CH426825A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates

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CH426825A
CH426825A CH1729966A CH1729966A CH426825A CH 426825 A CH426825 A CH 426825A CH 1729966 A CH1729966 A CH 1729966A CH 1729966 A CH1729966 A CH 1729966A CH 426825 A CH426825 A CH 426825A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
isoxazole
aminomethyl
formula
hydroxy
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Application number
CH1729966A
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English (en)
Inventor
Andre Dr Gagneux
Franz Dr Haefliger
Eugster Conrad Dr Prof
Original Assignee
Geigy Ag J R
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D261/00Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings
    • C07D261/02Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings
    • C07D261/06Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D261/10Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D261/12Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates, welches wertvolle pharmakologische Eigenschaften besitzt. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass das bisher nicht bekannte   3 -Hydroxy-5 -aminomethyl-    isoxazol   (5 -Aminomethyl-3 -isoxazolol)    der Formel I,
EMI1.1     
 sowie seine Säureadditionssalze schon in sehr geringen Dosen hemmend auf das Zentralnervensystem wirkt. Insbesondere lassen sich sehr starke Potenzierungen von Narkotica sowie Verminderung der Motilität, katatone und sedative Wirkungen, Hemmung des Tremorintremors und antiemetische Wirkung feststellen.



   Erfindungsgemäss stellt man das   3-Hydroxy-5-    aminomethyl-isoxazol der Formel I her, indem man auf eine Verbindung der Formel II,
EMI1.2     
 in welcher R eine niedere Alkoxygruppe oder die Benzyloxygruppe bedeutet, Bromwasserstoffsäure in der Wärme einwirken lässt, wobei vorzugsweise Temperaturen von   100-120     C angewendet werden.



   Gewünschtenfalls wird die Verbindung der Formel I mit anorganischen und organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure,   Athandisulfon-    säure,   ss - Hydroxy - äthansulfonsäure,    Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure und Mandelsäure in ein Salz übergeführt.



   Das nachfolgende Beispiel erläutert die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens näher, stellt jedoch keineswegs die einzige Ausführungsform desselben dar. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel
1,6 g (10,3 mMol)   3 -Methoxy-5-aminomethyl-    isoxazol werden in 16 ml 48 % iger Bromwasserstoffsäure 20 Stunden lang auf höchstens 1200 erhitzt.



  Der durch Eindampfen des Reaktionsgemisches erhaltene Rückstand wird in 20 ml Wasser gelöst und durch Filtration mit Aktivkohle geklärt. Das Filtrat wird darauf mit 2n Natronlauge alkalisch gestellt und während 16 Stunden im Kutscher-Steudel-Apparat mit Methylenchlorid extrahiert, wobei 200 mg Ausgangsmaterial zurückgewonnen werden.



  Die wässrige Lösung wird mit Bromwasserstoffsäure kongosauer gemacht und im Vakuum eingedampft.



  Das zurückbleibende Salzgemisch wird über Phosphorpentoxyd getrocknet und mit warmem Isopropanol versetzt. Das ausgeschiedene Natriumbromid wird abfiltriert, das Filtrat eingedampft und der so erhaltene Rückstand aus Isopropanol-Tetrahydrofu  ran-2ither    umkristallisiert. Man erhält das 3-Hy   droxy-5 -aminomethyl-isoxazol-hydrobromid (5 -Ami- nomethyl3 -isoxazolol-hydrobromid) .     



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung des neuen 3-Hydroxy   5 -aminomethyl-isoxazols (5 -Aminomethyl-3 -isoxazo-    lols) der Formel I 

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Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates, welches wertvolle pharmakologische Eigenschaften besitzt. Es wurde überraschenderweise gefunden, dass das bisher nicht bekannte 3 -Hydroxy-5 -aminomethyl- isoxazol (5 -Aminomethyl-3 -isoxazolol) der Formel I, EMI1.1 sowie seine Säureadditionssalze schon in sehr geringen Dosen hemmend auf das Zentralnervensystem wirkt. Insbesondere lassen sich sehr starke Potenzierungen von Narkotica sowie Verminderung der Motilität, katatone und sedative Wirkungen, Hemmung des Tremorintremors und antiemetische Wirkung feststellen.
    Erfindungsgemäss stellt man das 3-Hydroxy-5- aminomethyl-isoxazol der Formel I her, indem man auf eine Verbindung der Formel II, EMI1.2 in welcher R eine niedere Alkoxygruppe oder die Benzyloxygruppe bedeutet, Bromwasserstoffsäure in der Wärme einwirken lässt, wobei vorzugsweise Temperaturen von 100-120 C angewendet werden.
    Gewünschtenfalls wird die Verbindung der Formel I mit anorganischen und organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Athandisulfon- säure, ss - Hydroxy - äthansulfonsäure, Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure und Mandelsäure in ein Salz übergeführt.
    Das nachfolgende Beispiel erläutert die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens näher, stellt jedoch keineswegs die einzige Ausführungsform desselben dar. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
    Beispiel 1,6 g (10,3 mMol) 3 -Methoxy-5-aminomethyl- isoxazol werden in 16 ml 48 % iger Bromwasserstoffsäure 20 Stunden lang auf höchstens 1200 erhitzt.
    Der durch Eindampfen des Reaktionsgemisches erhaltene Rückstand wird in 20 ml Wasser gelöst und durch Filtration mit Aktivkohle geklärt. Das Filtrat wird darauf mit 2n Natronlauge alkalisch gestellt und während 16 Stunden im Kutscher-Steudel-Apparat mit Methylenchlorid extrahiert, wobei 200 mg Ausgangsmaterial zurückgewonnen werden.
    Die wässrige Lösung wird mit Bromwasserstoffsäure kongosauer gemacht und im Vakuum eingedampft.
    Das zurückbleibende Salzgemisch wird über Phosphorpentoxyd getrocknet und mit warmem Isopropanol versetzt. Das ausgeschiedene Natriumbromid wird abfiltriert, das Filtrat eingedampft und der so erhaltene Rückstand aus Isopropanol-Tetrahydrofu ran-2ither umkristallisiert. Man erhält das 3-Hy droxy-5 -aminomethyl-isoxazol-hydrobromid (5 -Ami- nomethyl3 -isoxazolol-hydrobromid) .
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des neuen 3-Hydroxy 5 -aminomethyl-isoxazols (5 -Aminomethyl-3 -isoxazo- lols) der Formel I EMI2.1 dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung der Formel II EMI2.2 in welcher R eine niedere Alkoxygruppe oder die Benzyloxygruppe bedeutet, Bromwasserstoffsäure in der Wärme einwirken lässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Temperaturen von 100 bis 12(40 arbeitet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltene Verbindung der Formel I mit einer anorganischen oder organischen Säure in ein Additionssalz überführt.
CH1729966A 1963-12-06 1963-12-06 Verfahren zur Herstellung eines neuen Isoxazolderivates CH426825A (de)

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