CH426214A - Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere unter Wasser - Google Patents

Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere unter Wasser

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CH426214A
CH426214A CH1577165A CH1577165A CH426214A CH 426214 A CH426214 A CH 426214A CH 1577165 A CH1577165 A CH 1577165A CH 1577165 A CH1577165 A CH 1577165A CH 426214 A CH426214 A CH 426214A
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CH
Switzerland
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handle
thread
cutter head
machine frame
adjustment
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Application number
CH1577165A
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English (en)
Inventor
Niemeyer Walter
Original Assignee
Barmag Barmer Maschf
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29B—PREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00—Making granules
    • B29B9/02—Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06—Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion
    • B29B9/065—Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion under-water, e.g. underwater pelletizers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description


  



  Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere unter Wasser
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe,   ins-    besondere unter Wasser, welche eine Einrichtung zur axialen Schnellverstellung eines Messerkopfes   gegen-    übr einer   Düsssnplatteaufweist.   



   Bisher war es bei Unterwasserganulatoren üblich, das   Granulierwerkzeug, beispielsweise in einem    rotierenden Werkzeugkeopf sitzende Messer, während des Grauliervorganges stirnseitig unmittelbar unter leichtem Federdruck an   einermeistensringförmigen    Düsenplatte. anliegen zu   lassen, durch deren Bohrun-    gen das plastische, zu granulierende Material gepresst wird. Zu Beginn des   Granuliervorganges wird der      Messerkopf. axial. an die Düsenplatte heran-und    am Ende des Arbeitsvorganges auf. gleichem Wege wieder von   Idieser    zurückgefahren. Zu diesem Zweck sind übliche konstruktive Mittel, wie hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kolben, vorgesehen, welche den Messerkopf mit seiner Antriebswelle axial verschieben.

   Der Hubweg des Kolbens beziehungsweise des. Messerkopfes wird entweder durch feste Anschläge bestimmt, oder der Hydraulikbzw. Pneumatikylinder ist konstruktiv so ausgelegt, dass seine vordere und'hintere Stirnwand als Anschlag dienen. Es ist leicht   einzusshen, dass dabei    der Druck, unter. dem die Werkzeuge an der Düsenplatte anliegen, sehr verschieden hoch sein kann, zumal im    Verlaufe des Anb, eitsprozesses Wärmeunterschiede    auftreten können, die egebenenfalls starke   Wärme-    ausdehnungen der einzelnen Maschinenelemente zur Folge halben.

   Der Druck, mit dem die Werkzeuge auf der Düsenplatte aufliegen, ist einmal magebend für die Höhe des Verschleisses der Platte, und ausserdem wird die Standzeit der Werkzeuge durch ihr ständiges Schleifen auf der Düsenplatte stark   beein-      trächtigt.   



   Der Erfindung   Hegt deshalb die Aufgabe    zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe es möglich ist, obige Nachteile zu beseitigen.



     Ut. dites    zu erreichen, ist die erfindungsgemässe Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass am ortsfesten Maschinengestell eine drehbar, jedoch axial feststehend gelagerte Handhabe angeordnet ist, die ein Gewinde aufweist, das. in ein entspruchendes, . gegen Drehung gesichertes   Gegengewinde a. n eaner    aus Messerkopf, Antriebswelle sowie der Einrichtung zur axialen Schnellverstellung des Messerkopfes bestehenden baulichen Einheit. engrieft.

   Hierdurch ist in einfachster Weise jederzeit die Möglichkeit zur   Feineinstellung je, des gewünschten Schnittsp, altes    zwi  schen    Messerkopf und Düsenplatte gegeben.   Selbst-    verständlich handelt es sich hierbei um Spalte von Bruchteilen eines millimeters, da das zu granulierende Material sonst nicht sauber abgeschnitten, sondern in unerwünsohter Weise verfomnt werden würde. Die Einstellung solch zwangläufig feiner   Schnittspalte    konnte mit den üblichen schnell und grob arbeitenden axial wirkenden Verstellmitteln,   wie z. B. hydrau-    lisch oder pneumatisch betätigten Kolben, nicht im entferntesten erzielt werden.



   Die Vorrcichtug kann so ausgebildet sein, dass die Handhabe mit einer druchgehenden nabenbohrng versehen ist, die ein Innengewinde aufweist, welches in ein Aussengewinde eines koaxial mit der Schnellverstellvorrichtung für den Messerkopf verbundencen Gewinderträgers eingreift.



   Je nach Konsistenz des aus den Düsen austretenden Materials muss der   Schnittspalt    mehr oder weniger breti sein. Dabei handelt es sich im allgemeinen nur um Bruchteile von Millimetern. Um eine solche exakte Feineinstellung zu ermöglichen, kann die Vorrichtung derart eingerichtet sein, dass   die Handhabe eine Umfangsskala oder    eine Mar  kierung aufweist, die    mit einer entsprechenden Gegenmarkierung bzw. Gegenskala am ortsfesten Maschinengestell zusammenwirkt.

   Durch Verwendung eines   Foingewindes    im Zusammenwirken mit einer solchen   Unifangsskala der Handhabe kann eine op-    timale Genauigkeit der axialen Feineinstellung erreicht werden, wobei durch den gewählten, vorzugsweise verhältnismässig grossen Gewindedurchmesser die vorzugsweise auf den ganzen Umfang verteilte Skala sehr einfach und gut ablesbar ist. Um das zuverlässige   Funktionieren der vorgeschlagenen Mass-    nahmen zu   gewährleigten,    kann es vorteilhaft sein, an sich bekannte, Mittel, wie eine einstellbare   Kon-      termutter,    zur spielfreien Verstellung der von der Handhabe bewegten baulichen Einheit anzuordnen.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch. dargestellt.



   In der dargestellten Vorrichtung ist die   Antriebs-    welle 1 in der Gehäusewand 2 der Wasserkammer 3 und in einem ortsfesten Ständer 4 des Maschinengestells gelagert. An dem linken Ende der antriebswelle   1    sitzt der Granuliermesserkopf 5, dessen Granuliermesser   6    einen eingestellten geringen Abstand von der ringförmigen Düsenplatte 7 haben.



  Die   Antriebswelle l wird von einem    nicht dargestellten Antrieb über die zwischen ihren   Lagerstel-    len 2 und 4 angeordnete Antriebsscheibe 8 und die Passfeder 9 angetrieben. Letztere ist mit Schrauben derart an der Antriebsscheibe 8 befestigt und die Passfedernut 10   so ausgebildet, dass die Antriebs-    welle   1    gegenüber dem Maschinengestell, dem ortsfesten Antrieb und der Antriebsscheibe 8 axial verschoben werden kann. Im Pneumatikzylinder 11 mit seinen flexible Anschlussleitungen 12 und 13 kann ein pneumatisch betätigter, in der Zeichnung nicht dargestellter Kolben, dessen Kolbenstange 14 bei 15 den Zylinder 11 verlässt, hin und her bewegt werden.



  Die abgesetzte Verlängerung 16 der Kolbenstange 14 ist im rechten Ende der Antriebswelle 1 relabiv zu dieser drehbar, jedoch axial spielfrei gelagert. Mit  tels der Nutmuttern    17 und 18 ist der Pneumatikzylinder 11 fest mit dem zylinderförmigen Körper 19 verbunden, welcher auf seinem Aussendurchmesser ein Gewinde trägt und. an seinem offenen Ende mit einem zu seiner Mittelachse parallel verlaufenden Schlitz 20 versehen ist. In diesen Schlitz 20 ragt ein am Maschinengestell 21 ortsfest sizender Fülrungsstift 22. Die   Stellbuchse 23 mit dem    Handrad 24 ist im Maschinengestell 21 drehbar gelagert.



  Zwei gekonterte   Gewindemuttern    25 und 26 sorgen dafiir, da sich die   Stellbuchse    23 trotz leichtgängiger Drehbarkeit axial nicht verschieben kann.



  Die Stellbuchse   23    besitzt ein Innengewinde, welches mit dem entsprechenden Aussengewinde des zylinderförmigen Körpers 19 zusammenwirkt. Auf dem gleichen Aussengewinde sitzt ausserdem eine Kon  termutter      27, die mit    Hilfe der Schraube 28 derart gegen die. Stellbuchse 23 verspannt wird, dass der körper 19 ohne Bewegungsspiel axial in, der Buchse 23 verstellt wenden kann. Auf dem äusseren Umfang der Stellbuchse 23 ist eine Strichteilung 29   eingraviert,    welche mit einer Einkerbung 30 im Ma  schinengestell    21 korrespondiert. Selbstverständlich kann die Strichteilung   29    auch mit Zahlen versehen sein.



   Die Feineinstellung des Schnittspaltes kann sowohl bei stillstehender Maschine als auch während des Arbeitsvorganges vorgenommen werden. Im all  gemeinen stellt    man vor Beginn es Granlierprozesses, nachdem der pneumatisch betätigte Kolben bereits in seine äusserste linke Lage gefahren ist, den Spalt zwischen. der Düsenplatte 7 und den Schneiden der Granuliermesser 6 je nach Art des. zu bearbeiten , den, Materials mehr oder weniger eng ein. Das   geschiehtdadurch,dassmandie    noch nicht rotie  renden      Granuliermesser durch Drehen des    Handrades   24    zunächst vorsichtig bis unmittelbar an die Oberfläche der Düsenplatte 7 hernführt.

   Durch Drehen des handrdes in entgegengesetztem   Dreh-    sinn wird jetzt der Messerkopf von der Düsenplatte 7 entfernt, wobei das Mai3 der Entfernung mit Hilfe der   Striohteüung 29 und der Einkerbung    30 genau einzustellen ist. Während des Granuliervorganges ändert sich häufig druch Druck- und Temperatureinflüsse die Schnittspaltbreite, die dann jederzeit durch Betätigung des Handrades 24   nachreguliert werden    kann.

   Die   spielfreie Anordnung der Stellbuchse    23 im Maschinengestell 21   einerseitsi und    ihr spielfreier Sitz auf   idem    Gewinde des zylinderförmigen Körpers 19   anderseits ! und ferner    die spielfreie Lagerung der Kolbenstangenverlägerung 16 in der Antriebswelle 1 garanteieren eine der Strichteilung 29 entsprechende m. assgerechte axiale Einstellung des Schnittspaltes. Der in den Sohlitz   20    des Körpers 19 eingepasste Führungsstift   22      hindert den zylinderförmigen Kör-    per 19 an der Drehung um seine Drehachse und zwingt ihn zu einer spielfreien, exakten axialen Be  wegung.   



   Es ist aber auch denkbar, auf einen gesonderten zylindrischen Körper 19 zu verzichten und das mit dem   Innengewinde der Stellbuchse    23 zusammenwirkende Aussengewinde auf dem Mantel des Pneumatikzylinders 11 anzuordnen, sofern dieser gegen Drehung um siene Längsachse gesichert ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere unter Wasser, welche eine Einrichtung zur axialen Schnellvenstellung eines Mes serkopfes gegenüber einer Düsenplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am ortsfesten Maschinen- gestell eine drehbar, jedoch axial feststehend gelagerte Handhabe angeordnet ist, die ein Gewinde aufweist, das in ein entsprechendes, gegen Drehung gesichertes Gegengewinde an eienr as Messerkopf, Antriebswelle sowie der Einrichtung zur axialen Schnellverstellung des Messerkopfes bestehenden baulichen Einheit eingreift.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe mit einer durch- gehenden Nabenbohrung versehen ist, die ein Innen- gewinde aufweist, welches in ein Aussengewinde eines koaxial mit der Schnellverstellvorrichtung für den Messenkopf verbundenen Gewndeträgers eingeift.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1,. dadruch ekennzeichnet, dass die Handhabe eine Umfangsskala oder eine Markierung aufweist, die mit einer entsprechenden Gegenmarkiemng bzw. Gegenskala am ortsfesten Maschinengestell zusammenwirkt.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter- anspruch l, dadurch. gekennzeichnet, dass Mittel, z. B. eine einstellbare Kontermutter, zur spielfreien Verstellung der von der Handhabe bewegten baulichen Einheit vorgesehen sind.
CH1577165A 1964-11-25 1965-11-16 Vorrichtung zum Granulieren thermoplastischer Kunststoffe, insbesondere unter Wasser CH426214A (de)

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DE1964B0079478 DE1454765B2 (de) 1964-11-25 1964-11-25 Einrichtung zum axialen verstellen des messerkopfes bei granuliervorrichtungen fuer thermoplastische kunststoffe

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