CH431861A - Dampfkochvorrichtung für Grossküchen - Google Patents

Dampfkochvorrichtung für Grossküchen

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CH431861A
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Therma Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/08Pressure-cookers; Lids or locking devices specially adapted therefor
    • A47J27/0817Large-capacity pressure cookers; Pressure fryers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


      Dampfkochvorrichtung    für     Grossküchen       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Dampfkochvor-          richtung    für Grossküchen, wie beispielsweise für     grös-          sere    Restaurants,     Hotels,    Kantinen, Kasernen, Spitäler       etc.     



       Derartige        Dampfkochvorrichtungen    eignen sich     be-          kanntlich    für rasches und vitaminschonendes Kochen  unter Dampfdruck. Es     können    damit grosse Mengen der  verschiedensten     Nahrungsmittel    wie z. B. Gemüse al  ler Art, Kartoffeln, Fleisch     etc.    in kürzester Zeit Bar  gekocht werden.  



  Heute sind für solche     Kochvorrichtungen    Schraub  verschlüsse bekannt. Am Rand des Deckels sind je nach  Grösse der Kochvorrichtung 4-6 solcher Verschlüsse  vorhanden. Das Schliessen derartiger     Schraubenver-          verschlüsse    ist     umständlich    und zeitraubend, da jeder  Verschluss separat von Hand angezogen werden muss.       Vielfach    sind die     einzelnen    Schraubverschlüsse mit Fe  dern versehen, die die Klauen in geöffnetem Zustand  leicht nach aussen drücken, damit diese beim     Schlies-          sen    des Deckels nicht auf dem Rand des Kochkessels  aufstehen können.

   In diesem Falle ist es nötig, dass  während dem Verschrauben des Deckels die     Klaue    des  Verschlusselementes gleichzeitig unter den Rand des  Kochkessels gedrückt wird. Dies bringt den Nachteil,  dass von einer Person nicht     gleichzeitig    zwei Schraub  verschlüsse bedient werden können, so dass das     Ver-          schliessen    des Kochkessels sehr zeitraubend ist. Wei  terhin ist bei den     bekannten    Schraubverschlüssen  von Nachteil, dass jedes Verschlusselement     mit    einer  Sicherung gegen     unbeabsichtigtes        öffnen    des Deckels un  ter Dampfdruck versehen sein muss.  



  Es sind ferner     Verschlussvorrichtungen    bekannt,  die als     Schnappverschlüsse    ausgebildet sind. Diese ha  ben den Nachteil, dass jedes Verschlusselement beim  öffnen des Deckels separat in eine arretierte     öffnungs-          stellung    gebracht werden muss. Die Bedienung wird da  durch auch bei dieser Verschlussart     umständlich    und    zeitraubend.

   Bei derartigen Schnappverschlüssen müs  sen ferner Vorrichtungen vorhanden sein, die es erlau  ben, jedes     einzelne    Verschlusselement so zu justieren,  dass die bei diesen grossen Kochvorrichtungen vor  handene lange Dichtung am ganzen     Umfang    des     Dek-          kels    gleichmässig abdichtet.  



  Bei beiden vorgenannten bekannten     Verschlussvor-          richtungen    ist ferner     nachteilig,    dass die     für    ein ein  wandfreies Funktionieren notwendige Wartung dieser re  lativ komplizierten Gebilde umständlich ist.  



  Im weiteren sind Verschlussvorrichtungen bekannt,  die aus     keilförmigen        Klauen    bestehen welche am Rand  des Deckels und der Kochvorrichtung' angebracht sind.  Durch Drehen des Deckels werden diese Klauen inein  ander     eingeführt    und infolge ihrer     keilförmigen    Aus  bildung gegeneinander     verspannt.    Dadurch wird die  zwischen dem Deckel und dem     Kochvorrichtungsrand     vorhandene Dichtung so gepresst, dass entlang dem  ganzen     Umfang    eine einwandfreie Abdichtung erfolgt.

    Ein Nachteil dieser Verschlussart besteht darin, dass  zum Drehen des Deckels in die geschlossene Stellung  für das Verspannen der Klauen und damit für das Zu  sammenpressen der Dichtung ein relativ grosser Kraft  aufwand nötig ist.  



  Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die  se Nachteile zu beseitigen. Dies geschieht erfindungs  gemäss dadurch, dass bei einer     Dampfkochvorrichtung     für Grossküchen, bei welcher zum dampfdichten Ab  schliessen des Deckels an diesem und am     Kochvor-          richtungsrand    Verschlussvorrichtungen vorhanden  sind, die durch Drehen des Deckels in und ausser     Ein-          griff    kommen,

   zwischen den Verschlussvorrichtungen     ein     Spiel     rechtwinklig    zur Ebene der     Abschlussöffnung    ge  bildet ist und eine zwischen Deckel und     Kochvorrich-          tung    vorhandene Dichtung rechtwinklig zur Ebene der       Abschlussöffnung    elastisch ist. Dadurch wird     erreicht,     dass sich der Deckel von einer Person durch Drehen um      einen     begrenzten        Winkel        ohne    Kraftaufwand leicht in  die geschlossene Lage bringen lässt.

   Dabei greifen alle  Verschlussvorrichtungen gleichzeitig     ineinander    ein, so  dass das umständliche und zeitraubende Schliessen je  des     einzelnen        Verschlusselementes    wegfällt.  



       Zweckmässigerweise        sind    die     Verschlussvorrichtun-          gen    als     Segmentnocken    ausgebildet, die am     Umfang     des Deckels und des     Kochvorrichtungsrandes        verteilt     angebracht sind. Derartige     Segmentnocken    sind sehr  einfache Gebilde, die in der Herstellung     billig    sind und  ausser der einfachen Reinigung keiner weiteren     Wartung     bedürfen.  



  Mit     Vorteil    ist die elastische Dichtung, die am     Dek-          kel    oder am     Kochvorrichtungsrand    befestigt ist, eine  Lippendichtung. Dadurch wird erreicht dass trotzdem  der Deckel während dem Entstehen des Dampfdruckes  in der Kochvorrichtung um das Spiel der     Segmentnok-          ken    angehoben wird, die     Kochvorrichtung        einwandfrei     dampfdicht abgeschlossen ist.  



  Durch die Ausbildung der mit Spiel     ineinandergrei-          fenden        Segmentnocken    im     Zusammenhang        mit    einer  Lippendichtung zwischen Deckel und Kochvorrichtung       fallen        Justiervorrichtungen    an den     einzelnen        Verschluss-          elementen    weg,

   da die     Fabrikationstoleranzen        innerhalb     der Grösse des Spieles     zwischen    den     Segmentnocken    ge  halten werden können und die     Lippendichtung        etwa     vorhandene Ungleichheiten     auszugleichen    imstande ist.  



       In    weiterer Ausbildung des     Erfindungsgegenstan-          des    kann in der Nähe des Zentrums des Deckels eine  Sicherheitsvorrichtung angebracht sein, die das Entste  hen eines Dampfdruckes nur     gestattet,    wenn die     Ver-          schlussvorrichtungen    am Deckel und am     Kochvorrich-          tungsrand    in der richtigen     Eingriffslage    stehen. Mit Vor  teil ist diese Sicherheitsvorrichtung als Verdrehungs  schutz     ausgeführt,    so dass der Deckel nicht unbeabsich  tigt in seine geöffnete Stellung gedreht werden kann,  wenn die Kochvorrichtung unter Dampfdruck steht.

    Dadurch wird erreicht, dass die Kochvorrichtung durch  nur eine sehr einfach ausgebildete Sicherheitsvorrich  tung, welche mit einem einzigen     Handgriff    geschlossen  bzw. geöffnet werden kann,     einwandfrei    gegen unbeab  sichtigtes Öffnen geschützt ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstan-          des    ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 den oberen Teil einer     Dampfkochvorrich-          tung    mit Deckel in Ansicht,       Fig.    2 den     Grundriss    von     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch eine     Verschlussvorrich-          tung    im dampflosen Zustand der     Kochvorrichtung,

            Fig.    4 einen     Schnitt    durch eine Verschlussvorrich  tung, wenn die Kochvorrichtung unter     Dampfdruck     steht,       Fig.    5 die perspektivische Ansicht einer Verschluss  vorrichtung in     geöffnetem    Zustand,       Fig.    6 die Ansicht einer     Sicherheitsvorrichtung    und       Fig.    7 die     Seitenansicht    von     Fig.    6.  



  Am Umfang der     Dampfkochvorrichtung    1 und des  Deckels 2 sind     Verschlussvorrichtungen    befestigt. Die  se bestehen,     wie    in     Fig.    5 speziell gezeigt ist, aus     Seg-          mentnocken    3, die am     Kochvorrichtungsrand    4 und       Segmentnocken    5, die am     Umfang    des Deckels 2 ange  bracht sind.

       In    der dargestellten     Ausführung    sind die       Segmentnocken    3 am     Umfang    des     Kochvorrichtungs-          randes    4     klauenartig    ausgebildet.

   Der Deckel 2 ist an  einer Haltevorrichtung 6 um eine horizontale Achse  auf- und     abschwenkbar    sowie um eine     rechtwinklig    zur         Abschlussebene    des Deckels 2 stehende zentrale Ach  se     um    einen begrenzten Winkel drehbar     angebracht.        In          Fig.    1 ist in     strichpunktierter        Linienführung    die auf  geschwenkte Stellung des Deckels 2 dargestellt.

   Beim       Schliessen    der Kochvorrichtung wird der Deckel 2 in  seine abgeschwenkte Stellung und durch Drehen um den  begrenzten     Winkel    um seine     rechtwinklig    zur     Abschluss-          ebene    stehende zentrale Achse in die geschlossene La  ge gebracht. Dabei werden die     Segmentnocken    3 und  5 der vier am Umfang der Kochvorrichtung 1 und des  Deckels 2 verteilten     Verschlussvorrichtungen    gleichzei  tig mit Spiel ineinander     eingeführt,    wie     in        Fig.    3 er  sichtlich ist.

   Infolge dieses Spieles zwischen den     Seg-          mentnocken    3 und 5 kann der Deckel 2 praktisch oh  ne Kraftaufwand in seine geschlossene Stellung gedreht  werden. Während dem Entstehen des Dampfdruckes     in     der     Kochvorrichtung    1 wird der Deckel 2 durch den  Druck um das Spiel der     Verschlussvorrichtungen    an  gehoben, bis die     Segmentnocken    3 und 5 des Deckels  2 und der Kochvorrichtung 1     aneinander    anstehen. Die  ser     Zustand    ist in     Fig.    4 dargestellt.

   Eine weiche Lip  pendichtung 7 sorgt dafür dass die     Kochvorrichtung     1, obschon der Deckel 2 während dem Entstehen des       Dampfdruckes    um das Spiel der     Verschlussvorrichtung     angehoben wird, einwandfrei dampfdicht verschlossen  ist. Im Zentrum des Deckels 2 ist eine Sicherheitsvor  richtung     angebracht.    Diese besteht im wesentlichen aus  einem     bekannten    Sicherheitsventil 8 mit Hebel 9 und  Handgriff 10. Das Sicherheitsventil 8 mit dem Hebel  9 und     Handgriff    10 ist am Deckel 2 fest angebracht.  An einer     Rippe    11 der     Haltevorrichtung    6 des Deckels  2 ist eine Nut 12 angebracht.

   Die relative Stellung des  mit dem Deckel     mitdrehenden    Hebels 9 gegenüber die  ser feststehenden Nut 12 ist dadurch von der Drehlage  des Deckels 2 abhängig. Der Hebel 9 steht nur in der  jenigen Drehlage des Deckels 2, in welcher die     Ver-          schlussvorrichtung    mit den     Segmentnocken    3 und 5 an  der Kochvorrichtung 1 und am Deckel 2 einwandfrei  in     Eingriff    stehen, der Nut 12 gegenüber und     kann    in  diese eingelegt werden.

   Das Einlegen des Hebels 9 in  die Nut 12 bewirkt ein Schliessen     einer    in der Zeich  nung nicht dargestellten     Dampfaustrittsöffnung    des     Si-          cherheitsventiles    8, so dass in der Kochvorrichtung nur       in    diesem Zustande ein Dampfdruck entstehen     kann.     Der Hebel 9 bildet, eingelegt in die Nut 12,     einen    ein  wandfreien Schutz, der .ein     Öffnen    des Deckels 2 ver  hindert, solange die     Dampfaustrittsöffnung    des Sicher  heitsventiles geschlossen ist, bzw. die     Kochvorrichtung     unter Dampfdruck steht.

   In     Fig.    6 und 7 ist die Stel  lung des Hebels 9 bei geschlossener     Dampfaustritts-          Öffnung        mit    ausgezogener Strichführung und die Stel  lung bei geöffneter     Dampfaustrittsöffnung    strichpunk  tiert dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dampfkochvorrichtung für Grossküchen, bei wel cher zum dampfdichten Abschliessen des Deckels an diesen und am Kochvorrichtungsrand Verschlussvor- richtungen vorhanden sind, die durch Drehen des Dek- kels in und ausser Eingriff kommen, dadurch gekenn zeichnet,
    dass zwischen den Verschlussvorrichtungen ein Spiel rechtwinklig zur Ebene der Abschlussöffnung gebildet ist und dass eine zwischen Deckel und Koch vorrichtung vorhandene Dichtung rechtwinklig zur Ebe ne der Abschlussöffnung elastisch ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dampfkochvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtun- gen am Umfang des Deckels und des Kochvorrich- tungsrandes verteilte Segmentnocken sind. 2. Dampfkochvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine am Dek- kel oder an der Kochvorrichtung angebrachte Lippen dichtung ist.
    3. Dampfkochvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine annähernd in der Dek- kelmitte angeordnete Sicherheitsvorrichtung einen schwenkbaren Hebel aufweist welcher in der Eingriffs- lage der Verschlussvorrichtungen am Deckel und Koch vorrichtungsrand mit einer Nut an einem bezüglich des drehbaren Deckels feststehenden Teil der Haltevorrich tung zusammenwirkt, welcher schwenkbare Hebel beim Eingreifen in die Nut eine Dampfaustrittsöffnung der Sicherheitsvorrichtung abschliesst,
    so dass nur in der erwähnten Eingriffslage der Verschlussvorrichtung Dampfdruck in der Dampfkochvorrichtung erzeugt werden kann.
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DE3011286C2 (de) * 1980-03-24 1985-07-25 Buderus Ag, 6330 Wetzlar Druckkochkessel für Großküchen
DE3225439C2 (de) * 1982-07-07 1984-05-10 Patzner GmbH + Co., 6990 Bad Mergentheim Verschlußeinrichtung für die Tür eines Heißluft/Dampfküchengeräts

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DE1966846U (de) 1967-08-24

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