CH428441A - Verfahren und Einrichtung zur Belüftung des Windkessels einer selbsttätigen Pumpenanlage - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Belüftung des Windkessels einer selbsttätigen Pumpenanlage

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CH428441A
CH428441A CH54965A CH54965A CH428441A CH 428441 A CH428441 A CH 428441A CH 54965 A CH54965 A CH 54965A CH 54965 A CH54965 A CH 54965A CH 428441 A CH428441 A CH 428441A
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CH
Switzerland
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air
auxiliary container
air chamber
switch
water
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Application number
CH54965A
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English (en)
Inventor
Schrag Willy
Tuma Alfred
Original Assignee
Ernst Vogel Pumpen Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/16Pumping installations or systems with storage reservoirs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zur    Belüftung des Windkessels     einer        selbsttätigen        Pumpenanlage       Die Steuerung einer selbsttätigen Pumpenanlage  ohne Hochbehälter erfolgt fast ausschliesslich mit     Hilfe          eines    Windkessels, in welchem eine     bestimmte    Wasser  menge mit dem notwendigen Druck gespeichert werden  kann.

   Das Einschalten der Pumpe erfolgt im     einfachsten     Fall mittels eines Druckschalters, der bei Unterschrei  tung des notwendigen Mindestdruckes seinen Kontakt  schliesst und bei einem     in    gewissen     Grenzen    frei wähl  baren höheren Druck wieder öffnet, wodurch die Pum  pe wieder abgestellt     wird.     



  Es ist nun allgemein bekannt, dass der Windkessel  nur dann voll ausgenützt wird, wenn er beim Einschalt  druck fast ganz mit     Druckluft    gefüllt ist, der gewünsch  te tiefste Wasserspiegel im Windkessel also nahe sei  nem unteren Ende liegt, weil dann das Speichervolumen  am grössten und die maximale     Schalthäufigkeit    am  kleinsten ist. Es genügt nun nicht, wenn der Windkes  sel bei der Inbetriebsetzung mit der notwendigen Men  ge Pressluft gefüllt wird, weil das im     Windkessel    unter  Druck stehende Wasser eine gewisse Luftmenge durch  Lösung aufnimmt und beim Ausströmen mit sich führt.  Diese durch Lösung oder auch durch kleine     Undicht-          heiten    verlorengehende Luft muss dauernd ergänzt  werden.

    



  Zu diesem Zweck sind mehrere selbsttätig arbeiten  de Verfahren bekannt. Bei grossen Anlagen benützt  man einen Kompressor, der durch einen Wasserstands  schalter im     Windkessel    gesteuert wird und dann Luft       nachpumpt,    wenn der gewünschte tiefste Wasserspie  gel     beim    Einschalten der Pumpe nicht mehr erreicht  wird. Der Kompressor samt Antriebsmotor und die not  wendigen elektrischen     Steuerorgane    sind sehr kostspie  lig.

   Bei kleineren     Anlagen    verwendet man deshalb als       Druckluftquelle    eine     Pressluftflasche,    was aber wieder  den Nachteil hat, dass sie von Zeit zu Zeit ausgetauscht  werden muss, wobei gerade bei kleineren Anlagen die  Wartung meist     mangelhaft    ist. Für kleine Anlagen wird  deshalb am häufigsten eine Einrichtung angewendet, die  den Unterdruck ausnützt, der während des Laufes der    Pumpe in der Saugleitung auftritt. Beim Einschalten der  Pumpe wird durch diesen Unterdruck z.

   B. in einem  Hilfsraum, der gegen die Saugleitung durch     eine    ela  stische Membrane abgeschlossen ist, Luft vom Atmo  sphärendruck     eingesaugt.    Beim Abschalten der Pumpe  pflanzt sich der     Windkesseldruck        in    die Saugleitung     fort     und die angesaugte Luft wird     komprimiert    und in  den Windkessel gedrückt.

   Die auf diese Art     in    den  Windkessel     geförderte    Luftmenge ist so bemessen, dass  sie     reichlich    die     durch    Lösung verlorengehende Luft er  gänzt und auch, allerdings erst nach vielen Schaltun  gen, den Windkessel erstmals     belüften    kann.     Derartige     Einrichtungen sind     billig,    bewähren sich auch praktisch  sehr gut, können aber nur für Anlagen benützt wer  den, in denen beim Lauf der Pumpe in der Sauglei  tung ein     erheblicher    Unterdruck gegenüber dem Atmo  sphärendruck auftritt. Viele Anlagen, z.

   B. alle     immer     häufiger notwendig werdenden     Drucksteigerungsanla-          gen,    arbeiten aber mit     Zulaufdruck,    so dass der Druck  in allen     Anlageteilen    immer grösser als der Atmosphä  rendruck ist, weshalb dieses bekannte Verfahren nicht  angewendet werden kann.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren    ermöglicht nun  einfach und billig die     Belüftung    des Windkessels auch  bei     Anlagen,    die mit     Zulaufdruck    arbeiten, und besteht  darin, dass ein     Hilfsbehälter        abwechselnd    mit Druck  wasser aus dem Windkessel gefüllt und     dann    wieder in  einen Ablauf     entleert    wird, derart,

   dass während der  Füllperiode des     Hilfsbehälters    die     in    ihm komprimierte       Luft    in den Windkessel entweicht und während der  Entleerungsperiode des     Hilfsbehälters    neue Luft mit       Atmosphärendruck        in.    den     Hilfsbehälter    einströmt, die  bei der nächsten     Füllperiode    des     Hilfsbehälters    kompri  miert und in den Windkessel gedrückt wird.  



  In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt  die Entleerung des     Hilfsbehälters    von 'seinem Wasser  inhalt     innerhalb    einer Füllperiode des Windkessels, wo  bei die Entleerungsperiode des     Hilfsbehälters    durch  den auch die     Füllperiode    des Windkessels einleitenden      Druckschalter selbsttätig und     gleichzeitig    ausgelöst     wird.     Es     kann.    das Verfahren aber auch     in    der Weise     aus-          geführt    werden,

   dass die Entleerung des     Hilfsbehälters     von     seinem        Wasserinhalt        innerhalb    einer Entleerungs  periode des Windkessels erfolgt, wobei die Entleerungs  periode des     Hilfsbehälters    durch den auch die Entlee  rungsperiode des     Windkessels        einleitenden-    Druckschal  ter selbsttätig und gleichzeitig ausgelöst wird.  



  Es ist aber auch     möglich,    die Entleerung des     Hilfs-          behälters    von     seinem        Wasserinhalt    und auch die Füll  periode des     Hilfsbehälters,        während    welcher die im       Hilfsbehälter    vorhandene Luft von dem vom Windkes  sel her einströmenden     Druckwasser        komprimiert    und       in    den Windkessel gedrückt wird, unabhängig vom  Druckschalter während frei     vorwählbarer    Zeitspannen  auszuführen.  



  Die Einrichtung zur     Belüftung    des Windkessels ei  ner selbsttätigen Pumpenanlage,     insbesondere    einer An  lage, die mit     Zulaufdruck    arbeitet, besteht darin, dass  dem     Windkessel    ein     Hilfsbehälter    zugeordnet ist, der  fallweise mit dem     Windkesselraum    durch Verbindungs  leitungen     kommunizierend    verbunden ist, und oben ei  nen     Lufteinlass    und unten einen Wasserablass besitzt,  und dass die     Verbindungsleitungen,

      der     Lufteinlass    und  der Wasserablass durch     Ventile    oder     Sperrschieber     wechselweise absperrbar sind, die den     Hilfsbehälter     entweder     mit    dem     Windkesselraum    zu dessen     Belüftung          kommunizierend        verbinden    und dabei gegen den     Luft-          einlass    und den Wasserablass sperren oder während der  Entleerungsperiode des     Hilfsbehälters    vom     Windkessel          trennen    und dafür den Wasserablauf und  <RTI  

   ID="0002.0049">   Lufteinlass     zwecks neuer     Belüftung    des     Hilfsbehälters    freigeben.  



  Die vorstehend angegebenen     Verbindungen    könn  ten noch in der Weise     variiert    werden, dass der freie  Querschnitt der Ventile und     Verbindungsleitungen    so  gross gewählt wird, dass am oberen Ende entgegen der       in    den     Windkessel    austretenden     Luft    auch Wasser     in     den     Hilfsbehälter    einströmen kann     und    am unteren En  de entgegen dem z.

   B.     in        einen    Ablauftrichter     abflies-          senden    Wasser auch Luft eintreten     kann.    Der Vorteil  der vorher angegebenen Verbindungen besteht darin,  dass alle Querschnitte sehr     klein    und     billig        ausgeführt     werden     können    und trotzdem die notwendigen Füll  und Entleerungsvorgänge sehr     sicher    erfolgen, weil ja  genügend Zeit zu ihrer     Vollendung    vorgesehen werden  kann.  



  In der     Zeichnung    ist die     erfindungsgemässe        Ein-          richtung        anhand    von zwei beispielsweisen Ausfüh  rungsformen schematisch     veranschaulicht.    Die     Fig.    1  und 2 zeigen das erste Ausführungsbeispiel     in    zwei ver  schiedenen Stellungen der elektromagnetischen Steuer  einrichtung und die     Fig.    3     zeigt    ein Beispiel mit Zeit  schalter.  



       Eine    Ausführung der     erfindungsgemässen    Einrich  tung bei der alle angegebenen     Verbindungen    vorgesehen       sind,    ist in den     Fig:    1     und    2     dargestellt    die eine Druck  verstärkungsanlage     in    der einfachsten' Ausführung als       gewöhnliche        Druckschaltung    zeigt.

   Die Pumpe 1, ange  trieben vom Motor 2 erhält das Wasser durch den       Stutzen    3 mit     Überdruck    gegen die Atmosphäre zuge  führt und fördert es durch den Stutzen 4 mit entspre  chend höherem Druck     in    den     Windkessel    5 und     in    die  Druckleitung 6.

   Der     Windkessel    5 ist     in    der     Zeichnung     als voll     belüftet    angenommen, und der Wasserspiegel  7 ist     in    der tiefsten Lage, kurz vor dem     Einschalten     der Pumpe     1.        eingezeichnet.    Ein     Hilfsbehälter    8 trägt  oben ein     Elektro-Umschaltventil    9 und unten     ein    glei-         ches    Ventil 10, die als Steuerorgane wirken und nur der       Übersichtlichkeit    halber als Kolbenventile dargestellt  sind,

   während bei der praktischen Ausführung natür  lich eine der üblichen Ventilbauarten verwendet     wird.     Beide Ventile 9, 10 besitzen je     einen    Kolben 13, des  sen Querbohrung entweder den     Windkesselanschluss     14     bzw.    15 oder den Lufteinlass 16 bzw. den     Wasser-          ablass    17 mit dem Hilfsbehälter 8 verbinden kann. Bei  de Ventile 9 10 haben     vorteilhaft    elektrische oder elek  tromagnetische Betätigungseinrichtungen 11, die wei  terhin kurz Magnetspulen 11 genannt werden.  



       In        Fig.    1 sind die Ventile 9, 10 in jener Stellung  gezeichnet, die sie während der Füllperiode des Hilfs  behälters 8 mit Wasser aus dem Windkessel einnehmen.  Die Magnetspulen 11     sind    als stromlos angenommen  und die     Federn    12 drücken die Kolben 13 nach     links,     die in dieser Stellung den höchsten und tiefsten Punkt  des     Hilfsbehälters    8 durch die     Anschlüsse    14 und 15       mit    dem     Windkessel    5     verbinden.    Da     in    dieser Stellung  der Ventile 9,

   10 der ins Freie führende     Lufteinlass     16 des oberen     Ventiles    9 und der     in    den     Ablauffüh-          rende    Wasserablass 17 des unteren     Ventiles    10 abge  schlossen sind, ist der     Hilfsbehälterraum    8     vollkommen     von der     Aussenluft    getrennt;

   und der Wasserspiegel stellt  sich     in    den beiden     kommunizierenden    Gefässen, näm  lich     in    dem Windkessel 5 und     in    dem     Hilfsbehälter    8  auf die gleiche Höhe     ein.     



  In     Fig.    2 sind die Ventile 9 und 10     in    jener Stellung  gezeichnet, die sie während der Entleerungsperiode des       Hilfsbehälters    8 einnehmen. Die Magnetspulen 11 sind  jetzt erregt und ziehen die Kolben 13 unter     überwin-          dung    der Kraft der Federn 12 nach rechts. In dieser       Stellung    der Ventile 9, 10     verbindet    das obere Ventil  9 den ins Freie     führenden        Lufteinlass    16 mit dem       Hilfsbehälter    8 und das untere Ventil 10 öffnet den in  den Ablauftrichter 18     führenden    Wasserablass 17.

   Da       in    dieser Stellung der Ventile 9, 10 die Kolben 13, die  zum Windkessel 5     führenden    Anschlüsse 14 und 15  sperren, wird aus dem     Hilfsbehälter    8 alles Wasser     aus-          fliessen    und sich     sein    ganzer Inhalt mit Luft von At  mosphärendruck     füllen.     



  Mit dieser     Einrichtung    könnte die     Belüftung    auch  von Hand aus durchgeführt werden, indem man die  Ventile 9, 10 immer     umschaltet    nachdem man das Fül  len des     Hilfsbehälters    8 mit Wasser und dessen Entlee  rung abgewartet hat. Ein selbsttätiger     Betrieb    wird am  einfachsten erreicht, wenn ein Druckschalter 19, der z.  B. über den Selbstschalter 20 den Pumpenmotor 2 ein  und ausschaltet, auch das Umschalten der Ventile 9, 10  elektromagnetisch steuert.

   Bei jeder Schaltperiode der  Pumpe 1 wird dann     ein        Hilfsbehälter-Volumen    Luft       in    den     Hilfsbehälterraum    angesaugt, vom Wasser des       Windkessels        komprimiert    und     in    den     Windkessel    ge  drückt.

   Besonders übersichtlich     wird    die Arbeitsweise,  wenn man dabei die Entleerungsperiode des Hilfsbe  hälters 8 mit der     Füllperiode    des Windkessels 5     zeitlich          zusammenfallen    lässt, also     die    Schaltung so wählt, dass  beim Einschalten der Pumpe 1 durch den Druckschal  ter 19 auch die Magnetspulen 11 erregt und die Ven  tile 9, 10 von der in     Fig.    1 veranschaulichten Stellung  in die Stellung gemäss     Fig.    2 umgeschaltet werden.

   Es  lässt sich dann     nämlich    leicht der tiefste Wasserspiegel       im        Windkessel    beim Einschalten der Pumpe 1     in    der  gewünschten     Wasserspiegelhöhe    7 im voraus festlegen,  wozu man nur den     Hilfsbehälter    8 auf gleicher Höhe  mit dem unteren Ende des     Windkessels    5 anzuordnen  braucht; wie     Fig.    1     zeigt.    Der tiefste Wasserspiegel 7      wird sich um so genauer auf die gewünschte Höhe     ein-          stellen,    je kleiner die Höhe des     Hilfsbehälters    8 gemacht  wird.

   Um das notwendige Luftvolumen zu erhalten,  muss dann der Behälterdurchmesser natürlich relativ  gross gewählt werden.  



  Die Einrichtung in     Fig.    1 und 2 arbeitet bei dieser       Ausführung    wie folgt: Es sei zunächst angenommen,  dass der Windkessel 5 noch     nicht    voll     belüftet    ist und  der Wasserspiegel beim Einschaltdruck der Pumpe 1 z.  B. bei 21 steht. Es sei ferner angenommen dass sich  der Windkessel 5 gerade in der Entleerungsperiode be  findet. Der Kontakt des Druckschalters 19 ist     dann          offen,    die Pumpe 1 steht, die Magnetspulen 11 sind  stromlos und die Kolben 13 der Ventile 9, 10 befinden  sich in der in     Fig.    1     veranschaulichten    Stellung.

   Der       Hilfsbehälter    8 ist an seinem höchsten und tiefsten  Punkt durch die Anschlüsse 14 und 15 mit dem Wind  kessel 5 verbunden und daher voll Wasser.     Sinkt    nun  der Druck im     Windkessel    auf den Einschaltdruck, so  schliesst der Druckschalter 19 seinen Kontakt und  schaltet nicht nur über den Selbstschalter 20 den Pum  penmotor 2 ein, sondern erregt auch die Magnetspulen  11 der Ventile 9, 10, wodurch deren Kolben 13 in die  in     Fig.    2 veranschaulichte Stellung gebracht werden.

   Die  Anschlüsse 14 und 15 werden dadurch geschlossen, und  durch den jetzt offenen Wasserablass 17     fliesst    das  Wasser aus dem     Hilfsbehälter    8 in den Ablauf 18, wäh  rend gleichzeitig durch den oberen, ebenfalls offenen       Lufteinlass    16 Luft eingesaugt wird.

   Der Hilfsbehälter  8 wird also in kurzer Zeit mit Luft von Atmosphären  druck     erfüllt    sein und verbleibt in diesem Zustand, wäh  rend sich der Druck im Windkessel 5 erhöht und der  Wasserspiegel bis zum nicht eingezeichneten Ausschalt  wasserspiegel steigt.     Wenn    der     Windkesseldruck    den Aus  schaltdruck erreicht hat, dann öffnet der Druckschalter  19 seinen Kontakt, wodurch nicht nur der Pumpenmotor  2 abgeschaltet, sondern auch die Erregung der Magnet  spulen 11 unterbrochen wird.

   Die Federn 12 drücken  die Kolben 13 der Ventile 9, 10     in    die Stellung der       Fig.    1     zurück    wodurch der Wasserablass 17 und der       Lufteinlass    16 abgeschlossen und die Anschlüsse 14  und 15 des Windkessels geöffnet werden.

   Diese beiden  Anschlüsse 14, 15' liegen im Windkessel 5 unter Was  ser, das sehr rasch     in    den Hilfsbehälter 8 eindringt und  die in ihm befindliche Luft zunächst auf den     Windkes-          seldruck    verdichtet.     Anschliessend    dringt Wasser durch  den tiefer gelegenen Anschluss 15 von unten in den       Hilfsbehälter    8 ein und verdrängt die     komprimierte     Luft durch den oben liegenden Anschluss 14 in den  Windkessel 5 bis der     Hilfsbehälter    8 wieder ganz mit  Wasser gefüllt ist.

   In diesem Zustand verbleibt er, bis  der Druck im Windkessel 5 wieder auf den Einschalt  druck gesunken ist, der Druckschalter 19 seinen Kon  takt schliesst, worauf sich die soeben geschilderten Vor  gänge wiederholen.  



  Da bei jedem Schaltvorgang eine von der Grösse  des Hilfsbehälters 8 abhängige Menge     komprimierter     Luft in den Windkessel 5 gepumpt wird, liegt der Ein  schaltwasserspiegel 21 bei jeder Schaltung etwas tiefer.  Die soeben geschilderte Wirkungsweise bleibt solange  unverändert, als der Einschaltwasserspiegel über der  Oberkante des     Hilfsbehälters    8 liegt. Sinkt er etwas  darunter, z.

   B. in die mit 22 bezeichnete Höhe, so än  dert sich die Arbeitsweise wie folgt:  Das Umschalten der Kolben 13 in die Stellung     ge-          mäss        Fig.    2 erfolgt, wie vorher beschrieben, durch den  Druckschalter 19, wenn der Wasserspiegel     im    Wind-         kessel    5 auf die Höhe 22 gesunken ist.

   Da bis zu die  sem Zeitpunkt die     Anschlüsse    14 und 15 des Windkes  sels     offen    sind,     kommunizieren    der Windkessel und der       Hilfsbehälter        miteinander,    so dass sich     im        Hilfsbehälter     8 der Wasserspiegel auf die gleiche Höhe 22 wie im       Windkessel    einstellt und sich im Moment des Umschal  tend der Kolben 13 der beiden Ventile 9, 10 in die Stel  lung gemäss     Fig.    2 eine geringe Menge Druckluft oben  im     Hilfsbehälter    8 befindet.

   Diese Druckluft entweicht  nach dem Umschalten sofort durch den     Lufteinlass    16  ins Freie und erst danach wird durch das durch den  Wasserablass 17 abfliessende Wasser der     Hilfsbehälter     8 wieder mit Luft mit normalem Atmosphärendruck       gefüllt,    die beim nächsten Füllvorgang des     Hilfsbehäl-          ters    8 wieder auf den     Windkesseldruck    verdichtet wird.  



  Solange nun dieses Volumen     komprimierter    Luft  grösser ist als das unmittelbar vorher entwichene       Druckluftvolumen,    wird in abnehmender Menge Luft in  den Windkessel 5 gefördert, wodurch der Einschalt  wasserspiegel im Windkessel immer langsamer absinkt.  Dadurch wird aber auch die bei Beginn der Entleerungs  periode des     Hilfsbehälters    8 entweichende Druckluft  menge solange immer langsam grösser, bis sie nach Ent  spannung auf Atmosphärendruck gerade den ganzen       Hilfsbehälter    8 erfüllen würde.

   Die     anschliessend    in  den     Hilfsbehälter    8 eingesaugte Luft kann     dann    nach  der Kompression auf den     Windkesseldruck    gerade nur  die unmittelbar vorher entwichene     Druckluft    ersetzen,  so dass keine     zusätzliche    Luft mehr in den Windkessel 5  gedrückt wird und die Lage des tiefsten Wasserspie  gels konstant bleibt.  



  In     Fig.    1 ist diese konstante Lage in der Höhe 7       eingezeichnet.    Sie wird praktisch immer im oberen Vier  tel der Höhe des     Hilfsbehälters    8 liegen. Wenn man  diese Höhe     klein    hält,     sind    genauere Berechnungen  überflüssig. Die sich einstellende Höhenlage ergibt sich  aber auch sehr leicht genau aus folgender     überlegung,     die am einfachsten anhand eines     Zahlenbeispieles    durch  geführt wird:  Wenn der Einschaltdruck z.

   B. 6 atü also 7     ata    ist,  wird die     ursprünglich    mit Atmosphärendruck, also mit  1     ata    den     Hilfsbehälter        erfüllende    Luft beim Einschalt  druck auf 1/7 ihres ursprünglichen Volumens verdichtet.  Da der     Hilfsbehälter    praktisch wohl     immer    zylindrische  Form haben wird liegt der Wasserspiegel nach der Luft  kompression in     O/7    der Behälterhöhe. Bis auf diese Höhe  wird der Einschaltwasserspiegel im Windkessel 5 sin  ken, weil dann keine neue Luft mehr eingesaugt wird.

    Dies erkennt man am besten, wenn man sich beim Um  schalten in die     Kolbenstellungen    der     Fig.    2 zuerst nur  den unteren Kolben 13 ganz nach rechts gezogen und  den oberen Kolben 13 nur     in    die Mittellage gebracht  denkt, in der er sowohl den     Windkesselanschluss    14 als  auch den Lufteinlass 16     abschliesst.    Es wird dann nur  der Wasserablauf 17 durch den unteren Kolben 13 frei  gegeben und die     1/7    des Behältervolumens mit 7     ata     Druck erfüllende Luft hat sich gerade auf 1     ata    ent  spannt, wenn alles Wasser aus dem     Hilfsbehälter    8 ab  geflossen ist,

   weil sie dann das siebenfache Volumen  einnimmt. Verschiebt man erst jetzt auch den oberen  Kolben 13 ganz nach rechts und     öffnet    dadurch den       Lufteinlass    16, so strömt weder Luft ein noch aus, weil  sowohl innerhalb als auch ausserhalb des     Hilfsbehälters     8 der gleiche Druck von 1     ata    herrscht. Es     wird    also  keine Luft mehr in den     Windkessel    5 gefördert. Erst  bis sich z.

   B. durch Absorption der Luft ins Wasser der  Einschaltwasserspiegel wieder etwas höher einstellt,      setzt neuerlich die Luftförderung ein und     zwar    wird ge  rade nur soviel     Luft    gefördert, als durch     die    Absorption  und     eventuell        kleine        Undichtheiten    aus dem Windkessel  entweicht.  



       Wenn        man    gemäss einer weiteren Variante die Ent  leerungsperiode des     Hilfsbehälters    8 mit der Entlee  rungsperiode des Windkessels 5 zusammenfallen lassen       will,    braucht man nur einen     Hilfskontakt    im Selbst  schalter 20 zu verwenden, der     als    Abfall-Kontakt ausge  bildet ist und die Magnetspulen 11 im Moment des Aus  schaltens der Pumpe 1 erregt. Das Umschalten in die  Stellung der     Fig.    2     erfolgt        dann    zu dem Zeitpunkt, in  dem     im    Windkessel 5 der Wasserstand den Ausschalt  wasserspiegel     erreicht    hat.

   Der     Belüftungsvorgang    ist  fast der gleiche wie     früher    beschrieben, weshalb auf ei  ne     detaillierte    Schilderung verzichtet wird,     nur        senkt     sich jetzt der     Ausschalt-Wasserspiegel    bis in die mit 7  bezeichnete Höhenlage und     stabilisiert    sich dort. Der  Einschaltwasserspiegel     liegt        dann.    noch um     einen    be  stimmten Betrag tiefer der von der     Druckdifferenz    ab  hängt, mit der der Druckschalter 19 arbeitet.

   Dies hat  den Nachteil, dass sich die Einstellung des Einschalt  wasserspiegels nicht so genau im voraus bestimmen  lässt,     wie    bei der früher beschriebenen Arbeitsweise.  Es hat aber den Vorteil, dass der     Hilfsbehälter    8 bei  gleicher relativer Lage seines     tiefsten        Punktes    zum Wind  kessel 5 mit grösserer Höhe und kleinerem Durchmes  ser ausgeführt werden kann, was vielleicht aus preisli  chen und     räumlichen    Gründen     erwünscht    ist. Unter       Ausnützung    dieser Möglichkeit erhält man z.

   B. eine  besonders preisgünstige Ausführung, wenn man den       Wasserstandsanzeiger    als     Hilfsbehälter    8 ausbildet und  den später     erwähnten    Schwimmerschalter 23 in geeigne  ter Form in den     Hilfsbehälter    8 oder     in    die     Anschluss-          leitung    14 einbaut.  



  Mit den beiden bisher beschriebenen     Einrichtungen,     bei denen der Druckschalter 19 das Umschalten der  Ventile 9, 10 steuert, kann während der Zeitspanne ei  nes Schaltvorganges nur ein     Hilfsbehälter-Volumen    Luft  angesaugt, komprimiert und     in    den Windkessel geför  dert werden. Aus preislichen     Gründen    kann der     Hilfs-          behälter    8 nur klein im Verhältnis zum Windkessel ge  macht werden. Es bedarf daher sehr vieler Schaltperio  den, bis der Kessel vom     unbelüfteten    Zustand ausge  hend voll     belüftet    ist.

   Dies ist     unerwünscht,    weil wäh  rend dieser oft wochenlangen Zeit bei der gewöhnlichen  Druckschaltung die Schalthäufigkeit zu gross werden       kann,    oder bei Anwendung einer zeitabhängig verlän  gerten     Laufzeit    der Pumpe (siehe     öst.        Pat.    Nr. 181778)  der Verbrauch an     elektrischer    Energie     merklich    grösser  als     notwendig    ist.

   Bei Inbetriebsetzung der Pumpenan  lage wird man deshalb in der     Praxis    den     Windkessel     erstmals aus- einer     Pressluftflasche    oder     mittels    eines  tragbaren Kompressors     belüften.        Wenn    aber während  des     Betriebes    der Strom ausbleibt,

   so     kann    bei fehlen  dem oder     undichtem        Luftabschlussventil    die Druckluft  zum grossen     Teil    aus dem Windkessel entweichen und  es     dauert    dann wieder sehr lange bis der Kessel durch  die bisher beschriebenen     Einrichtungen        belüftet    ist.  



  Auch dieser Nachteil     kann    vermieden werden       wenn    man die beiden Ventile 9, 10 nicht durch den  Druckschalter 19, sondern durch     einen    Zeitschalter in  vorgewählten Zeitabständen umsteuern lässt. Das Um  steuern erfolgt     dann        vollkommen    unabhängig vom       Druckschalter    19 um die     Umschalt-Zeitpunkte        können     so nahe     beieinanderliegend    gewählt werden, dass ge  rade nur genügend lange Zeitspannen für das Füllen    und Entleeren des     Hilfsbehälters    8 verbleiben. Der       Füllvorgang    geht dauernd, z.

   B. auch in der Nacht wei  ter, wobei die Pumpe 1 auch ohne Verbrauch     ins    Rohr  netz     einigemale        anlaufen    wird, um das aus dem     Hilfs-          behälter    8 abfliessende Wasser zu ersetzen. Da kein zeit  licher Zusammenhang zwischen den Schaltperioden der  Pumpe 1 und den Schaltperioden der Ventile 9, 10 be  steht, kann nur sicher vorausgesagt werden, dass der Aus  schalt-Wasserspiegel nie unter die mit 7 bezeichnete Hö  henlage sinken wird.

   Der Zeitschalter würde ohne beson  dere Vorkehrungen auch bei bereits voll     belüftetem     Windkessel 5 die Ventile 9, 10 weiterhin in den gewähl  ten kurzen     Zeitabständen    umschalten, wobei jedesmal  Druckluft zunächst entweichen     und    dann     wieder    ergänzt  werden würde.

   Dies hätte einen dauernd sehr grossen  Wasserverbrauch zur Folge, der vermieden werden     kann,     wenn man noch einen vom Wasserstand im Windkessel  5 abhängigen Schalter einbaut, der beim     gewünschten     tiefsten Wasserstand das weitere Umschalten der     Ventile     durch den Zeitschalter verhindert, wodurch nach     vollzo-          gener        Windkesselbelüftung    kein Wasserverbrauch mehr  auftreten kann.  



  Eine solche erfindungsgemässe Einrichtung ist in       Fig.    3 schematisch dargestellt. Die     Druckschaltungsan-          lage    mit Pumpe 1, Motor 2, Rohrleitungen 3, 4, 6, Wind  kessel 5,     Druckschalter    19 und Selbstschalter 20 arbei  tet in bekannter Weise ganz     getrennt    von der Belüf  tungsanlage. Auch die Belüftungsanlage selbst mit dem       Hilfsbehälter    8, den Ventilen 9, 10, den Magnetspulen  11, den Anschlüssen 14 bis 17 und dem Ablauf 18 ist  genau wie     in        Fig.    1 und 2 ausgebildet, weshalb sie nur  in Umrissen dargestellt ist.

   Zur Steuerung der Ventile  .9, 10 ist ein     Schwimmerschalter    23 vorgesehen, der  seinen Kontakt 24 öffnet, wenn der Wasserspiegel im  Windkessel 5 auf die Höhe 25     gefallen    ist und ihn wie  der     schliesst,    wenn der Wasserspiegel auf die Höhe 26  gestiegen ist. Dieser     Schwimmerschalter    23 steuert nun  einen Zeitschalter 27, der folgende Eigenschaften hat.  Solange     Spannung    an den     Eingangsklemmen    28 liegt,  schliesst und öffnet er seinen Kontakt 29 in einstellba  ren Zeitabständen von einigen Minuten.

   Sobald die Ein  gangsklemmen 28     spannungslos    werden, öffnet er sei  nen Kontakt 29, der solange offen bleibt, als die Klem  men 28 ohne Spannung sind. Der Kontakt 29 steuert  nun seinerseits die Magnetspulen 11 der Ventile 9, 10,  die bei geschlossenem Kontakt 29 erregt werden. Das  Schwimmerventil 23 muss relativ zum     Hilfsbehälter    8       in    solcher Höhe angebracht sein, dass die Wasserstands  höhe 25 sicher höher liegt, als die Oberkante 30 des       Hilfsbehälters    B.  



  Die so ausgebildete Einrichtung nach     Fig.    3 arbei  tet nun wie folgt: Solange der Einschaltwasserspiegel  höher als bei 25 ist, bleibt der Kontakt 24 geschlossen,  die Klemmen 28 stehen unter Spannung und der Zeit  schalter 27 schaltet die Ventile 9, 10 genau in der glei  chen Weise um, wie vorher bei der Steuerung durch  den Druckschalter 19 beschrieben, nur in viel kürzeren,  gleichbleibenden Zeitabständen. Die     Belüftung    schrei  tet rasch fort und der Einschaltwasserspiegel wird bald  unter das Niveau 25 sinken.  



  In diesem Moment öffnet der Kontakt 24, die Klem  men 28 werden spannungslos, der Kontakt 29     öffnet     sich ebenfalls, die Magnetspulen 11 werden abgeschal  tet und die Kolben 13 unter Federdruck nach links  gedrückt. Der Lufteinlass 16 und der Wasserablass 17       sind    abgeschlossen, die     Anschlüsse    14 und 15 offen  und der     Hilfsbehälter    8 ist kommunizierend     mit    dem      Windkessel 5 verbunden. Weitere Schaltungen der Ven  tile 9, 10 finden vorläufig nicht statt, weil der Kontakt  29 offen bleibt. Dieser Zustand wird aber nach der er  sten Abschaltung nicht lange andauern, weil die Pumpe  1 bald wieder eingeschaltet wird und den Windkessel 5  auffüllt.

   Dabei steigt der Wasserstand bestimmt über  das Niveau 26, wodurch der Schwimmerschalter 23  seinen Kontakt 24 wieder     schliesst    und der Belüftungs  vorgang wieder weitergeht.  



  Bei der nächsten Schaltperiode der Pumpe     wird    der  Einschaltwasserspiegel schon wieder etwas tiefer     liegen,     daher die Auffüllung des Windkessels 5 bis     zum    Ni  veau 26     länger        dauern    und damit auch die Unterbre  chung des Belüftungsvorganges. Bei gleichbleibender  Schalthäufigkeit der Pumpenanlage wird der     Einschalt-          und    der Ausschaltwasserspiegel     immer    tiefer sinken, der  Belüftungsvorgang bei jeder Schaltperiode kürzer dau  ern, bis     schliesslich    der Ausschaltwasserspiegel das  Niveau 26 nicht mehr erreichen kann.

   Der Kontakt 24  und damit auch der Kontakt 29 bleiben dann dauernd  offen, und in den     Ventilen    9, 10 bleiben die Kolben 13       jetzt    dauernd in der     linken    Stellung der     Fig.    1. Es wird  sich also der Ausschaltwasserspiegel in der Höhe des  Niveaus 26 stabilisieren. Steigt er durch den Luft  verlust wieder etwas an, so ersetzt der     Belüftungsvor-          gang    durch eine oder zwei Schaltungen die verlorenge  gangene     Luft.     



  Die wichtigste Eigenschaft der     Einrichtung    ist aber  die Vermeidung unnötiger Wasserverluste. Dies wird  eben dadurch erreicht, dass die Kolben 13 der Ventile  9, 10 nie nach rechts gezogen werden     können,    wenn  der Wasserstand im Windkessel sich unterhalb des Ni  veaus 25 befindet.

   Beim Umschalten der Ventile in  die Stellung gemäss     Fig.    2 muss also der     Hilfsbehälter     8 immer voll mit Wasser gefüllt sein und es kann nie       Druckluft    beim     Lufteinlass    16 entweichen, weshalb bei  jedem Schaltvorgang der Ventile 9, 10 ein ganzes     Hilfs-          behältervolumen    angesaugt und in den Windkessel 5 ge  drückt werden muss.  



  Erfindungsgemäss kann der Schwimmerschalter 23  auch bei     Steuerung    der Ventile 9, 10 durch den Druck  schalter 19 mit Vorteil verwendet werden. Er wird in  der gleichen Höhenlage relativ zum     Hilfsbehälter    8 ein  gebaut, so wie in     Fig.    3 angegeben. Sein Kontakt 24  liegt in der in     Fig.    1 mit 31 bezeichneten elektrischen  Leitung, weshalb die Magnetspulen 11 niemals erregt  werden können,     wenn    der Wasserspiegel im Windkes  sel unter dem Niveau 25 liegt.

   Es können also auch  bei dieser Kombination der     Lufteinlass    16 und der  Wasserablass 17 nicht     geöffnet    werden, solange der  Wasserspiegel im     Hilfsbehälter    8 unter dem Niveau 30  liegt und sich     Druckluft    im Hilfsbehälter     befindet.    Auf  die gleiche Weise, wie     früher    beschrieben,     stabilisiert     sich der Ausschaltwasserspiegel ins Niveau 26, ohne  dass dauernd Verluste an Druckluft und Wasser auftre  ten, wie dies bei den     früher    beschriebenen Stabilisie  rungsvorgängen ohne Schwimmerschalter der Fall ist.

    Es ist dabei gleichgültig ob man die Entleerungsperio  de des     Hilfsbehälters    mit der     Entleerungs-    oder mit der  Füllperiode des Windkessels     zusammenfallen    lässt.  



  Der Windkessel wird auch bei dieser Variante erst  mals nur sehr langsam aufgefüllt, weil ja der Druck  schalter 19 die Elektroventile 9, 10 nur in ganz     unre-          gelmässigen    und viel längeren Zeitabständen umsteuert  als der Zeitschalter.  



  Der mit dem     erfindungsgemässen    Verfahren erziel  te technische     Fortschritt    besteht also     darin,    dass auch    bei Pumpenanlagen, die mit     Zulaufdruck    arbeiten, die  Belüftung des Windkessels ohne Verwendung eines teu  ren Kompressors oder einer umtauschbedürftigen     Press-          luftflasche    erfolgen kann.

   Bereits in der einfachsten  Ausführung der     erfindungsgemässen        Einrichtung    wird  ein vollautomatischer Betrieb mit selbsttätiger Stabili  sierung des     Einschalt-    oder wahlweise     auch    des Aus  schaltwasserspiegels im Windkessel erreicht.     In    Verbin  dung     mit    dem Schwimmerschalter wird der Wasserver  brauch auf das absolut     notwendige    Minimum einge  schränkt.

   Durch Anwendung eines Zeitschalters     kann     auch noch eine     verhältnismässig    rasche     erstmalige        Be-          lüftung    des     Windkessels    erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Belüftung des Windkessels einer selbsttätigen Pumpenanlage, insbesondere einer Anlage, die mit Zulaufdruck arbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hilfsbehälter abwechselnd mit Druckwasser aus dem Windkessel gefüllt und dann wieder in einen Ab lauf entleert wird, derart,
    dass während der Füllperiode des Hilfsbehälters die in ihm komprimierte Luft in den Windkessel entweicht und während der Entleerungspe riode des Hilfsbehälters neue Luft mit Atmosphären druck in den Hilfsbehälter einströmt,
    die bei der näch sten Füllperiode des Hilfsbehälters komprimiert und in den Windkessel gedrückt wird. PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Belüftung des Windkessels einer selbsttätigen Pumpen anlage, insbesondere einer Anlage, die mit Zulaufdruck arbeitet gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Windkessel (5) ein Hilfsbehälter (8) zugeordnet ist,
    der fallweise mit dem Windkesselraum durch Verbindungsleitungen (14, 15) kommunizierend verbunden ist und oben einen Lufteinlass (16) und un ten einen Wasserablass (17) besitzt, und dass die Ver bindungsleitungen (14, 15), der Lufteinlass (16) und der Wasserablass (17) durch Ventile oder Sperrschieber (9, 10) wechselweise absperrbar sind, die den Hilfsbe hälter (8) entweder mit dem Windkesselraum zu dessen Belüftung kommunizierend verbinden und dabei gegen den Lufteinlass (16)
    und den Wasserablass (17) sperren oder während der Entleerungsperiode des Hilfsbehälters (8) vom Windkessel (5) trennen und dafür den Wasser ablauf (17) und den Lufteinlass (16) zwecks neuer Be- lüftung des Hilfsbehälters (8) freigeben. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entleerung des Hilfsbehälters (8) von seinem Wasserinhalt innerhalb einer Füllperiode des Windkessels (5) erfolgt, wobei die Entleerungsperio- de des Hilfsbehälters (8) durch den auch die Füllperiode des Windkessels (5) einleitenden Druckschalter (19) selbsttätig und gleichzeitig ausgelöst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entleerung des Hilfsbehälters (8) von seinem Wasserinhalt innerhalb einer Entleerungspe riode des Windkessels (5) erfolgt, wobei die Entlee- rungsperiode des Hilfsbehälters (8) durch den auch die Entleerungsperiode des Windkessels (5) einleitenden Druckschalter (19) selbsttätig und gleichzeitig ausge löst wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Entleerung des Hilfsbehälters (8) von seinem Wasserinhalt und auch die Füllperiode des Hilfsbehälters (8), während welcher die im Hilfsbehäl ter vorhandene Luft von dem vom Windkessel (5) her einströmenden Druckwasser komprimiert und in den Windkessel gedrückt wird, unabhängig vom Druckschal ter (19) während frei vorwählbarer Zeitspannen -erfolgt.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrische oder elektromagneti sche Betätigungseinrichtung (11) der Ventile (9, 10) vom Druckschalter (19) des Windkessels (5) ein- und ausgeschaltet wird:
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Stromkreis der elektrischen bzw. elektromagnetischen Betätigungseinrichtung (11) der- Ventile (9, 10) ein Zeitschalter (28) eingeschlossen ist, der in vorgewählten Zeitspannen die Betätigungs- einrichtung (11) zur Umschaltung der Ventile (9, 10) vorübergehend unter Spannung setzt.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hilfsbehälter (8) im wesentlichen auf gleicher Höhe mit dem unteren Ende des Wind kessels liegt und eine gegenüber seinem Durchmesser geringe Höhe aufweist, wodurch die selbsttätige Stabi lisierung des tiefsten Wasserspiegels im Windkessel in der gewünschten Lage in der Nähe des unteren Wind- kesselendes ohne zusätzliche Einrichtungen erreichbar ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet @ dass ein vom Wasserstand im Windkes sel (5) abhängiger Schalter (23-26) in Serie mit dem Druckschalter (19) oder dem Zeitschalter (28) und der elektrischen bzw.
    elektromagnetischen Betätigungsein- richtung (11) der Ventile (9, 10) geschaltet und in ei ner solchen Höhenlage am Windkessel (5) montiert ist, dass der Wasserspiegel, bei dem er seinen Kontakt zur Verhinderung des Umschaltens der Ventile (9, 10) beim Erreichen des gewünschten tiefsten Wasserstandes im Windkessel öffnet, sicher höher liegt als der höchste Punkt im Hilfsbehälter (8).
CH54965A 1964-09-01 1965-01-14 Verfahren und Einrichtung zur Belüftung des Windkessels einer selbsttätigen Pumpenanlage CH428441A (de)

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