CH433409A - Verfahren zur Granulation von hydroxylapatitischem Rohphosphat - Google Patents

Verfahren zur Granulation von hydroxylapatitischem Rohphosphat

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CH433409A
CH433409A CH559565A CH559565A CH433409A CH 433409 A CH433409 A CH 433409A CH 559565 A CH559565 A CH 559565A CH 559565 A CH559565 A CH 559565A CH 433409 A CH433409 A CH 433409A
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CH
Switzerland
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granulation
kieserite
water
sep
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CH559565A
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Ludwig Dr Kiefer
Wagner Hans
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Hyperphosphat Ges Mbh Deutsche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B19/00Granulation or pelletisation of phosphatic fertilisers, other than slag

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glanulating (AREA)

Description


  Verfahren zur Granulation von     hydroxylapatitischem    Rohphosphat    Die Granulation von     hydroxylapatitischem    Roh  phosphat führt mit Wasser als     Granulierflüssigkeit    nicht  zu einem abriebfesten, haltbaren Granulat. Es ist be  reits bekannt, Salzlösungen, wie     Mg-Salzlösung,    als  Bindemittel für verschiedene Stoffe zu verwenden. Diese  Lösung mach es erforderlich, das     Befeuchtungswasser     dem zu     granulierenden    Stoff gleichzeitig mit dem Binde  mittel zuzugeben.

   Wenn eine     MgSO.t-Lösung    als     Gra-          nulationsflüssigkeit    verwendet wird, kristallisiert Bitter  salz aus, welches als Bindemittel wirkt.  



  Es wurde nun überraschend gefunden, dass sich die       Abriebfestigkeit    von granuliertem,     hydroxylapatitischem     Rohphosphat beträchtlich erhöht, unter Erhaltung der  raschen     Zerfallgeschwindigkeit    des granulierten Gut  kornes, wenn trockener, feingemahlener     Kieserit,    ins  besondere das Handelsprodukt     Staubkieserit,    in Mengen  von etwa 1-5     %,    vorzugsweise 2-3 1, dem     Aufgabegut     vor der Befeuchtung mit Wasser als Bindemittel zuge  mischt wird, insbesondere unter Einstellung einer Feuch  tigkeit von etwa 14-15     %.     



  Wenn die     Kieseritmenge    unter etwa 1     %    liegt, ist die       Abriebfestigkeit    noch nicht ausreichend; wenn die  Menge über etwa 4-5     %    liegt, wird die     Zerfallgeschwin-          digkeit    zu gering und dadurch die     P205-Wirksam-          keit    beeinträchtigt.  



  Demnach ist das erfindungsgemässe Verfahren da  durch gekennzeichnet, dass diesem trockener, fein ge  mahlener     Kieserit,    insbesondere das Handelsprodukt       Staubkieserit,    in Mengen von 1-5 , vorzugsweise etwa  2-3     \f;

  ,    vor der Befeuchtung zugegeben, die Feuchtig  keit des     Granulationsgutes    durch     Bedüsen    mit Wasser,  insbesondere auf etwa 14-15     %,    eingestellt wird, die  Granulation vorzugsweise auf dem     Tellergranulator     erfolgt, ein     Feuchtgranulat    erzeugt wird, welches bei der  anschliessenden Trocknung, insbesondere in der     Trok-          kentrommel,    ein Granulat mit hoher     Abriebfestigkeit,     insbesondere von weniger als 10-15     %    Abrieb, unter  Erhaltung der raschen     Zerfallgeschwindigkeit    bei der  Befeuchtung ergibt.

      Bei der Zugabe der beanspruchten Menge von  festem     Kieserit    entfällt die gesonderte Herstellung einer  Salzlösung, z. B. einer     Bittersalzlösung    aus     Kieserit,     der sich nur langsam unter Rühren auflöst. Es kann  dann bei der Verwendung von Wasser als     Granulier-          flüssigkeit    auch das lästige Freispülen der     Bestäubungs-          düsen,    die insbesondere beim Abstellen der Vorrichtung  leicht     zukristallisieren,    fortfallen.  



  Das weicherdige Rohphosphat mit festem     Kieserit     als Bindemittel ergibt offenbar durch die teilweise  Lösung des     Kieserits    und Kristallisation von Bittersalz  bei der Zugabe des     Granulierwassers    ein Einzelkorn  des     Feuchtgutes    mit einer höheren Anfangsfestigkeit,  welche zu einer hohen Ausbeute, z. B. von etwa 80-90  an Gutkorn von etwa     0,5-4    mm, praktisch ohne Unter  korn, bei der Trocknung, z. B. in der Trockentrommel,  führt.  



  Die Bewegung des     Feuchtgutes    bei der Trocknung  erzeugt bei bekannten Verfahren mit den üblichen  Bindemitteln und Lösungen grössere Mengen an Ab  rieb, d. h. ein Unterkorn unter 0,5 bzw. 0,1 mm, da  diese Anfangsfestigkeit nicht vorhanden ist.  



  Durch die hohe Anfangsfestigkeit des     Feuchtgutes     bei dem Verfahren gemäss der Erfindung wird z. B.  bei der Tellergranulation folgendes     Feuchtgranulat    und  bei der sich anschliessenden Trocknung in der Trocken  trommel folgendes Trockengut erzeugt:  
EMI0001.0055     
  
    Trockengranulat
<tb>  mm <SEP> Feuchtgranulat <SEP> 28";, <SEP> P_0,;
<tb>  unter <SEP> 0,5 <SEP> 0 <SEP> 3" <SEP> 2,5 <SEP> , ;
<tb>  0,5-4 <SEP> 93,8 <SEP>  ; <SEP> 91,7
<tb>  über <SEP> 4 <SEP> 6,2 <SEP> @; <SEP> 5,8;

         Ein     Feuchtgut,    das mit wässeriger     MeS0,-Lö-          sung    erzeugt wurde und einen gleichen     MLSO4-Ge-          halt    im Trockengut aufweist, ergibt bei sonst gleicher      Herstellung auf einem     Granulierteller    und bei der  Trocknung in der gleichen Trockentrommel mit be  kannten Transporteinbauten einen     Unterkornanteil    im  auslaufenden Trockengut von etwa 8-11 %.  



  Durch das Verfahren gemäss der Erfindung kann  also     die        Rücklaufmenge    an Unterkorn beträchtlich re  duziert und die Ausbeute an Gutkorn verbessert werden.  



  Bei     Feuchtwerden    im Boden     wird    der Restgehalt  an     Kieserit    des einzelnen     Granulatkornes    weiter     hydra-          tisiert,    wodurch das     Granulationskorn        treibt    und die  rasche     Zerfallgeschwindigkeit    offenbar bewirkt wird.  



  Die     Bestimmung    des Abriebs erfolgt durch 5 Mi  nuten langes Schütteln von 100 g der     Kornfraktion     2-3 mm auf einem     0,5-mm-Sieb    zusammen mit 70  Stahlkugeln von 10 mm Durchmesser. Der durch das  Sieb gefallene Anteil wird in % als Abrieb angegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Granulation von hydroxylapatitischem Rohphosphat, dadurch gekennzeichnet, dass diesem trok- kener, fein gemahlener Kieserit in Mengen von 1-5 vor der Befeuchtung zugegeben, die Feuchtigkeit des Granulationsgutes durch Bedüsen mit Wasser einge stellt und so ein Feuchtgranulat erzeugt wird, welches bei der anschliessenden Trocknung ein Granulat mit hoher Abriebfestigkeit, unter Erhaltung der raschen 7.erfallgeschwindigkeit bei Befeuchtung, ergibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kieserit in einer Menge von 2-3 zugegeben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Feuchtigkeit des Granulationsgutes durch Bedüsen mit Wasser auf l4-15 % eingestellt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtung mit warmem Wasser, insbesondere von 60-80 C, er folgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Granulation auf einem Tellergranula- tor vorgenommen wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trocknung in einer Trockentrommel vorgenommen wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Granulat mit einer Abriebfestigkeit von weniger als 10-15 % Abrieb erzeugt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gutkorn von 0,5-4 mm Korngrösse mit einer Ausbeute von 80-90 % erzeugt wird.
CH559565A 1965-04-22 1965-04-22 Verfahren zur Granulation von hydroxylapatitischem Rohphosphat CH433409A (de)

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