CH431698A - Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur Konstanthaltung der Wechselspannung desselben - Google Patents

Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur Konstanthaltung der Wechselspannung desselben

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CH431698A
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excitation
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CH1179164A
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Mattern Kurt
Schmitz Werner
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Rheinische Elektro Maschinenfa
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/38Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


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 Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur    Konstanthaltung   der Wechselspannung desselben Die Erfindung betrifft eine Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur    Konstanthaltung   der    Wechselspannung   desselben. 



  Es sind Erregereinrichtungen    bekannt,   bei denen die spannungsabhängige Erregung    (Leerlauferregung)   über    Luftspaltdrosseln   und die stromabhängige Erregung (Lasterregung) über    Transformatoren   geometrisch addiert werden und über Gleichrichter einen eingeprägten Erregerstrom der Erregerwicklung des Generators liefern. Bei dieser Erregereinrichtung wird die Erregung meistens für Nennbetrieb, also für die Nennwerte wie Spannung, Strom, Leistungsfaktor, Drehzahl, Frequenz und Erwärmung, eingestellt. Die erforderliche Erregung für die    raagnetische   Sättigung bei Nennbetrieb ist dabei berücksichtigt. 



  Bei magnetisch hoch ausgenützten Maschinen ändert sich aber die magnetische Sättigung der Maschine stark mit dem Leistungsfaktor der Belastung. Dadurch ergibt sich bei dieser Erregereinrichtung als Nachteil eine relativ hohe Spannungsungenauigkeit in den Belastungsfällen, wo der Leistungsfaktor vom Nennwert abweicht. Die einmal eingestellte Erregung kann die verschiedenen Sättigungen der    Maschine   nicht berücksichtigen und damit die Erregung, die für die    Konstanthaltung   der Generatorspannung erforderlich ist, nicht mit der erforderlichen Genauigkeit erbringen. Nachteilig können, sich ebenfalls die Spannungsungenauigkeiten bei den Teilbelastungen auswirken, weil der für die Sättigung der Maschine erforderliche Erregungsanteil nicht genau proportional dem Belastungsstrom ist.

   Darüber hinaus kann die Erregereinrichtung andere Störgrössen, wie    z.B.   Abweichungen von der Nenndrehzahl oder Nennerwärmung der Erregerwicklung nicht berücksichtigen. Die Erregereinrichtung ist daher durch die verschiedenartigsten zusätzlichen Feinregulierungen erweitert worden. Alle die bekannten Feinregulierungen regeln den Erregerstrom auf der    Wechselstromseite   der Erregereinrichtung,    d.h.   vor den Erregergleichrichtern. 



  Diese Regelung auf der    Wechselstromseite   hat insbesondere den Nachteil eines recht erheblichen Materialaufwandes. Wird beispielsweise der Blindwiderstand im Stromkreis der    Leerlauferregung   geregelt, so benötigt man eine hohe Regelleistung, um in der Summe der geometrischen Addition, also an der Erregerwicklung, die benötigte Regelfähigkeit zu erhalten. 



  Bei Belastungsfällen mit reiner Wirklast sind die    Leerlauferregung   und Lasterregung um 90  phasenverschoben. Die    Leerlaufkomponente   muss dabei oft sehr stark verändert werden und die Steuerwirkung auf den resultierenden Erregerstrom    (Polradstrom)   ist gering. Daraus ergibt sich, dass    in   den Fällen, wo die Lasterregung relativ gross gegenüber der    Leerlauferregung   ist, bei Belastungsfällen mit reiner Wirklast derartige Feinregulierungen die    Wechselspannung   mit der erforderlichen Genauigkeit nur mit erheblichem Materialaufwand einhalten können. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wechselspannung des Synchrongenerators konstant zu halten, unabhängig von der Temperatur der Erregerwicklung, geringen Abweichungen von der Nenndrehzahl bzw. der Nennfrequenz und ungünstigen    Verhältnis   der    spannungs-      und   stromabhängigen Erregung. Es soll aber auch die Schaltung mit einem geringen Materialaufwand voll funktionsfähig sein.

   Dies geschieht    erfin-      dungsgemäss   dadurch, dass sie eine grössere Erregung liefert als für die    Konstanthaltung   der    Generatorwechsel-      spannung   erforderlich ist, und dass auf der Gleichstromseite der    Erregergleichrichter   ein parallel zu der Erregerwicklung angeordneter    Nebenschlusskreis   mittels eines elektronischen Schalters so    anschaltbar   ist, dass die vom jeweiligen Belastungsfall abhängige,

   zuviel gelieferte Erregerleistung der Erregereinrichtung in den    Neben-      schlusskreis   geleitet wird und der Erregerwicklung die zur    Konstanthaltung   der    Generatorwechselspannung   erforderliche Erregerleistung zur Verfügung steht. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erregereinrichtung dargestellt. Es zeigt:    Fig.   1 den schematischen Aufbau der Einrichtung,    Fig.   2 ein    Prinzipschaltbild,      Fig.   3 das Erregerdiagramm für die Belastung mit reiner Wirklast, und    Fig.   4 das    Erregerdiagramm   für die Belastung mit    reiner   Blindlast. 

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 Mit 1 ist eine    Synchronmaschine   bezeichnet, die die Wechselspannung erzeugt, während von einem Erregergerät 2 eine lastunabhängige und lastabhängige Erregung    geliefert   wird.

   Diese Erregung wird über    eine   Gleichrichterschaltung 3, einer Erregerwicklung 4 und dazu parallel einem Widerstand 5 mit einem dazu in Reihe liegenden elektronischen Schalter 6 zugeführt. Der elektronische Schalter 6 wird in Abhängigkeit von der Generatorwechselspannung über ein Messglied 7 und einen    Verstärker   8    geschaltet.   



  Die Wirkungsweise dieser Erregereinrichtung ist folgende: Der vom Erregergerät 2 über die Gleichrichter 3 gelieferte eingeprägte Erregergleichstrom    JGL   wird einmalig so hoch eingestellt, dass alle vorkommenden Belastungsfälle und Störgrössen, wie Leistungsfaktor, kleinen Abweichungen von der Nenndrehzahl, also von der Frequenz, oder Erwärmung der Wicklungen, von dieser Erregung gedeckt werden können. 



  Wie aus dem    Prinzipschaltbild   nach    Fig.   2 ersichtlich ist, ist der    Gleichrichtergleichstrom      JGL   für die normalen Belastungsfälle    grösser   als der für die    Konstanthaltung   der    Generatorwechselspannung   erforderliche Erregerstrom Je.

   Parallel zu der Erregerwicklung 4 fliesst über den    Nebenschlusskreis,   der aus dem Widerstand 5 und dem elektronischen Schalter 6 besteht, je nach Belastungsfall ein mehr oder weniger grosser    Nebenschluss-      strom      JF,.   Der    Nebenschlussstrom      Jp   ist jeweils immer so gross,    dass   genau der richtige Erregerstrom Je dem Generator zur    Konstanthaltung   der Wechselspannung zur Verfügung steht. Der Widerstand 5 und die Schaltfrequenz des elektronischen Schalters 6 werden so gewählt, dass der Erregerstrom Je praktisch ohne Oberwelligkeit bleibt und    dadurch   keine Schwankungen der Generatorwechselspannung auftreten können. 



  Als elektronischer Schalter 6 ist ein Schalttransistor vorgesehen. Es können aber auch steuerbare Siliziumzellen verwendet werden. Der elektronische Schalter 6 wird in Abhängigkeit von der    Generatorwechselspannung   und dem    Messglied   7 vom Verstärker 8 geschaltet. Im Messglied 7 wird ein    Soll-Istwertvergleich   hergestellt. Ist der    Spannungssollwert   überschritten, bewirkt der Verstärker 8 ein    Schliessen   des elektronischen Schalters 6, was wiederum eine Verkleinerung des Erregerstromes Je zur Folge hat. Wird hingegen der    Spannungssollwert   unterschritten, öffnet der Verstärker 8 den elektronischen Schalter 6, mit dem Ergebnis, dass eine Vergrösserung    des   Erregerstromes Je eintritt.

   Dabei wird die Generatorwechselspannung mit hoher Genauigkeit konstant gehalten. Die Spannungsgenauigkeit ist nur abhängig vom    Messglied   7, das mit einem    frequenzunabhängigen      Mess-      system   ausgestattet ist, so dass die Spannung unabhängig von kleineren Abweichungen von der Nenndrehzahl konstant gehalten wird. Die Erwärmung der Wicklungen hat keinen    Einfluss   auf die Spannungsgenauigkeit. 



     Fig.   3 zeigt das Erregerdiagramm für Belastung mit reiner    Wirklast,      Fig.   4 für Belastung mit    reiner   Blindlast. Der lastunabhängige Erregerstrom ist mit    J",   der    lastabhängige   Erregerstrom mit    JL   bezeichnet.

   Aus den    Erregerstromdiagrammen   ist zu ersehen, dass die Erregereinrichtung unabhängig vom Verhältnis 
 EMI2.43 
 ist und der besondere Vorteil darin besteht, dass die    resultie-      rende   Erregung auf der    Gleichstromseite   des Gleichrichters unmittelbar am Polrad den Erregerstrom Je be-    einflussen   kann, der letzten Endes für die    Konstanthal-      tung   der    Generatorwechselspannung   ausschlaggebend ist. 



  Es kann der    Nebenschlussstromkreis   auch parallel zu einem    Teil   der    Generatorerregerwicklung   angeordnet    sein.   Eine solche Anordnung kann in solchen Fällen nützlich sein, wo beispielsweise die halbe Erregerspannung für den elektronischen Schalter günstigere Betriebsverhältnisse erbringt. Der    Nebenschlussstromkreis   ist aus    ohmschen,   induktiven oder    kapazitiven   Widerständen gebildet. Es kann aber auch eine Kombination solcher Widerstände vorgesehen sein, wobei der    Nebenschluss-      stromkreis   aus mehreren parallelen Stromkreisen aufgebaut sein    kann.   



  Die Schaltung des Nebenstromkreises erfolgt, wie bereits erwähnt, mittels elektronischer Schalter, wie    z.B.   Schalttransistoren und/oder gesteuerten Gleichrichtern in Abhängigkeit von der    Generatorspannung   oder einer    dieser   Spannung proportionalen Grösse.    Messkreis   und Verstärker sind in einer bekannten Schaltung ausgeführt und die Schaltfrequenz des elektronischen Schalters ist    zweckmässigerweise   so gewählt, dass die Erregerspannung eine möglichst geringe, praktisch    vernachlässigbare   Oberwelligkeit besitzt und periodische Schwingungen der    Generatorspannung   vermieden werden können. 



  Die Erregerleistung der Erregereinrichtung wird so bemessen, dass bei der höchsten geforderten Leistung, der höchsten geforderten Spannung, der niedrigsten geforderten Drehzahl und unabhängig vom Leistungsfaktor die erforderliche Erregung erzeugt wird.    Damit   wird gewährleistet, dass für jeden Belastungsfall genügend Erregerenergie zur Verfügung steht. 



  Der Widerstand des oder der    Nebenschlusskreise   und die Leistung des oder der elektronischen Schalter    sind   so bemessen, dass bei der niedrigsten geforderten Spannung, bei der höchsten geforderten Drehzahl und vom Leerlauf bis zur geforderten höchsten    Generatorleistung   unabhängig vom Leistungsfaktor soviel von der zuviel erzeugten Erregerleistung in den    Nebenschlusskreis   geleitet wird, dass nur die zur    Konstanthaltung   der Generatorwechselspannung erforderliche Erregung der Erregerwicklung zur Verfügung steht. 



  Man kann auch einen oder mehrere zusätzliche Gleichrichter    wechselstromseitig   parallel zum    Haupter-      regergleichrichter   schalten und damit    gleichstromseitig   den    Nebenschlusskreis   speisen. Durch eine solche Anordnung kann in    bestimmten   Fällen der Hauptgleichrichter einer kleineren Typenreihe benutzt werden. 



  Es kann der    Nebenschlusskreis   auch nicht zu der ganzen Erregerwicklung parallel geschaltet werden, sondern nur zu einem Teil davon. Man kann beispielsweise alle Erregernordpole und alle Erregersüdpole der Maschine in Reihe schalten, erhält dabei mindestens drei    Erregerschleifringe   und schaltet    z.B.   zu den Erregernordpolschleifringen den    Nebenschlussstromkreis   parallel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur Konstanthaltung der Wechselspannung desselben, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine grössere Erregung liefert als für die Konstanthaltung der Generatorwechsel- spannung erforderlich ist, und dass auf der Gleichstromseite der Erregergleichrichter ein parallel zu der Erregerwicklung angeordneter Nebenschlusskreis mittels eines elektronischen Schalters so anschaltbar ist, dass die vom jeweiligen Belastungsfall abhängige,
    zuviel gelieferte Erregerleistung der Erregereinrichtung in den Neben- <Desc/Clms Page number 3> schlusskreis geleitet wird und der Erregerwicklung die zur Konstanthaltung der Generatorwechselspannung erforderliche Erregerleistung zur Verfügung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Erregereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenschlussstromkreis parallel zu einem Teil der Generatorerregerwicklung angeordnet ist. 2.
    Erregereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Neben- schlussstromkreis aus ohmschen, induktiven oder kapa- zitiven Widerständen oder aus einer Kombination solcher Widerstände besteht. 3. Erregereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenschlussstromkreis mit Hilfe ziehrerer elektronischer Schalttransistoren und/oder gesteuerter Gleichrichter in Abhängigkeit von der Generatorwechselspannung oder einer der Generatorwechselspannung proportionalen Spannung gesteuert wird. 4.
    Erregereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Nebenschlussstromkreis vorhandene Widerstand so bemessen und die Schaltfrequenz des elektronischen Schalters so gewählt ist, dass der Polraderregerstrom oberwellenfrei ist. 5. Erregereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein zusätzlicher Gleichrichtersatz parallel zu den Haupterregergleichrichtern geschaltet ist und die Speisung des Nebenschlussstrom- kreises über diesen zusätzlichen Gleichrichtersatz erfolgt.
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