieser  Bauteile ausgeschalt. Vor dem Räumen der Scha  lung nach der Betonierung der     Bauteilgruppe    wer  den die eingebauten, sich senkrecht zur     Deckenbau-          teillängsrichtung    erstreckenden Spannkabel wieder aus  den betonierten Bauteilen herausgezogen, worauf  diese unter Beibehaltung     ihrer    Nachbarschaft ge  stapelt, an die Baustelle transportiert und in das  Gebäudeskelett eingebaut werden.

   Nach Verlegung  der Deckenbauteile auf dem Montagegerüst im Ge  bäudeskelett werden die nach der Betonierung ge  zogenen     Spannstähle    wieder in die Bauteile einge  führt und durch     Vorspannung    der Spannstähle     an-          einandergespannt    und damit fest miteinander ver  bunden.  



  Die Rohre zur Aussparung der Spannkanäle sind  an den     lamellenartigen    Trennwänden der     Schalungs-          matrize    gestossen, so dass die Spannkanäle bei der  Montage genau aneinander     anschliessen.        Während     die in Querrichtung sich erstreckenden Spannkabel      nach dem Betonieren der Deckenbauteile aus diesen  wieder herausgezogen werden, verbleiben die     in     Längsrichtung sich erstreckenden     Spannkabel        in    .dem  Bauteil.

   Sie werden anschliessend auf -dem Stapel  platz     vorgespannt    und gegebenenfalls     anschliessend     die     Spannkanäle        verpresst.    Sofern noch ein Nach  spannen der     Spannkabel    nach dem Einbau     in    das  Gebäudeskelett erfolgen soll, erfolgt die     Verpressung     der Spannkanäle zweckmässig erst nach der Montage.  



  Soweit als möglich können die Gebäudeinstalla  tion bereits auf dem Stapelplatz in die Hohlräume  der Deckenbauteile eingebaut werden. Durch die Zu  gangsöffnungen 8 ist jedoch auch ein     Einbau        nach     der Montage der Deckenbauteile noch ohne weiteres       möglich.    Auch können die Gebäudeinstallationen  später jederzeit repariert oder ausgewechselt werden.  



  Die Anordnung zusätzlicher Installationen, die  Abänderung und der Umbau der eingebauten In  stallationen sowie Reparaturen können ohne weiteres  nach Inbetriebnahme des Bauwerks ohne fühlbare  Störungen des Betriebes und mit     geringstem    Auf  wand     nachträglich    durchgeführt werden.  



  Das Vorspannen der Skelettdecken kann mit       Hilfe    der meisten     gebräuchlichen    Spannverfahren er  folgen. Je nach Form der     Hohlräume    der Decken  bauteile kann gerade, in einer Richtung gekrümmt  oder     in    beiden     Richtungen    gekrümmt vorgespannt  werden.  



  Es können nicht nur Gebäudeskelette aus Beton  sondern auch solche aus Beton und Stahl oder aus  schliesslich aus     Stahl    hergestellt werden. Die vorge  fertigten Deckenbauteile 2 können     nämlich    nicht     nur     aus Beton oder Stahlbeton sondern auch aus Stahl  bestehen, die auf der Baustelle     zu    Deckenfeldern  zusammengebaut     und    geschlossen montiert werden.       Die-Montagefugen    werden dabei entweder     stahlbau-          mässig    verbunden oder verklebt und überspannt.

    Auch die Stützen bestehen in diesem Fall zweck  mässig aus Stahl und werden nach üblichen     stahlbau-          mässigen    Grundsätzen montiert.  



  Zum     Korrosions-    und Feuerschutz     'kann        zweck-          mässig    eine     Kunststoffbeschichtung    auf dem Stahl  skelett bzw. auf dessen Bauteilen vorgesehen sein.  



  Auf die aus stählernen Fertigbauteilen     gebildete          Skelettdeckenplatte    können auch noch weitere     Dek-          kenbaulemente    aus Beton oder     Stahlbeton    aufge  setzt werden, wie sie oben     näher    beschrieben sind.  Diese     Betondeckenbauteile    können     zur    Erreichung  der     Verbundwirkung    durch     Verzahnung    und Kunst  stoffverklebung     mit    der     Stahlkonstruktion    verbunden  bzw. durch     Widerlagersenkung    vorbelastet werden.  



  Es ist aber auch möglich; auf die     .Stahlkonstruk-          tion        nachträglich    noch eine Deckenplatte :aus     Ort-          beton        aufzubringen    und     durch        Verbundanker    und       Verklebung    mit der Stahlkonstruktion zu     verbinden.     



  Die durch das     erfindungsgemässe    Gebäudeskelett  gewährleisteten Vorteile sind     ausserordentlich    zahl  reich und vielseitig und     sind    zum     Teil    schon ein  gangs erwähnt worden.

   Neben diesen bereits erwähn  ten Vorteilen ist noch von     Bedeutung,        .dass    durch .die         verschiedenartige    Verlegungsweise der Deckenbauteile  ein und derselben Grösse .Gebäudeskelette der ver  schiedensten Grundrisse möglich sind, welche infolge  des Fehlens jeglicher     Unterzüge    niedrigste Gesamt  deckenstärke und daher niedrigste     Geschosshöhe    bei  vorgeschriebener lichter Höhe der Geschosse haben.

    Durch Wegfall von abgehängten Decken infolge der  Möglichkeit des     Einbaus    der Installationen in die  Deckenbauteile,. durch die     Vereinheitlichung    der Bau  elemente und durch den möglichen Einbau aller Hal  terungen und Anker für den Ausbau des Gebäudes  bereits bei der Herstellung der Fertigbauteile können  die     Ausbaukosten    des Gebäudes erheblich vermin  dert werden.  



  Durch die völlig     geschlossenen    und kraftschlüssig  verbundenen Fugen ist eine gute     Schallisolierung    ge  währleistet. Die gegenseitige Verbindung der Decken  bauelemente durch     Vorspannung    verhindert das Auf  treten von Rissen und vermeidet daher die Bildung  von     Luftschallbrücken.     



  Die Herstellung der die Decken bildenden Fertig  bauteile kann in Serienbauweise erfolgen, wobei die  Deckenbauteile für das gesamte Gebäudeskelett  gleiche Abmessungen haben und sich lediglich durch  die Verschiedenheit ihrer     Hohlräume    für verschie  dene     Stützweitenverhältnisse    unterscheiden. Mit einem       Deckenbauteil    :einer .einzigen Art     kann    daher ein  ganzes Gebäudeskelett .errichtet werden.  



  Durch die fabrikmässige Serienfertigung der Bau  teile des Gebäudeskeletts kann eine erhebliche Qua  litätsverbesserung und eine kürzere Gesamtbauzeit  erreicht werden. Die Montagezeit kann durch Ver  wendung von     Kunststoffugenmörtel        anstelle    von     Ze-          mentfugenmörtel    noch erheblich verkürzt werden, da       Kunststoffmörtel    erheblich rascher abbindet als Ze  mentmörtel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Gebäudeskelett aus vorgefertigten Säulen bzw. Säulenabschnitten und vorgefertigten, unterzugslos nebeneinanderliegenden Deckenbauteilen, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Fertigbauteile ortbe- tonlosund ohne jegliche Ortbetonzwischenkonstruk- tionen -mit ebenen Fugen miteinander verbunden sind, wobei die geringere Breite als der Stützenab- stand aufweisenden Deckenbauteile durch Spann stähle :
    auf dem Wege der Vorspannung miteinander verspannt sind sowie die Säulen mit ebenen oberen Stirnflächen stumpf gegen die Unterseite der an sie anschliessenden Deckenbauteile stossen und mit letz teren durch in den-aneinander :angeschlossenen Bau teilen verankerte Armierungseisen verbunden sind, die die :ebene Fugen zwischen der Säule und dem Deckenbauteil überbrücken.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente aus sich in ihrer Längsrichtung über mindestens -den Abstand zweier Säulen erstreckenden Platten be- stehen, die quer zu ihrer Längsrichtung mit den be nachbart liegenden Deckenplatten mittels in sie ein gelegter Spannstähle verspannt und damit miteinan der verbunden sind. 2.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente quer und parallel zu ihrer Längsrichtung mit den in dieser Richtung benachbarten Deckenplatten durch eingelegte Spannstähle miteinander verspannt und verbunden sind. 3. Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in die Fugen zwischen den Skelettbauelementen eine Fugenmasse, die ledig lich der übertrabwng der Spannkraft dient, einge bracht ist. 4. Gebäudeskelett nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Fugenmasse ein Kunstharzmörtel ist. 5.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei einer gelenkigen Ver bindung zwischen Stützen und Decken Zwischenlager aus elastischem Material vorgesehen sind und zur Gewährleistung eines zugsicheren Anschlusses stüt- zenmittig angeordnete vorgespannte Spannglieder vorgesehen sind. 6.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei einer biegesteifen Ver bindung zwischen Stützen und Decken Aussparun gen in den Deckenbauteilen im Bereich der Stützen vorgesehen sind, in welche die unterhalb bzw. ober halb der Decke befindlichen Stützenteile eingreifen bzw. eingesenkt sind, und dass in Längsrichtung der Stütze verlaufende Spannstähle durch diese Decken bauteile hindurchgreifen. 7. Gebäudeskelett nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass in die Fugen zwischen den Säulen und den im Bereich dieser Säulen lie- genden Deckenbauelementen Fugenmörtel einge bracht ist. B.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass in den Deckenbauelemen ten Hohlräume für die Aufnahme der Installationen des Bauwerkes angeordnet sind, die sich im wesent- lhen in horizontaler Richtung der Decke erstrek- ken und durch Öffnungen in den Deckenbauteilen von unten oder oben her zugängig sind. 9.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente neben den Spannkanälen für die Aufnahme der Spannstähle und den Installationshohlräumen noch weitere Hohlräume zur Gewichtsersparnis haben. 10.
    Gebäudeskelett nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente jeweils aus einem oberen und einem unteren Teil aus Beton bestehen, wobei der untere Teil die Hohlräume und Kanäle für die Aufnahme der Installation und für die Gewichtsersparnis sowie für die Spannstähle enthält und der obere Teil nach Betonierung des unteren Teils auf diesen aufbetoniert ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verfahren zur Herstellung eines Gebäudeskeletts nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Skelettbauteile erst an der Baustelle durch Vor spannung miteinander verbunden werden, wobei die im Skelett urunterstützten Deckenbauelemente zu ihrer Verlegung auf mindestens ein Montagegerüst aufgesetzt und dort nach Einführung der Spann stähle in die Spannkanäle der miteinander zu ver bindenden vorgefertigten Bauelemente mit den Nach barelementen verspannt und damit verbunden wer den. UNTERANSPRÜCHE 11.
    Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente in einer bestimmten Anzahl nebeneinanderliegend in einer Schalung gleichzeitig betoniert werden und entspre chend ihrer Nebeneinanderlage in der Schalung im Gebäudeskelett verlegt und miteinander verspannt werden, so dass das bei der Herstellung der Decken bauteile benachbarte Deckenbauteil auch im Ge bäude entsprechend benachbart ist.
    12. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst der untere, die Hohl räume und Kanäle für die Unterbringung der In stallationen und für die Gewichtsersparnis sowie die Zugangsöffnungen enthaltende Teil des Deckenbau elements unter Verwendung einer Schalung nach Art einer verkehrten Kassettenschalung zur Herstellung der gesamten Aussparungen betoniert wird, worauf die Schalung nach oben aus dem betonierten unteren Teil entfernt wird,
    hierauf die an die Oberseite des unteren Teils reichenden Hohlräume und Kanäle durch eine vorgefertigte Platte abgedeckt werden und anschliessend der obere Teil des Deckenbauelements auf den abgedeckten unteren Teil aufbetoniert wird, wobei in jedem Betonierabschnitt neben der erforder lichen schlaffen Bewehrung noch alle erforderlichen Kanäle für die Spannstähle vorgesehen werden.
    13. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenbauelemente in einem Arbeitsgang betoniert werden, wobei als Scha lung für die Hohlräume und Kanäle in Elementen längsrichtung ductube-pneumatische Schläuche und in Querrichtung starre Rohrstücke dienen.
    PATENTANSPRUCH III Schalung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Grundmatrize mit einer Anzahl von in der Breite der Deckenbauteile entsprechendem Abstand befind lichen Lamellen besitzt, welche Lamellen stehend auf einer Bodenplatte angeordnet sind und sich über die gesamte Abmessung der Matrize in Lamellenrichtung erstrecken.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3703461A1 (de) * 1986-02-05 1987-09-03 Siegmar Kohlenbrenner Elementkonstruktion, insbesondere wand- und/oder deckenkonstruktion, sowie verfahren zum errichten und/oder demontieren einer solchen elementkonstruktion
CN117266577A (zh) * 2023-08-23 2023-12-22 中铁二十二局集团轨道工程有限公司 一种大尺寸盖板预应力快速施工工艺

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