CH432441A - Jigger - Google Patents

Jigger

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Publication number
CH432441A
CH432441A CH1392963A CH1392963A CH432441A CH 432441 A CH432441 A CH 432441A CH 1392963 A CH1392963 A CH 1392963A CH 1392963 A CH1392963 A CH 1392963A CH 432441 A CH432441 A CH 432441A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
jigger
rollers
color
roller
dyeing
Prior art date
Application number
CH1392963A
Other languages
German (de)
Inventor
Scherberich Herbert
Original Assignee
Minhorst & Schultes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minhorst & Schultes filed Critical Minhorst & Schultes
Publication of CH432441A publication Critical patent/CH432441A/en

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/32Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of open-width materials backwards and forwards between beaming rollers during treatment; Jiggers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  

      Jigger       Beim     Färben    auf dem     Jigger        wird    die Gewebebahn  während mehrerer Durchgänge mit kochender     Farb-          flotte    behandelt. Hierbei treten stets verschieden lange  sogenannte     Endfarbabläufe    ein. Es handelt sich dabei  um jedem     Färbereifachmann    bekannte sehr unliebsame  Fehlererscheinungen, die sich darin zeigen, dass die  Enden und insbesondere die Randteile der Enden der  Farbpartien heller sind als die von den Enden     bzw.     den Randteilen abgelegenen Teile der Gewebebahn.

    Die in der Mitte liegenden     Metragen    einer     Farbpartie     von z. B. 600 m erhalten beim     Jiggerfärben    den ge  wünschten Farbton. Je weiter man jedoch in die Nähe  der Enden bzw. der Kanten der Enden dieser     Farb-          partie    abmustert, desto heller färbt die Ware aus. In  folgedessen müssen von der Farbpartie nach der Fär  bung an beiden Enden je nach der Qualität der Ware  etwa 25 bis 30 m abgeschnitten und einer Nachfärbung  unterworfen werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein     Jigger    zum  Färben von     Textilgut,    bei dem der     Endfarbablauf    ver  mieden wird.  



  Der Erfindung zu Grunde liegende Untersuchungen  haben ergeben, dass die Ursache für den     Endfarbablauf     die zu niedrige Temperatur in den Endteilen der     Farb-          partien    ist. Diese Tatsache wurde durch eine     Vielzahl     von Messungen erwiesen.  



  Nimmt man z. B. einen normalen     Automatjigger,     bestückt mit etwa 600 m zu färbender Ware und färbt  mit einer Laufgeschwindigkeit von 60     m/min,    so erhält  man bei einer     Färbezeit    von 3 Std. und einer Tauch  länge von 0,5 m eine effektive     Verweilzeit    in der     Farb-          flotte    von 9 sec. Diese Zeit reicht allein für eine Fär  bung nicht aus. Die     Färbung    erfolgt vielmehr im we  sentlichen im gewickelten Zustand auf der     Jiggerwalze.     Eine gleichmässige Färbung setzt jedoch voraus, dass  die untere Temperaturgrenze für das maximale Auf  ziehvermögen der einzelnen Farbstoffe nicht unterschrit  ten wird.

   Diese Temperaturen liegen bei vielen benutz  ten Farbstoffen über 80  C.    Dies gilt z. B. für: beim Färben von       Indanthrenfarbstoffe        Zellulosefasern          Schwefelfarbstoffe        Zellulosefasern          substantive    Farbstoffe     Zellulosefasern          Dispersionsfarbstoffe        Azetat,    Polyamid und Polyester       neutrale,    schwach sauer  ziehende     Wollfarbstoffe    Wolle, Seide und Polyamid  1 :

   2     Chrom-Komplex-          Farbstoffe    Wolle, Seide und Polyamid  Diese Temperaturen werden im allgemeinen nicht  wesentlich unterschritten, da die Ware aus dem kochen  den Färbebad auf die     Jiggerwalze    aufläuft und sich  dabei nur wenig abkühlt.  



  Anders liegen die Verhältnisse jedoch in der     Nähe     der     Jiggerwalzen.    Die Walzen sind aus Stahl und sind,  je nach gefahrener Warenbreite am Rande mehr oder  weniger unbedeckt. Die Wärmeleitfähigkeit und damit  die Wärmeabgabe ist derart gross, dass die unbedeckten  Walzenränder eine Temperatur von 50  C nicht über  schreiten, obwohl die nasse Ware mit etwa 90-95  C  auf die Walze aufläuft. Dabei kühlt sich die aufge  wickelte Warenbahn auf der Walze ab, und zwar umso  stärker, je näher das entsprechende Warenstück sich  an der     Walzenoberfläche    befindet. Selbst bei geschlosse  nen     Jiggern    bzw. bei gleichzeitiger Verwendung von  Vorlauftüchern lässt sich diese Abkühlung nicht we  sentlich verringern.  



  Um die Abkühlung der Walzen zu verhindern,  sind beim erfindungsgemässen     Jigger    mindestens die  mittleren Abschnitte der     Jiggerwalzen    beheizbar. Da  durch kann erreicht werden, dass unter Berücksichtigung  der Wärmeleitfähigkeit und der Abstrahlung die Tem  peratur der auf den     Jiggerwalzen    aufliegenden Gewebe  lagen in der Nähe der Solltemperatur für das Färben  bleibt.  



  Erfahrungsgemäss lassen sich die eingangs ange-      führten Färbemängel in den meisten Fällen schon durch  eine solche     Beheizung    beheben. Es ist jedoch     gemäss     einer Ausgestaltung der Erfindung in manchen     Fällen     zweckmässig, auch die Kopfteile der     Jiggerwalzen    be  heizbar auszuführen.  



  Damit die     Beheizung    den unterschiedlichen Textil  qualitäten angepasst werden kann, empfiehlt es sich, die       Jiggerwalzen    mit einer in     mindestens    drei Stufen regel  baren elektrischen     Innenheizung    zu versehen.  



  Wie die     Beheizung    der     Jiggerwalzen    vorgenommen  wird, ist dabei im Prinzip     gleichgültig.    Die     Beheizung     kann auf jede übliche, zweckmässig regelbare Weise vor  genommen werden, z. B. mit heissem Wasser, Dampf,  mit Gas oder elektrisch.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bei  spielsweise veranschaulicht; es zeigen:       Fig.    1 einen     Jigger    in einer schematisch gehaltenen       Querschnittsdarstellung,          Fig.    2 eine     Jiggerwalze    des     Jiggers        gemäss        Fig.    1  in einem axialen Längsschnitt (in gegenüber     Fig.    1  vergrössertem Massstab,

         Fig.    3 die     Jiggerwalze        gemäss        Fig.    2     in    einem       Querschnitt    nach der Linie     III-III    der     Fig.    2.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte     Jigger    besteht in üblicher  Weise aus einem     Farbstoffbehälter    1 mit der     Farb-          flotte    2, durch die hindurch das zu färbende Textilgut 3  mittels     Walzen    4, 5 mit einer Laufgeschwindigkeit von  etwa 60     m/min    abwechselnd in beiden Richtungen       hindurchbewegt    wird. Zur Ab- und Aufwicklung des  für eine Farbpartie etwa 600 m langen Textilgutes 3  dienen zwei     Jiggerwalzen    6, von denen die eine in den       Fig.    2 und 3 im einzelnen dargestellt ist.

      Damit das Textilgut die Temperatur der Farbflotte  von beispielsweise 90-95  C oder mehr auch an seinen  über einen grossen Teil der Färbezeit auf den     Jiggerwal-          zen    6 aufgewickelten Enden beibehält, sind die     Jigger-          walzen    6 mit einer in drei Stufen einstellbaren elek  trischen     Innenheizung    versehen, die im wesentlichen aus  sechs konzentrisch zur Welle 7 der Walze     innerhalb    des  Walzenmantels 8 angeordneten Heizstäben 9 besteht.

    Die Heizstäbe 9 sind in Zwischenwänden 10 und 11 der       Jiggerwalze        gehalten,    die die Kopfteile 12 und 12' der       Walze    frei von einer     Beheizung    lassen.  



  Die Welle ist ausserhalb der     Jiggerwalze    6 mit       drei    Schleifringen 13 versehen, über die der Heizstrom  mittels entsprechender     Schleifbürsten    14 von einem Stu  fenschalter 15 her zugeführt wird. Der auf der Welle 7       unverdrehbar    gehaltene Walzenmantel 8 kann auf der  axial festgelegten Welle 7 in nicht besonders dargestellter  Weise verschoben werden.



      Jigger When dyeing on the jigger, the fabric web is treated with boiling dye liquor for several passes. So-called final color sequences of different lengths always occur here. These are very unpleasant error phenomena known to every dyeing specialist, which manifest themselves in the fact that the ends and in particular the edge parts of the ends of the colored areas are lighter than the parts of the fabric web remote from the ends or the edge parts.

    The lying in the middle of a color lot of z. B. 600 m get the desired color when jigger dyeing. However, the further you sample near the ends or the edges of the ends of this color section, the lighter the color of the goods. As a result, depending on the quality of the goods, about 25 to 30 m must be cut off from the color section after dyeing at both ends and subjected to re-dyeing.



  The invention now relates to a jigger for dyeing textiles in which the end color sequence is avoided.



  Investigations on which the invention is based have shown that the cause of the end color flow is the too low temperature in the end parts of the color areas. This fact has been proven by a large number of measurements.



  If you take z. B. a normal automatic jigger, equipped with about 600 m of goods to be dyed and dyed at a speed of 60 m / min, you get an effective dwell time in the color with a dyeing time of 3 hours and a dip length of 0.5 m - Fast of 9 seconds. This time is not enough for one color. Rather, the coloring takes place essentially in the wound state on the jigger roller. However, uniform coloring requires that the lower temperature limit for the maximum absorption of the individual dyes is not fallen below.

   These temperatures are above 80 C for many dyes used. B. for: when dyeing indanthrene dyes cellulose fibers sulfur dyes cellulose fibers substantive dyes cellulose fibers disperse dyes acetate, polyamide and polyester neutral, weakly acidic wool dyes wool, silk and polyamide 1:

   2 Chromium complex dyes wool, silk and polyamide These temperatures are generally not significantly undercut, as the goods from the boiling dyebath run onto the jigger roller and only cool down a little.



  However, the situation is different in the vicinity of the jigger rollers. The rollers are made of steel and are more or less uncovered at the edge, depending on the width of the goods. The thermal conductivity and thus the heat dissipation is so great that the uncovered roll edges do not exceed a temperature of 50 C, although the wet goods run onto the roll at around 90-95 C. The rolled up material web cools down on the roller, the stronger the closer the corresponding piece of goods is to the roller surface. Even with closed jigging or with simultaneous use of pre-cloths, this cooling cannot be significantly reduced.



  In order to prevent the rollers from cooling down, at least the central sections of the jig rollers can be heated in the jigger according to the invention. As a result, it can be achieved that, taking into account the thermal conductivity and the radiation, the temperature of the fabrics resting on the jigger rollers remains close to the target temperature for dyeing.



  Experience has shown that the color deficiencies mentioned at the beginning can in most cases be remedied by such heating. However, according to one embodiment of the invention, it is expedient in some cases to also make the head parts of the jigger rollers be heatable.



  So that the heating can be adapted to the different textile qualities, it is advisable to equip the jigger rollers with an electrical internal heating that can be regulated in at least three stages.



  How the jigger rollers are heated is in principle immaterial. The heating can be taken in any conventional, appropriately controllable way, for. B. with hot water, steam, gas or electric.



  In the drawing, the subject matter of the invention is illustrated for example; 1 shows a jigger in a schematic cross-sectional view, FIG. 2 shows a jigger roller of the jigger according to FIG. 1 in an axial longitudinal section (on an enlarged scale compared to FIG.

         3 shows the jigger roller according to FIG. 2 in a cross section along the line III-III in FIG. 2.



  The jigger shown in FIG. 1 consists in the usual way of a dye container 1 with the dye liquor 2 through which the textile material 3 to be dyed is moved alternately in both directions by means of rollers 4, 5 at a speed of about 60 m / min . Two jigger rollers 6, one of which is shown in detail in FIGS. 2 and 3, serve to unwind and wind up the textile material 3, which is about 600 m long for a batch of paint.

      So that the textile material maintains the temperature of the dye liquor, for example 90-95 C or more, even at its ends that are wound on the jig rollers 6 for a large part of the dyeing time, the jig rollers 6 are provided with an electrical internal heating that can be set in three stages which consists essentially of six heating rods 9 arranged concentrically to the shaft 7 of the roller within the roller jacket 8.

    The heating rods 9 are held in intermediate walls 10 and 11 of the jigger roller, which leave the head parts 12 and 12 'of the roller free from heating.



  The shaft is provided outside of the jig roller 6 with three slip rings 13, via which the heating current is fed by means of appropriate grinding brushes 14 from a step switch 15. The roll shell 8 held non-rotatably on the shaft 7 can be displaced on the axially fixed shaft 7 in a manner not specifically shown.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH Jigger zum Färben von Textilgut, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens die mittleren Abschnitte der Jiggerwalzen (6) beheizbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Jigger nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auch die Kopfteile (12, 12') der Jigger- walzen (6) beheizbar sind. 2. Egger nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Jiggerwalzen (6) mit einer in min destens drei Stufen regelbaren elektrischen Innenhei zung versehen sind. PATENT CLAIM Jigger for dyeing textiles, characterized in that at least the middle sections of the jigger rollers (6) can be heated. SUBClaims 1. Jigger according to patent claim, characterized in that the head parts (12, 12 ') of the jig rollers (6) can also be heated. 2. Egger according to claim, characterized in that the jigger rollers (6) are provided with an electrical internal heating that can be regulated in at least three stages.
CH1392963A 1961-05-09 1962-04-04 Jigger CH432441A (en)

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GB1135288A (en) * 1966-03-02 1968-12-04 Smith F & Co Whitworth Ltd Dyeing of textile materials

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