CH431498A - Verfahren zur Herstellung von B-2,3,4,5,6-Pentafluorphenyl-acrylsäure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von B-2,3,4,5,6-Pentafluorphenyl-acrylsäure

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CH431498A
CH431498A CH1750965A CH1750965A CH431498A CH 431498 A CH431498 A CH 431498A CH 1750965 A CH1750965 A CH 1750965A CH 1750965 A CH1750965 A CH 1750965A CH 431498 A CH431498 A CH 431498A
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CH
Switzerland
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pentafluorophenyl
acrylic acid
acid
preparation
poured
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CH1750965A
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Inventor
William Buxton Michael
Colin Tatlow John
Original Assignee
Imp Smelting Corp N S C Limite
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C57/00Unsaturated compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von ss-2, 3, 4, 5, 6-Pentafluorphenyl-acrylsäure
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von ss-2, 3, 4, 5, 6-Pentafluorphenylacrylsäure.



   Obwohl mehrere Methoden zur Herstellung der 2,3,4,5,6-Pentafluorbenzoesäure [siehe z. B.   Gething    und Mitarbeiter, Nature, 183 (1959) 588 ; Nield und Mitarbeiter J. Chem. Soc. (1959)   166]    bekannt sind, sind hingegen die höheren Säuren, in welchen   die-COOH-    Gruppe ein oder mehrere Kohlenstoffatome vom   C6F5-    Ring entfernt ist, bis jetzt noch nicht hergestellt worden.



   Es ist nun gelungen, einige dieser Säuren und ihrer Derivate herzustellen. Diese Säuren enthalten einen   Pentafluorphenyl-Kem    und eine-COOH-Gruppe, die von diesem Kern durch mindestens ein   Kohlenstoff-    atom, aber höchstens drei Kohlenstoffatome getrennt ist.



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung von ss-2, 3, 4, 5,   6-Pentafluorphenyl-acrylsäure    ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von Pentafluorbenzaldehyd, Malonsäure und Pyridin in Gegenwart von vorzugsweise kleinen Mengen Piperidin erhitzt und das Reaktionsgemisch in verdünnte Säure giesst.



   Diese Umsetzung wird mit Vorteil durch Erhitzen zuerst während 1 Stunde bei   80  C    und anschliessend während   21/2    Stunden bei   110  C durchgeführt.   



   Durch Hydrieren in Gegenwart eines   Nickel-Kataly-    sators in alkoholischer Lösung lässt sich das Endprodukt in die   entsprechende ss-2,    3, 4, 5, 6-Pentafluorphenylpropionsäure überführen.



   Es ist vorgeschlagen worden, die erfindungsgemäss hergestellte Säure als synthetisches Zwischenprodukt bei der Hestellung von neuen bis jetzt unbekannten Arten von Penicillin sowie als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Derivaten dieser Penicilline zu verwenden.



  Ferner können auch andere Derivate, z.   B.    substituierte Harnstoffe und Amide, mit der folgendermassen modifi  zierten    Carboxylgruppe :    -CONHCONHs      oder-CONHCH2CH2N    =   (C2H5)    2 oder basische Ester der Formel    CF5CH2CH2COO-CH2CH2N    = (R) 2, worin z. B. R = Methyl oder Athyl ist, hergestellt werden.



   Durch Analogie zu den entsprechenden Kohlenwasserstoffderivaten können gewisse physiologische Wirkungen von den Verbindungen der oben beschriebenen Art erwartet werden ; zum Beispiel kann    CF5CH2CH2COOCH2CH2N    = (R) 2 als lokales   Anästhetikum    oder krampfhemmendes Mittel nützlich sein. Die Verbindung der Formel    C6F5CH2CH2CONHCONH2    kann   hypnotische    Eigenschaften und das    CGF5CH2CH2CON    = (R) 2 krampflösende Wirkung aufweisen. Von anderen Deri  vaten    wird erwartet, dass sie nützliche, antibakterielle oder   pilzvernichtende Mittel sind.   



   Beispiel
5, 7 Teile Pentafluorbenzaldehyd, 6, 0   Teile Malon-    säure, 10 Teile Pyridin und 0, 5 Teile Piperidin wurden miteinander vermischt und die Mischung während 1 Stunde bei   80  C    und anschliessend während   21/2    Stunden bei 110 C erhitzt. Nach Abkühlen des Reaktionsgemisches wurde es in Wasser gegossen und die wässrige Mischung mit   Chlorwasserstoffsäureangesäuert.Es    entstand ein Niederschlag von 2, 3 Teilen   ss-2,    3, 4, 5, 6-Penta  fluorphenylacylsäure.    Zur Analyse wurde dessen p Bromphenylphenacylester auf bekannte Weise hergestellt, welches bei 125-126  C schmolz.



     Analyse fiir Ci7Hs03BrF5    : berechnet : C 46, 9% H 1,   85%    gefunden : C 46,   7%    H 1,   9%    
Durch Hydrieren einer alkoholischen Lösung der erhaltenen Acrylsäure mit Wasserstoff bei Atmosphärendruck oder bei erhöhtem Druck in Gegenwart eines Raney-Nickelkatalysators erhält man die entsprechende ss-2, 3, 4, 5,   6-Pentafluorphenyl-propionsäure    mit einer Ausbeute von etwa 93%. Diese Säure kann aus viel heissem Wasser oder aus   Petroläther    (Kp.   60-80 )    umkristallisiert werden und zeigt nach dieser Reinigung einen Schmelzpunkt von   95-96  C.  

Claims (1)

  1. Analyse für CgH5F5O2 : berechnet : C 450,0% H 2, 1 % F 39, 6 % gefunden : C 45, 0% H 2, 3% F 39, 1% PATENTANSPRUCHE I. Verfahren zur Herstellung von ss-2, 3, 4, 5, 6-Penta fluorphenylacrylsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von Pentafluorbenzaldehyd, Malonsäure und Pyridin in Gegenwart von Piperidin erhitzt und das Reaktionsgemisch in verdünnte Säure giesst oder in Wasser giesst und dann ansäuert.
    II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellten ss-2, 3, 4, 5, 6-Pentafluor phenyl-acrylsäure zur Herstellung von P-2, 3, 4, 5, 6-Penta fluorphenyl-propionsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man die genannte Acrylsäure in alkoholischer Lösung in Gegenwart eines Nickel-Katalysators hydriert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Erhitzung während 1 Stunde bei 80 und anschliessend während 2t/2 Stunden bei 110 C durchführt.
    2. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung bei erhöhtem Druck durchführt.
CH1750965A 1960-05-12 1961-03-21 Verfahren zur Herstellung von B-2,3,4,5,6-Pentafluorphenyl-acrylsäure CH431498A (de)

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