CH429978A - Elektrisch heizbare Brennschere zum Lockenwickeln - Google Patents
Elektrisch heizbare Brennschere zum LockenwickelnInfo
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- CH429978A CH429978A CH906865A CH906865A CH429978A CH 429978 A CH429978 A CH 429978A CH 906865 A CH906865 A CH 906865A CH 906865 A CH906865 A CH 906865A CH 429978 A CH429978 A CH 429978A
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- hair curler
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D1/00—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
- A45D1/02—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with means for internal heating, e.g. by liquid fuel
- A45D1/04—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with means for internal heating, e.g. by liquid fuel by electricity
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Description
Elektrisch heizbare Brennschere zum Lockenwickeln Die Erfindung betrifft eine elektrisch heizbare Brenn schere zum Lockenwickeln, die einen Bedienungsgriff und einen die Heizpatrone aufnehmenden, hohlen, me tallischen Heizstab besitzt, der einen unter Federdruck stehenden, manuell bedienbaren Klemmbügel trägt.
Derartige Brennscheren sind bekannt und erfreuen sich sowohl in handwerklichen Betrieben sowie Friseur salons als auch insbesondere privat in Haushalten gros- ser Beliebtheit da sie den Frauen eine relativ rasche Auffrischung ihrer Frisur erlauben.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Brennsche ren der beschriebenen Art besteht bisher darin, dass nach dem Lockenwickeln zur Anlage bzw. Auffrischung der gewünschten Frisur das Haar solange ausgekämmt werden muss, bis die gewünschte Welligkeit des Haa res erreicht ist. Diese Nachbehandlung ist hauptsäch lich deshalb erforderlich, weil der Durchmesser der Heiz- stäbe, die gleichzeitig den Lockendurchmesser im einge drehten Zustand bestimmen, möglicherweise bedingt durch die Tradition der alten am offenen Feuer, bei spielsweise einer Gasflamme heizbaren Brennscheren relativ gering ist und z. B. nur etwa 8 bis 15 mm be trägt.
Ein derartig geringer Durchmesser bedingt in Abhän gigkeit von den angewendeten Temperaturen und der Dauer der Fixierung der einzelnen Locken mit der Schere eine relativ lange Nachbehandlung, um die ge wünschte geringere Welligkeit des Haares zu erzielen.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine elektrisch heiz bare Brennschere zum Lockenwickeln zu schaffen, die den beschriebenen Nachteil umgeht und zweckmässig die erforderliche Nachbehandlung wesentlich verkürzt und die eine den Wünschen der Benützerin angepasste Lockenform in einfacher Weise unmittelbar herzustel len gestattet.
Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass auf dem vordern Teil des Heizstabes ein gegen andere Lockenwickler mit unterschiedlichem Durchmes ser austauschbarer Lockenwickler vorgesehen ist und dass dieser Lockenwickler in wärmeleitendem Kontakt mit dem axialen Heizstab durch Klemmsitz auf letzterem steht. Der Austausch der Lockenwickler ist dabei in einfacher Weise möglich. Normalerweise reicht ein Sor timent von drei Lockenwicklern mit Durchmessern von beispielsweise 20, 25 und 30 mm aus.
Wahlweise kann die erfindungsgemässe Brennsche re selbstverständlich auch ohne Lockenwickler zur Er zeugung von Locken mit kleinerem Durchmesser ver wendet werden. Dabei übernimmt der Heizstab die Funktion des Lockenwicklers und die Haarenden wer den zwischen den Klemmbügel und den Heizstab ein geklemmt.
Nach dem Öffnen des Klemmbügels, der in einfa cher Weise vom Daumen der Bedienungshand betätigt werden kann, lässt sich der gewünschte Lockenwickler leicht auf den Heizstab aufschieben, wo er durch Klemm sitz arretiert wird. Nach Loslassen des Klemmbügels legen sich dabei dessen Kanten zweckmässig an auf der äusseren Mantelfläche des Lockenwicklers ausgebil dete Führungen an.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschrei bung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungs beispiels der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der elektrisch heiz baren Brennschere.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in vergrössertem Masstab.
Fig. 3 zeigt einen Mittellängsschnitt durch den vor deren Teil der Brennschere nach Fig. 1 gleichfalls in vergrössertem Masstab.
Wie man aus Fig. 1 erkennt, besteht die Brenn schere im wesentlichen aus einem Bedienungsgriff 1 und einem die Heizpatrone 23a, 23b, 24 (Fig. 3) aufneh menden, hohlen, metallischen Heizstab 3, der einen unter Federdruck stehenden Klemmbügel 9 trägt, der zweck- mässigerweise durch Daumendruck auf den Knopf 6 am hinteren Ende des Bügels 9 betätigt werden kann. Auf dem vorderen Teil des Heizstabes 3 sitzt ein Locken wickler 11, der in wärmeleitendem Kontakt mit dem Heizstab 3 steht. Der Klemmbügel 9 kann um die Ach- se 4 bei Betätigung des Knopfes 6 verschwenkt wer den.
Diese Öffnungsbewegung ist durch den elastischen Anschlag 7 begrenzt, dessen vorderes, in Fig. 1 nicht sichtbares Ende als Feder ausgebildet ist und den Klemmbügel bei Loslassen des Knopfes 6 in seine in Fig. 1 gezeigte Lage verschwenkt. Die Drehachse 4 befindet sich am Ende der Verlängerung 8 einer auf den Heiz stab im Griffbereich aufgesetzten Hülse 2.
Um dem Klemmbügel beim Schliessen eine gute Führung zu ver leihen, trägt dieser in seinem mittleren Bereich verlän gerte seitliche Schenkel 5, die sich seitlich an den Heizstab 3 anlegen und so eine Parallellage des Klemm bügels 9 gegenüber dem Heizstab gewährleisten.
Aus dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt erkennt man, wie der Lockenwickler 11 auf dem Heizstab 3 be festigt sein kann. Das Metallrohr des Lockenwicklers weist zwei sich in den Innenhohlraum erstreckende Stege 17, 18 auf, die im Bereich der vorderen Stirnfläche des Lockenwincklers 11 unter Ausbildung von Backen 19,
20 für die Arretierung der Spitze 10 des Heizstabes 3 nach innen gebogen sind. Wie man aus Fig. 1 erkennt, erstreckt sich die Spitze 10 im aufge schobenen Zustand des Lockenwicklers 11 bis über die vordere Stirnfläche des Lockenwicklers nach aussen.
Um einen guten wärmeleitenden Kontakt zwischen dem Heizstab 3 und dem Lockenwickler 11, der zweck mässigerweise aus eloxiertem Reinaluminium gefertigt ist, zu erhalten, ist eine dem Aussendurchmesser des Heizstabes 3 angepasste Innennut 16 am Lockenwickler zwischen den Stegen 17, 18 zur Aufnahme des Heiz- stabes 3 ausgebildet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rohres sind Führungen 14,
15 am Lockenwick ler 11 für die Aussenkanten des Klemmbügels vorge sehen, die zur Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit gerieft sein können. Diese Riefung dient in erster Linie zur Erhöhung der Reibung der zwischen dem Locken wickler 11 und dem Klemmbügel 9 eingeklemmten Haar enden.
Wie man aus dem Längsschnitt von Fig. 3 durch das vordere Ende der Brennschere erkennt, sind im In neren des Heizstabes 3 zunächst die beiden isolierten Stromzuführungen 21, 22 bis zu den isolierten Lötstel len 25, 26 geführt. Hieran schliesst sich der in Schlei- fenform geführte Heizwiderstand 23a, 23b an, der in ei nem elastischen Schlauch 24 geeigneter Wärmefestigkeit eingeschlossen und im,
hohlen Heizstab 3 arretiert ist. Der dritte in Fig. 3 nicht gezeigte Leiter einer elektri schen Dreipolleitung (Nulleiter) kann in geeigneter Weise mit einem Metallteil, beispielsweise der Hülse 2 oder dem Heizstab 3, elektrisch verbunden sein.
Im Bereich der Einmündung des Kabels 21, 22 in den Handgriff 1 der Brennschere ist in an sich bekann ter Weise eine Gummimuffe 12 eingesetzt, um ein Ab knicken des elektrischen Kabels bei der Bedienung der Brennschere zu vermeiden.
Die Länge des Lockenwicklers 11 kann beliebig gewählt werden, normalerweise kommt man mit Längen zwischen 6 und 10, vorzugsweise mit einer Länge von etwa 8 cm aus. Für Spezialzwecke, beispielsweise zum Lockenwickeln. bei kleinen Mädchen, können die Lok- kenwickler auch kürzer sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrisch heizbare Brennschere zum Lockenwik- keln, die einen Bedienungsgriff und einen die Heizpa- trone aufnehmenden, hohlen, metallischen Heizstab be sitzt, der einen unter Federdruck stehenden, manuell be- tätigbaren Klemmbügel trägt, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem vorderen Teil des Heizstabes (3) ein ge gen andere Lockenwickler (11') mit unterschiedlichem Durchmesser austauschbarer Lockenwickler (11)vorge sehen ist und dass dieser Lockenwickler in wärmelei tendem Kontakt mit dem axialen Heizstab durch Klemm- sitz auf letzterem steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Brennschere nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Metallrohr des Lockenwicklers (11) zwei sich in den Innenhohlraum erstreckende Ste ge (17, 18) aufweist, die im Bereich der vorderen Stirn- fläche des Lockenwicklers (11) unter Ausbildung von Backen (19, 20)für die Arretierung der Spitze (10) des Heizstabes (3) nach innen gebogen sind. z. Brennschere nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Rohr des Lockenwicklers (11) auf der den Stegen (17, 18) ge genüberliegenden Rohraussenseite Führungen (14, 15) für die Aussenkanten des Klemmbügels (9) vorgesehen sind und dass eine in ihrem Durchmesser dem Aus sendurchmesseer des Heizstabes (3) angepasste Innennut (16) am Lockenwickler (11) zur Aufnahme des Heiz- stabes ausgebildet ist.3. Brennschere nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (14, 15) im Bereich der Aussenkanten des Klemmbü gels (9) mit Riefen zur Erhöhung der Oberflächen- rauhigkeit versehen sind. 4.Brennschere nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am Bedienungsende ein Betätigungs knopf (6) zum Verschwenken des Klemmbügels um den Drehpunkt (4) und ein Anschlag (7) aus einem elasti schen Werkstoff zur Begrenzung der Öffnung des Klemm- bügels (9) vorgesehen sind, und dass das andere Ende des Anschlags (7) als Schliessfeder für den Klemmbügel dient.5. Brennschere nach Patentanspruch dadurch ge- kennzeichnet, dass der bzw. die Lockenwickler (11, 11') aus eloxiertem Reinaluminium gefertigt sind. 6. Brennschere nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrische Versorgung der Brennschere über eine Dreipolleitung erfolgt; deren Null- leiter elektrisch mit dem Heizstab (3) verbunden ist und deren Stromkabel (21, 22) einen Heizwiderstand (23a, 23b) mit Strom versorgen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6408172A NL6408172A (de) | 1964-07-17 | 1964-07-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH429978A true CH429978A (de) | 1967-02-15 |
Family
ID=19790554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH906865A CH429978A (de) | 1964-07-17 | 1965-06-29 | Elektrisch heizbare Brennschere zum Lockenwickeln |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE667042A (de) |
| CH (1) | CH429978A (de) |
| NL (1) | NL6408172A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0046887A3 (de) * | 1980-09-02 | 1983-04-06 | Braun Aktiengesellschaft | Haarpflege- und Frisiersatz |
-
1964
- 1964-07-17 NL NL6408172A patent/NL6408172A/xx unknown
-
1965
- 1965-06-29 CH CH906865A patent/CH429978A/de unknown
- 1965-07-16 BE BE667042D patent/BE667042A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0046887A3 (de) * | 1980-09-02 | 1983-04-06 | Braun Aktiengesellschaft | Haarpflege- und Frisiersatz |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6408172A (de) | 1966-01-18 |
| BE667042A (de) | 1965-11-16 |
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