CH435055A - Vorrichtung zum Abnehmen des Faservlieses vom Abnehmer oder vom Tambour einer Karde - Google Patents

Vorrichtung zum Abnehmen des Faservlieses vom Abnehmer oder vom Tambour einer Karde

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CH435055A
CH435055A CH1238665A CH1238665A CH435055A CH 435055 A CH435055 A CH 435055A CH 1238665 A CH1238665 A CH 1238665A CH 1238665 A CH1238665 A CH 1238665A CH 435055 A CH435055 A CH 435055A
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CH1238665A
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Honegger & Co Vorm Emil Honegg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/465Doffing arrangements for removing fibres using, or cooperating with, pneumatic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abnehmen des Faservlieses vom Abnehmer oder vom Tambour     einer        Karde       Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung     zum    Ablö  sen des Faservlieses vom Abnehmer oder vom Tam  bour einer Karde.  



  Es ist üblich, das Faservlies durch eine mechanische       Ablösevorrichtung,    den sogenannten Hacker, vom Ab  nehmer der Karde abzulösen. Solche Hacker besitzen  einen sogenannten     Hackerkamm,    der ständig gegen den  Abnehmer und wieder zurückgeschwenkt wird. Bei be  kannten Vorrichtungen dieser     Art    wird der Hacker  kamm bis     zu    2500 mal pro Minute gegen den Abneh  mer geschwenkt, wodurch die     Vorrichtung    einem gros  sen Verschleiss unterliegt. Bei den heute     möglichen     Tourenzahlen der Abnehmer und der sich daraus er  gebenden Umfangsgeschwindigkeit wären bis zu 3500  Schwingungen des     Hackerkammes    pro Minute erforder  lich.

   Dies ist mit den bekannten mechanischen Ablöse  vorrichtungen nicht möglich.  



  Es wird daher eine Vorrichtung zum Ablösen des       Faservlieses    vom Abnehmer oder vom Tambour einer  Karde vorgeschlagen, welche den erforderlichen Schwin  gungszahlen gewachsen ist. Diese Vorrichtung ist     er-          findungsgemäss    gekennzeichnet durch einen Luftauslass  zur Bildung eines sich über die ganze Breite des Vlieses  erstreckenden,     tangential    zum Abnehmer bzw. Tambour  gegen die     Ablösestelle    gerichteten Luftstrahles.  



  Der Luftauslass kann durch eine     Luftbeschaffungs-          anlage    mit stossweiser Förderung gespeist sein. Die Luft  beschaffungsanlage kann in einem die Vorrichtung zum  Ablösen des Faservlieses bildenden ortsfesten Rohr ein  gebaut sein, dessen Achse parallel     zur    Abnehmerachse  der Karde angeordnet ist. Ein mit seiner Achse parallel  zur Abnehmerachse angeordnetes     ortsfestes    Rohr kann  einen sich über die ganze Breite des Vlieses erstrecken  den Schlitz aufweisen, der     tangential    zum Abnehmer ge  gen die     Ablösestelle    gerichtet ist.

   Das Rohr kann an eine       Druckluftquelle    angeschlossen sein, so dass aus dem  Schlitz ein gegen die     Ablösestelle    gerichteter Luftstrahl  austreten kann.    Im     Innern    des Rohres kann ein zweites um     seine     Achse drehbares Rohr angeordnet sein, das     mindestens     einen sich über die Breite des     Vlieses    erstreckenden  Schlitz aufweisen kann, so dass der Luftstrahl durch  die Schlitze der beiden Rohre nur     hindurchtreten    kann,  wenn einer der Schlitze des inneren Rohres mit dem       Schlitz    des äusseren Rohres zur Deckung gelangt.  



  Ein äusseres, um seine Achse drehbares Rohr kann  mindestens einen sich über die Breite des Abnehmers  erstreckenden,     tangential    zum Abnehmer gegen die Ab  lösestelle gerichteten     Schlitz    aufweisen.     Im    Innern des  Rohres kann ein     zweites        ortsfestes    Rohr angeordnet       sein,    das einen     einzigen        Schlitz    besitzt, so dass der  Luftstrahl nur durch die Schlitze der beiden Rohre hin  durchtreten kann,

   wenn einer der     Schlitze    des äusseren  Rohres mit dem     Schlitz    des inneren ortsfesten Rohres  zur Deckung     .gelangt.    Der Luftauslass zum Abnehmen  des Faservlieses     kann    auch direkt am Tambour der  Karde angeordnet sein.  



  Zwei Ausführungsformen sind im folgenden an  Hand der beigefügten Zeichnung rein     beispielsweise    be  schrieben, es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt durch die Ablöse  vorrichtung gemäss einer ersten Ausführungsform nach  Linie     1-I    in     Fig.    3,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt durch     die        Ablöse-          vorrichtung    gemäss einer zweiten     Ausführungsform     nach     Linie        I-1    in     Fig.    3,

         Fig.    3 eine Ansicht der in     Fig.    1 und 2 dargestellten       Ablösevorrichtungen    in     Richtung    des Pfeiles A     in        Fig.    1.  Gemäss     Fig.    1 befindet sich neben dem Abnehmer  10 der Karde oder neben dem Tambour an welchen       Nadeln    11, die     sogenannte        Kardengarnitur,        befestigt     sind, eine Vorrichtung 12 zum Ablösen eines     Karden-          vlieses    13. Vom Abnehmer 10 ist nur ein kleines  Stück dargestellt.

   Die Vorrichtung 12 besitzt ein     äus-          seres    ortsfestes Rohr 14 und ein inneres     konzentrisch     angeordnetes um seine Achse drehbares Rohr 15. Am      äusseren Rohr 14 ist ein     tangential    zur     Trommel    10  gegen die     Ablösestelle    des     Kardenvlieses    13 gerichteter  Schlitz 16 vorgesehen, der sich über die ganze Breite  des Faservlieses 13 erstreckt. Das innere Rohr 15 be  sitzt zwei radial gerichtete Schlitze 17, die im wesentli  chen gleich lang sind wie der Schlitz des äusseren Roh  res.  



  Die     Ausführungsform    gemäss     Fig.2    unterscheidet  sich von der beschriebenen     Ausführungsform    im we  sentlichen dadurch, dass am äusseren Rohr 14' zwei       Schlitze    16' statt nur ein einziger     Schlitz    16 wie beim  äusseren Rohr 14 vorhanden sind, während am inne  ren Rohr 15'     lediglich    ein einziger     Schlitz    1<B>7</B> statt  zwei Schlitze 17 wie beim inneren Rohr 15 des ersten       Ausführungsbeispieles    vorgesehen ist, denn bei dieser  Ausführungsform ist das innere Rohr 15' ortsfest und  das äussere Rohr 14' ist drehbar gelagert.  



  Wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist, sind die beiden Rohre  14, 15     (Fig.    1) bzw. 14', 15'     (Fig.2)    (von denen in       Fig.    3 lediglich das äussere sichtbar ist) in zwei Lager  gehäusen 18     gelagert,    die am Gestell 19 der nicht dar  gestellten Karde befestigt sind. Der Antrieb des inne  ren Rohres 15     (Fig.    1) bzw. des äusseren Rohres 14'       (Fig.    2)     erfolgt    über ein     Ritzel    oder eine Riemenscheibe  20, die über einen Riemen von einem nicht dargestell  ten Motor angetrieben wird.

   An dem der Riemenscheibe  gegenüberliegenden Ende ist eine     Druckluftleitung    21  angeschlossen, welche mit einer nicht dargestellten       Druckluftquelle    verbunden ist.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    1 dargestellten     Aus-          führungsform    ist wie folgt:  Das innere Rohr 15 wird über die Riemenscheibe  20     (Fig.    3) mit der     erforderlichen    Tourenzahl angetrie  ben um bis zu 3500 Luftstösse pro Minute erzeugen  zu     können.    Da bei jeder Umdrehung zwei Luftstösse  erzeugt werden, genügt dementsprechend die halbe Tou  renzahl sofern zwei     Schlitze    17     im    inneren Rohr 15  vorhanden sind.

   Mit     Hilfe    der     erwähnten,    in der Zeich  nung nicht dargestellten,     Druckluftquelle    wird im In  neren des Rohres 15 ein Luftdruck erzeugt, denn je  desmal wenn einer der Schlitze 17 des inneren Rohres  15 mit dem Schlitz 16 des äusseren Rohres 14 zur       Deckung    gelangt, wird ein Luftstrahl erzeugt, der     tan-          gential    zum Abnehmer gegen die     Ablösestelle    des     Fa-          servlieses    gerichtet ist und dasselbe ablöst,

   so dass     das          Faservlies    in der     üblichen    Weise vom Abnehmer einer  Kanne     zugeführt    werden kann.  



  Die Wirkungsweise des in     Fig.    2 dargestellten     Aus-          führungsbeispieles    entspricht im     wesentlichen    der soeben  beschriebenen Wirkungsweise der ersten Ausführungs  form, mit dem einzigen Unterschied, dass die Luftstösse  durch Drehung des äusseren Rohres 14 erzeugt wer  den.

   Jedesmal wenn einer der beiden     Schlitze    16' des  äusseren Rohres 14' mit dem Schlitz 17' des     inneren          ortsfesten    Rohres 15' zur Deckung gelangt,     erfolgt    ein         Lüftstoss.    Der Antrieb des äusseren Rohres 14' erfolgt  ebenfalls über die in     Fig.    3 dargestellte     Riemenscheibe    20.  



  Statt einem stossweisen Austritt des Luftstrahles  kann derselbe kontinuierlich austreten, indem zum Bei  spiel das innere Rohr gemäss     Fig.    1 nicht angetrieben  wird oder indem dieses Rohr gänzlich weggelassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ablösen des Faservlieses vom Ab nehmer oder vom Tambour einer Karde, gekennzeich net durch einen Luftauslass zur Bildung eines sich über die ganze Breite des Vlieses erstreckenden, tangential zum Abnehmer bzw. Tambour gegen die Ablösestelle gerichteten Luftstrahles. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslass durch eine Luftbeschaf- fungsanlage mit stossweiser Förderung gespeist ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftbeschaffungsanlage in einem die Vorrichtung zum Ablösen des Faservlieses bilden den ortsfesten Rohr eingebaut ist, dessen Achse parallel zur Abnehmerachse angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein mit seiner Achse parallel zur Abnehmerachse angeordnetes ortsfestes Rohr einen sich über die Breite des Vlieses erstreckenden Schlitz auf weist, der tangential zur Trommel gegen die Ablöse stelle gerichtet ist und dass dieses Rohr an eine Druck luftquelle angeschlossen ist, so dass aus dem Schlitz ein gegen die Ablösestelle gerichteter Luftstrahl aus tritt.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Inneren des Rohres ein zweites um seine Achse drehbares Rohr angeordnet ist, das mindestens einen sich über die Breite des Vlieses er streckenden Schlitz aufweist, derart, dass der Luftstrahl durch die Schlitze der beiden Rohre nur hindurchtreten kann, wenn einer der Schlitze des inneren Rohres mit dem Schlitz des äusseren Rohres zur Deckung gelangt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein äusseres um seine Achse dreh bares Rohr mindestens einen sich über die Breite des Vlieses erstreckenden, tangential zur Trommel gerich teten Schlitz aufweist und dass im Inneren dieses Roh res ein zweites ortsfestes Rohr angeordnet ist, das einen einzigen Schlitz besitzt, so dass Luft durch die Schlitze der beiden Rohre nur hindurchtreten kann,
    wenn einer der Schlitze des äusseren Rohres mit dem ortsfesten Schlitz des inneren Rohres zur Deckung gelangt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Luftauslass direkt am Tambour der Karde angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3992755A (en) * 1973-12-11 1976-11-23 Ettore Bonalumi Apparatus for stripping fibrous web from a rotating cylinder in a textile machine
US4005505A (en) * 1975-05-27 1977-02-01 Owens-Corning Fiberglas Corporation Method of producing a sliver-like fibrous element

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3992755A (en) * 1973-12-11 1976-11-23 Ettore Bonalumi Apparatus for stripping fibrous web from a rotating cylinder in a textile machine
US4005505A (en) * 1975-05-27 1977-02-01 Owens-Corning Fiberglas Corporation Method of producing a sliver-like fibrous element

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