CH432104A - Für die Heu-, insbesondere Bergheuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät - Google Patents

Für die Heu-, insbesondere Bergheuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät

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CH432104A
CH432104A CH666365A CH666365A CH432104A CH 432104 A CH432104 A CH 432104A CH 666365 A CH666365 A CH 666365A CH 666365 A CH666365 A CH 666365A CH 432104 A CH432104 A CH 432104A
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CH
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CH666365A
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Lesslhumer Josef
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Poettinger Ohg Alois
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Description


  



  Für die Heu-, insbesondere Bergheuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät
Die Erfindung betrifft ein für die Heuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät, dessen Rahmen am einen Ende mit einer breitspurigen Triebachse mit lenkbaren   Triebrädern    und am anderen Ende mit starr gelagerten'Stützrädern versehen ist.



   Im Zuge der Mechanisierung der Bergheuernte sind bereits verschiedene Geräte vorgeschlagen worden, wie beispielsweise hiefür geeignete Motormäher und Motorheuer. Diese Geräte bringen eine Beschleunigung der   Erntearbeit    und teilweise auch eine Erleichterung mit sich. Nach wie vor ist jedoch die Arbeit am steilen Berghang sehr anstrengend, muss doch der Bedienungsmann diese Geräte von Hand aus führen und dabei Wegstrecken bis 25 und 30 km pro Tag   zurüdklegen.    Das Gehen wird ausserdem durch die grossen Hangneigungen erschwert, die in einem Bereich von 35% bis   60%    variieren.



   Die Arbeit der Heubergung ist bei der Bergheuernte noch nicht mechanisiert und muss durchwegs in Handarbeit   bewältigt    werden. Um hier eine echte Verbesserung zu schaffen, ist es erforderlich, sämtliche Arbeitsgänge, die bei der Bergheuernte auftreten, wie Mähen, Zetten, Wenden,'Schwadenziehen, Schwadenaufladen und-abfahren zu mechanisieren, wobei angestrebt werden muss, dass der Bedienungsmann mit dem Gerät mitfahren kann.



  Nur eine Geräteausbildung, die es dem Bedienungsmann   ermöglich,    auf dem Gerät mitzufahren, kann hier eine echte Erleichterung schaffen und als Fortschritt angesehen werden.



   Bei bekannten Geräten der eingangs erwähnten Art ist meist nur an einer'Seite eine Anschlussvorrichtung für ein Arbeitswerkzeug vorhanden, wobei diese Vorrichtungen umständlich zu handhaben sind und auch keine   Mög-      lichkeit    für einen direkten Anschluss der Antriebswelle des Arbeitsgerätes gegeben ist.



   Um diese Nachteile auszuschliessen, ist das   erfindungs-      gemässe    Gerät dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des   Geräterahmens    eine Anschlussvorrichtung für Arbeitswerkzeuge vorgesehen ist und das Getriebe des die   Triebräder    antreibenden   Motorgetriebeblóckes    vorne und hinten Abtriebe aufweist, die direkt mit der   Antriebs-    welle der Arbeitswerkzeuge kuppelbar sind.



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.



   Dabei zeigen :
Fig.   1    den Grundkörper mit der Triebachse, den Motorgetriebeblook, den Fahrersitz mit der Lenkung in Sei  tenansicht ;   
Fig. 2 in Draufsicht ;
Fig. 3 ein ausschaltbares Mähwerk,
Fig. 4 einen Kettenrechen ;
Fig. 5 einen mit dem Grundkörper verbundenen Leichtladewagen in Seitenansicht.



   Fig. 6 in Draufsicht und die
Fig. 7 bis 10 schematisch Antriebssysteme, und zwar
Fig. 7 für den Grundkörper,
Fig. 8 für einen Leichtladewagen
Fig. 9 für des Mähwerk und
Fig. 10 für den Rechen.



   Fig. 11 und 12 lassen in Seitenansicht und Draufsicht die Anschluss-und die Aushebevorrichtung erkennen.



   In allen Ausführungen besteht das Grundgerät aus einer breitspurigen Triebachse 1, dessen treibende Räder   2,    3 lenkbar ausgebildet sind. Der   Motorgetriebeblock    4 und der daneben angebrachte Fahrersitz 5   sind gewichts-    verteilt zwischen Triebachse und Stützrädern 6, 7 angebracht. Diese Stützräder sind starr am Rahmen 8 gelagert und bilden so die zweite Achse des Fahrzeuges. Wahlweise können diese Stützräder jedoch hochgeschwenkt oder abgenommen werden.



   Das Getriebe 9 besitzt mindestens zwei oder mehrere Gänge, welche für Vor-und   Rückwärtsfahrt    schaltbar sind. Ferner besitzt das Getriebe zwei   Zapfwellenausgän-    ge 10, 11 wovon einer nach vorne in Richtung Triebachse weist, während der zweite nach hinten in Richtung   Stütz-    radachse zeigt. Beide Zapfwellenausgänge sind aussermittig in der Nähe des Rades 3 angeordnet.



   An der   Stützradachse    und an der Triebachse sind mittig   aushebbare    Anschlusshülsen 12, 13 für die  Arbeitsgeräteaufnahme angelenkt, welche mit mechani  schen    oder hydraulischen Mitteln 14 (Fig. 11) aushebbar sind. Die stützradseitige Anschlusshülse 12 dient vorwiegend zum Anschluss des Portalmähwerkes 15   (Fig.    3), die triebradseitige 13 zum Anschluss des Kettenrechens , 16 (Fig. 4) und des Leichtladewagens 17 (Fig. 5, 6). Da die Anschlusshülsen vorne und hinten einheitlich ausgeführt sind, können fallweise die Arbeitsgeräte auch in anderer   iReihenfolge angehängt    werden bzw. es können auch noch andere Arbeitswerkzeuge angeschlossen werden.



   Die Anordnung nach der vorgeschriebenen Reihenfolge hat jedoch den Vorteil, dass das Mähwerk 15 frontal angeordnet ist und-mit dem in Fahrtrichtung gesehen hinten angehängten Kettenrechen 16 während des   Mähens    gleichzeitig   gezettet    werden kann. Bei der   Grünfutter-    ,   einbringung Ikann    das gemähte Gras auf einen seitlich , abgelegten Schwad zusammengezogen werden und bei der   , Rückfahrt    kann auf dieselbe Art ein zweiter Schwad dazugelegt werden, um auf diese Weise einen Doppelschwad für den nachfolgenden Ladevorgang zu erhalten.



   Die nachfolgenden Arbeitsgänge zur Heuwerbung, wie Wenden, Schwadenziehen usw., werden   zweckmässig    bei abgenommenem Mähwerk ausgeführt, um Gewicht einzusparen.



   Zum Laden werden alle übrigen Arbeitswerkzeuge abgenommen und der Leichtladewagen   17    wird triebachsseitig mit Hilfe der Anschlusshülse 13 angekuppelt. Die Anschlusshülse wird anschliessend in ihrer   Höhenbe-      weglichkeit    arretiert und die starren Stützräder 6, 7 hochgeschwenkt oder abgenommen. Der Ladewagen besitzt eine zusätzliche Triebachse 18. Die beiden   Triebachsen      1    und 18 werden daraufhin mit einer Gelenkwelle 20 an  triebsmässig    verbunden.

   Zu diesem Zweck besitzt die Triebachse des Grundgerätes einen Zapfwellenausgang auf der   Geräteanschlussseite.    Nach dem Einsetzen der Gelenkwelle zwischen den beiden Triebachsen sind diese, gleich grosse Räder vorausgesetzt, bei jedem Gang bei   Vor-und Rückwärtsfahrt    bei gleicher Umfangsgeschwin  digkeitlkraftschlüssig    verbunden.



   Die   Getriebezapfwelle    11 des Grundgerätes wird mit einer zweiten Gelenkwelle 21 mit den Antrieben 22, 23 der Pick-up 25 und der Presse 24 verbunden. An Stelle dieser zweiten Gelenkwelle kann der Antrieb für die Ar  beitswerkzeuge    des Ladewagens auch vom Triebachsantrieb abgenommen werden. Wenn im ersten Falle der Antrieb des Ladewagens   gangunabhängig    ist, wäre im zweiten Fall der Antrieb   gangabhängig.    Da die Fahrge  schwindigkeiten    beim Laden am Berg, bedingt durch das Gelände, nicht in grossen Grenzen variieren kann, wäre ein gangabhängiger Antrieb ohne weiteres zu rechtfertigen.



   Die   Grundgerät-Ladewagen-Kombination läuft    auf zwei angetriebenen Achsen, wovon die des   Grundgeräts    zusätzlich auch lenkbar ist. Durch die hervorragende Gewichtsverteilung und gute Bodenanpassung   (Ladewagen-    getriebeachse ist gegenüber der Triebachse des Grundgerätes in Längsrichtung pendelnd angehängt) besitzt diese Kombination beim Laden hohe Transport-und   Steiglei-      stung. Ferner    ist es vorteilhaft, dass beim Anschluss des Ladewagens am Grundgerät ausser dem Schwenken der Stützräder keine Veränderungen (beispielsweise hinsichtlich des Fahrersitzes bzw. der Lenkung) vorgenommen werden müssen.



   Diese   erfindungsgemässe    Ausbildung hat also folgende Vorteile : Es ergibt sich eine gute Gewichtsver . teilung und bestmögliche Zugleistung durch zwei getriebene Achsen. Der Fassungsraum des Ladewagens kann dementsprechend   grösser    gewählt werden. Es stellt sich   eine grössere Leistungsfähigkeit sämtlicher    Arbeitsgeräte durch   grössere    Arbeitsbreite ein. Das Ankuppeln ist einfach. Es sind nur geringe Veränderungen am Grundgerät notwendig und mehrere Arbeitsgänge können zusam mengelegt werden.



   Die Fig. 7 zeigt die Getriebeausbildung und den An trieb im einzelnen. Die Fig. 8   lässt    dazu die Ausbildung des Ladewagenantriebes erkennen, wobei die Fig. 8 in einer Lage zur Fig. 7 dargestellt ist, dass die Verbindung zwischen Hauptantrieb und   Ladewagengeräten       und-trieb-    achse besonders anschaulich wird. In entsprechender La , ge zeigt Fig. 9 den Mähwerksantrieb 26 (siehe auch Fig. 3).



   Ferner zeigt Fig. 10 noch den   Rechenantrieb'27.   



   Die   Aushebevorrichtung    14 und deren Befestigung auf der Triebachse 1 ist in den Fig. 11 und 12 deutlicher dargestellt.



   Ein Vorteil des beschriebenen selbstfahrenden land wirtschaftlichen Gerätes besteht darin, dass mit wenigen Handgriffen sowohl vorne als auch hinten ein   Arbeitswerk-    zeug angebaut werden kann, wodurch eine grosse Wirt    schaftlichkeit    bei der Heuernte erreicht wird.



   Ausserdem soll die Möglichkeit bestehen, die Antriebs welle jedes   Arbeitswerkzeuges    direkt mit dem Grund gerät zu kuppeln.



   Auf Grund der doppelten Anschlussmöglichkeit   kön-    nen vorne und hinten gleichzeitig oder wahlweise Arbeits werkzeuge, wie z. B. ein   Portalmähwerk.    Kettenrechen oder Leichtladewagen angekuppelt werden, wobei die breite Fahrspur dem Gerät eine gute Standfestigkeit gibt.



   Diese kann noch dadurch verbessert werden, dass der vorne und hinten mit je einem Antrieb ausgestattete Mo    torgetriebeblock    im Abstand von der Gerätelängsachse und auf der   anderen 5eite    dieser Achse ebenfalls im Ab stand davon ein Fahrersitz mit dem Geräterahmen ver bunden ist, wobei vorteilhaft die Abstände des Motorge    triebeblockes    und des Fahrersitzes so gewählt sind, dass im belasteten Zustand etwa Gleichgewicht herrscht.



   Damit wird das Gerät praktisch kippsicher.



   Wird ein Leichtladewagen mit einer weiteren Trieb achse angebaut, so bekommt die Triebachse für deren
Antrieb hinten einen Anschluss, z. B. einen Zapfwellen ausgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Für die Heuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät, dessen Rahmen am einen Ende mit einer breitspurigen Triebachse mit lenkbaren Triebrädern und am anderen Ende mit starr gelagerten Stützrädern versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Geräte- rahmens eine Anschlussvorrichtung für Arbeitswerkzeuge vorgesehen ist und das Getriebe des die Triebräder an treibenden Motorgetriebeblockes vorne und hinten Ab triebe aufweist, die direkt mit der Antriebswelle der Ar beitswerkzeuge kuppelbar sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Getriebe (9) je einen nach vorne und einen nach hinten gerichteten Zapfwellenausgang (10, 11) auf weist, der aussermittig nahe einem Triebrad (3) angeord net ist.
    2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der vorne und hinten mit je einem Abtrieb aus gestattete Motorgetriebeblock (4) im Abstand von der Gerätelängsachse und auf der anderen Seite dieser Achse ebenfalls im Abstand davon ein Fahrersitz (5) mit dem Geräterahmen (8) verbunden ist, wobei vorteilhaft die Ab stände des Motorgetriebeblockes (4) und des Fahrersitzes (5) so gewählt sind, dass im belasteten Zustand etwa Gleichgewicht herrscht.
    3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Triebachse (1) hinten einen Anschluss (20) zum Antrieb einer weiteren Triebachse (18) eines Leicht ladewagens (17) aufweist.
    4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützräder (6, 7) hochschwenkbar sind.
    5. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützräder (6, 7) abnehmbar sind.
    6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussvorrichtung (12 bzw. 13) am Rahmen (8) in der Gerätelägsachse vorgesehen ist.
    7. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussvorrichtung (12 bzw. 13) als aushebbare Anschlusshülse ausgebildet ist.
    8. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (20) als Zapfwellenausgang ausgebildet ist.
CH666365A 1964-05-27 1965-05-11 Für die Heu-, insbesondere Bergheuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät CH432104A (de)

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CH432104A true CH432104A (de) 1967-03-15

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ID=3565943

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CH666365A CH432104A (de) 1964-05-27 1965-05-11 Für die Heu-, insbesondere Bergheuernte bestimmtes selbstfahrendes Gerät

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AT (1) AT251333B (de)
CH (1) CH432104A (de)
FR (1) FR1442625A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540447A1 (fr) * 1983-02-07 1984-08-10 Lely Nv C Van Der Tracteur ou vehicule analogue muni d'une prise de force decalee lateralement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2540447A1 (fr) * 1983-02-07 1984-08-10 Lely Nv C Van Der Tracteur ou vehicule analogue muni d'une prise de force decalee lateralement

Also Published As

Publication number Publication date
AT251333B (de) 1966-12-27
FR1442625A (fr) 1966-06-17

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