CH426208A - Verfahren zum Verbinden von Holzteilen - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Holzteilen

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CH426208A
CH426208A CH1398865A CH1398865A CH426208A CH 426208 A CH426208 A CH 426208A CH 1398865 A CH1398865 A CH 1398865A CH 1398865 A CH1398865 A CH 1398865A CH 426208 A CH426208 A CH 426208A
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prongs
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wood
wooden parts
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CH1398865A
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Bruetsch Werner
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Bruetsch Werner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/16Making finger joints, i.e. joints having tapers in the opposite direction to those of dovetail joints

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description


      Verfahren        zum        Verbinden    von     Holzteilen       Vorliegendes Patent betrifft ein     Verfahren        zum     Verbinden von Holzteilen, welches sich gegenüber       bekannten    Verfahren dieser Art dadurch unterschei  det, dass man     die        Holzteile        @an    der Stossstelle     kämm-          -artig    ausfräst, derart, das     trapezförmige    Zinken ent  stehen, die     mit    Leim bestrichen werden,

   worauf die  Teile     zusammengesetzt    und -mit den     Zinken        inDin-          andergreifend    - mit hohem Druck in Längsrichtung  der Zinken     gegeneinandergepresst    werden.  



  Ferner betrifft das Patent     eine        Anwendung    .des  obigen     Verfahrens    zur Herstellung von     verwindungs-          freien        Gegenständen    .aus     Holz,        dadurch    gekennzeich  net, dass die     Länge    der zu     verbindenden        Holzteile          höchstens    50 cm beträgt     und,

  dass    je zwei     benachbarte          Teile    aus verschiedenen     Holzarten    oder aus der       gleichen    Holzart von verschiedenen     .Stämmen    be  stehen.  



  Durch die beschriebene     Ausbildung    der Stoss  stelle ist insbesondere auch ein     Verziehen    im Be  reich desselben ausgeschlossen.  



  Weitere     vorteilhafte        Einzelheiten    ergeben sich  aus der nachfolgenden     B,eschroibung,        in    welcher das       Patent        anhand    der     Zeichnung    beispielsweise erläu  tert wird.  



       In    der     Zeichnung    zeigt:       Fig.    1     ein.    aus zwei     Holzteilen    zusammengesetzter  Gegenstand     in        Ansicht    und       Fig.2    einen     Querschnitt    nach der Linie     II-11     von     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 bezeichnen 1     und    2     .die    beiden mit  einander zu     verbindenden        Holzteile,        die    an ihrer     ge-          meinsamen        Stossstelle    3     kammartig    ausgefräst .sind,       derart,    dass     trapezförmige        Zinken    4 und 5     vorhanden          sind.    Wie     Fig.    1 zeigt,     besitzen    die Zinken 4,

   5 die  Form     eines        gleichschenkligen    Trapezes, wobei     die     beiden     längeren,        nicht        parallelen        Trapezseiten        mit-          einander    einen     Winkel    a von     etwa    10     Grad    ein-    schliessen.

       Das        Verhältnis        Ader    Länge der grösseren       parallelen        Trapezseite    7     zur        Zinkenlänge        beträgt          etwa    1 : 4 bis 1 : 5.

   Die Lücken zwischen den Zin  ken 4, 5     sind        wenigschmäler    bemessen     .als        letztere,          damit        diese    nach dem     Zusammenpressen    satt     an-          einander    anliegen     und    die erwähnten Lücken     voll-          @ständig    ausfüllen.

   Das Holz     wird    .so     :zugeschnitten,     dass     @die        Faserrichtung    in Längsrichtung der     Zinken     verläuft.  



  Das     Ausfräsen    der     Zinken        ,erfolgt    bei     jedem    Teil  1 bzw. 2     mittels        eines        Fornnfräsers,    wobei alle     Zin          ken    4 bzw. 5     gleichzeitig    .in     einem        Arbeitsgang    her  gestellt werden.

   Nachdem     idie        miteinander    in     Berüh-          rung    kommenden Flächen der     Zinken    4, 5 mit     einem          zweckmässig        wasserfesten        Leim    bestrichen     worden          sind,    werden die     Teile    1, 2     zusammengesetzt    und in  einer Presse mit hohem Druck (bis 120 t, je     nach     der Grösse des     Querschnittes    oder Teile 1 und 2)

   in       Richtung    der Pfeile P     .gegenzinandergepresst.     



  Das     beschriebene    Verfahren     zum    Verbinden  von     Holzteilen    eignet sich besonders zur Her  stellung von     verwindungsfreien        Gegenständen,    wie       Sehalungsplatten,        Bretter,    Tafeln     aller        Art        und        aller          Holzarten,    Kanteln für Hobelbänke, Pfosten,     Tabla-          ren,        Fenstersprossen,        Fensterrahmen    und dergleichen.  



       Ein    bevorzugtes     Ausführungsbeispiel    besteht     in          ,einer    Tafel aus     mehreren        zusammengeleimten    Schich  ten. Jede     Schicht    besteht aus .einzelnen, in der be  schriebenen     Weise    miteinander verbundenen Holz  teilen 1, 2. Die     einzelnen        Stossstellen    3     sind    dabei       gegeneinander        versetzt        angeordnet.     



  Die Länge der     Holzteile    1, 2 richtet sich nach  dem     Querschnitt        bzw.    der .Dicke der letzteren     und     :darf jedenfalls     nicht    mehr als 50     cm    betragen. Dabei       verwendet    man für je     zwei        benachbarte        Holzteile     1, 2 entweder verschiedene     Holzarten,    z. B.

   Esche/      Buche,     Tanne/Fichte,        oder        .die    gleiche     Holzart,    aber  von     verschiedenen        Stämmen.     



  Die     Erfindung    ermöglicht     die        Verwendung    von       minderwertigem    Holz.     Fehlerhafte    Stellen, wie z. B.  Astlöcher,     können        ausgeschnitten        und        darauf    die       Teile    wie beschrieben     zusammengesetzt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Verbinden von Holzteilen, da durch gekennzeichnet, dass man dieselben an der Stossstelle (3) kammartig ausfräst, derart, dass trapez- förmige Zinken (4, 5) entstehen, die mit Leim be strichen werden,
    worauf die Teile zusammengesetzt und - mit den Zinken ineinandergreifend - mit hohem Druck in Längsrichtung der Zinken gegen einandergepresst werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Stossstelle (3) ge hörenden Zinken (4, 5) an jedem Teil (1, 2) ,gleich- zeitig mittels eines Formfräsers .in einem Arbents- ;gang hergestellt werden. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die: Stossstellen so ausgefräst wer den, dass die Zinken (1, 2) idie Form eines gleich schenkligen Trapezes besitzen, woben die beiden län geren, nicht parallelen Trapezseiten miteinander einen Winkel (a) von etwa 10 Grad einschliessen und ,
    das Verhältnis der Länge (der grösseren parallelen Trapezseite zur Zinkenlänge 1 : 4 bis 1 : 5 beträgt, und,dass ferner die die Zinken aufnehmenden Lücken wenig schmäler bemessen werden :
    als die Zinken, zum Zwecke, dass letztere nach dem Zusammenpres- sen der Teile satt eneinander .anliegen und die Lücken vollständig ausfüllen.
    3. Verfahren ,nach Patentanpruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man idnei oder mehr Holzteile miteinander verbindet, deren Länge höchstens 50 cm ,beträgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge- kennzeichnet, dass die Holzteile so zugeschnitten wer den, dass die Faserrichtung des Holzes in Längsrich- tung der Zinken versäuft. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein wasserfester Leim. verwendet wind.
    PATENTANSPRUCH II Anwendung des Verfahrens nach Patentanspruch I, zur Herstellung von verwindungsfreien <U>G</U>egenstän den aus Holz, dadurch gekennzeichnet, ;
    dass die Länge .der zu verbinden Holzteile (l, 2) höchstens 50 cm beträgt und dass je zwei benachbarte Teile (1, 2) aus verschiedenen Holzarten oder aus der gleichen Holzart von verschiedenen Stämmen be stehen. UNTERANSPRÜCHE 6. Anwendung nach Patentanspruch 1I zur Her stellung von Platten, z.
    B. Schalungsplatten. 7. Anwendung nach Patentanspruch II .zur Her- stellung von Fensterrahmen. B. Anwendung nach Patentanspruch II zur Her stellung von Kanteln für. Hobelbänke. 9. Anwendung nach Patentanspruch 1I zur Her- @stellung von Pfosten. 10.
    Anwendung nach Patentanspruch II zur Her stellung von Tafeln, dadurch gekennzeichnet, ddass sie ,aus mehreren. zusammengeleimten Schichten, beste. hen, wobei jede Schicht aus miteinander verbundenen Holzteilen (1, 2) .gebildet ist ,und wobei die Stossstel len (3) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
CH1398865A 1965-10-12 1965-10-12 Verfahren zum Verbinden von Holzteilen CH426208A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0013965A1 (de) * 1979-01-20 1980-08-06 Herbert Siller Verfahren zur Herstellung von Vollholzprofilen
RU2818040C1 (ru) * 2023-04-24 2024-04-23 Акционерное общество "Научно-исследовательский центр "Строительство" (АО "НИЦ "Строительство") Способ изготовления зубчатых клеевых соединений деревянных элементов конструкций

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0013965A1 (de) * 1979-01-20 1980-08-06 Herbert Siller Verfahren zur Herstellung von Vollholzprofilen
RU2818040C1 (ru) * 2023-04-24 2024-04-23 Акционерное общество "Научно-исследовательский центр "Строительство" (АО "НИЦ "Строительство") Способ изготовления зубчатых клеевых соединений деревянных элементов конструкций

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