CH430035A - Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen

Info

Publication number
CH430035A
CH430035A CH192964A CH192964A CH430035A CH 430035 A CH430035 A CH 430035A CH 192964 A CH192964 A CH 192964A CH 192964 A CH192964 A CH 192964A CH 430035 A CH430035 A CH 430035A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
vessel
grate
liquid
double jacket
heating
Prior art date
Application number
CH192964A
Other languages
English (en)
Inventor
Machold Alfred
Nehring Werner
Hellmut Dr Ramm
Original Assignee
Schwarza Chemiefaser
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwarza Chemiefaser filed Critical Schwarza Chemiefaser
Publication of CH430035A publication Critical patent/CH430035A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/02Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by heating
    • B29B13/022Melting the material to be shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J6/00Heat treatments such as Calcining; Fusing ; Pyrolysis
    • B01J6/005Fusing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/04Melting filament-forming substances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Polyesters Or Polycarbonates (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen, die kurzfristig in den flüssigen Zustand übergeführt werden sollen, beispielsweise von Terephthalsäuredimethylester, der sich bekanntlich bei längerem Verweilen im geschmolzenen Zustand bei hohen Temperaturen verfärbt und dann nicht mehr für die Herstellung von Formgebilden, wie Fäden, Fasern u. dgl. eingesetzt werden kann.



   Der Terephthalsäuredimethylester wird üblicherweise in heissem Glykol gelöst, wobei in einem Gefäss mit Doppelmantel gearbeitet wird. Es entstehen Glykoldämpfe, die in die Fördereinrichtung für das Terephthalat eindringen und somit zu Verklebungen des Terephthalats führen können. Dadurch ist die Fördereinrichtung in ihrer Wirkungsweise beeinträchtigt bzw. ist ihre Funktion in Frage gestellt.



   Das Überführen von festen Stoffen in den flüssigen Zustand erfolgt auch in Gefässen, in denen ein Schmelzrost angeordnet ist, von welchem die geschmolzene Substanz in den unteren Teil des Gefässes fliesst und von dort dem weiteren Verarbeitungsprozess zugeführt wird.



  Diese Art ist beispielsweise aus den Spinnvorrichtungen für die Herstellung von Formgebilden aus synthetischen linearen Hochpolymeren bekannt.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung der genannten Art, die ein mit einem aus beheizten Rohren bestehenden Schmelzrost versehenes Gefäss verwendet, aus welchem die flüssige Substanz am Boden   abiliesst,    und ist gekennzeichnet durch ein quaderförmiges Gefäss, von welchem im unteren Teil des Gefässes zwei gegenüberliegende Wände nach unten gegeneinander geneigt sind, deren den Gefässgrund bildender Zusammenschluss von beiden Seiten nach innen zur Abfluss öffnung für die flüssige Substanz abfällt, wobei ferner der beheizte Doppelmantel des Gefässes nur etwa bis in Rosthöhe reicht, und zur Zufuhr einer hochsiedenden Flüssigkeit an den geneigten, gegenüberliegenden Flächen versetzt zueinander angeordnete Heizstutzen angebracht sind, wodurch eine gute Zirkulation des Heizme  diums erreicht wird.   



   Der Rost kann aus in Reihe angeordneten, nach oben spitz oder rund bzw. abgerundet zulaufenden Lamellen bestehen, die in den Doppelmantel der Flüssigkeitsbeheizung einmünden, wobei die von den Lamellen gebildete untere Gesamtfläche eine nach oben durchgewölbte Fläche darstellen kann. Unterhalb des Rostes kann eine seiner gewölbten Unterfläche angepasste perforierte Platte angebracht sein. Zwischen Heizstutzen und Doppelmantel der gegenüberliegenden Wand können gegebenenfalls jeweils ein oder mehrere Zirkulationsrohre angebracht werden. Als Heizflüssigkeit kann beispielsweise Diphenyl, Diphenyloxyd oder Gemische von beiden verwendet werden.



   Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist auf der beigefügten Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen das beschriebene Gefäss in perspektivischer Darstellung. Fig. 3 und 4 sind zwei Seitenansichten, im Schnitt dargestellt, und Fig. 5 ist die Draufsicht, in Höhe des Schmelzrostes geschnitten.



   Fig. 1 stellt das quaderförmige Gefäss 1, die gegen überliegende nach unten gegeneinander geneigten Wände 2 und 3 und den Gefässgrund 4 dar. Mit 5 ist die   Abilussöffnung    für die flüssige Substanz bezeichnet. Die beiden einander zugeneigten Wände können sich entweder in einem Winkel berühren oder können, wie auf der Zeichnung dargestellt, vorher in einer Rundung 6 zusammenlaufen.



   Fig. 2 zeigt den unteren Teil des Gefässes mit Doppelmantel 7, Heizstutzen 8 und 9 und Zirkulationsrohren 10 und   lt.   



   Fig. 3 lässt das Gefäss mit dem Doppelmantel 7 und der Abflussöffnung 5 erkennen. Der Schmelzrost besteht nach dem dargestellten Beispiel aus in Reihe angeordneten Lamellen 12.



   Unterhalb des Rostes befindet sich eine perforierte Platte 13. Diese hat den Zweck, evtl. durchfallende Substanz aufzuhalten und etwaige gröbere Fremdkörper zurückzuhalten.



   Die Lamellen 12 münden, wie aus Fig. 4 ersichtlich,  in   den Doppelmantel    7 der   Flüssigkeitsheiuung;    ein, wobei die von den Lamellen gebildete untere Gesamtfläche 14 nach oben durchgewölbt ist. Die unterhalb des Rostes befindliche perforierte Platte 13 passt sich im wesentlichen der Wölbung der Unterfläche 14 an. Die gleiche Figur zeigt weiterhin die Heizstutzen 8 und 9 und die Abflussöffnung 5.



   Die Lamellen verjüngen sich zweckmässig nach oben; sie sind beispielsweise spitz oder rund bzw. abgerundet nach oben zusammenlaufend gestaltet.



   Fig. 5 zeigt das Gefäss in der Draufsicht in der Höhe des Rostes geschnitten. Es sind die Lamellen 12, der Doppelmantel 7, die Heizstutzen 8 und 9 sowie die Zirkulationsrohre 10 und 11 dargestellt.



   Die feste Substanz wird in geeigneter Weise durch eine Öffnung des Deckels 15 in das Gefäss eingefüllt; sie schmilzt auf dem Rost auf und wird durch die Abfluss öffnung 5 abgeführt. Durch die besondere Gestalt des Gefässes sind günstige Strömungsverhältnisse des Heizmediums und günstige Abflussverhältnisse für die aufgeschmolzene Substanz gewährleistet. Ausserdem ist eine kurze Verweilzeit am Rost gegeben, so dass keine Nebenreaktionen auftreten; es kommt zu keiner Stagnation, so dass keine Überhitzungen entstehen können. Die Substanz, die auf dem Rost aufliegt, schmilzt nicht von den Seiten des Gefässes ab, weil der Heizmantel nur bis in Rosthöhe oder nur wenig darüber reicht; gegebenenfalls kann der obere Teil des Gefässes zusätzlich gekühlt werden.



   Die Fertigung der Apparatur ist sehr einfach; durch die Flüssigkeitsbeheizung sind Variationsmöglichkeiten für die Temperatureinstellung zwischen dem Schmelzpunkt der Substanz und dem Siedepunkt des Heizmediums gegeben.



   Das Gefäss gemäss der Erfindung ist besonders zum Aufschmelzen von Dimethylterephthalat als Vorstufe für. die Umesterung. geeignet. Die Gefahr der Sublimation ist nicht vorhanden, da die Fahrweise so zweckmässig gestaltet ist, dass der Rost während des Aufschmelzens ständig mit Substanz bedeckt ist. Das geschmolzene Terephthalat ist dünnflüssig, lässt sich dadurch leicht filtrieren und in einwandfreiem Zustand dem Umesterungsgefäss zuführen, in welchem es mit Glykol zur Reaktion gebracht wird. Die Reaktionszeit kann bei einer solchen Arbeitsweise verkürzt werden, was sich wiederum auf die Qualität des Polykondensats günstig auswirkt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen, die kurzfristig in den flüssigen Zustand übergeführt werden sollen, unter Verwendung eines mit einem aus beheizten Rohren bestehenden Schmelzrost versehenen Gefässes, aus welchem die flüssige Substanz am Boden abfliesst, gekennzeichnet durch ein quaderförmiges Gefäss, von welchem im unteren Teil des Gefässes zwei gegenüberliegende Wände nach unten gegeneinander geneigt sind, deren den Gefäss grund bildender Zusammenschluss von beiden Seiten nach innen zur Abfluss öffnung für die flüssige Substanz abfällt, wobei ferner der beheizte Doppelmantel des Gefässes nur etwa bis in Rosthöhe reicht, und zur Zufuhr einer hochsiedenden Flüssigkeit an den geneigten, gegenüberliegenden Flächen versetzt zueinander angeordnete Heizstutzen angebracht sind,
    wodurch eine gute Zirkulation des Heizme diums erreicht wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost aus in Reihe angeordneten, nach oben spitz oder rund bzw. abgerundet zulaufenden Lamellen besteht, die in den Doppelmantel der Flüssig keitsheizvorrichtung einmünden, wobei die von den Lamellen gebildete untere Gesamtfläche eine nach oben durchgewölbte Fläche darstellt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Rostes eine seiner gewölbten Unterfläche im wesentlichen angepasste perforierte Platte angebracht ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Heizstutzen und Doppelmantel der gegenüberliegenden Wand jeweils ein oder mehrere Zirkulationsrohre angebracht sind.
CH192964A 1964-02-17 1964-02-18 Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen CH430035A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV0025418 1964-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH430035A true CH430035A (de) 1967-02-15

Family

ID=7581908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH192964A CH430035A (de) 1964-02-17 1964-02-18 Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH430035A (de)
DE (1) DE1454881A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0377877A3 (en) * 1989-01-12 1990-11-14 Veba Oel Technologie Gmbh Smelting device for solid products coming from barrels

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0377877A3 (en) * 1989-01-12 1990-11-14 Veba Oel Technologie Gmbh Smelting device for solid products coming from barrels
US5052596A (en) * 1989-01-12 1991-10-01 Veba Oel Technologie Gmbh Unit for melting and discharging solid products out of barrels

Also Published As

Publication number Publication date
DE1454881A1 (de) 1969-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69018317T2 (de) Schmelzen von Glas.
DE1496441A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von platten- und blattfoermigem Material
DE102010026487A1 (de) Vorwärmvorrichtung zum Vorwärmen von Glasgemenge
DE9309858U1 (de) Vorrichtung zum Emulgieren von Dampf und Milch, insbesondere für Capuccini u.dgl.
DE1542513A1 (de) Verfahren zum gleichmaessigen Verteilen einer aus Dampf und Fluessigkeit bestehenden Mischphase
CH623777A5 (de)
DE2320614A1 (de) Vorrichtung zur behandlung von materialien im fliessbett mit waagerechter zirkulation
EP0174587A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufschmelzen von erstarrten Gelmassen, insbesondere von fotografischen Emulsionen
CH636427A5 (de) Verfahren zur ladung und entladung eines latentwaerme-speichermediums und waermespeicher.
DE2636998B2 (de) Düsenplatte zum Ziehen von Glasfasern
DE2645649C2 (de) Verfahren zum thermischen Cracken von schweren Kohlenwasserstoffen
DE1165200B (de) Schmelzspinnvorrichtung fuer Faeden od. dgl. aus organischen Polymeren
CH430035A (de) Vorrichtung zum Aufschmelzen von festen Stoffen
DE4320297C2 (de) Gießrinne
DE2721006A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von zellulosefasermaterial
CH461389A (de) Einrichtung zum Belüften von Abwasser
DE2008017C3 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Einbau von Additiven in ein im schmelzflüssigen Zustand befindliches Basisglas und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2146063C3 (de)
DE751073C (de) Vorrichtung zum Beeinflussen der Temperaturverteilung im fluessigen Giesskopf beim Giessen von Straengen
DE856687C (de) Altoelreiniger
DE2721954C2 (de) Düsenleiste für die Herstellung von Glasfäden
DE566715C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Giessen von Metallen oder Legierungen unmittelbar aus dem Schmelzzustand
AT124021B (de) Verfahren und Einrichtung zur schätzungsweisen Bestimmung der Temperatur und der Schichthöhe der Schlacke in Gaserzeugern.
AT127783B (de) Verfahren zum Destillieren oder Spalten von Kohlenwasserstoffen in einem Metallbade.
DE2210994A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Ausfällen von Festkörpern aus einer Flüssigkeit