CH434135A - Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon - Google Patents

Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon

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CH434135A
CH434135A CH217064A CH217064A CH434135A CH 434135 A CH434135 A CH 434135A CH 217064 A CH217064 A CH 217064A CH 217064 A CH217064 A CH 217064A CH 434135 A CH434135 A CH 434135A
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CH
Switzerland
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water
boiler
ozone
gas
outlet
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Application number
CH217064A
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English (en)
Inventor
Stellan Fahlman Nils
Original Assignee
Mibis Merkantila Ingenjorsbyra
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Publication of CH434135A publication Critical patent/CH434135A/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/78Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with ozone
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/76Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with halogens or compounds of halogens
    • C02F1/763Devices for the addition of such compounds in gaseous form

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Water By Oxidation Or Reduction (AREA)

Description


      Anlage    zur     Behandlung    von     Wasser        mit    Ozon    Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Be  handlung von Wasser mit Ozon. Bekannte Anlagen die  ser Art, mit oder ohne Überdruck     arbeitend,    sind haupt  sächlich in der Absicht gebaut, eine möglichst gute Ab  sorption der in dem eingeführten     Ozon-Gas-Gemisch     enthaltenen kleinen Ozonmenge zu bewirken. Die Ent  wicklung ging tatsächlich dahin, immer kompliziertere  und teurere, eine sorgfältige Überwachung erfordernde  Anlagen zu bauen, wobei jedoch der Ozongehalt des  Gases oft nur mit einem sehr kleinen Wirkungsgrad aus  genützt worden ist.  



  Es wird die Aufgabe gestellt, eine einfache, billige und  wirksame Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon  zu     schaffen,    wobei eine vollständigere Absorption er  reicht werden soll. Die Anlage besteht in an sich bekann  ter Weise aus einem geschlossenen Kessel mit     Wasser-          einlass    und Gasauslass in dem oberen Teil des Kessels,  einem Wasserauslass in seinem Boden und einem das  Ozongas zuführenden, in dem unteren Bereich des Kes  sels angeordneten Gaseinlass.

   Erfindungsgemäss ist ein  im Gasauslass angeordnetes Regelventil bei einer vor  bestimmten     Wasserstandshöhe    des Kessels durch einen  Schwimmer drosselbar oder schliessbar, und mindestens  eine     Zerstäuberdüse    für Wasser ist in dem Zwischen  raum oberhalb des schwimmergesteuerten Wasserspiegels  angeordnet.  



  Bei Verwendung dieser Anlage ist es     möglich,    inner  halb des Kessels einen Überdruck aufzubauen, falls die  Wasserabführung in entsprechender Weise     reguliert    wird.  Die obere Grenze für solch einen Druck wird allein durch  den Druck des angelieferten Presswassers bestimmt. Das  Gasgemisch steigt durch die Wassersäule nach oben und  wird in den oberen Bereich des Kessels gesammelt, wo  dann das Restozon fast vollständig von dem einströmen  den Wasserstrahl aus dem Gemisch herausgewaschen  wird.  



  Die beigefügte Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel in einem Vertikalschnitt durch die     er-          findungsgemässe    Anlage.  



  Der Kessel 1 besteht aus einem geschlossenen zylin  drischen Körper, an dessen Boden ein mit regelbaren         .Zapfventil    2 versehener Wasserauslass 3 angeordnet ist.  Ein über eine Rohrleitung 5 mit einem     Ozonisator    in  Verbindung stehendes     Gaseinlassrohr    4     isf    in den unte  ren Bereich des Kessels von aussen her eingeführt. Es  können mehrere solcher Rohre 4 vorgesehen sein, die  zweckmässig aus einem     keramischen    Filter bestehen, der  das einströmende Gas fein zu     verteilen:    vermag.    Eine Spritzdüse 6 ist mit     einem    durch die obere Wand  des Kessels zentral eingeführten Rohrstutzen 7 verbun  den.

   Das äussere Ende dieses Rohrstutzens 7 ist     mit     einer mit einem     Regelventil    8 versehenen Wasserleitung 9       verbunden:    Die Düse 6 spritzt das Wasser über den  grössten     Teil    der Querschnittfläche des Kessels. Mehrere  Spritzdüsen mit verschiedenen     Ausrichtungen    können im  Bedarfsfalle durch die Decke eingeführt werden.  



  Eine Röhre 10 ist für den Auslass des nicht absor  bierten Gases in dem oberen Bereich des zylindrischen  Kessels angeordnet. Innerhalb des Kessels ist diese Röhre  10     mit    einem durch einen Schwimmer 12 gesteuerten  Regelventil 11 verbunden. In dem Ausführungsbeispiel  besteht dieses Regelventil aus einem über einem kegel  förmigen     Ventil-Sitz    13     angeordneten;    Ventilkegel 14.  Dieser     Ventilkegel    ist über einen     gelenkig    gelagerten He  bel 15 mit dem     Schwimmer    12 verbunden. Der Hebel 15  ist     auf    einem in dem Ventilgehäuse angeordneten, hori  zontalen Drehbolzen 16 drehbar gelagert.

   Wie aus der  Zeichnung ersichtlich, drosselt der     Ventilkegel    zunächst  den     Ausfluss    des Gases, um diesen dann vollständig zu  unterbinden, wenn der Schwimmer eine bestimmte Höhe       erreicht    hat. Eine mit dem Ventil 11 verbundene verti  kale Röhre 17 ist knapp unter der Decke des Kessels ein  wenig nach unten gebogen. Zweck dieser Anordnung ist,  den Eintritt von Wassertropfen in die     Gasauslassröhre    10  zu verhüten. Ein Druckmesser 18 kann in der     Decke    des  Kessels zur Anzeige des Überdruckes angeordnet sein.  



  Die beschriebene Anlage arbeitet wie folgt:     Beim     Start des Verfahrens ist das     Zapfventil    2 geschlossen,  während das in der Wasserleitung 9 angeordnete Regel  ventil 8     offen    ist; sobald der Wasserspiegel über das       Gaseinlassrohr    4 gestiegen ist, wird ein in der von     einem          Ozonisator    kommenden Leitung 5 angeordnetes Regel-           ventil    19 geöffnet, so dass das     Ozongas-Gemisch    durch  die Wassersäule nach oben steigt.

   Hat der Wasserspiegel  eine vorher bestimmte Höhe erreicht, dann wird das     Gas-          auslassventil    11 über den     Schwimmer    12 geschlossen. Auf  diese Weise wird das nicht während des Durchganges  durch die Wassersäule ausgewaschene Gas in dem Raum  oberhalb der Wasseroberfläche gesammelt, so dass ein  über dem Druckmesser 18 ablesbarer Überdruck in dem  Kessel entsteht. Nun wird das     Ablassventil    2 geöffnet  und durch das     Sinken    des Wasserspiegels bedingt, öffnet  sich das schimmergesteuerte Gasauslassventil 11.

   Durch  entsprechendes Einstellen des     Abzapfventils    2 kann eine  Mittelstellung des Wasserspiegels erreicht werden, bei  der das schwimmergesteuerte Gasauslassventil gerade  so weit gedrosselt wird, dass ein nahezu konstanter über  druck aufrechterhalten werden kann. Danach arbeitet die  Anlage     praktisch    ohne Überwachung kontinuierlich.  



  Das in dem oberen freien Zwischenraum angesam  melte Gas wird durch den durch die Düse 6 eintretenden  Frischwasserstrahl ausgewaschen. Der Überdruck wird  vorzugsweise auf einem Wert von etwa 1 atü gehalten.  Das Auswaschen unter     einem    solch hohen Überdruck       bewirkt    eine nahezu vollständige Absorption des Ozons,  so dass nur geringe Mengen davon     zusammen    mit dem  Restgas durch den     Auslass    10 abgeführt werden. Mehr  als 90% der eingeführten Ozonmenge wird     z.B.    von dem  Wasser absorbiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon, mit einem geschlossenen Kessel mit Wassereinlass und Gas auslass im oberen Teil des Kessels, einem Wasserauslass in seinem Boden und einem das Ozongas zuführenden, in dem unteren Bereich des Kessels angeordneten Gasein- lass, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Gasauslass angeordnetes Regelventil (11) bei einer vorbestimmten Wasserstandshöhe durch einen Schwimmer (12) drossel bar oder schliessbar ist,
    und dass mindestens eine Zer- stäuberdüse (6) für Wasser in dem Zwischenraum ober halb des schwimmergesteuerten Wasserspiegels ange ordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass ein in dem Wasserauslass (3) angeordnetes Ab zapfventil (2) für die Aufrechterhaltung eines ge wünschten Überdruckes in dem Kessel sorgt. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Gaseinlass (4) aus einer oder mehreren Filterröhren aus keramischem Werkstoff gebildet ist.
CH217064A 1964-01-22 1964-02-21 Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon CH434135A (de)

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FR961147A FR1380232A (fr) 1964-01-22 1964-01-22 Appareil pour le traitement de l'eau à l'ozone
CH217064A CH434135A (de) 1964-02-21 1964-02-21 Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon

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CH434135A true CH434135A (de) 1967-04-15

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CH217064A CH434135A (de) 1964-01-22 1964-02-21 Anlage zur Behandlung von Wasser mit Ozon

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