Elektrisch heizbare Brennschere zum Lockenwickeln Die Erfindung betrifft eine elektrisch heizbare Brenn schere zum Lockenwickeln, die einen Bedienungsgriff und einen die Heizpatrone aufnehmenden, hohlen, me tallischen Heizstab besitzt, der einen unter Federdruck stehenden, manuell bedienbaren Klemmbügel trägt.
Derartige Brennscheren sind bekannt und erfreuen sich sowohl in handwerklichen Betrieben sowie Friseur salons als auch insbesondere privat in Haushalten gros- ser Beliebtheit da sie den Frauen eine relativ rasche Auffrischung ihrer Frisur erlauben.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Brennsche ren der beschriebenen Art besteht bisher darin, dass nach dem Lockenwickeln zur Anlage bzw. Auffrischung der gewünschten Frisur das Haar solange ausgekämmt werden muss, bis die gewünschte Welligkeit des Haa res erreicht ist. Diese Nachbehandlung ist hauptsäch lich deshalb erforderlich, weil der Durchmesser der Heiz- stäbe, die gleichzeitig den Lockendurchmesser im einge drehten Zustand bestimmen, möglicherweise bedingt durch die Tradition der alten am offenen Feuer, bei spielsweise einer Gasflamme heizbaren Brennscheren relativ gering ist und z. B. nur etwa 8 bis 15 mm be trägt.
Ein derartig geringer Durchmesser bedingt in Abhän gigkeit von den angewendeten Temperaturen und der Dauer der Fixierung der einzelnen Locken mit der Schere eine relativ lange Nachbehandlung, um die ge wünschte geringere Welligkeit des Haares zu erzielen.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine elektrisch heiz bare Brennschere zum Lockenwickeln zu schaffen, die den beschriebenen Nachteil umgeht und zweckmässig die erforderliche Nachbehandlung wesentlich verkürzt und die eine den Wünschen der Benützerin angepasste Lockenform in einfacher Weise unmittelbar herzustel len gestattet.
Erfindungsgemäss wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass auf dem vordern Teil des Heizstabes ein gegen andere Lockenwickler mit unterschiedlichem Durchmes ser austauschbarer Lockenwickler vorgesehen ist und dass dieser Lockenwickler in wärmeleitendem Kontakt mit dem axialen Heizstab durch Klemmsitz auf letzterem steht. Der Austausch der Lockenwickler ist dabei in einfacher Weise möglich. Normalerweise reicht ein Sor timent von drei Lockenwicklern mit Durchmessern von beispielsweise 20, 25 und 30 mm aus.
Wahlweise kann die erfindungsgemässe Brennsche re selbstverständlich auch ohne Lockenwickler zur Er zeugung von Locken mit kleinerem Durchmesser ver wendet werden. Dabei übernimmt der Heizstab die Funktion des Lockenwicklers und die Haarenden wer den zwischen den Klemmbügel und den Heizstab ein geklemmt.
Nach dem Öffnen des Klemmbügels, der in einfa cher Weise vom Daumen der Bedienungshand betätigt werden kann, lässt sich der gewünschte Lockenwickler leicht auf den Heizstab aufschieben, wo er durch Klemm sitz arretiert wird. Nach Loslassen des Klemmbügels legen sich dabei dessen Kanten zweckmässig an auf der äusseren Mantelfläche des Lockenwicklers ausgebil dete Führungen an.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschrei bung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungs beispiels der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der elektrisch heiz baren Brennschere.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in vergrössertem Masstab.
Fig. 3 zeigt einen Mittellängsschnitt durch den vor deren Teil der Brennschere nach Fig. 1 gleichfalls in vergrössertem Masstab.
Wie man aus Fig. 1 erkennt, besteht die Brenn schere im wesentlichen aus einem Bedienungsgriff 1 und einem die Heizpatrone 23a, 23b, 24 (Fig. 3) aufneh menden, hohlen, metallischen Heizstab 3, der einen unter Federdruck stehenden Klemmbügel 9 trägt, der zweck- mässigerweise durch Daumendruck auf den Knopf 6 am hinteren Ende des Bügels 9 betätigt werden kann. Auf dem vorderen Teil des Heizstabes 3 sitzt ein Locken wickler 11, der in wärmeleitendem Kontakt mit dem Heizstab 3 steht. Der Klemmbügel 9 kann um die Ach- se 4 bei Betätigung des Knopfes 6 verschwenkt wer den.
Diese Öffnungsbewegung ist durch den elastischen Anschlag 7 begrenzt, dessen vorderes, in Fig. 1 nicht sichtbares Ende als Feder ausgebildet ist und den Klemmbügel bei Loslassen des Knopfes 6 in seine in Fig. 1 gezeigte Lage verschwenkt. Die Drehachse 4 befindet sich am Ende der Verlängerung 8 einer auf den Heiz stab im Griffbereich aufgesetzten Hülse 2.
Um dem Klemmbügel beim Schliessen eine gute Führung zu ver leihen, trägt dieser in seinem mittleren Bereich verlän gerte seitliche Schenkel 5, die sich seitlich an den Heizstab 3 anlegen und so eine Parallellage des Klemm bügels 9 gegenüber dem Heizstab gewährleisten.
Aus dem in Fig. 2 gezeigten Querschnitt erkennt man, wie der Lockenwickler 11 auf dem Heizstab 3 be festigt sein kann. Das Metallrohr des Lockenwicklers weist zwei sich in den Innenhohlraum erstreckende Stege 17, 18 auf, die im Bereich der vorderen Stirnfläche des Lockenwincklers 11 unter Ausbildung von Backen 19,
20 für die Arretierung der Spitze 10 des Heizstabes 3 nach innen gebogen sind. Wie man aus Fig. 1 erkennt, erstreckt sich die Spitze 10 im aufge schobenen Zustand des Lockenwicklers 11 bis über die vordere Stirnfläche des Lockenwicklers nach aussen.
Um einen guten wärmeleitenden Kontakt zwischen dem Heizstab 3 und dem Lockenwickler 11, der zweck mässigerweise aus eloxiertem Reinaluminium gefertigt ist, zu erhalten, ist eine dem Aussendurchmesser des Heizstabes 3 angepasste Innennut 16 am Lockenwickler zwischen den Stegen 17, 18 zur Aufnahme des Heiz- stabes 3 ausgebildet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rohres sind Führungen 14,
15 am Lockenwick ler 11 für die Aussenkanten des Klemmbügels vorge sehen, die zur Erhöhung der Oberflächenrauhigkeit gerieft sein können. Diese Riefung dient in erster Linie zur Erhöhung der Reibung der zwischen dem Locken wickler 11 und dem Klemmbügel 9 eingeklemmten Haar enden.
Wie man aus dem Längsschnitt von Fig. 3 durch das vordere Ende der Brennschere erkennt, sind im In neren des Heizstabes 3 zunächst die beiden isolierten Stromzuführungen 21, 22 bis zu den isolierten Lötstel len 25, 26 geführt. Hieran schliesst sich der in Schlei- fenform geführte Heizwiderstand 23a, 23b an, der in ei nem elastischen Schlauch 24 geeigneter Wärmefestigkeit eingeschlossen und im,
hohlen Heizstab 3 arretiert ist. Der dritte in Fig. 3 nicht gezeigte Leiter einer elektri schen Dreipolleitung (Nulleiter) kann in geeigneter Weise mit einem Metallteil, beispielsweise der Hülse 2 oder dem Heizstab 3, elektrisch verbunden sein.
Im Bereich der Einmündung des Kabels 21, 22 in den Handgriff 1 der Brennschere ist in an sich bekann ter Weise eine Gummimuffe 12 eingesetzt, um ein Ab knicken des elektrischen Kabels bei der Bedienung der Brennschere zu vermeiden.
Die Länge des Lockenwicklers 11 kann beliebig gewählt werden, normalerweise kommt man mit Längen zwischen 6 und 10, vorzugsweise mit einer Länge von etwa 8 cm aus. Für Spezialzwecke, beispielsweise zum Lockenwickeln. bei kleinen Mädchen, können die Lok- kenwickler auch kürzer sein.
Electrically heatable curling iron for curling hair The invention relates to an electrically heatable burning scissors for curling hair, which has an operating handle and a heating cartridge receiving, hollow, me-metallic heating rod, which carries a spring-loaded, manually operable clamp.
Such curling irons are known and enjoy great popularity both in craft businesses and hairdressing salons and, in particular, in private households, since they allow women to refresh their hairstyle relatively quickly.
A major disadvantage of the known Brennsche ren of the type described is that after curling the hair to apply or freshen up the desired hairstyle, the hair must be combed out until the desired waviness of the hair is reached. This post-treatment is mainly necessary because the diameter of the heating rods, which at the same time determine the curl diameter when turned, is relatively small, possibly due to the tradition of old curling irons that can be heated by a gas flame. B. only carries about 8 to 15 mm be.
Such a small diameter requires, depending on the temperatures used and the duration of the fixation of the individual curls with the scissors, a relatively long aftertreatment in order to achieve the desired lower waviness of the hair.
It is the aim of the invention to provide an electrically heatable curling iron for curling hair, which bypasses the disadvantage described and expediently significantly shortens the required post-treatment and which allows a curl shape adapted to the needs of the user in a simple manner and immediately manufactures.
According to the invention, this goal is achieved in that on the front part of the heating rod is provided with a curler that can be exchanged for other curlers with different diameters and that this curler is in thermally conductive contact with the axial heating rod by a press fit on the latter. The curlers can be exchanged in a simple manner. A range of three hair curlers with diameters of, for example, 20, 25 and 30 mm is normally sufficient.
Optionally, the curling iron according to the invention can of course also be used without a curler for generating curls with a smaller diameter. The heating rod takes on the function of the curler and the ends of the hair are clamped between the clamp and the heating rod.
After opening the clamp, which can be operated in a simple manner by the thumb of the operator's hand, the desired curler can easily be pushed onto the heating rod, where it is locked in place by a clamp. After letting go of the clamp, its edges expediently lay on the outer surface of the hair curler formed guides.
Further details emerge from the description of an embodiment of the invention shown in the drawing.
Fig. 1 shows a side view of the electrically heatable curling iron.
FIG. 2 is a section along the line II-II in FIG. 1 on an enlarged scale.
FIG. 3 shows a central longitudinal section through the front part of the curling iron according to FIG. 1, likewise on an enlarged scale.
As can be seen from Fig. 1, the internal scissors consists essentially of an operating handle 1 and a heating cartridge 23a, 23b, 24 (Fig. 3) receiving, hollow, metallic heating rod 3, which carries a spring-loaded clamp 9, which can expediently be operated by pressing the button 6 at the rear end of the bracket 9 with the thumb. On the front part of the heating rod 3 sits a curler 11 which is in thermally conductive contact with the heating rod 3. The clamping bracket 9 can be pivoted about the axis 4 when the button 6 is actuated.
This opening movement is limited by the elastic stop 7, the front end of which, not visible in FIG. 1, is designed as a spring and pivots the clamping bracket into its position shown in FIG. 1 when the button 6 is released. The axis of rotation 4 is located at the end of the extension 8 of a sleeve 2 placed on the heating rod in the grip area.
In order to lend a good guide to the clamp when closing, this wears in its central area lengthened lateral legs 5, which apply to the side of the heating rod 3 and thus ensure a parallel position of the clamping bracket 9 relative to the heating rod.
From the cross section shown in Fig. 2 one can see how the hair curler 11 can be fastened on the heating rod 3 BE. The metal tube of the curler has two webs 17, 18 extending into the inner cavity, which in the area of the front face of the curler 11 form jaws 19,
20 are bent inwards to lock the tip 10 of the heating rod 3. As can be seen from Fig. 1, the tip 10 extends in the pushed-up state of the hair curler 11 to the outside of the front face of the hair curler.
In order to obtain good heat-conducting contact between the heating rod 3 and the hair roller 11, which is expediently made of anodized pure aluminum, an inner groove 16 adapted to the outside diameter of the heating rod 3 is located on the hair roller between the webs 17, 18 to accommodate the heating rod 3 trained. On the opposite side of the pipe are guides 14,
15 on the curler 11 for the outer edges of the clamp bracket easily see that can be grooved to increase the surface roughness. This groove is primarily used to increase the friction between the curlers 11 and the clamp 9 pinched hair ends.
As can be seen from the longitudinal section of Fig. 3 through the front end of the curling iron, the two isolated power leads 21, 22 up to the isolated Lötstel len 25, 26 are in the neren of the heating rod 3 first. This is followed by the loop-shaped heating resistor 23a, 23b, which is enclosed in an elastic tube 24 of suitable heat resistance and
hollow heating rod 3 is locked. The third conductor, not shown in FIG. 3, of an electrical three-pole line (neutral conductor) can be electrically connected in a suitable manner to a metal part, for example the sleeve 2 or the heating rod 3.
In the area of the confluence of the cable 21, 22 in the handle 1 of the curling iron, a rubber sleeve 12 is used in a well-known manner, in order to avoid a kink from the electrical cable when operating the curling iron.
The length of the hair curler 11 can be selected as desired, normally a length between 6 and 10, preferably a length of about 8 cm, is sufficient. For special purposes, for example for curling hair. with little girls, the locomotive winders can also be shorter.