CH428384A - Schneidmaschine für Stahldrahtgewebe - Google Patents

Schneidmaschine für Stahldrahtgewebe

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CH428384A
CH428384A CH957362A CH957362A CH428384A CH 428384 A CH428384 A CH 428384A CH 957362 A CH957362 A CH 957362A CH 957362 A CH957362 A CH 957362A CH 428384 A CH428384 A CH 428384A
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CH
Switzerland
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pulley
machine according
scissors
machine
steel wire
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Application number
CH957362A
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Inventor
Bock Rudolf
Original Assignee
Bock Rudolf
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Publication date
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    • B23D33/08Press-pads; Counter-bases; Hold-down devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/12Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor
    • B23D15/14Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves characterised by drives or gearings therefor actuated by fluid or gas pressure
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)
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Description


  Schneidmaschine für Stahldrahtgewebe    Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum  Schneiden von Stahldrahtgewebe, insbesondere Bau  stahlgewebe, die eine motorisch angetriebene Schere  aufweist, die hydraulisch auf einer Geradeführung in  Schnittrichtung durch das Stahldrahtgewebe hindurch  bewegt wird.  



  Bei bekannten Maschinen dieser Art ist an einem  in der Geradeführung geführten Schlitten, auf dem die  Schere angeordnet ist, ein Stab befestigt, der die Fort  setzung der Kolbenstange eines hydraulischen Zylinders  bleibt. Mit diesen Maschinen können jedoch nur sehr  kleine Schnittlängen bewältigt werden, denn die Schnitt  länge ist abhängig von der Länge des Zylinders. Will  man derartige Maschinen mit einer Hebelübersetzung  bauen, so braucht die Maschine ausserordentlich viel  Raum, und die Maschine wird sehr aufwendig.  



  Es sind auch Maschinen bekannt, bei denen der die  Schere enthaltende Schlitten von Hand mit Hilfe eines  Stabes bewegt wird. Da der Stab mindestens so lang sein  muss wie der Schnitt, damit die Schere vom einen Rand  her über die ganze Schnittbreite geführt werden kann,  so steht dieser Stab, wenn die Schere am einen Rand  steht, ein grosses Stück über die Maschine hinaus und  beansprucht zusätzlich sehr viel Platz.  



  Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und be  steht darin, dass die Schere über einen nach Art eines  Flaschenzuges geführten Seilzug bewegt wird und dass  der hydraulische Antrieb an der Achse mindestens einer  Seilscheibe angreift, über die der Seilzug geführt ist.  



  Der besondere Vorteil der Erfindung liegt darin,  dass die Baulänge der erfindungsgemässen Schneide  maschine nicht grösser sein muss als die Breite des zu  schneidenden Stahldrahtgewebes. Der hydraulische Zy  linder kann irgendwo in der Mitte in der Maschine an  geordnet sein und auf die Achse von Rollen wirken,  über die das den Schlitten mit der Schere antreibende  Seil geführt ist. Da das Seil nach Art eines Flaschenzuges  über Seilrollen geführt ist, so genügt bereits eine kleine  Verschiebung der Seilrollen, um eine verhältnismässig    grosse Bewegung des Seilendes hervorzurufen. Der  Platzbedarf der Maschine ist sehr gering.  



  Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungs  beispiel der Maschine nach der Erfindung und Teile des  Ausführungsbeispieles.  



  Fig. 1 zeigt schematisch eine Ansicht der Maschine,  teilweise im Schnitt dargestellt.  



  Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Maschine, und  Fig.3 zeigt eine Einzelheit der Festspannvorrich  tung der Maschine.  



  Auf Ständern 1 der Maschine ist in einem Abstand  vom Boden ein Querträger 2 und über ihm ein zweiter  Querträger 3 im Abstand vom Querträger 2 befestigt.  In Höhe des Querträgers 2 sind seitlich auskragende  Arme befestigt, die zur Auflage des zu schneidenden  Baustahlgewebes 4 dienen. An den Trägern 2 und 3  oder aber nur an dem oberen Träger 3 ist ein Wagen 5  über die ganze Länge der Maschine verschiebbar ge  führt. Auf dem Wagen 5 ist ein Elektromotor 6 ange  ordnet, der eine Exzenterschere antreibt, deren fest  stehendes Messer mit 7 und deren bewegliches Messer  mit 8 bezeichnet ist. An dem Wagen 5 ist das eine  Ende eines Seiles 9, 10, 11, 12, 13 befestigt. Der Seil  abschnitt 9, dessen Ende an dem Wagen 5 befestigt  ist, führt über eine Seilscheibe 14, die an einem Ende  des Querträgers 3 gelagert ist.

   Von dieser Seilscheibe 14  führt ein Seilabschnitt 10 zu einer Seilrolle 15, die um  eine Achse 16 drehbar gelagert ist, die an einer Kol  benstange 17 eines Hydraulikzylinders 18 befestigt ist.  Von der Seilscheibe 15 führt der Seilabschnitt 11 zu  einer Seilrolle 19, die wiederum in der Nähe der Seil  scheibe 14 auf dem Querträger 3 gelagert ist. Von dort  führt der     Seilabschnitt    12 zu einer     Seilscheibe    20, die  ebenfalls um die Achse 16 drehbar gelagert ist. Das  Seil endet dann in einem Seilabschnitt 13 und ist bei 21  an dem Maschinengestell befestigt. An dem Wagen 5  ist ein in entgegengesetzter Richtung ziehendes Seil 22,  23, 24, 25, 26 befestigt.

   Der     Seilabschnitt    22, dessen  Ende an dem Wagen 5 befestigt ist, führt an das den      Seilscheiben 14 und 19 entgegengesetzte Ende des Ma  schinengestellen und ist dort über eine Seilscheibe 27  geführt, die in dem Gestell drehbar gelagert ist. Von  der Seilscheibe 27 führt ein Seilabschnitt 23 zu einer  Seilscheibe 28, die um eine Achse 29 drehbar gelagert  ist, die an einer Verlängerung 30 der Kolbenstange 17  befestigt ist. Die Verlängerung 30 ist an dem den Seil  scheiben 15 und 16 entgegengesetzten Ende der Kolben  stange 17 befestigt. Von der Seilscheibe 28 läuft ein  Seilabschnitt 24 zurück zu einer in der Nähe der Seil  scheibe 27 am Gestell drehbar gelagerten Seilscheibe  31. Ein Seilabschnitt 25 verbindet die Seilscheibe 31  mit einer Seilscheibe 32, die ebenfalls auf der Achse 29  drehbar gelagert ist.

   Von dieser Seilscheibe 32 führt  ein Seilabschnitt 26 zu einem Befestigungspunkt 33  am Maschinengestell.  



  Der Kolben 34 in dem Antriebszylinder 18 ist  beidseitig beaufschlagbar. Bewegt sich der Kolben 34  in Fig. 1 nach rechts, so wird der Abstand zwischen  den Seilscheiben 28, 32 und den Seilscheiben 27, 31  vergrössert. Da das Seil an seinem einen Ende 33 be  festigt ist, wird die bei der Vergrösserung des Abstandes  dieser Seilscheibenpaare notwendige Seillänge von dem  Seilabschnitt 22 genommen und der Wagen 5 bewegt  sich um einen Weg nach links, der das Vierfache des  Weges des Kolbens 34 beträgt. In demselben Masse  nähert sich das Seilscheibenpaar 15, 20 dem Seilschei  benpaar 14, 19. Die dabei freiwerdende Seillänge ver  grössert den Seilabschnitt 9 und ermöglicht dem Wagen  5, dem von dem Flaschenzug 27, 31, 28, 32 erzeugten  Zug zu folgen.  



  Wie aus den Figuren ersichtlich ist, ist der Quer  schnitt der Kolbenstange 17 und der Verlängerung  30 verschieden. Wird daher der Kolben 34 bei seinem  Antrieb in beiden Richtungen mit der gleichen Flüssig  keitsmenge pro Zeiteinheit beaufschlagt, so erfolgt seine  Bewegung nach links mit einer sehr viel grösseren Ge  schwindigkeit als seine Bewegung nach rechts. Bewegt  sich der Kolben 34 nach links, so bewegt sich der  Wagen 5 mit der Schere nach rechts und damit in  ihre Ausgangsstellung zurück. Auf diese einfache Weise  erfolgt daher der Rücklauf der Schere 7, 8 bei gleicher  Geschwindigkeit der Druckmittelzufuhr in beiden Rich  tungen mit wesentlich erhöhter Geschwindigkeit.  



  Die Messer 7, 8 der Schere müssen auch bei grösster  Überdeckung einen bestimmten Öffnungswinkel zuein  ander bilden, weil die Schere kontinuierlich gegen das  Baustahlgewebe 4 bewegt wird und verhindert werden  muss, dass bei geschlossenem Messer die vordere Seiten  kante an dem Baustahlgewebe hängenbleibt. Da also  die beiden Messer 7, 8 stets einen     bestimmten,Öffnungs-          winkel    zueinander bilden müssen, hat das Baustahlge  webe 4 das Bestreben, in Schneidrichtung den Messern  7, 8 auszuweichen. Daher muss eine Festspannvorrich  tung für das Baustahlgewebe 4 vorhanden sein, die  möglichst nahe an der Schnittlinie jeden einzelnen Draht  des Baustahlgewebes festhält. Zu diesem Zweck sind  Druckschienen bekannt, deren Unterkante mit einem.  nachgiebigen Werkstoff bekleidet ist.

   Es lässt sich je  doch bei etwas leichterer Konstruktion nicht vermeiden,  dass sich die Druckschiene und das Auflager etwas  durchbiegen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass  derartige Maschinen Längen von etwa 5,0 m und mehr  aufweisen können. Dieser Nachteil wird bei der Er  findung dadurch ausgeglichen, dass längs einer der  artigen Druckschiene Federelemente vorgesehen sind,  deren Federkraft bei Beanspruchung der Feder nur    verhältnismässig wenig ansteigt. Dadurch ist die An  pressung des Baustahlgewebes 4 an seine Unterlage  über die ganze Länge der Maschine verhältnismässig  gleichmässig.  



  Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungs  form der Erfindung sind an dem oberen Querträger 3  Hydraulikzylinder 35 und 36 befestigt, deren Kolben  stangen 37 und 38 eine Druckschiene 39 tragen. An  der Unterseite der Druckschiene 39 ist ein schlauch  artiges Federelement 40 befestigt, dessen Querschnitt  nicht voll, sondern schlauchförmig ist. Dieses schlauch  artige Federelement 40 kann aus Gummi, Kunststoff  oder auch einem zweckmässigen elastischen Metall oder  einem anderen elastischen Werkstoff bestehen. Wird.  das Federelement 40, wie in der einen Hälfte der Fig. 3  dargestellt, zusammengedrückt, so erhöht sich seine  Federkraft nur wenig, so dass das Baustahlgewebe 4 auf  seiner ganzen Länge etwa gleichmässig an die Unterlage  2 angedrückt wird.  



  Die Einschaltvorrichtung für die Hydraulikzylinder  35 und 36 für die Festspannvorrichtung ist zweckmässig  mit der Einschaltvorrichtung zur Beaufschlagung des  Zylinders 18 so gekoppelt, dass beim Einschalten des  Vorschubes der Schere 7, 8 das Baustahlgewebe 4  gleichzeitig fest an seine Unterlage gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Schneiden von Stahldrahtgewebe, ins besondere Baustahlgewebe, die eine motorisch ange triebene Schere aufweist, die hydraulisch auf einer Geradeführung in Schnittrichtung durch das Stahldraht gewebe hindurchbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere (7, 8) über einen nach Art eines Flaschenzuges geführten Seilzug (9 bis 13 bzw. 22 bis 26) bewegt wird und dass der hydraulische Antrieb an der Achse mindestens einer Seilscheibe (28, 32 bzw. 15, 20) angreift, über die der Seilzug geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein doppelt wirkender hydraulischer Kol ben (34) vorgesehen ist, dessen Kolbenstange (17, 30) an beiden Enden aus einem hydraulischen Zylinder (18) herausgeführt ist, dass zwei gegeneinander wirkende, durch das Seil (9, 22) miteinander verbundene Fla schenzüge (14, 19 und 15, 20 bzw. 27, 31 und 28, 32) vorgesehen sind, und dass die Enden der Kolbenstange (17, 30) jeweils an der Achse (16, 29) des einen Rollen paares (28, 32 bzw. 15, 20) jedes Flaschenzuges an greifen. 2. Maschine nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schere (7, 8) an dem die beiden Flaschenzüge miteinander ver bindenden Seilabschnitt (9, 22) befestigt ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeich net; dass zur Erzielung eines Eilrücklaufes die Kolben- Stange (17, 30) verschiedenen Querschnitt aufweist. 4. Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festspannen, des Stahldrahtgewebes (4) in der Maschine Federelemente (40) vorgesehen sind, deren Druck in Abhängigkeit vom Federweg nur wenig geringer wird. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Federelement (40) in der Fest- spannvorrichtung (39) einen ringförmigen Querschnitt aufweist. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein schalten und Abschalten der Festspannvorrichtung (39) mit dem Einschalten und Abschalten des Vorschubes der Schere (7, 8) gekoppelt ist.
CH957362A 1961-08-29 1962-08-13 Schneidmaschine für Stahldrahtgewebe CH428384A (de)

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DE1961B0063817 DE1286881B (de) 1961-08-29 1961-08-29 Maschine zum Schneiden von Stahldrahtgewebe

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CH428384A true CH428384A (de) 1967-01-15

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DE1286881B (de) 1969-01-09
GB998145A (en) 1965-07-14

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