CH434885A - Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk - Google Patents
Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und MauerwerkInfo
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- CH434885A CH434885A CH1539865A CH1539865A CH434885A CH 434885 A CH434885 A CH 434885A CH 1539865 A CH1539865 A CH 1539865A CH 1539865 A CH1539865 A CH 1539865A CH 434885 A CH434885 A CH 434885A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D21/00—Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
- E21D21/008—Anchoring or tensioning means
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Description
Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spreiz- vorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohr löchern im Fels, Beton und Mauerwerk.
Das Prinzip aller bisher bekanntgewordenen Spreiz- vorrichtungen beruht darauf, dass eine oder mehrere konische, geschlitzte Mutter bzw. Muttern, eine zwei- oder mehrteilige Spreizhülse durch eine in dieselbe ein geschraubte Schraube, z. B. einer Ankerstange, im Aussendurchmesser vergrössert und so an die Bohrloch wandung angepresst wird.
Bei der Verankerung von Schrauben mittels beste henden Spreizhülsen treten nun an der Baustelle eine Reihe von Schwierigkeiten auf. Infolge der sehr rauhen Transport- und Arbeitsbedingungen besonders im Gebirge gehen schon vor dem Einsetzen des Ankers Teile der Hülse verloren, die Spreizhülse muss teilweise an Ort und Stelle montiert werden, oder die Hülsen sind derart verschmutzt, dass nur eine sorgfältige Reinigung die Funktionstüchtigkeit gewährleistet. Weitere Schwie rigkeiten treten beim Einsetzen des Ankers selbst auf.
Das nicht immer genau kalibrierte und genau gerade verlaufende Bohrloch, besonders bei Längen über zwei Meter, bietet der Einführung der Spreizhülse teilweise erhöhten Widerstand, so dass dieses Einführen bis zur gewünschten Tiefe nur durch forcierten Druck,
Stoss oder Schlag möglich ist. Hierdurch werden jedoch schon eine Reihe von Spreizhülsensystemen funktionsuntüch tig - entweder verschieben sich die Segmente der Mutter der Hülse in Axialrichtung in bezug aufeinander oder verkeilen sich schon vorzeitig oder werden auf andere Weise zerstört. Ein anderer Nachteil mancher Spreiz dübel beruht darin, dass die Flächenpressung der Seg mente an die Bohrlochwandung zu gering ist, um ein Kriechen der Hülse bei Belastung des Ankers zu ver hindern, und somit der Anker nicht seinen Zweck erfüllen kann.
Aus Gründen der Sicherheit muss die Spreizhülse so konstruiert und bemessen sein, dass sie im gesunden Gebirge bis zur Zerreissgrenze der Anker- Stange belastet werden kann, ohne in der Zugrichtung nachzugeben.
Diese Nachteile sollen durch die Spreizvorrichtung gemäss der Erfindung vermieden werden.
Die Spreizvorrichtung gemäss der Erfindung weist eine an ihrer Aussenseite pyramidenstumpfförmige Mut ter auf und eine Spreizhülse, die aus mindestens zwei mit ihrer Innenseite an Keilflächen der Mutter anlie genden Backen besteht, deren Aussenflächen sich zu einer Kreiszylinderfläche ergänzen, wobei eine Druck feder zwischen der Mutter und dem einen, durch radial gegen innen ragende Bodenteile an den Backen ge schlossenen Ende der Hülse angeordnet ist, welche bestrebt ist, die Mutter gegen das innen engere, offene Ende der Spreizhülse zu verschieben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Spreizvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Spreizvorrichtung mit in dieselbe eingeschraubter Zugstange, Fig. 2 eine Unteransicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Innenansicht einer Backe einer dreitei ligen Hülse, Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 3,
Fig. 6 die in der Spreizhülse angeordnete Mutter in Seitenansicht, Fig. 7 eine Draufsicht zu Fig. 6 und Fig. 8 die Mutter nach Fig. 6 um 90 in bezug auf die Darstellung in dieser Figur um die Achse gedreht.
Die gezeichnete Spreizvorrichtung weist eine pyra- midenstumpfförmige Mutter 1 auf mit drei um 120 in Umfangsrichtung verteilten Gleit-Keilflächen 2 für Gleit-Keilflächen 3 an der Innenseite von drei Backen 4.
Die Aussenwände 5 der drei Backen ergänzen sich zu einem Kreiszylinder.
Am einen Ende der Spreizhülse, gebildet durch die Backen 4, weisen dieselben einen Wandteil 6 auf, die gemeinsam dieses Ende verschliessen, während das andere Hülsenende zur Einführung einer Schraube, z. B. das mit Gewinde 7 versehene Ende einer Zug stange 8 (Fig. 1), offen ist.
Die Aussenwand 5 der Backen 4 weist aufeinander folgende Konus-Ringteile 9 auf, die in Ebenen senk recht zur Hülsenachse liegen und sägezahnartige Rip pen 10 ergeben, welche das Herausziehen der gespreiz ten Hülse aus einem Bohrloch verhindern.
Eine Schraubendruckfeder 11, welche in das wei tere Ende der Mutter eingesetzt ist, stützt sich auf dem Boden, gebildet durch die Wandteile 6 der Backen 4, ab. Die Feder 11 ist bestrebt, die Mutter 1 gegen das offene, innen engere Ende der durch die Backen 4 gebildeten Hülse zu schieben.
Eine Nut 12 gestattet das Zusammenhalten der Backen 4 mittels einer offenen, in diese Nut eingeleg- ten, in der Zeichnung nicht dargestellten Ringfeder.
Es könnten auch mehrere, über die Länge der Hülse verteilte Nuten und Ringfedern vorgesehen sein. Zum Zusammenhalten der Backen 4 während des Transportes kann auch eine Hülse 13 (Fig. 1) vorge sehen sein, die beim Einführen der Hülse in ein Bohr loch von derselben abgeschoben wird.
Die Backen 4 könnten auch am offenen Ende der Hülse mit einem Aussengewinde versehen sein. Eine auf dieses Gewinde geschraubte Kappenmutter hält dann die Backen 4 als Hülse zusammen.
Durch Zug an der in die Hülse eingeschraubten Schraube Zugstange 8, (Fig. 1) wird die Mutter in das innen engere Ende der Hülse gezogen, und dabei wer den die Backen 4 radial nach aussen, gegen die Wan dung eines Bohrloches, in welches die Hülse eingescho ben wurde, gepresst. Dieses Herausziehen der Mutter 1 ergibt sich auch beim Einschrauben einer Schraube in die Mutter.
Die Längsränder benachbarter Backen 4 könnten mit Vorsprüngen bzw. Vertiefungen versehen sein, durch deren Ineinandergreifen bei benachbarten Bak- ken eine axiale Verschiebung der letzteren in bezug aufeinander dadurch verhindert wird.
Statt drei Backen, wie dargestellt, könnten auch nur zwei oder mehr als drei Backen vorgesehen sein. An der Mutter ist dann jeweils eine entsprechende Anzahl Gleitflächen für diese Backen vorzusehen.
Die beschriebenen Spreizvorrichtungen sind ins- besondere zur Aufnahme von Zugstangen im Hängen den bei Stollen- und Bergbau geeignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe eine an ihrer Aussenseite pyramidenstumpfförmige Mutter aufweist sowie eine Spreizhülse, die aus mindestens zwei mit ihrer Innen seite an Keilflächen der Mutter anliegenden Backen besteht, deren Aussenflächen sich zu einer Kreiszylin- derfläche ergänzen, wobei eine Druckfeder zwischen der Mutter und dem einen, durch radial gegen innen ragende Bodenteile an den Backen geschlossenen Ende der Hülse angeordnet ist, welche bestrebt ist, die Mutter gegen das innen engere,offene Ende der Spreizhülse zu verschieben. UNTERANSPRÜCHE 1. Spreizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite der Backen mit Rippen versehen ist. 2. Spreizvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen durch konische Teile der Aussenseite der Backen gebildet sind, welche Teile in der Umfangsrichtung verlaufen und in der Längs richtung der Hülse aufeinanderfolgen.3. Spreizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen an ihrer Aussenseite mindestens eine Rille zur Aufnahme eines offenen Federringes, zum Zusammenhalten der Backen, auf weisen. 4. Spreizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohrstück zum Aufschieben über die Aussenseite der Backen vorgesehen ist. 5. Spreizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am offenen Ende an der Aussen seite der Backen ein Gewinde vorgesehen ist zum Auf schrauben einer Überwurfmutter für das Zusammen halten der Backen.6. Spreizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder benachbarter Bak- ken mit Vorsprüngen bzw. Vertiefungen ineinander greifen, um eine Relativverschiebung der Backen in bezug aufeinander, in der Axialrichtung der Hülse zu verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1539865A CH434885A (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1539865A CH434885A (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH434885A true CH434885A (de) | 1967-04-30 |
Family
ID=4408768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1539865A CH434885A (de) | 1965-11-08 | 1965-11-08 | Spreizvorrichtung zur Verankerung von Schrauben in Bohrlöchern im Fels, Beton und Mauerwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH434885A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3726181A (en) * | 1971-03-24 | 1973-04-10 | F Dickow | Expansion shell assembly |
| EP0008085A1 (de) * | 1978-08-04 | 1980-02-20 | Volker Hainke | Ankerbolzen |
| EP0013911A1 (de) * | 1979-01-12 | 1980-08-06 | Tox-Dübel-Werk Richard W. Heckhausen KG | Spreizdübel aus Kunststoff |
-
1965
- 1965-11-08 CH CH1539865A patent/CH434885A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3726181A (en) * | 1971-03-24 | 1973-04-10 | F Dickow | Expansion shell assembly |
| EP0008085A1 (de) * | 1978-08-04 | 1980-02-20 | Volker Hainke | Ankerbolzen |
| EP0013911A1 (de) * | 1979-01-12 | 1980-08-06 | Tox-Dübel-Werk Richard W. Heckhausen KG | Spreizdübel aus Kunststoff |
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