CH426520A - Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens

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CH426520A
CH426520A CH1112063A CH1112063A CH426520A CH 426520 A CH426520 A CH 426520A CH 1112063 A CH1112063 A CH 1112063A CH 1112063 A CH1112063 A CH 1112063A CH 426520 A CH426520 A CH 426520A
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CH
Switzerland
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sleeve
plunger
mandrel
tire
hole
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Application number
CH1112063A
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English (en)
Inventor
Ax Lennart
Original Assignee
Fagersta Bruks Aktienbolag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/66Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29D2030/662Treads with antiskid properties, i.e. with spikes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeug rädern und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens
Es ist bekannt, Fahrzeugreifen mit Reifendornen als Schutz gegen Ausrutschen beim Winterfahren zu versehen. Gewöhnlich werden die Dorne dabei in Löcher eingesetzt, die im voraus, z. B. durch Bohren, in den Fahrzeugreifen angebracht wurden. Der Einbau geschieht gewöhnlich in der Weise, dass man die Dorne von Hand einschlägt, was einerseits zeitraubend ist und andererseits die Gefahr der Beschädigung der Löcherwände zur Folge hat. Im letztgenannten Falle wird die Einfassung instabil, so dass der Dorn sich leicht losreisst.



   Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, ein Verfahren und ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, mit deren Hilfe ein Dorn schnell und leicht in die richtige Lage eingebaut werden kann, ohne dass der Fahrzeugreifen oder der Dorn beschädigt wird.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern mittels eines Werkzeuges, das einen Stösselund einen Hülsenteil aufweist, wobei jeder Dorn in ein Loch im Reifen eingesetzt wird, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass der Stössel und die Hülse in das Loch eingesetzt werden, um das Reifenmaterial auseinanderzuhalten, und dass der Dorn durch die Hülse in das Loch eingeführt wird, ohne dabei dessen Wände zu berühren.



   Das ebenfalls erfindungsgemässe Werkzeug zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Teile umfasst, nämlich einen Hülsenteil und einen Stösselteil, wobei der Hülsenteil mit einer wenigstens vorne dünnwandigen Hülse, deren Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Dornes angepasst ist, versehen ist und der Stösselteil mit einem zylindrischen Stössel, der in die Hülse passt, ausgerüstet ist.



   Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert, die als Beispiel eine Ausführungsform des Werkzeugs beim Einbau eines Dornes zeigt.



   Das in der Zeichnung gezeigte Werkzeug umfasst einen Stösselteil 1-3, der aus einem Griff 1, einem Klemmschutz 2 und einem zylindrischen Stössel 3 besteht, sowie einen Hülsenteil 4, 5, der aus einem Griff 4 und einer Hülse 5 besteht.



   Das Werkzeug, das zum Einbau des mit 6 bezeichneten Dornes in den Reifen 7 bestimmt ist, wird auf folgende Weise angewendet. Zuerst wird der Stössel 3 durch die Hülse 5 eingeführt und in den Reifen, in welchen für diesen Zweck vorzugsweise ein Loch gebohrt worden ist, hineingepresst. Das Einpressen geschieht hierbei mit Hilfe des Griffs 1, wobei der Klemmschutz 2 verhindert, dass die Finger des Benützers zwischen den Griffen 1 und 4 eingeklemmt werden. Wenn der Stössel 3 so tief hineingepresst worden ist, dass das Werkzeug vom Reifenmaterial festgehalten wird, wird auch der untere Teil der Hülse 5 mit Hilfe des Griffs in den Reifen hineingepresst.



  Dieser untere Teil der Hülse 5 ist in dem gezeigten Beispiel auf einen kleineren Durchmesser als der übrige Teil der Hülse abgedreht, so dass ein Anschlag vorhanden ist, der als Stopfer beim Hineinpressen in den Reifen dient. Ein solcher Anschlag könnte selbstverständlich auch auf andere Weise ausgebildet sein.



  Nach dem Hineinpressen des Unterteils der Hülse, wird der Stössel 3 aus der Hülse 5 herausgehoben, worauf ein Dorn 6 in die Hülse eingeführt wird. Danach wird der Stössel 3 wieder in die Hülse 5 einge  führt, worauf die beiden Griffe gegeneinander   ge    drückt werden, so dass die Hülse aus dem Reifen herausgezogen wird, und der Dorn wird in seiner richtigen Lage dadurch fixiert, dass das unbeschädigte
Reifenmaterial den Dorn umschliesst.



   Die Erfindung ist nicht auf dieses als Beispiel be schriebene, zur Anwendung von Hand vorgesehene Werkzeug beschränkt. Es ist leicht ersichtlich, dass man auf Grund des beschriebenen Prinzips ohne weiteres ein Werkzeug für maschinellen Betrieb konstruieren kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern mittels eines Werkzeuges, dass einen Stössel- und einen Hülsenteil aufweist, wobei jeder Dorn in ein Loch im Reifen eingesetzt wird, .dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (3) und die Hülse (5) in das Loch (8) eingesetzt werden, um das Reifenmaterial auseinanderzuhalten, und dass der Dorn (6) durch die Hülse (5) in das Loch (8) eingeführt wird, ohne dabei dessen Wände zu berühren.
    UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die folgenden Arbeitsmassnahmen in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden: a) der Stössel (3) wird durch die Hülse (5) hindurchgeführt und in das Loch (8) hineingepresst, b) wenn der Stössel (3) im Loch (8) sitzt, wird die Hülse (5) um den Stössel (3) herum in dieses Loch (8) eingeführt, c) der Stössel (3) wird aus der Hülse entfernt, d) der Dorn (6) wird in die Hülse eingesetzt, e) der Stössel (3) wird oberhalb des Dornes (6) wieder in die Hülse (5) eingeführt, um den Dorn (6) in seiner richtigen Lage zu fixieren, f) die Hülse wird entfernt, g) der Stössel wird entfernt.
    PATENTANSPRUCH II Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Teile umfasst, nämlich einen Hülsenteil (4, 5) und einen Stösselteil (1, 2, 3), wobei der Hülsenteil mit einer wenigstens vorne dünnwandigen Hülse (5), deren Innendurchmesser dem Aussendurchmesser des Dornes (6) angepasst ist, versehen ist und der Stösselteil mit einem zylindrischen Stössel (3), der in die Hülse passt, ausgerüstet ist.
    UNTERANSPRUCH 2. Werkzeug nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (5) mit Anschlagmitteln ausgerüstet ist, um die Strecke ihres Eindringens in den Reifen zu begrenzen.
CH1112063A 1962-09-12 1963-09-09 Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens CH426520A (de)

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CH1112063A CH426520A (de) 1962-09-12 1963-09-09 Verfahren zum Einbau von Reifendornen in Reifen von Fahrzeugrädern und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens

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EP3357676B1 (de) * 2017-02-06 2021-07-21 Nokian Renkaat Oyj Vorrichtung zum bespiken eines reifens

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AT248266B (de) 1966-07-25
GB1012648A (en) 1965-12-08

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