CH430499A - Einrichtung zur Verminderung des Schiesslärmes von Schusswaffen - Google Patents

Einrichtung zur Verminderung des Schiesslärmes von Schusswaffen

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CH430499A
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CH
Switzerland
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firearms
shooting
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absorbing
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Application number
CH177166A
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English (en)
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Meier Alfred
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Meier Alfred
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/30Silencers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Einrichtung   zur    Verminderung   des    Schiesslärmes   von    Schusswaffen   Das    Schiessen      mit   Gewehren usw. verursacht starken    Lärm,   besonders derjenige von Sturmgewehren überschreitet auf Dauer das    erträgliche      Mass.      In   einer Vielzahl von Gemeinden rücken die Wohnhäuser den    Schiess-      ständen   immer näher, so    dass   die Reklamationen vielerorts in der Zunahme begriffen    sind   und    bereits   zu zeitlichen Einschränkungen des Schiessbetriebes führten.

   Die Verlegung von Schiessplätzen    kommt      in   der Regel wegen der damit verbundenen hohen Kosten nicht in Frage. An sich ist es bekannt, die Schiesswaffen mit aufmontierten Lärmdämpfern zu versehen. Zur Vornahme normaler Schiessübungen sind solche jedoch ausgeschlossen. 



  Gegenstand der    Erfindung   ist nun    eine   Einrichtung zur Verminderung des Schiesslärmes von Schusswaffen, die    inner-   und ausserhalb des Schiesstandes verwendbar ist.    Erfindungsgemäss   zeichnet sich dieselbe dadurch aus, dass    in   der Umgebung der Mündung vom Lauf der Schusswaffe ein von letzterer    unabhängiges,      ortfestes      Schallschluckaggregat   mit einem von der Waffenmündung weg nach vorn gerichteten, die Zielsicht nicht hindernden    Schallschuckkanal   angeordnet ist, wobei letzterer derart ausgebildet ist,

   dass die    Schusswaffe   zwecks Ausführung von    Zielbewegungen      innert   gewissen Grenzen    verschwenkt   werden kann. 



     In   der    Zeichnung   sind beispielsweise    Ausführungs-      formen   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:    Fig.   1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Einrichtung am    Standplatz   des Schützen,    Fig.   2 eine Draufsicht zu    Fig.   1 und    Fig.   3 bis 5 drei Beispiele geeigneter Profile des Schallschluckers. 



  1 bezeichnet einen, in bezug zur Schusswaffe unabhängigen und    ortfesten   Schallschlucker, der als Hohlkörper wirkt und der einen von hinten nach vorn konisch sich verjüngenden Schusskanal 2 aufweist. Der Hohlkörper kann durch einen nicht besonders    dargestellten   Halter    an   der Vorderseite 3'    des      Liegeplatzes   3 des Schützen angeordnet sein, wie die    Fig.   1 und 2 erkennen lassen.

   4 ist der Auflagebock für das Gewehr 5, dessen Mündung 5' angenähert    in   die    Axe   des    Schusskanales   2 gebracht ist und von hinten her    ca.   5-10 cm    in   die Öffnung des    Schusskanales   2    hineinragt.   Die vordere Weite    des      Schusskanales   2 ist so gross,    dass   beim    Schiessen   auf ein Ziel, z. B. Scheiben, der durch die Linien 6 begrenzte    Zielraum      in   den verschiedenen Schwenkstellungen des    Gewehres   5 innerhalb des    Mündungsrandes   des    Schusskanales   2 liegt. 



  Die bei einem Schuss erzeugte Schallenergie    wird   vom Schallschlucker    resp.   dem Hohlkörper weitgehend aufgefangen und zu    einem   grossen Teil vernichtet. Die nach vorn drängende Schallenergie wird zusammengedrängt und verliert an Kraft, so dass sie abgeschwächt in die in der Schussrichtung liegenden Gebiete gelangt. Die nach hinten sich bewegende Schallenergie wird dagegen durch Aufschlag an die Innenwände des Hohlkörpers aufgeschluckt, zum Teil umgelenkt und damit gedämmt. 



  Nach    Fig.   4 ist der Schallschlucker 1'    kegelstumpf-      förmig,   der Schallschlucker 1" hingegen    pyramiden-      stumpfförmig      (Fig.   5). 



  Der Schusskanal kann auch einen zylindrischen, prismatischen, ovalen,    elliptischen   oder sonst geeigneten Querschnitt aufweisen. 



  Der Schallschlucker muss nicht    unbedingt   ein Hohlkörper sein, er könnte ein- oder zweiseitig    offen   sein. So    ist   ein    U-Querschnitt      des   Schallschluckers denkbar. Ferner könnte der Schusskanal einfach zwischen zwei im Abstand zueinander stehenden, oben und unten    offenen   Wänden liegen. Die Höhe dieser Wände müsste jedoch grösser sein als bei einem geschlossenen    Hohlkörper.   Eine Reduktion des Schiesslärmes tritt auch bei ringsum nicht geschlossenen    Hohllcörpem   ein. 



  Die Wandung des Schallschluckers kann aus einer oder mehreren Schichten aus verschiedenen Materialien, wie Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Diese kann ferner geschlossen, durchbrochen oder innenseitig    in   gebrochener Linie verlaufen oder als Resonanzgehäuse ausgebildet sein. Die Wandung des Hohlkörpers kann ebenfalls eine oder mehrere Isolierschichten aus Faser- oder    Schaumstoff   aufweisen. 



  Die beschriebene    Einrichtung   eignet sich ohne weiteres auch    für   andere    Hand-   und sonstige    Feuerwaffen.      Ausserdem   kann der Hohlkörper an der dem Gewehr zugekehrten Seite mit einem Patronenfänger kombiniert sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Durch den beschriebenen    Erfindungsgegenstand   wird    also   ein Teil der Schallenergie unmittelbar am    Entste-      hungsort      vernichtet,      während   die Bewegungsfreiheit der    Schusswaffe      beim   Zielen und die Sicht    des   Schützen beim    Schiessen   nicht    behindert   ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verminderung des Schiesslärmes von Schusswaffen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umgebung der Mündung vom Lauf der Schusswaffe ein von letzterer unabhängiges, ortfestes Schallschluckaggregat (1) mit einem von der Waffenmündung weg nach vorn gerichteten, die Zielsicht nicht hindernden Schallschluck_ kanal (2) angeordnet ist, wobei letzterer derart ausgebildet ist, dass die Schusswaffe zwecks Ausführung von Zielbewegungen innert gewissen Grenzen verschwen4 werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschluckaggregat (1) einen nach vorn sich verjüngenden Schallschluckkanal (2) aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Schallschluckaggregates (1) aus schalldämmendem Material besteht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Schallschluckaggregates zur Verbesserung der Schalldämmung in gebrochener Linie verläuft. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des Hohlkörpers als Resonanzgehäuse ausgebildet sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallschluckaggregat, in welchem der Schusskanal liegt, umfangsseitig teilweise offen ist.
CH177166A 1966-02-07 1966-02-07 Einrichtung zur Verminderung des Schiesslärmes von Schusswaffen CH430499A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317673A1 (de) * 1993-05-27 1994-12-01 Rheinmetall Gmbh Schalldämpferanordnung für Rohrwaffen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317673A1 (de) * 1993-05-27 1994-12-01 Rheinmetall Gmbh Schalldämpferanordnung für Rohrwaffen
US5461962A (en) * 1993-05-27 1995-10-31 Rheinmetall Gmbh Gun silencer arrangement

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