CH425623A - Stetigförderer für Schüttgut - Google Patents

Stetigförderer für Schüttgut

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CH425623A
CH425623A CH1609463A CH1609463A CH425623A CH 425623 A CH425623 A CH 425623A CH 1609463 A CH1609463 A CH 1609463A CH 1609463 A CH1609463 A CH 1609463A CH 425623 A CH425623 A CH 425623A
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CH
Switzerland
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support
cups
guide
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rollers
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CH1609463A
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Inventor
Gericke Hermann
Bauermeister Jean
Original Assignee
Gericke & Co
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Description


  
 



  Stetigförderer für Schüttgut
Die Erfindung betrifft einen zur Förderung in jeder beliebigen Richtung, d. h. horizontal, vertikal oder schräg, mit jeder beliebigen Umlenkung geeigneten Stetigförderer für Schüttgut.



   Dieser Förderer kann für   sden    absolut schonen den Transport flockenförmiger und feiner Produkte mit   beliebigen    Umlenkungen in vertikaler und horizontaler Richtung über einen Winkelbereich von bis zu 3600 oder in einer beliebigen schiefen Ebene aus   gebilctet    sein. Insbesondere kann der Förderer ein Umkehren von Ider horizontalen Förderrichtung über die   senkrechtetRichtung    wiederum in die horizontale, aber umgekehrte Richtung gestatten, wie auch ein Umlenken innerhalb einer horizontalen oder vertikalen Ebene oder ein Umlenken aus der Ebene heraus. Ferner kann auch ein Drehen um die Achse der jeweiligen   Förderrichtung    erfolgen. Der Abwurf des Fördergutes kann an jeder beliebigen Stelle erfolgen.



   Es sind Förderer von Schüttgut bekannt, bei denen das Gut pneumatisch durch Rohrleitungen hindurchgeführt wird. Diese Beförderungsart ist ungeeignet für empfindliches Gut, da Beschädigungen des   Fördergutes    auftreten und das Gut auch die Tendenz hat, sich in Rohrbögen abzusetzen.



   Bandförderer, auch mit aufgesetzten Mitnehmern, lassen nur eine einseitige Förderrichtung und auch keine   Senkr'echtförderung    zu. Bei Umlenkung muss ein Abwurf von einem Band auf ein anderes Band erfolgen, was eine zusätzliche   Beanspruchung    des   Föndergutes    ergibt.

   Die Ersetzung des   Bandes    als Fördermittel   dadurch    eine Kette mit   hinereinander    angeordneten schalenförmigen Elementen gestattet zwar eine geringe Umlenkung in horizontaler Ebene, hat als Nachteil jedoch   die    Unmöglichkeit der Senkrechtförderung und damit der Umkehr um   180 .    Ein Abwurf des Gutes ist, wie auch bei einfachen Bän  dern,    nur bei der   Endumlenkung    der Kette oder des Bandes möglich.



   Auch die bekannten Becherförderer oder Gurttaschenförderer lassen eine Förderung nur in einer vertikalen Ebene zu, wobei in dieser Ebene eine Um  lenkung    von der horizontalen über die senkrechte wiederum in die horizontale, aber umgekehrte Förderrichtung nicht möglich ist. Im allgemeinen sind die Becherförderer, derart, dass   s'ie    speziell für eine   Beförderungsart    bezüglich Richtung ausgebildet sind und in einer andern Richtung nicht verwendet werden können.



   Andere Becherförderer mit Ketten als   Zugorgan    lassen eine Förderung nur in einer Ebene zu, sei dies eine vertikale oder horizontale Ebene, wobei diese nicht   verlassen      wenden    kann.



   Der erfindungsgemässe zur Förderung in jeder beliebigen   Richtun, g,    d. h. horizontal, vertikal oder schräg, mit jeder beliebigen Umlenkung geeignete Stetigförderer für Schüttgut, mit über Haltekörper an einem flexiblen Zugseil angelenkten Becherpaaren, wobei   rdie    Haltekörper mindestens drei   Führungs-    rollen aufweisen, wovon bei annähernd horizontaler und geradliniger Förderung zwei als Tragrollen wirken, indem sie auf   Führungs- bzw.    Tragschienen gleiten, zeichnet sich dadurch aus, dass   die    Schwenkund   Tragachse    der Becher im Haltekörper selbst gelagert ist und dass Führungsorgane angeordnet sind,

     de    im Zusammenwirken mit dem Haltekörper und den Führungsrollen   rdie      Schwenk-und    Tragachse der Becher jederzeit in einer horizontalen Lage halten.



   Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes   dargest, ellt.    Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Haltekörper und die Führungsorgane bei Horizontalförderung,  
Fig. 2 eine Seitenansicht der Befestigung des Haltekörpers am Zugseil,
Fig. 3 eine   schematische    Darstellung eines   Stet, ig    förderers mit Führungsorganen bei horizontaler und   senkrechter Förderung g sowie bei Umlenkung,   
Fig. 4 und 5 je einen Querschnitt einer   V.ariante    der Führungsorgane.



   Mit   zudem    Zugseil 1 ist die Lagerschale 2 fest verbunden, welche den Haltekörper 3 drehbar trägt.



  Der Haltekörper 3 weist gemäss Fig. 1 vier kreuzweise   an, geordnete    Rollen auf, und zwar zwei Tragrollen 4a und   awei    Führungsrollen 4b, wovon   die    Tragrollen 4a auf   wider    im Haltekörper 3 befestigten Tragachse 5 des Becherpaares 6 sitzen. Die Lagerung der Becher 6 an der Achse 5 ist exzentrisch und drehbar. Zusätzlich weisen die Becher Gewichte 7 auf,   die die    immerwährend gleiche Lage   Ider    Becher unterstützen.



   Fig. 3 zeigt schematisch. die Anordnung der äusseren Führungsorgane für   ldie.    auf dem Zugseil 1 befestigten Haltekörper 3, wobei erreicht werden soll, dass jede Tragachse jederzeit eine horizontale Lage beibehält und   Idadurch    eine ruhige waagrechte Lagerung   Ider    Becher   ermöglicht.    Bei Horizontalförderung laufen   Idie    Tragrollen 4a auf   den    Tragschienen 8 ab. Das Zugseil ist also vom Tragen gänzlich entlastet und dient nur Ider Vorwärtsbewegung. Soll bei der Horizontalförderung leine Ablenkung aus   Ider    Geraden erfolgen, so ist für eine oder beide Führungsrollen 4b eine Führungsschiene 9 vorhanden.



   Bei Umlenkung in der   IHorizontalen    oder aus der   Horizontallen    in   Idie    Vertikale oder   wiederum    in die Horizontale, aber mit rückwärtslaufender Förderrichtung dient ein Umlenkrad 10 als   Führungsorgan.   



  Auf seinem   Umfang    weist das Rad   3ine    Rinne für das Zugseil auf,   Idas    nun in diesem Moment nicht nur    Zugseil, sondern ; auch Tragglied wird. Die Rinne    des Umlenkrades ist von Ausnehmungen 11 unterbrochen, in die die Haltekörper 3 zu liegen kommen.



   Bei senkrechter oder annähernd senkrechter För  derrichtung    dient das Seil   1    zugleich als   Tragorgan    wie auch als   Förderorgan.    Um zu verhindern, dass die einzelnen Becherpaare um   Edas    Zugseil drehen, kann auch hier eine   Führungsschiene    angeordnet sein, in Ider eine der vier Rollen 4a und 4b gleitet.



  Es ist damit auch möglich,   ein    gewisses Verwinden um das Zugseil zu erreichen, so dass der Haltekörper am   Schlusselder    Förderstrecke sich gegenüber   dem    Zugseil in der gewünschten Lage befindet.



   Statt   wider    sternförmigen Anordnung der Rollen 4a und 4b (Fig. 1 und 5) können   Diese    auch die in Fig. 4   gezeigte    Lage einnehmen, so   sodass    eine winkelförmige   Führungsschiene    13 umfasst wird.



  Eine solche   Führungsart    hat den Vorteil, dass das Zugseil trotz abwechselnden Zügen in verschiedenen   Richtungen    nicht in Schwingung   gerät.    Das Becherpaar hat keine gemeinsame Tragachse 12 wie am vor aufgeführten Beispiel.



   Bei   Ider    Ausführung gemäss Fig. 5 sind die vier Rollen gleichmässig um das Zugseil angeordnet. Die Tragachse   wider    Becher ist mit 5 bezeichnet.



   Zum Kippen   wider    Becher können Anschläge   ange-    ordnet sein, gegen welche die Becher durch das Zugseil geführt werden.



   Die in oder auf Schienen geführten Rollen können auch als Zapfen ausgebildet sein, was aber erhöhte   Reibung    ergibt. An Stelle eines Zugseiles kann eine Zugkette angeordnet sein.



   Mit der beschriebenen Anlage ist ein sorgfältiger   Transport    von Schüttgut möglich, und zwar in jeder beliebigen Richtung in einer Ebene oder aus derselben heraus. Das Schüttgut kann an jeder beliebigen Stelle   ausgeladen    werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zur Förderung lin jeder beliebigen Richtung, d. h. horizontal, vertikal oder schräg, mit jeder beliebigen Umlenkung geeigneter Stetigförderer für Schüttgut, mit über Haltekörper an einem flexiblen Zugseil angelenkten Becherpaaren, wobei die EHaltekörper mindestens drei Führungsrollen aufweisen, wovon bei annähernd horizontaler und geradliniger Förderung zwei als Tragrollen wirken, indem sie auf Führungs- bzw. Tragschienen gleiten, dadurch gekennzeichnet, Idass die Schwenk- und Tragachse der Becher im Haltekörper selbst gelagert ist und dass Führungsorgane angeordnet sind,
    die im Zusammenwirken mit dem Haltekörper und Iden Führungsrollen die Schwenk- und Tragachse der Becher jederzeit in einer horizontalen Lage halten, UNTERANSPRUCHIE 1. Stetigförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltekörper drehbar auf . dem Zugseil befestigt ist.
    2. Stetigförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass pro Haltekörper mindestens ein über eine Schwenk- und Tragachse verbundenes Becher. paar angeordnet ist.
    3. Stetigförderer nach Patentanspruch, dadurch upekennzeichnet, dass die Schiwenk-und Tragachse der Becher mit der Achse Ider zwei als Tragrollen w-irkenden Führungsrollen identisch ist.
    4, Stetigfönderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Becher schwenkbar an der Tragachse gelagert sind.
    5. Stetigförderer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragachse exzentrisch an den Bechern befestigt ist oder dass die Becher mit Zasatzgewichten versehen sind, damit sie sich bei durch Haltekörper und Rollen erreichter, horizon- taler Lage der Tragachse jederzeit in Transportlage, d. h. mit der önung an höchster Stelle befinden.
    6. Stetigförderer nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl ausserhalb der Becher .als auch an den Bechern Anschläge angeordnet sind, die bei der Vorbeibewegung der Becher an den ausserhalb angeordneten Anschlägen ein Kippen der Becher verursachen.
    7. Stetiörderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, Idass als Führungs- und Tragorgane, auf denen die am Zugseil befestigten Haltekörper abgestützt bzw. geführt sind, neben Sden Führungsbzw.
    Tragschienen für geradlinige Bewegung in horizontaler oder annähernd horizontaler Ebene, für senkrechte oder annähernd senkrechte Fortbewegung mindestens leine seitliche Führungsschiene für die Führungsrolle Ider Haltekörper, für Ablenkung aus der Senkrechten zusätzliche Tragschienen und für allgemeine Ablenkung entweder ein auf seinem Umfang das Zugseil aufnehmendes Umlenkrad mit über den Umfang verteilten Ausnehmungen für die Haltekörper oder Auflageschienen für die Tragrollen und Führun, gsschienen für Idie Führungsrolle vorgesehen sind.
    18. Stetigförderer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen einen dachförmigen Querschnitt haben und dass vier Führungs- und Tragrollen des Haltekörpers an vier Stellen an der Schiene angreifen.
CH1609463A 1963-12-31 1963-12-31 Stetigförderer für Schüttgut CH425623A (de)

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