CH427960A - Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage - Google Patents

Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage

Info

Publication number
CH427960A
CH427960A CH1407865A CH1407865A CH427960A CH 427960 A CH427960 A CH 427960A CH 1407865 A CH1407865 A CH 1407865A CH 1407865 A CH1407865 A CH 1407865A CH 427960 A CH427960 A CH 427960A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage switchgear
support piece
metal
support
conductor
Prior art date
Application number
CH1407865A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Olsen
Heinz Beer
Manfred Lieske
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH427960A publication Critical patent/CH427960A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Vollisolierte      Hochspannungsschaltanlage   Bei    vollisolierten   Hochspannungsschaltanlagen sind die    einzelnen   Anlagenteile, die beispielsweise den zu einer    Hochspannungsschaltanlage   gehörenden Geräten, wie Leistungsschalter, Trennschalter, Wandler, usw., entsprechen in fertig montiertem Zustand zumeist starr    miteinander   verbunden. Dies ist deshalb zweckmässig, damit die    Metallkapselung   als dichtes Gehäuse dienen kann, das mit    einem      höherwertigen      Isoliermittel   als Luft gefüllt ist.

   Ausserdem kann bei starrem    Zusammenbau   die    üblicherweise   geerdete    Metallkapselung   ohne weiteres als durchgehender Erdleiter verwendet werden. 



  Für die starre Verbindung ist es erforderlich, dass die    Anlageteile   gut aufeinander und    in   bezug auf die zur Abstützung der    Anlagenteile   dienenden Stellen ausgerichtet sind, um mechanische Spannungen in der    Anlage   zu vermeiden. Diese Ausrichtung kann man sich dadurch erleichtern dass man die    Abstützung   der    Anlagenteile   nur an    einzelnen,   also an    verhältnismässig   wenigen Stellen der Anlage vorsieht, weil man dann nur entsprechend wenige Festpunkte bei der Anpassung zu berücksichtigen hat. 



     Erfindungsgemäss   ist bei Anlagen der genannten Art ein als Abstützung dienendes    metallisches   Tragstück vorgesehen, das an der Stosstelle zweier Anlagenteile zwischen deren    Metallkapselung      eingefügt   ist. Man erreicht dadurch den Vorteil, dass    einzelne      An-      lageteile   demontiert werden können, ohne dass andere    Anlageteile   zu lösen oder auszubauen sind. Bei Anlagen ohne Tragstücke nach der    Erfindung   muss man dagegen zum Ausbau eines Gerätes stets mehrere Geräte demontieren, wenn die Anlage nur an    einzelnen   Stellen und nicht jeder    Anlagenteil   für sich abgestützt ist.

   Ferner wird durch zweckmässige Anordnung des    Tragstük-      kes   eine relativ leichte Bauweise der übrigen    Anlagen-      teile      ermöglicht.   



  Das Tragstück ist im einfachsten Falle    ein   Metallring mit einem durch die benachbarten    Anlagenteile   gegebenen Querschnitt und    Mitteln   zur    Befestigung.   Für den Fall    einer   schwenkbaren    Befestigung,   durch die eine    vorteilhafte   Einstellmöglichkeit zum Ausgleich von Toleranzen erreicht wir, kann der    Ring   beispielsweise mit Ösen zur Aufnahme einer Welle versehen    sein.   



  Falls das Tragstück eine nennenswerte Länge    in   Richtung des von der Anlage gebildeten    Leitungszuges   aufweist, insbesondere dann, wenn an das Tragstück das Rohr einer in das Innere der    Metallkapselung   führenden Gas- oder    Flüssigkeitsleitung   angeschlossen ist, kann man das Tragstück mit    einer      Isolierstoffausklei-      dung   versehen, um den    Hohlraum      innerhalb   der    Me-      tallkapselung   klein zu halten.

   Für diesen Fall kann das Tragstück auch einen eigenen Leiter besitzen, den die    Isolierstoffauskleidung   dicht mit der    Metallkapselung      verbindet.   Man kann das Tragstück damit zur    Schot-      tung   des Inneren der    Metallkapselung   verwenden. 



  Zur näheren    Eräuterung   der    Erfindung   wird    im   folgenden anhand der Zeichnung ein    Ausführungsbei-      spiel   beschrieben. Dabei zeigt    Fig.   1 eine    dreipolige   metallgekapselte    vollisolierte   Hochspannungsschaltanlage    in      einer   Seitenansicht,    Fig.   2 stellt die gleiche Anlage in der Vorderansicht dar, wobei der Leistungsschalter abgenommen ist. 



  Die Sammelschiene der Anlage ist mit 1 bezeichnet,    Ihre      einzelnen      Sammelschienenleiter   2, 3 und 4 sind übereinander angeordnet. Von den    Sammelschienenlei-      tern   führen Abzweigleitungen 5, 6 und 7 zu den einzelnen unter sich gleichen Polen der Geräte des dargestellten Abgangsfeldes. Zu diesen Geräten gehört ein    sammelschienenseitiger   Trennschalter 10,    ein   Leistungsschalter 11 und ein abgangsseitiger    Trennschalter   12, an den das Kabel 13 angeschlossen ist. 



  Die genannten Geräte bilden die Anlagenteile, aus denen die Anlage durch Verschrauben an den    Stoss-      stellen   8 starr zusammengesetzt ist. Ihre Hochspannung    führenden   Teile, z. B. die Leiter 14 der Abzweigleitungen, sind soweit wie    möglich      mit      einer   festen Isolierung 15 versehen, die überwiegend aus    Giessharz   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 besteht. Auf der Isolierung    sitzt   eine    die   ganze    Anlage      einschliessende   geerdete    Metallkapselung   16.

   Hohlräume    innerhalb   der    Kapselung   16, vor allem die Fugen 17 an den Stosstellen 8, sind im Bereich der Trennschalter und Sammelschienen sowie des Kabels    mit      Iso-      lieröl      gefüllt,   um die notwendige elektrische Festigkeit zu erhalten. Der Leistungsschalter 11 besitzt dagegen eine    Druckgasisolierung,   da bei    ihm   das als    Löschmit-      tel   verwendete Druckgas, z. B.    Schwefelhexafluorid,   zugleich als    Isoliermittel      dient.   



  Das dargestellte Feld der Anlage ist nur an zwei Stellen abgestützt. Dies geschieht durch zwei an Wellen 20 und 21    schwenkbar   angebrachte Tragstücke 22 und 23,    die   für jeden Pol    in   dem Leitungszug der Anlage zwischen den Leistungsschalter 11 und den    sammelschie-      nenseitigen      Trennschalter   10 einerseits und den    ab-      gangsseitigen      Trennschalter   12 andererseits eingefügt sind. Die Wellen 20    und   21 sind    in   zwei Rahmenteilen 9    gelagert,   die    ortsfest   angebracht    sind.   Die Rahmenteile 9 können z.

   B. an    einer   Mauer befestigt oder über ein Gerüst am Erdboden    verankert   sein. 



  Die Tragstücke 22, 23    sind   gleich aufgebaut. Sie besitzen eine als Gusstück ausgeführte    Metallkapse-      lung   18 mit zwei Ösen 19 für die    Aufnahme   der Welle 20 bzw. 21. Die    Metallkapselung   18 ist mit der des    Trennschalters   10 bzw. 12 und des Leistungsschalters. 11 fest verschraubt,    so--dass      diese   Geräte und    ausser-      dem   die Sammelschienen    bzw.   das Kabel von den Wellen 20, 21 gehalten werden können. An Stutzen der    Metallkapselung   18 sind über    Wellrohre   25 und 26 zwei    Durckgasleitungen   27 und 28 angeschlossen. 



  Die    Leitung   27    führt   zu    einem      Hochdruckspeicher,   der das    Schwefelhexafluorid   für den    Leistungsschalter   unter einem Druck von beispielsweise 15    at   enthält    und   mit einem Ventil versehen ist, das im Ausschaltaugenblick geöffnet wird.

   Die Leitung 28 ist eine    Nieder-      druckleitung,   durch die das beim Schalten verwendete    Schwefelhexafluorid   angesaugt wird,    damit   es von    einem   Kompressor in den genannten Hochdruckspeicher zurückgedrückt werden    kann.   -Der Kompressor ist so gesteuert, dass der    Niederdruckraum,   zu dem auch das    Schalterinnere   gehört, ständig    Schwefelhexafluorid   unter einem Druck von beispielsweise 3    at   enthält. 



  Durch die    Metallkapselung   18 der Tragstücke    führt   bei dem in der    Zeichnung   dargestellten    Ausführungsbei-      spiel      ein.   zentrischer Leiter 24, der mit dem Leistungsschalter 11 über    Kuppelkontaktstücke   30 verbunden ist.

   Der Leiter 24 ist ein Bestandteil der Trennschalter und wird von deren    Giessharzisolierung   fest umschlossen.    Innerhalb   der Tragstücke    erfolgt      die      Iso-      lierung   des Leiters 24 durch eine als    Isolierstoffaus-      kleidung   an der    Metallkapselung   befestigte    Giessharz-      schicht   31, die den Leiter 24    mit   Spiel umgibt. Beim Ausbau der Trennschalter    wird   der Leiter 24 aus dem    jeweiligen   Tragstück 22 oder 23 herausgezogen.

   Die    Hohlräume      im   Bereich der Tragstücke, d. h. die Fugen 33 und 34 zu beiden Seiten der Tragstücke und der schmale    Ringraum      zwischen   dem Leiter 24    und   der    Giessharzauskleidung   31, sind ebenso wie das Innere des Leistungsschalters mit dem erwähnten Schwefelhexafluorid gefüllt. 



  Die Trennung zwischen den mit Gas    gefüllten   Hohlräumen und den anderen    Hohlräumen      in   der    Me-      tallkapselung   16' die mit Isolieröl    gefüllt   sind, erfolgt beim Ausführungsbeispiel durch das den Leiter 24 fest    umschliessenden   Giessharz des Trennschalters. Man kann    die   Erfindung aber auch so    verwirklichen,   dass den Tragstücken 22 und 23 ein besonderer Leiter zugeordnet wird, der    innerhalb   des Tragstückes von dessen    Giessharzisoherung   fest umschlossen    wird.   Hierdurch ergeben    die   Tragstücke selbst    eine      Schottung   der Anlage.

   Sie besitzen dann auch auf der den Trennschaltern zugekehrten Seite im Bereich der Fuge 34 eine lösbare elektrische    Verbindung,   z. B. ebenso wie auf der Seite des    Leistungsschalters      ein      Kuppelkontaktstück   30. 



  Wenn die Tragstücke weder zur    Schottung   der Anlage dienen sollen noch einen Rohranschluss aufweisen, z. B. dann, wenn der Leistungsschalter 11 als ölarmer Schalter ebenso wie die übrigen    Anlagenteile   Öl als    flüssiges      Isoliermittel   enthält, kann man die Tragstücke als schmalen Ring ausbilden, so dass keine    Giessharziso-      lierung   im Inneren des Ringes benötigt    wird.      Der   Ring begrenzt dann    zusammen   mit den    angrenzenden   Teilen des Leistungsschalters und des Trennschalters eine einzige Fuge, und der durch den    Ring   führende Leiter ist entweder ein Teil des    Trennschalters,

        wie   bei dem insbesondere in    Fig.   1    ersichtlichen      Ausführungsbeispiel,   oder    ein      Teil   des Leistungsschalters. Leistungsschalter und Trennschalter sind dann durch    ein      einziges      Kup-      pelkontaktstück   verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1 Vollisolierte metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage, die aus einzelnen, miteinander verbundenen AnLageteilen zusammengesetzt und nur an einzelnen Stellen der Anlage abgestützt ist, gekennzeichnet durch ein zur Abstützung dienendes metallisches Tragstück, das an der Stosstelle zweier Anlagenteile zwischen deren Me= tallkapselung eingefügt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück eine Iso- lierstoffauskleidung aufweist. 2.
    Hochspannungsschaltanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück einen eigenen Leiter besitzt, der durch die Isolierstoffausklei- dung dicht mit der Metallkapselung verbunden ist. 3. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an das Tragstück das Rohr einer in das Innere der Metallkapselung führen- den Gas- oder Flüssigkeitsleitung angeschlossen ist. 4. Hochspannungsschaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstück schwenkbar gelagert ist.
CH1407865A 1964-10-29 1965-10-11 Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage CH427960A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES93957A DE1223924B (de) 1964-10-29 1964-10-29 Vollisolierte metallgekapselte Hochspannungsschaltanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH427960A true CH427960A (de) 1967-01-15

Family

ID=7518368

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1407865A CH427960A (de) 1964-10-29 1965-10-11 Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE671550A (de)
CH (1) CH427960A (de)
DE (1) DE1223924B (de)
NL (1) NL6512358A (de)
SE (1) SE218575C1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE671550A (fr) 1966-02-14
NL6512358A (nl) 1966-05-02
SE218575C1 (sv) 1968-01-30
DE1223924B (de) 1966-09-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0291762B1 (de) Metallgekapselte, mit Druckgas gefüllte, mehrphasige Hochspannungsschaltanlage
DE2924430A1 (de) Metallgekapselte, sf tief 6 -gasisolierte schaltanlage
WO2017186749A1 (de) Anordnung von einphasigen transformatoren
EP1149445A1 (de) Mehrphasig gekapselte freiluft-hochspannungsschalteinrichtung
EP1463174B1 (de) Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage
EP0563803B1 (de) Hochspannungsschaltfeld
EP2501002A1 (de) Querdemontagemodul für eine Schaltanlage
EP1249910B1 (de) Hochspannungs-Leistungsschalter für eine druckgasisolierte Schaltanlage
DE763071C (de) Gekapseltes Schaltgeraet
DE4320906C2 (de) Gehäuse für einen druckgasisolierten Hochspannungs- Leistungs-Schalter
EP1629580B1 (de) Schalteranordnung
EP1629581B1 (de) Trennschalteranordnung
DE554144C (de) Durchfuehrungstrennschalter mit Stromwandler
DE2823056C2 (de)
DE8204536U1 (de) Gekapselte, druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage
DE2511251A1 (de) Metallumschlossenes einphasenschaltfeld fuer hohe spannung und mehrphasenschaltanlage, bestehend aus solchen schaltfeldern
CH427960A (de) Vollisolierte Hochspannungsschaltanlage
DE1665260C3 (de) Metallumschlossene, phasenweise gekapselte Hochspannungsschaltanlage
DE1615857C2 (de) Vollisolierte metallgekapselte Schaltanlage
EP1463173B1 (de) Metallgekapselte gasisolierte Schaltanlage
DE10325682A1 (de) Gasisoliertes Sammelschienenbauteil mit Freiluftdurchführung
DE2749545C2 (de) Gasdicht an eine gekapselte Mittelspannungsschaltanlage anflanschbare Kupplungseinheit
DE2720325A1 (de) Metallgekapselte, druckgasisolierte hochspannungsschaltanlage
DE102015205918A1 (de) Kapselungsgehäuseanordnung
DE1810404A1 (de) Metallgekapselte Hochspannungs-Schaltanlage