CH429711A - Verfahren zur Herstellung von neuen Aethanoanthracenderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Aethanoanthracenderivaten

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CH429711A
CH429711A CH1659866A CH1659866A CH429711A CH 429711 A CH429711 A CH 429711A CH 1659866 A CH1659866 A CH 1659866A CH 1659866 A CH1659866 A CH 1659866A CH 429711 A CH429711 A CH 429711A
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carbon atoms
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CH1659866A
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Herbert Dr Schroeter
Daniel Dr Prins
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Geigy Ag J R
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    • C07D295/02Heterocyclic compounds containing polymethylene-imine rings with at least five ring members, 3-azabicyclo [3.2.2] nonane, piperazine, morpholine or thiomorpholine rings, having only hydrogen atoms directly attached to the ring carbon atoms containing only hydrogen and carbon atoms in addition to the ring hetero elements
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    • C07D233/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen Aethanoanthracenderivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer basischer Abkömmlinge des Äthanoanthracens.



   Verbindungen der Formel 1 (Bezifferung der Chemical Abstracts),
EMI1.1     
 in welcher X und Y Wasserstoff, halogen bis   Atomnummer    35, oder eine niedere Alkylgruppe, Z Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe,   A eine unverzweigte oder verzweigte Alkylen-oder
Alkylidengruppe mit 1-5 Kohlenstoffatomen,      Ri    eine Alkylgruppe mit 1-5 Kohlenstoffatomen und   R,    Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten, sind bisher nicht bekannt geworden.

   Wie nun gefunden   wurde, besitzen. solche Venbindungen    und ihre pharmazeutisch annehmbaren Salze mit anorganischen und or  ganischen Säuren wertvolle pharmakologiscbe Eigen-    scalften, insbesondere antagonisieren sie Reserpin,   Tetrabenazin und Tremorin, potenzierenden    Noradrenalin und wirken spasmlytisch. Verbindngen der Formel I, bei, denen A ein   Alkylenrest von 2-5    Kohlenstoffatomen ist,   haben stänkere periphere    Wirkung als solche, bei denen A eine Methylen-oder Alkylidengruppe bedeutet. Die neuen Verbindungen können   bei-    spielsweise zur Behandlung von Geistekcfraknkheiten oral oder in Form von wässrigen Lösungen ihrer Salze auch parenteral   angewendet werdein.   



     In    den Verbindungen, der Formel I können X und Y die 1-, 2-, 3- oder 4-, bzw. 5-, 6-, 7- oder   8-Stellung    einnehmen ; als niedere Alkylreste beduten sie bei  spielsweise die Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-,    n-Butyl- oder tert. Butylgruppe und Z die Methylgruppe oder Äthylgruppe in   ll-Stellung. A ist    z. B. die   Methylen-,    Äthylen-, Propyliden-, Äthylen-, Propylen-, TRimethylen-, 1-Methyl-trimethylen-, 2-Methyl-trimethylen- oder 2-Äthyl-trimethyenrest ; R1 und   Ra,    abgesehen von Wassersotff, bedeuten beispielsweise den Methyl-,   Äthyl-,      n-Propyl-,    Isoproyl- oder n-Butylrest.



   Man   gelangt erfindungsgemäss    zu Verbindungen der   Formel I, indem    man   Verbindungen der Formel II   
EMI1.2     
 in welcher X, Y, Z, A und R2 die unter Formel 1 angegebene Bedeutung haben, mit einer gesättigten aliphatischen Oxoverbindung von 1-5 Kohlenstoffatomen umsetzt und das Reaktionsprokut anschliessend oder im glicdhen Arbeitsgan reduziert. Die Reduktion der Zwieschenprojte, z. B. die von   Iminen,    erfolgt beispeilswerise mittels natriumhydrid, Lithiumaluminiumhydrid, Ameisensäure oder nach katalytischen   Metho-    den durch Hydrierung. Als   aliphatische Oxoverbindun-    gen seien Formaldehyd, Acetaldehyd, Propionaldehyd,   Butyraldehyd, Isobutylaldehyd, Aceton, Butanon, Iso-    propylmethylkeoton genannt.



   Mit anogansichen und organischen Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure. Methansurlfonsäure, Äthenadisulfonsäure, ss-Hydroxy-äthansulfonsäure. Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Bernsteinsäure, Fumarsäure, maleïnsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Citronensäure, Benzoësäure, Salicylsäure, Phenylessigsäure und Mandelsäure bilden die neun Verbindugen der Formel I Salze, welche zum Teil wasserlöslich sind.



   Di,   n. achfolgenden Beispiele erläutern die. erfin-    Drugemässe Herstellung der neurn Verbindungen der  Formel I näher, stellen jedoch keinseswegs die einzigen Ausführungsformen derselben dar. Die Temperaturen sind   in Celsiusgraden amgegeben.   



   Beispiel I    a)    6, 5 g 35%ige   Formaldehydiösung werden    bei   25     in eine Lösung von 7, 5   g      1.    aminomethyl-9,10-di  hydro-9,      10-äthanoanthracen      (Smp.    166-177 ) in 7, 3 g wasserfreier Ameisensäure eingetragen. und mit dieser   anschliessend    12 Stunden unter Rückfluss gakocht. Nach dem Erkalten wird das Reaktionsgemisch mit   20      ml      2-n.

   Salzsäure versetzt,    mit 50   ml    Chloroform. ausgezogen und der Chlorofomextrakt mit Wasser gewacehn, Man stellt die wässrige Phase mit   konzentriertem    Ammoniak alkalisch, zieht sie mit Äther aus, wäscht die ätherische Lösung mit Wasser, trocknet sie über Na  triumsulfat. und dampft im.

   Vakuum ein.    Das   zurück-      bleibe. nde Öl kristallisiert beim    Stehen und liefert das rohe 11-Dimethylaminomethyl-,910-dihroxo-9, 10anthracen, Smp.   70-78 ,    aus dem mit ätherischer Salzsäure das   Hydrochlorid bereitet wird, Smp. 248-250     (aus Methaol-acenton). b) Ausgehend von   ll-Aminomethyl-ll-methyl-9,    10  dihydro-9,    10-äthanonathracen wirnd in analoger Weise das 11-Dimethylaminometyl-11-methyl-9,10-kdihydro9, 10-äthano-antharaen, Hydrochlorid, Smp.

   251-255  aus   Methanol-Aceton erhalten.       c)    Ausgehend von 1-Chlor-11-aminomethyl-9, 10dihdro-9,10-äthano-anthrancen erhält man in ebenfalls analoger Weise das l-Chlor-1 l-dimethylaminomethyl9, 10-dihysro-9,10-äthano-anthracen, Hydrochlorid, Smp. 285-286  aus Methanol-Aceton.    d)    Ausgehend von 4-Chlor-11-aminomethyl-9, 10dihro-9,10-äthao-anthreacen erhält man in analoger Weise das 4-chrlor-11-dimethylaminomethyl-9,10-dihydro-9,10-äthano-anthracen, Hydrochalorid, Smp. 226228  aus metanol-Aceton.



   Beispiel 2
7, 5 g 11- (1'-Amino-äthyl)-9,10-dihdro-9,10-äthano . anthracen werden unter Kühlung in 6, 1 ml wasserfreier Ameisensäure gelöst und mit 6, 5 g 35%iger   Formal-    d versetzt. Man erhitzt das Gemisch 12 Stunden unter Rückfluss, kühlt es ! ab, versetzt es mit 20   ml      2-n.    Salzsäure und dampft es im Vakuum ein. Der Rückstand wird in Benzol und Wasser aufgenommen, die wässrige Phase abgetrent und die organische Phase mit   2-n. Salzsäure extrahiert.    Man stellt den   salzsauren    Extrakt mit   konzentriertem    Ammoniak alkalisch. und zieht ihn mit Chloroform aus.

   Der chlorofmextrakt liefert nach dem Waschen mit Wasser, Trocknen über Natriumsulfat und Abdampfen des Lösungsmittels im Vakuum 11-(1'-Dimethylamino-äthyl)-9,10-dihydro9, 10-äthano-anthracen, Smp. 127-130  (aus   Petrol-    äther). Mit äthaericher Maleïnsäure erhält man das saure Maleat, Smp. 198-199  (aus Methanol-Äthylacetat).



   Beispiel 3
7, 5 g 11-(2'-Amino-äthyl)-9,10-dihydron-9, 10 äthano-anhacen-hdrochriod wendern unter Kühlung in 7,3 g Amciscnsäure (100%ig) gelöst und mit 6,5 g 35%iger Foramldehydlösung 12 Studne unter Rück  fluss erhitzt. Dann wird das aibgekühlte Reaktions-      geniisch mit    20   ml    2-n. Salzsäure versetzt und im Vakuum eingeegnt. Man löst den Rückstand in Wasser, extrahiert die Lösung mit Äther, stellt sie dann mit kon  zentriertem    Ammoniak alkalisch und zieht sie mit Chloroform aus. Der chlorfonmextrakt wird mit Was  ser gewaschen über Natriumsulfat getrocknet. und    das Lösungsmittel im Vakuum abgedampft.

   Das   verblei-      benne    11-(2'-Dimethylamino-äthyl)-9,10-dihyro-9,10  äthano-ianthraoen    liefert mit ätherischer Salzsäure das Hydrochloid, Smp.   259-261     (aus Methanol-Aceton).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neune Äthanoanthracentderfiaten der Formel I, EMI2.1 in welcher X und Y Wassersotff, Halogen bis Atomnummer 35, oder eine niederer Alkylgruppe, Z Wasserstoff oder eine niedere Alkylgruppe, A eine unverzweigte oder v. erzweigte Alkylen-oder Alkylidengruppe mit 1-5 Kohlenstoffatomen, Ri eine Alkyljgruppe mit 1-5 Kohlenstofifatomen und R2 Wasserstoä oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten, sowie ihren Salzen mit.
    amorganischen oder organischen Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der Formel II EMI2.2 mit einer gesätigten aliphatsichen Oxoverbidnung von 1-5 Kohlestoffatomen umsetzt unddas Reaktionsprodukt anschliessend oder im gleichen Arbeitsgang redu ziert.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine'erhaltene Verbindung der Formel 1 in, yin Salz mit einer anorganischen oder organischen Säure überführt.
CH1659866A 1963-10-21 1963-10-21 Verfahren zur Herstellung von neuen Aethanoanthracenderivaten CH429711A (de)

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