CH429270A - Schleuderstreuer für Streugut vorzugsweise körniger Art - Google Patents
Schleuderstreuer für Streugut vorzugsweise körniger ArtInfo
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Description
Schleuderstreuer für Streugut vorzugsweise körniger Art Die Erfindungbeziehtsich auf einen Schleuder- streuerfürStreugutvorzugsweisekörnigerArt mit einem unter einem Vorratsbehälter angeordneten Getriebe, von dem aus zwei nebeneinanderliegende Schleu- derscheiben und in dem Vorratsbehälter umlaufende Rührwerkzeuge angetrieben werden, undl mit jeder Öff- nung am VorratsbehälterzugeordnetenSteuermitteln zur Regelung des :jederSchlauderscbeibezuzuführenden Streugutes sowie mit an den Stsuermitteln. angeordneten Handhaben. Die Erfindung besteht darin, dass das in dem mit ebenem Boden ausgestatteten Vorratsbehälter umlaufende Rührwerkzeug auf einer zwischen den die Schleu derscheiban antreibenden Wellen liegenden Welle angebracht ist und dass zwischen dieser Welle und dem die Schleuderscheiben antreibenden Getriebe ein Unterset zungsgetriebe angeordnet ist. Dadurch wird erreicht, dass die heute überwiegendzurAusstreuungkommenden gekörnten Düngemittel infolge der stark verminderten Drehzahl dies Rührwerkes geschont werden. Die Schleuderstreuer der bekannten Art heben die Vorteile der gekörnten Düngemittel wieder auf, sofern die Rübrwerkzeuge und die Streuscheiben mit hoher Geschwindigkeit umlaufen. Es sind zwar Schleuder- streuer bereits, bekannt, bei denen das Rührwerk mit einer wesentlich geringeren Drehzahl als die Schleuder- scheiben umlaufen. Diese Schleuderstreuer sind aber mit ineinanderliegenden Wellen ausgestattet und deshalb fertigungsfmässig nicht einfach und auch teuer. Darüber hinaus ist es bei diesen Schleuderstrauern nur möglich, eine Schleudcrscheibe zu verwenden. Es ist ferner möglich, die Handhaben durch ein Kupplungsstück miteinander kuppelbar zu gestalten. Damit wird erreicht, dass die Zufuhr des Streugutes zu beiden Streuscheiben bei gekuppelten Handhaben und deren Betätigunggleichzeitig abgesperrt oder freigegeben wird und dass bei EntkuppkmgderHandhabenwahl- weise die eine oder die andere Schleuderscheibe mit Streugut versorgt werden kann. Ferner ManendieHandhaben mit der ihnen zuge- ordneten Einstellvorrichtung am oberen Rand des Vor- ratsbehÏlters drehbar gelagert und durch Verbindungsstücke mit den Steuermitteln verbunden sein. Damit wird erreicht, dass die Straumenge auch während der Fahrt vom Schleppersitz aus leicht reguliert werden kann. Vorteilhafterweise werden die Verbindungsstücke mit je einem längenverstsllbaren Stellglied ausgerüs. tet. Dieses Stellglied ermöglicht es, den Beginn der Schieber- öffnung aufeinander abzustimmen und, damit die gleich- mässige VersorgungbeiderSchleuderscheibenmitStreu- gut zu gewährleisten. Eine solche Massnahme ist nur einmal, z. B. auf dem Prüfsltand,, durchzuführen. Der erfindungsgemässe Schleuderstreuer ist als Aus führungsbetspiel in vier Figuren der Zeichnung darge- stellt. Es zeigen : Fig. 1 und 4 eine Seitenansicht des Schleuder- streuers mit Einzelheiten der Steuermittel, Fig. 2 eine um 90 gegenüberFig.lversetzte Seitenansicht des Schleuderstreuers-und Fig. 3 als Einzelheit die Steuermittel zur Regelung der Zufuhr des Streugutes in. Draufsicht. In den Figuren ist mit 1 ein Vorratsbehälter, mit 2 ein den Vorratsbehälter 1 aufnehmendes Rahmengestell bezeichnet. An dem Rahmengestell 2 ist über ein von einem Schlepper 40 angetriebenes Getriebe 4 sowie Anschlusszapfen 3 für eine in dem Schlepper 40 ange ordnete Drei-Punkt-Hydraulik und ein Anhängenmul 16 befestigt. In den Vorratsbebälter l ragt eine dessen ebenen Boden durchdringende Rührwerkswelle 6 hinein. Auf der Rückwerkswelle 6 sitzen Rührarme 8. An der Rührwerkswelle 6 kann in einem Kreuzgelenk 10 ein Rührwerk in Taumelanordnung 9 angeordnet sein. Die Rührwerkswelle 6 wird über ein nicht dargesteHtes Unter setzungsgetriebe von dem Getriebe 4 angetrieben. Das Getriebe 4 treibt ferner über Wellen 5', 5'die Rührwerks- welle 6 zwischen sich einschliessende Schleuderscheiben 5,5 an. Die mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als die Rührarme 8 umlaufenden Schleuderscbeiben 5,5 zerstreuen das durch im Boden des Vorratsibehälters 1 angeordneteÖffnung 11 austretende Streugut. Die Zufuhr des Streugutes wird durch die Öffnung 11 beherrschende Schieber 12 gersgelt. Die Schieber 12 sind um am VorratsbehÏlter 1 befestigte Drehzapfen 12" drehbar gelagert. An jedem Schieber 12 sitzen Mitnehmer- zapfen 12'. An den Mitnehmsrzapfen 12' sind durch nicht nÏher bezeichnete Mitnehmerstangen Winkelhebel 13 (Mitnehmerzapfen 13") angelenkt. Die Winkelhebel 13 sind durch am VorratsbehÏlter 1 angeordnete Drehzapfen 13'schwenkbar gelagent und können durch einen Kupplungsstift 15 miteinander gekuppelt werden. Die über den Kupplungsstift 15 hinaus verlängerten Winkelhebel 13 sind als Handhabe 14 ausgebildet. Je nachdem, ob beide Schleuderscheiben 5,5 gleichzeitig oder nacheinander mit Streugut beaufschlagt werden sollen, ist der Kupplungsstift 15 in die Winkelhebel 13 einzuführen oder zu entfernen. Jeder Schieber 12 weist ein SchiebergestÏnge 20 auf, das an einen um einen DDehzapfen 22 drehbaren Winkelhebel 21 in einem Gelenkpunkt 24 angelenkt ist. Jeder Drehzapfen 22 ist in einer am Vorratsbehälter l befestigten Lasche 23 gelagert. In einem mit 25 bezeichneten weiteren Gelenkpunkt des Winkelhebels 21 greift ein Verbindungsstück 26 an. Jedes Verbindungsstück 26 ist zweiteilig. Die beiden Teile eines jeden Verbindungsstückes, 26 sind durch ein Stellglied 27, z. B. ein Spannschloss, mitein- an-der verbunden. Mit dem anderen Ende greift jedes Verbindungsstück 26 in einen Gelenkpunkt 35 eines um einen Drehzapfen 29 schwenkbaren Winkelhebels 28 an. Jeder Drehzapfen 29 ist in einer am oberen Rand des Vorratsbehälters 1 befestigten Lasche 30 gelagert. Am anderen, freien Ende ist jeder Winkelhebel 28 als Handhabe 14 ausgebildet. Das Kupplungsst ck 15 verbindet die Winkelhebel 28 mit den Handhaben 14. Den Winkelhlebel 28 und damit den Handhaben 14 ist eine ihnen gemeinsame Einstellvorrichtung 36, 37 zugeordnet. Die Einstellvorrichtung besteht aus einem mit Löchern versehenen Einstellst ck 36 und aus einem als Klemmsplint ausgebildeten Anschlag 37, der zur Fixierung der Handhabe 14 und damit der Schieber 12 in ihrer Arbeitsstellung dient. Der Anschlag 37 kann, weil das ihm zugeordnete Einstellstück 36 am oberen Rand des VorratsbehÏlters befestigt ist, vom Führersitz des Schleppers 40 aus in eines der im Einstellstück 36 angebrachten Löcher eingerastet werden. Je nachdem, ob die beiden Schieber 12 gleichzeitig oder nacheinander betätigt werden sollen, ist das Kupp- lungsstück 15 indieWinkelhebel 28 einzuführen oder zu entfernen. Dadurch, dass die Winkelhebel 28 und damit die Handhaben 14 und die Einstellvorrichtung 36,37 am oberen Rand des Vorratsbehälters l ange- ondnet sind, ist es möglich, die Handhaben 14 und damit die Schieber 12 vom FührersitzdesSchleppers40aus auch während der Fahrt mit einer Hand gleichzeitig oder nacheinander zu betätigen und festzustellen. Das als Spannschloss ausgebildete Stellglied 27 ermöglicht eine LÏngenverstellung der Verbindungsst cke derart, dass die Schieber 12 gleichzeitig den Vornatsbehälter 1 öffnen oder schliessen. Der beschriebene Schleuderstreuer ist im Aufbau einfach und hat durch die Anwendung von zwei Schleu derscheiben bekanntermassen einen. grösseren Streube- reich. Bei ihm m wird das Streugut restlos erfasst, weil die Schleuderarme des Rührwerkes über einen ebengehaltenen Boden des Vorratsbehälters streichen. Darüber hinaus wird ein Zerschlagen der K¯mer durch das mit wesentlich geringerer Drehzahl als die Schleuderscheiben ? umlaufendeRührwerkweitgehend.ausgeschaltet.und ein Schmieren des Streugutes solcherweise verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schleuderstreuer für Streugut vorzugsweise körniger Art, mit einem unter einem Vorratsbehälter angeordneten Getriebe, von dem aus zwei nebeneinanderliegende Schleuderscheiben und in dem VorratsbehÏlter umlaufende e R hrwerkzeuge angetrieben werden, und mit jeder CSffung am Vormtsbehälter zugeordneten Steuernitteln . zur Regelung des, jeder Schleuderscheibe zuzuführenden Streugutes sowie mit an den Ste. uer. mitteln angeordneten Handhaben, dadurch gekennzeichnet, dass.das in dem mit ebenem Boden ausgestatteten Vorratsbehälter (l) umlaufende Rührwerkzeug (8 oder 8,9) auf einer zwischen den die Schteuderscheiben (5,5) antreibenden Wellen (5', 5') liegenden Welle (6) angebracht ist und dass zwischen idieser Welle (6) und dem die Schleuder- scheiben (5,5) antreibenden Getriebe (4) ein Unter setzungsgetriebe angeordnet iist.UNTERANSPRÜCHE 1. Schleuderstreuer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhaben (14) durch ein Kupplungsst ck (15) miteinander kuppelbar sind.2. Schleuderstreuer für Dünger nach Patentanspruch, dadurchgekennzeichnet,.dassdieHandhaben (14) mit . der ihnen zugeordneten Einsteüvorrichtuntg (36, 37) am oberen Rand des Vormtsbehälters (l) drehbar gelagert und durch Verbindungsstücke (26) mit den Steuer- mitteln (12,20) verbunden sind.3. Schleuderstreuer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet,d.ass.dieVerbindungsstücke (26) mit je einem längenverstellbaren'Stellglied(27)ausgerüstet sind.
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