CH425542A - Abschussvorrichtung für rückstossfreie Geschosse - Google Patents

Abschussvorrichtung für rückstossfreie Geschosse

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Publication number
CH425542A
CH425542A CH1262364A CH1262364A CH425542A CH 425542 A CH425542 A CH 425542A CH 1262364 A CH1262364 A CH 1262364A CH 1262364 A CH1262364 A CH 1262364A CH 425542 A CH425542 A CH 425542A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
package
launching device
tubes
ring
tube
Prior art date
Application number
CH1262364A
Other languages
English (en)
Inventor
Koller Guenther
Kratzenberg Karl-Heinz
Original Assignee
Wegmann & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DEW35725A external-priority patent/DE1219828B/de
Application filed by Wegmann & Co filed Critical Wegmann & Co
Publication of CH425542A publication Critical patent/CH425542A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description


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    Abschussvorrichtung      für      rückstossfreie   Geschosse Abschussvorrichtungen für    rückstossfreie   Geschosse, insbesondere Raketen, bestehen aus    einem   Abschussgestell mit meist mehreren Führungsrohren, aus denen die Geschosse rasch nacheinander abgeschossen werden können. 



  Um eine rasche Schussfolge zu erzielen, müssen entweder einem oder einigen wenigen Führungsrohren die Geschosse in rascher Folge zugeführt werden oder es wird eine entsprechend    grosse   Anzahl von Führungsrohren vorgesehen, die, nachdem alle Geschosse abgeschossen sind, nachgeladen werden. Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Rohre einzeln nachgeladen werden, was jedoch    verhältnis-      mässig   viel Zeit in Anspruch nimmt. Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei denen die Führungsrohre mit den Raketen eingesetzt und die Raketen aus diesen Führungsrohren abgeschossen werden. In diesem Fall ist jedoch eine    grosse   Herstellungsgenauigkeit erforderlich, da die Rohre nach dem Einsetzen zur Zielvorrichtung genau justiert sein müssen.

   Derart genau gearbeitete Rohre sind aber als Verpackungsrohre, die nur einmal verwendet werden und deshalb verhältnismässig billig sein sollen, nicht geeignet. 



  Eine rasche Feuerbereitschaft, verbunden mit kurzzeitiger Schussfolge und erhöhter Schusszahl durch rasches Nachladen, wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass eine Anzahl Rohre, deren jedes ein Geschoss enthält, paketartig miteinander derart verbunden sind, dass die Einzelrohre im Paket schwimmend gelagert sind und jedes Rohr an beiden Enden Passflächen aufweist, die mit    Passflächen   der Abschussvorrichtung so zusammen wirken, dass beim Einsetzen des Paketes jedes Rohr zentriert wird. Unter  schwimmend gelagert  ist dabei eine Lagerung zu verstehen, bei der sich jedes einzelne Rohr unabhängig von den Nachbarrohren um einen gewissen Betrag in Quer- und Längsrichtung zur    Halterung   verschieben kann.

   Eine solche schwimmende Lagerung kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die Rohre im Paket in Ringen aus elastischem Material, beispielsweise Gummi oder gummielastischem Kunststoff, gelagert sind. Als    Passflächen   werden zweckmässig an beiden Enden Konusse vorgesehen, die beim Laden in entsprechende    Hohlkonusse   des Führungsrohres und    einer   rückwärtigen Zentrierplatte eintreten, die zur Zielvorrichtung genau justiert sind, so dass durch diese Konusse jedes    Einzelrohr   automatisch justiert    wird.   



  Damit die Geschosse in dem aus Einzelrohren bestehenden Paket gut transportfähig sind, ist es erforderlich, die Geschosse in den Verpackungsrohren so zu befestigen, dass sie sich während .des Transportes nicht in Längsrichtung bewegen oder gar her ausfallen können. Zu diesem Zweck kann jedes .Geschoss trennbar mit einem Ring verbunden sein, der im Verpackungsrohr gegen Längsverschiebung gesichert befestigt ist. Die trennbare Befestigung erfolgt dabei    zweckmässig   durch ein    Soll-Bruchorgan,   das beim Abfeuern des Geschosses abreisst oder abbricht, das aber kräftig genug ist, um    allen   beim Transport vorkommenden Belastungen Stand zu halten.

   Dieser Ring, an dem das Geschoss    trennbar   befestigt ist, ist im Verpackungsrohr zweckmässig nach vorne durch einen im Rohr vorgesehenen    Anschlag   und nach hinten durch ein federndes Organ gegen Längsverschiebung gesichert, so dass sich der    Ring   herausnehmen lässt und bei Bedarf das    Verpak-      kungsrohr   neu geladen werden kann. 



  Das Abfeuern derartiger Abschussvorrichtungen erfolgt in der Regel elektrisch. Es müssen deshalb auch Mittel vorgesehen werden, um beim Einsetzen des Paketes auch die zum Abfeuern erforderlichen 

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    elektrischen   Anschlüsse herzustellen. Dies    kann   entweder dadurch geschehen, dass der zum Festhalten des Geschosses dienende Ring mit Kontakten für die elektrische    Abfeuerung   versehen ist oder dadurch, dass das Geschoss durch elektrische Leitungen unmittelbar mit    im   Paket vorgesehenen Leitungen verbunden ist. In diesem Fall werden die elektrischen Leitungen    beim   Abfeuern des Geschosses abgerissen.

   Die zweite Lösung ist besonders einfach und vermeidet Kontaktschwierigkeiten, die bei der Verwendung von    Kontaktringen      insbesondere   bei längerer Lagerung auftreten können, hat jedoch gegenüber der Verwendung von Kontaktringen den Nachteil, dass die elektrische Verbindung, falls die Rohre nachgeladen werden sollen, nicht in einfacher Weise hergestellt werden kann. 



  Ein    Ausführungsbeispiel   des    Gegenstandes   der    Erfindung   ist in den Figuren 1 und 2 in Seitenansicht dargestellt, und zwar zeigt:    Fig.   1 ein    einzelnes   Verpackungsrohr vor dem Einsetzen in die    Abschussvorrichtung,      Fig.   2 das in die    Abschussvorrichtung   eingesetzte Rohr. 



  Die    Fig.   3 bis 3c zeigen im Schnitt das hintere Ende eines Verpackungsrohres in verschiedenen    Ausführungsformen.   



  Das Verpackungsrohr 1, das zweckmässig aus einem    preiswerten   Material, z. B. Kunststoff, besteht, ist mit konischen Köpfen 2 und 3 versehen, die beispielsweise aus Aluminium bestehen können. Eine grössere Anzahl    derartiger   Rohre ist in einem Rahmen mittels der gummielastischen Ringe 8 schwimmend gelagert.

   Zum Laden der Vorrichtung    wird   das ganze Paket in die Abschussvorrichtung eingesetzt und die    Zentrierplatte   5 nach vorne bewegt, dabei werden gleichzeitig die vorderen konischen Köpfe in die    Hohlkonusse   6 der    Führungsrohre   4 und die konischen Köpfe am hinteren Ende in die Hohlkonusse 7 der    Zentrierplatte      eingeführt   und durch die Feder 9    zusammengepresst,   so dass nunmehr jedes Rohr 1 zum    Führungsrohr   4 genau zentriert ist und alle Rohre des Paketes    zueinander   genau parallel liegen.

   Nach dem Abschuss der Raketen wird die Zentrierplatte 5 wieder zurückgezogen und das Paket mit den leeren Rohren kann herausgehoben und durch ein neues    gefülltes   Paket ersetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die    Abschussvorrichtung   innerhalb kürzester Zeit und ohne jede    Justierarbeit   nachzuladen. 



  Wie in    Fig   3    bis   3c dargestellt, ist in jedem Paketrohr innen ein Absatz 10 vorgesehen, als    Anschlag   für einen Ring 11, der von rückwärts in das Rohr eingeschoben wird und der mit dem Geschoss trennbar, beispielsweise mittels Bolzen, die beim Abschuss abreissen, verbunden ist. Der Ring 11 ist gegen eine Verschiebung nach    rückwärts   durch    eine   oder mehrere Federn 12 gesichert, die im Kopf 2 so ange- bracht sind, dass sie sich beim Einschieben des Ringes gegen dessen    rückwärtige      Stirnseite   legen. Anstelle dieser Feder kann auch    eine   Ringnut 18 vorgesehen sein, in die ein    Federring   14 eingesetzt werden kann.

   Sofern die Möglichkeit bestehen soll, das Paket leicht nachzuladen, kann dieser Federring    mit   nach innen vorspringenden Handhaben 15 versehen    sein,   so dass er sich durch Zusammendrücken der Handhaben leicht aus der Nut herausnehmen und wieder einsetzen lässt. Zur elektrischen    Abfeuerung      kann   am Ring 11, von diesem elektrisch isoliert, ein Kontaktring 13 oder auch mehrere solcher Kontaktringe vorgesehen sein, die über Kontaktfedern 16 mit der Abfeuervorrichtung elektrisch verbunden sind. 



  Anstatt über Kontaktfedern und Kontaktringe kann die    Stromzuführung   auch, wie in    Fig.   3a dargestellt, über elektrische Leitungen 17 erfolgen, die abreissen,    sobald   sich das Geschoss    in   Bewegung setzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abschussvorrichtung für rückstossfreie Geschosse, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl Rohre (1), deren jedes ein Geschoss enthält, paketartig miteinander derart verbunden sind, dass die Einzelrohre im Paket schwimmend gelagert sind und jedes Rohr an beiden Enden Passflächen aufweist, die mit Passflächen der Abschussvorrichtung so zusammenwirken, dass beim Einsetzen des Paketes jedes Rohr zentriert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Abschussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Passflächen Konusse sind. 2. Abschussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (1) in Ringen aus elastischem Material (8) gelagert sind. 3.
    Abschussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschoss trennbar mit einem Ring (11) verbunden ist, der im Rohr (1) gegen Längsverschiebung gesichert befestigt ist. 4. Abschussvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring nach vorne durch einen Anschlag (10), nach hinten durch ein federndes Organ (12) gegen Längsverschiebung gesichert ist. 5. Abschussvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring mit Kontakten für die elektrische Abfeuerung versehen ist. 6.
    Abschussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Abfeuervorrichtung des Geschosses durch eine elektrische Leitung mit im Paket vorgesehenen Leitungen verbunden ist.
CH1262364A 1963-11-27 1964-09-29 Abschussvorrichtung für rückstossfreie Geschosse CH425542A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW35725A DE1219828B (de) 1963-11-27 1963-11-27 Abschussvorrichtung fuer rueckstossfreie Geschosse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH425542A true CH425542A (de) 1966-11-30

Family

ID=7600995

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CH1262364A CH425542A (de) 1963-11-27 1964-09-29 Abschussvorrichtung für rückstossfreie Geschosse

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