CH406403A - Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist - Google Patents
Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen istInfo
- Publication number
- CH406403A CH406403A CH1119063A CH1119063A CH406403A CH 406403 A CH406403 A CH 406403A CH 1119063 A CH1119063 A CH 1119063A CH 1119063 A CH1119063 A CH 1119063A CH 406403 A CH406403 A CH 406403A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- winding
- excitation
- exciter
- alternating current
- electrical machine
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/32—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using magnetic devices with controllable degree of saturation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist Normalerweise finden Gleichstrommaschinen zur Erregung von Wechselstrommaschinen Verwendung. Der Gleichstromerreger speist hierbei die Feldwick lung der Wechselstrommaschine, und die Höhe des Erregerstromes wird mit Hilfe eines Widerstandes im Nebenschlusskreis des Erregers eingestellt. Bei grös- seren Maschineneinheiten tritt zur Haupterregerma- schine eine Hilfserregermaschine hinzu.
Diese liefert über einen Stellwiderstand den Erregerstrom für die Haupterregermaschine, und Regeleinrichtungen betä tigen den Stellwiderstand in Abhängigkeit von der Spannung der Wechselstrommaschine. Die Mängel des Bekannten bestehen darin, dass Kollektormaschi- nen einen beträchtlichen Unterhalt erfordern und mitunter Radiostörungen verursachen.
Die ebenfalls zum Stand der Technik gehörenden selbsterregten Wechsel- bzw. Drehstrommaschinen schaffen hier Abhilfe. In einem Erregertransformator wird eine spannungsproportionale Komponente zu einer stromproportionalen Komponente geometrisch addiert, und die Sekundärwicklung des Erregertrans formators speist über Gleichrichter die Erregerwick lung der Wechselstrommaschine. Von Nachteil ist die Tatsache, dass der Apparateaufwand, insbesondere für Hochspannungsmaschinen und Maschinen grös- serer Leistung, erheblich wird.
Die Unzulänglichkeiten des Bekannten. lassen sich vermeiden, wenn bei einer elektrischen Maschi ne, deren Erregerwicklung an Gleichrichter ange schlossen ist, erfindungsgemäss die mit der Erreger wicklung verbundenen Gleichrichter von einem selbst erregten Wechselstromerreger gespeist sind, dessen Frequenz über der Normalfrequenz von 50-60 Hz liegt und dessen Erregerstrom unter dem Einfluss eines Reglers steht, der an den Phasen der Hauptma schine liegt.
Der Wechselstromerreger wird zweckmässig als Niederspannungsgenerator ausgeführt, und seine Frequenz ist möglichst hoch zu wählen, da hierdurch die Grösse der Apparate mit induktivem Verhalten, d. h. der Transformatoren, Drosseln, Transduktoren usw. beträchtlich abnimmt.
Die Zeichnung gibt Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes schematisch wieder.
Fig. 1 und Fig. 2 beziehen sich auf Anordnungen mit Erregertransformator, Fig.3 bis Fig.5 stellen Nebenschlusschaltungen dar.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Drehstromgenerator, mit 2 dessen Erregerwidklung und mit 3 die zugehörige Gleichrichterbrücke bezeichnet. Letztere wird von einem selbsterregten Wechselstromerreger 4 gespeist. Die Selbsterregung geschieht in bekannter Weise mit Hilfe eines Erregertransformators 5. Dieser weist je Phase eine erste Primärwicklung 5a auf, welche den Ankerstrom des Erregers 4 führt, sowie eine zweite Primärwicklung 5b, die über einen Scheinwiderstand 6 an die Ankerspannung .des Erregers angeschlossen ist.
Die Sekundärwicklung 5c des Erregertransforma tors steht mit einer Gleichrichteranordnung 7 in Ver bindung, die wiederum zur Speisung der Erreger wicklung 8 des Wechselstromerregers 4 dient. An den Klemmen<I>S</I> und<I>T</I> der Hauptmaschine 1 liegt ein Spannungswandler 9, der mit einem Regler 10 ver bunden ist, welcher die Steuerwicklung 11 eines Transduktors 12 erregt, dessen Lastwicklungen 13 mit Sättigungsgleichrichtern 14 in Reihe liegen und in Dreieck geschaltet sind.
Die Wirkungsweise der Anordnung gemäss Fig. 1 ist folgende: Der Erregerstrom einer Synchronmaschine setzt sich bekanntlich aus dem Leerlauferregerstrom und dem Ankerrückwirkungsstrom zusammen. Die Wick lung 5b des Erregertransformators 5 bildet den Leer lauferregerstrom nach, denn dieser ist näherungswei- se der Spannung proportional und ihr gegenüber um 90 phasenverschoben. Die Phasendrehung geschieht mit Hilfe der Drossel 6. Den Ankerrüdkwirkungs- strom erfasst die Primärwicklung 5a.
Die Sekundär wicklung 5c führt dann die geometrische Summe aus Leerlauferregerstrom und Ankerrückwirkungsstrom, d. h. den tatsächlich erforderlichen Gesamterreger strom, welcher über die Gleichrichteranordnung 7 der Erregerwicklung 8 des Wechselstromerregers 4 zufliesst. Die Drossel 6 wird derart dimensioniert, dass sie einen grösseren Strom liefert als für die Leerlauferregung notwendig ist. Einen Teil des Stro mes nimmt der Transduktor 12 auf, der wiederum unter dem Einfluss des Reglers 10 steht.
In letzterem findet ein Vergleich zwischen einem vorgegebenen Sollwert und dem über den Spannungswandler 9 ge messenen Istwert statt. Die Regelabweichung steuert den Transduktor, wodurch eine Änderung des in der Wicklung 5b und damit in der Wicklung 5c bzw. 8 fliessenden Stromes eintritt. Es lässt sich auf solche Weise eine recht genaue Spannungsregelung erzielen.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass der Wechsel stromerreger 4 praktisch durch eine konstante Impe danz belastet ist, kann man den Leerlauferregerstrom durch eine entsprechende Erhöhung der Ankerrück- wirkungskomponente berücksichtigen. Dies geschieht in der Anordnung nach Fig. 2, wo gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie in Fig. 1. Der Erregertransformator 5' weist jetzt nur noch die stromführende Primärwicklung 5a sowie die Sekun därwicklung 5c auf, an welche der Transduktor 12 angeschlossen ist.
Durch entsprechende Aussteue rung des Transduktors wird der die Wicklung 8 durchfliessende Strom geändert.
Statt des Ankerstromes kann man auch die An kerspannung zur Selbsterregung des Wechselstromer regers 4 benützen. Eine solche Schaltung zeigt Fig. 3. Nun dient der Transduktor 12 direkt zur Spei sung der Wicklung B. Seine Steuerwicklungen 11 ste hen unter dem Einfluss des Reglers 10.
Eine weitere Schaltungsvariante ist in Fig. 4 dar gestellt. Die Gleichrichteranordnung 7 liegt über eine Drossel 6' an der Spannung des Wechselstromerre- gers 4. Falls dessen Drehzahl steigt, wächst infolge der erhöhten Frequenz auch der Widerstand der Drossel 6', so dass der die Wicklung 8 durchfliessen- de Erregerstrom bei Vernachlässigung der Wirkung des Transduktors 12 etwa konstant bliebe.
Die Span nungsregelung der Hauptmaschine 1 erfolgt wiede rum mit Hilfe des Reglers 10 und des Transduktors 12, der einen Teil des Erregerstromes für den Wech- selstromerreger 4 abzweigt.
Schliesslich ist auch eine Anordnung gemäss Fig. 5 in vorteilhafter Weise anwendbar. Dort speist die Gleichrichterbrücke 3 sowohl die Erregerwick- lung 2 der Hauptmaschine 1 als auch die Erreger wicklung 8 des Wechselstromerregers 4. Der Regler 10 beeinflusst den Transduktor 12, welcher eingangs- seitig an einen Transformator 15 angeschlossen ist und mit seinem Ausgang an einem Widerstand 16 liegt. Über diesen fliesst ein vom Transduktor er zeugter Zusatzstrom.
Durch Veränderung des Zu satzstromes wird auch der Spannungsabfall am Wi derstand 16 variiert, was eine entsprechende Ände rung der Spannung an der Erregerwicklung 8 und damit des zugehörigen Erregerstromes für den Wech- selstromerreger 4 zur Folge hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die mit der Erregerwicklung (2) ver bundenen Gleichrichter (3) von einem selbsterregten Wechselstromerreger (4) gespeist sind, dessen Fre quenz über der Normalfrequenz von 50-60 Hz liegt und dessen Erregerstrom unter dem Einfluss eines Reglers (10) steht, der an den. Phasen (S,T) der Hauptmaschine (1) liegt. UNTERANSPRÜCHE 1.Elektrische Maschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Regler (10) zur Steuerung eines Transduktors (12) dient, der an eine zu einem Erregertransformator (5) gehörende Pri märwicklung (5b) angeschlossen ist, welche über eine Drossel (6) mit den Ankerklemmen des Wechsel stromerregers (4) in Verbindung steht. 2.Elektrische Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (10) zur Steuerung eines Transduktors (12) dient, der an eine zu einem Erregertransformator (5') gehörende Se kundärwicklung (5c) angeschlossen ist, welche über eine Gleichrichteranordnung (7) mit der Erregerwick- lung (8) des Wechselstromerregers (4) in Verbindung steht. 3.Elektrische Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (10) zur Steuerung eines Transduktors (12) dient, der mit sei ner Lastwicklung (13) an die Erregerwicklung (8) des Wechselstromerregers (4) angeschlossen ist, dessen Ausgangsspannung am Eingang des Transduktors liegt. 4. Elektrische Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (10) zur Steuerung eines Transduktors (12) dient, der am Ein gang einer Gleichrichteranordnung (7) liegt, welche mit der Erregerwicklung (8) des Wechselstromerre- gers (4) verbunden ist und über eine Drossel (6') an dessen Spannung liegt. 5.Elektrische Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (10) zur Steuerung eines Transduktors (12) dient, der ein- gangsseitig über einen Transformator (15) an die Phasen des Wechselstromerregers (4) angeschlossen ist und ausgangseitig an einem Widerstand (16) liegt, welcher mit der zum Wechselstromerreger (4) gehö renden Erregerwicklung (8) in Verbindung steht, die ausserdem zur Erregungsgleichrichterbrücke (3) der Hauptmaschine (1) führt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1119063A CH406403A (de) | 1963-09-10 | 1963-09-10 | Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1119063A CH406403A (de) | 1963-09-10 | 1963-09-10 | Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH406403A true CH406403A (de) | 1966-01-31 |
Family
ID=4370955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1119063A CH406403A (de) | 1963-09-10 | 1963-09-10 | Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH406403A (de) |
-
1963
- 1963-09-10 CH CH1119063A patent/CH406403A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH370154A (de) | Einrichtung zur Erfassung elektrischer Grössen des Erregerstromkreises von elektrischen Maschinen, insbesondere Synchronmaschinen, bei denen eine Gleichstromerregerwicklung über umlaufende Gleichrichter von dem umlaufenden Anker einer Wec hselstromerregermaschine erregt wird | |
| CH406403A (de) | Elektrische Maschine, deren Erregerwicklung an Gleichrichter angeschlossen ist | |
| DE1638586B2 (de) | Stromversorgungsanlage fuer einen mehrphasigen induktionsmotor | |
| DE956143C (de) | Anordnung zur Erregung von Synchronmaschinen ueber Gleichrichter | |
| AT234836B (de) | Einrichtung zur Erfassung des Polradwinkels einer Synchronmaschine | |
| DE1257959B (de) | Anordnung zur Messung eines wandernden veraenderlichen magnetischen Flusses | |
| DE730471C (de) | Anordnung zur Umwandlung von Wechselstrom konstanter Spannung in Wechselstrom konstanter Stromstaerke oder umgekehrt | |
| AT200231B (de) | Batterieladeeinrichtung | |
| DE1139911B (de) | Steuereinrichtung fuer Mehrphasensynchrongeneratoren | |
| DE632599C (de) | Anordnung zur Kompensierung des induktiven Spannungsabfalles in einem Wechselstromkreis veraenderlicher Frequenz | |
| DE1149097B (de) | Synchrongenerator mit Selbsterregung | |
| AT238328B (de) | Wechselstrom-Lichtbogenschweißvorrichtung mit mehreren, vorzugsweise gleichzeitig betriebenen Schweißelektroden | |
| DE592669C (de) | Einrichtung zur Regelung von Wechselstrom-Synchrongeneratoren mit Hilfe von Gleichstromerregermaschinen | |
| DE960118C (de) | Anordnung zur Regelung der Erregung von Synchronmaschinen in Abhaengigkeit von ihrer Drehzahl | |
| DE761125C (de) | Anordnung an in Stromschaltung erregten Drehstrom-Regelsaetzen | |
| DE899971C (de) | Regeleinrichtung fuer elektrische Maschinen | |
| AT235975B (de) | Vorrichtung zur Antriebsregelung von Textilspulmaschinen auf konstante Geschwindigkeit oder konstanten Zug der gespulten Faser | |
| DE677142C (de) | Anordnung zur selbsttaetigen Spannungsregelung in Wechselstromnetzen mit Hilfe eines von einem Feinregler gesteuerten Magnetkreises | |
| DE960321C (de) | Einrichtung zur elektrischen Messung des Drehmomentes von Asynchronmotoren im Laeuferstromkreis | |
| CH383487A (de) | Einrichtung zur Erfassung des Polradwinkels einer Synchronmaschine | |
| CH431698A (de) | Erregereinrichtung an einem Synchrongenerator zur Konstanthaltung der Wechselspannung desselben | |
| DE1100778B (de) | Regelschaltung fuer einen von einem Gleichstrommotor angetriebenen Wechselstromgenerator | |
| DE2347655A1 (de) | Anordnung mit dreiwicklungstransformator zur selbsterregung und compoundierung von synchronmaschinen | |
| DE1000503B (de) | Anordnung zur Spannungsregelung, insbesondere zur Konstanthaltung der Spannung von Synchronmaschinen | |
| CH349326A (de) | Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und Belastung |