CH433072A - Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken - Google Patents
Zupfvorrichtung in Streichgarn-StreckwerkenInfo
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- CH433072A CH433072A CH232264A CH232264A CH433072A CH 433072 A CH433072 A CH 433072A CH 232264 A CH232264 A CH 232264A CH 232264 A CH232264 A CH 232264A CH 433072 A CH433072 A CH 433072A
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/92—Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
- D01H7/923—Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices
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Description
Zupfvorrichtung .in Streichgarn-Streckwerken Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zupfvor- richtung in Streichgarn-Streckwerken gemäss dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes.
Bei der im Hauptpatent beschriebenen Zupfvor- richtung in einem aus 2 Walzenpaaren gebildeten Streck werk zum Verzug von Vorgarn wird die Verbindungs gerade der Klemmstellen zwischen zwei, das Streckfeld begrenzenden Walzenpaaren durch einen feststehenden, querverlaufenden Stab geschnitten, zu dem in kurzem Abstand ein zweiter, ebenfalls die Verbindungsgerade schneidender und um diese rotierender Querstab ange ordnet ist, derart, dass das durchlaufende Spinngut bei jeder Umdrehung des rotierenden Stabes aus der Ver bindungsgeraden ausgelenkt, d. h. gezupft wird.
Die vorzugsweise als glatte, zylindrische Stäbe ausge bildeten Fadenleitmittel der Zupfvorrichtung sind mit dem Nachteil behaftet, dass die Grösse der Fadenaus lenkung im wesentlichen unkontrolliert ist. Zudem be steht keine Möglichkeit, dem Fadenzusätzlich Zupfun- gen pro Umdrehung zu erteilen.
Die eingangs genannte erfindungsgemässe Zupfvorrichtung ist mit diesem Nachteil nicht behaftet, indem der rotierende Stab mit in Längsrichtung mehrfach gekrümmter Oberfläche aus gebildet ist. Dabei können die Stäbe selbst wellenförmig sein oder die Mantelfläche des Stabes kann Wellenform aufweisen. Der Stab kann auch mit ringförmigen Er höhungen oder Vertiefungen versehen sein, wobei so wohl die Erhöhungen als auch die Vertiefungen vom Rotationszentrum des Stabes nach aussen abnehmend bzw. zunehmend sind.
Die der Rotationsachse des Stabes angehörende Zone kann symmetrisch zwischen zwei angrenzenden Zonen grösseren Durchmessers liegen. Diese Massnah- men dienen dazu, die Amplituden der Fadenauslenkung zu beschränken. Ferner gelingt es dadurch, die Zupf frequenz durch das überspringen des Fadens von einer Vertiefung zur anderen zu erhöhen.
Die Erfindung sei nachstehend anhand illustrierter Ausführungsbeispiele näher erläutert: Es zeigt: Fig. 1: Einen Ausschnitt des Streckwerkes mit einer ein Falschdrahtorgan aufweisenden Zupfvorrichtung im Schnitt.
Fig. 2-10: Verschiedene Stabformen in Ansicht und im Schnitt.
Zwischen zwei Walzenpaaren 1 und 2 (Fig. 1), die das Streckfeld definieren, befindet sich auf einer auf dem Gestell 3 festangeordneten Büchse 4 ein umlaufender Nadeltrichter 5, der dem durchlaufenden Spinngut 6 einen Falschdraht erteilt. Nach Verlassen der Liefer walzen 2 gelangt das Spinngut auf einen Kötzer (nicht gezeigt).
Am Ende der Büchse 4 ist ein Querstab 7 ein gesetzt, der die Öffnung der Büchse 4 mittig oder an nähernd mittig und senkrecht zum Fadenlauf durch quert. Der Nadeltrichterring 8 trägt neben den Nadeln 9 ebenfalls einen mitrotierenden, in der Mitte durchfüh- renden Querstab 10.
Der Abstand zum feststehenden Querstab 7 ist derart, dass das Spinngut auch dann noch leicht zwischen den beiden durchtreten kann, wenn sich die Stäbe in gegenseitiger Parallellage befinden.
Auf den Zupfvorgang selbst braucht hier nicht weiter eingetreten zu werden, da dieser im Hauptpatent ausführlich auseinandergesetzt ist. Der rotierende Stab 10 weist entsprechend Fig. 2 eine wellenförmige Ober fläche 11 auf, wobei die mit dem ungestörten Fadenlauf zusammenfallende Rotationsachse 12 des Stabes mit einer Vertiefung zusammenfällt.
Fig. 3 zeigt eine Variante, in der der Stab eine Reihe von ringförmigen Erhebungen 13 aufweist, deren Aus sendurchmesser mit zunehmender Entfernung von der Rotationsachse 12 abnehmen.
In der Variante Fig. 4 ist der Stab 14 mit ringför migen Nuten 15 versehen, deren, Innendurchmesser eben falls mit zunehmender Entfernung von der Rotations achse 12 ansteigen.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel eines Stabes, wo Rillen 16 mit zunehmender Distanz vom Rotationszentrum sehr nahe aneinandergelegt sind. Damit wird die Grösse der Auslenkung ohne Reduktion der Zupffrequenz einge schränkt.
Fig. 6 zeigt einen wellenförmig ausgebildeten Stab 17 mit einem mit der Rotationsachse 12<U>zusammen</U> fal-, lenden Wellental 18.
Fig.7, 8, 9 und 10 illustrieren den Fall, wo die Er höhungen 19 sich auf eine zur Rotationsachse 12 senk recht liegende Ebene beschränken, wobei die Grundform des Stabes gemäss Fig. 8 kreiszylindrisch und diejenige von Fig. 10 rechteckig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn- zeichnet, dass der rotierende Stab (10) mit in Längs- richtung mehrfach gekrümmter Oberfläche (11, 13, 15, 16,# <B>18,</B> 19) ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab wellenförmig ausgebildet ist @(Fig. 2, 6, 7).2. Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab eine wellenförmige Man- telfläche aufweist (Fig. 2, 5, 7). 3. Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab ringförmige Erhöhungen aufweist (Fig. 3).4: Zupfvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussendurchmesser der Erhö hungen vom Rotationszentrum des Stabes nach aussen abnehmend ist (Fg. 7). 5. Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabumfang ringförmige Ver- tiefungen aufweist (Fig. 4).6. Zupfvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen in der Mitte des Stabes am grössten sind. (Fig. 4). 7. Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab in zum Fadenlauf senk rechter Ebene Vertiefungen aufweist (Fig. 8, 9, 10, 7).B. Zupfvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen in der Mitte des Stabes am kleinsten sind (Fig. 5).9. Zupfvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rotationsachse (12) des Stabes angehörende Zone symmeitrisch zwischen zwei --angrenzenden Zonen 'grösseren Durchmessers liegt (Fig. 29).10. Zupfvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Rotationsachse (12) des Stabes angehörende Zone in ein Wellental gelegt ist (Fig. 2, 5, 6, 7).
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH232264A CH433072A (de) | 1963-04-08 | 1964-02-25 | Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken |
| DE19651510756 DE1510756A1 (de) | 1964-02-25 | 1965-02-04 | Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken |
| US432119A US3276196A (en) | 1964-02-25 | 1965-02-12 | Pulling device for woolen yarn drafting arrangements |
| GB7057/65A GB1084767A (en) | 1964-02-25 | 1965-02-18 | Improvements relating to a pulling device for woollen yarn drafting arrangements |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH443363A CH399265A (de) | 1963-04-08 | 1963-04-08 | Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken |
| CH232264A CH433072A (de) | 1963-04-08 | 1964-02-25 | Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH433072A true CH433072A (de) | 1967-03-31 |
Family
ID=25690143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH232264A CH433072A (de) | 1963-04-08 | 1964-02-25 | Zupfvorrichtung in Streichgarn-Streckwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH433072A (de) |
-
1964
- 1964-02-25 CH CH232264A patent/CH433072A/de unknown
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