CH434671A - Ausstellvorrichtung an Rolladen - Google Patents

Ausstellvorrichtung an Rolladen

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CH434671A
CH434671A CH401066A CH401066A CH434671A CH 434671 A CH434671 A CH 434671A CH 401066 A CH401066 A CH 401066A CH 401066 A CH401066 A CH 401066A CH 434671 A CH434671 A CH 434671A
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CH
Switzerland
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bolt
tube
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Application number
CH401066A
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English (en)
Inventor
Baumann Willy
Baumann Hans-Peter
Original Assignee
Baumann & Co G
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/92Means allowing the closures to be shifted out of the plane of the opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description


      Ausstellvorrichtung    an Rolladen    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Aus  stellvorrichtung an Rolladen mit     ausstellbaren    Führungs  schienen und mit knickbaren     Ausstellarmen,    die einer  seits an einer die Führungsschienen verbindenden Quer  strebe und anderseits am feststehenden Rahmen     ange-          lenkt    sind. Bei bekannten     Ausstellvorrichtungen    die  ser Art ist das Betätigungsorgan für die     Au.sstellvorrich-          tung    nahe der rahmenseitigen     Anlenkstelle    an den Aus  stellarmen vorgesehen.

   Dies     bedingt    einerseits     einen    er  heblichen Kraftaufwand zum Ausstellen des     Rolladens     und bewirkt anderseits, dass beim Einziehen des     Rolla-          dens        unmittelbar    nach dem Einknicken der     Ausstellar-          me    die     ausstellbaren    Teile der Führungsschienen mit  ihrer unteren     Querstrebe    schlagartig nach innen fallen.

    Ausserdem sind die bekannten Ausführungen kompli  ziert im Aufbau und benötigen eine von den     eigentlichen          Ausstellmitteln    unabhängige     Arretiervorrichtung    für die  eingeknickte     Ausstellvorrichtung.     



  Diese Nachteile sind bei der erfindungsgemässen Aus  stellvorrichtung     vermieden;    letztere ist zu diesem Zweck  dadurch gekennzeichnet, dass am die unteren     Führungs-          schienenenden    verbindenden Quersteg ein Betätigungs  hebel angebracht ist, der um eine zum Quersteg senk  rechte Achse schwenkbar und dadurch bei eingezogener       Ausstellvorrichtung    in und ausser     Verriegelungseingriff     mit einem festen Anschlag gebracht werden kann.  



  Der direkt am Quersteg angebrachte Betätigungshe  bel bedingt bei kleinstem konstruktivem Aufwand den       geringstmöglichen    Kraftaufwand zum     Ausstellen    des  Rolladens und gestattet ein sicheres     Einwärtsziehen    des  Rolladens, ohne dass dieser unkontrolliert     zurückschla-          gen        kann.    Die     Ausstellvorrichtung    ist einfach in ihrem  Aufbau und der     Betätigungshebel    dient gleichzeitig der  Verriegelung des eingezogenen Rolladens.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     erfindungsgemässen        Ausstellvorrichtung    an  einem Rolladen dargestellt; es zeigt:       Fig.    1 einen vertikalen Querschnitt durch die teil  weise ausgestellte Vorrichtung,       Fig.    2 einen Teil der Vorrichtung im horizontalen  Querschnitt bei     verriegeltem    Rolladen, und         Fig.    3 eine Einzelheit der Vorrichtung in zerlegtem  Zustand, teilweise     weggebrochen.     



  In der Zeichnung sind mit 1 die üblichen     seitlichen     Führungsschienen für den nicht dargestellten     Rolladen-          panzer    bezeichnet. Diese Führungsschienen 1 besitzen  einen vertikalen, feststehenden     Oberteil    la und     einen     daran     angelenkten,        ausstellbaren        Unterteil        1b,

          die        durch     ein     äusseres        Scharnier    2 in     bekannter        Weise        miteinan-          der    verbunden sind.

   Im unteren     Endteil    der Schienen  unterteile     1b    ist mittels eines     U-förmigen    Ansatzes 3a  eine Lagerhülse 3 fixiert; die koaxialen Achsen der bei  den einander gegenüberliegenden     Lagerhülsen    3 stehen  senkrecht zur Längsachse der     beiden        Schienenunterteile     2b und liegen unterhalb der genannten     Schienenendteile.     Von der Aussenseite her ist durch     jede    Lagerhülse 3 ein  nach     innen    vorstehender Hohlbolzen 4     gesteckt,

      der eine  am vorstehenden     Bolzenende    offenen     Längsschlitz    4a       aufweist.    Am aussen liegenden Ende des     Bolzens    4 ist  der     eine        annähernd        rechtwinklig    abgebogene     Endteil     eines Hebels 5 fixiert, dessen anderer     Endteil    mittels     eines     Zapfens 6 an einem zweiten Hebel 7     angelenkt        ist.    Die  beiden Hebel 5,

   7 bilden zusammen     einen.    um 180   knickbaren     Ausstellarm.    Um in der Strecklage dieses  Armes ein Knicken des Armes über 180  hinaus zu  verunmöglichen, ist am     frei    über die     Anlenkstelle    des  Hebels 5     hinausragenden        Endteil    des Hebels 7     ein    An  schlagflansch 7a angebracht, gegen welchen der Hebel  5 in der Strecklage des Armes anliegt.

   Der andere, leicht  abgewinkelte Endteil des Hebels 7     ist    an     einem        an    der  seitlichen     Begrenzungswand        der    Fensteröffnung fixier  ten Anker 8     angelenkt.    Auf dem     nach        innen    aus der  Lagerhülse 3 vorstehenden Teil des Hohlbolzens 4 sitzt  mittels innerer Distanzrippen 9a     ein    als Quersteg dienen  des Rohr 9.

   Durch zwei längs einer     Rohrmantellinie    an  geordnete Öffnungen in der Rohrwand ragen zwei     Kopf-          schrauben    10     (Fig.    2, 3), deren     innere    Endteile einen  zum Rohr 9 annähernd koaxialen Ankerbolzen 11 tra  gen.

       Dieser    Ankerbolzen 11 liegt innerhalb des Hohl  bolzens 4, wobei die     Schrauben    10 durch den Längs  schlitz 4a im letzteren     hindurchragen.    Bei angezogenen       Kopfschrauben    10 klemmt der Ankerbolzen 11 das Rohr  9 am Hohlbolzen 4 und     damit    am     betrefenden    Ende des      knickbaren     Ausstellarmes    5, 7 fest, während durch den  Hohlbolzen 4 und die Lagerhülse 3 eine Drehverbin  dung zwischen den     Ausstellarmen    5, 7 und dem Rohr  9 geschaffen ist.

   Das Rohr 9 ist mit einer längslaufen  den,     äusseren        Schwalbenschwanznut    9b versehen, in  welche eine     entsprechende        Leiste    12a eines Blockes 12  eingeschoben ist.

   Mittels einer Schraube 13, deren Spitze  in eine     Längssicke        des    Rohres 9     eingreift,    ist der Block  12 auf dem Rohr 9 gegen Verschieben     fixiert.    Auf einem  aus dem Block 12 herausragenden,     gewindefreien    Hals  stück der Schraube 13 ist der eine     Endteil    eines Betäti  gungshebels 14 schwenkbar     gelagert.    Dieser Hebel 14       lässt    sich in eine horizontale Lage     verschwenken    (strich  punktiert in     Fig.    1 angedeutet),

   in welcher sein freier     End-          teil    einen ortsfesten Winkelanschlag 15     hintergreift,    wenn  der Rolladen in die Vertikallage eingezogen, d. h. wenn  die knickbaren     Ausstellarme    5, 7 bis zur gegenseitigen  Deckung vollständig eingeknickt sind.  



  Die Wirkungsweise und Handhabung der beschrie  benen     Ausstellvorrichtung    sind folgende:  Zum Ausstellen des Rolladens wird der als     Handgriff     dienende Hebel 14 hochgestellt; dadurch     kommt    er     aus-          ser    Eingriff mit dem     Winkelanschlag    15, so dass der  Rolladen bzw. die     Ausstellvorrichtung    entriegelt und zum  Ausstellen frei gegeben sind. Mittels des aufgestellten He  bels 14 wird dann das Rohr 9 nach aussen gedrückt, bis  die Hebel 5, 7 der     Ausstellarme    bis zum Anschlag am  Flansch 7a, d. h. bis zur     Strecklage    dieser Arme     gespreizt     sind.

   Ein geringfügiges, durch entsprechende Anordnung  des Flansches 7a ermöglichtes     Überspreizen    der beiden  Hebel 5, 7 bewirkt, dass ein unerwünschtes     selbsttätiges     Einknicken der     Ausstellarme        bei    vollständig ausgestell  tem Rolladen     verunmöglicht    ist.

   Das Einziehen des aus  gestellten     Rolladens    erfolgt analog; ein     kräftiger    Zug  am Hebel 14 genügt, um die gestreckten     Ausstellarme     5, 7 zum Einknicken zu bringen, worauf mittels des He  bels 14 die     ausgestellten        Rolladenteile        sicher    nach innen       geführt    werden können, bis zur     vollständigen        Knickung     der     Ausstellarme    5,

   7 und entsprechender     Vertikalstel-          lung    der Schienenunterteile     1b.    Nun wird der Hebel 14  wieder in die     Horizontallage    umgelegt,     so    dass er hinter  den     Winkelanschlag    15 zu liegen kommt und damit die       Ausstellvorrichtung    in der eingezogenen Lage verriegelt.

    Da Ausstellen, Einziehen und Verriegeln mit einer ein  zigen Hand und mittels eines einzigen Betätigungsorgans  möglich sind, ist die Handhabung der     Ausstellvorrich-          tung    sehr einfach: der direkte     Angriff    des Betätigungs  hebels 14 am Rohr 9 macht den Kraftbedarf beim Aus  stellen minimal; da dieser Hebel     ausserdem    relativ weit  vom Rohr 9 nach der Rauminnenseite hin, und     in.    Be  tätigungslage ausserdem     nach    oben ragt, ist er auch  leicht     zugänglich.     



  Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Bauart liegt       darin,    dass der Betätigungshebel 14 in einfachster Weise  an jeder     beliebigen    Längsstelle des Rohres 9     fixiert    wer  den kann. Auch die Fixierung des Rohres 9 an den         Ausstellarmen    bzw. an den Schienenunterteilen bei der  Montage ist äusserst einfach.

   Die Verwendung des be  schriebenen Profilrohrs 9 als Quersteg     ermöglicht        ferner     das benötigte Rohrstück je nach der     gewünschten        Rol-          ladenbreite    vom angelieferten Einheitsrohr abzuschnei  den; es muss somit nur eine einzige     Rohrsorte    auf Lager       gehalten    werden und ausser dem Bohren der     Löcher    für  die Schrauben 10 fällt jede besondere     Bearbeitung    des  Quersteges weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausstellvorrichtung an Rolladen mit ausstellbaren Führungsschienen und mit knickbaren Ausstellarmen, die einerseits an einer die Führungsschienen verbindenden Querstrebe und anderseits am feststehenden Rahmen an gelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, dass am die un teren Führungsschienenenden verbindenden Quersteg ein Betätigungshebel angebracht ist,
    der um eine zum Quer steg senkrechte Achse schwenkbar und dadurch bei einge zogener Ausstellvorrichtung in und ausser Verriegelungs- eingriff mit einem festen Anschlag gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Ausstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Quersteg ein Profilrohr (9) ist, das drehfest aber lösbar an den ausstellbaren Schienen unterteilen (1b) fixiert ist.
    2. Ausstellvorrichtung nach, Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Profilrohr (9) beiderends auf je einem Bolzen (4) fixiert ist, der am benachbarten Ende des zugeordneten Ausstellarms (5, 7) befestigt ist und durch eine Lagerhülse (3) hindurchragt, die mittels eines Ansatzes (3a) am zugeordneten Schienenunterteil befestigt ist.
    3. Ausstellvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Profilrohr (9) mittels in nerer Längsrippen (9a) auf dem Bolzen (4) sitzt, wobei durch die Rohrwand und einen Schlitz (4a) im hohlen Bolzen (4) ragende Kopfschrauben (10) einen im Bol- zenhohlraum liegenden Ankerbolzen (11) zur Fixierung und Drehsicherung des Rohres am Bolzen tragen.
    4. Ausstellvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Rohr (9) eine längslau fende, äussere Schwalbenschwanznut (9b) besitzt, in wel che eine entsprechende Leiste (12a) eines Blocks (12) eingeschoben ist, der mittels einer Schraube (13) gegen Verschieben am Rohr (9) lösbar fixiert ist, wobei ein aus dem Block (12) vorstehendes Halsstück der Schrau be (13) dem schwenkbaren Betätigungshebel (14) als Lager dient.
CH401066A 1966-03-18 1966-03-18 Ausstellvorrichtung an Rolladen CH434671A (de)

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FR1513138A (fr) 1968-02-09

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