CH435631A - Luftbefeuchter - Google Patents
LuftbefeuchterInfo
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- CH435631A CH435631A CH1160764A CH1160764A CH435631A CH 435631 A CH435631 A CH 435631A CH 1160764 A CH1160764 A CH 1160764A CH 1160764 A CH1160764 A CH 1160764A CH 435631 A CH435631 A CH 435631A
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F6/00—Air-humidification, e.g. cooling by humidification
- F24F6/02—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
- F24F6/04—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using stationary unheated wet elements
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Description
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Luftbefeuchter Die Erfindung betriff eignen Luftbefeuchter mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Körper, an dem Flüssigkeit zum Verdunsten aus einem Vorratsbehälter abgegeben wird.
Bei Luftbefeuchtern ist es bekannt, als Verdunster einen Körper mit Kapillarwirkung in einen Vorratsbehälter einzutauchen und die im Körper aufsteigende Flüssigkeit durch eine Luftströmung abzuführen. Hierbei zeigt sich der Mangel, dass sich bei ungleicher Kapillarwirkung ungleichmässige und unbestimmte Luftbefeuchtungen einstellen. Ausserdem ist der Körper in labilem Gleichgewicht durch den Vorratsbehälter gehalten. Aus- serdem geben die bekannten Luftbefeuchter keinen Hinweis auf den Füllgrad des Vorratsbehälters.
Es ist Aufgabe der Erfindung, durch entsprechende Ausbildung des Flüssigkeitsbehälters und der Anordnung des flüssigkeitsdurchlässigen Körpers eine gleichmässige Luftbefeuchtung und sichere Halterung des flüssigkeitsdurchlässigen Körpers dadurch herbeizuführen, dass der flüssigkeitsdurchlässige Körper zwischen einem oberen und einem unteren Behälter eingespannt ist, die wahlweise als Vorratsbehälter für die Flüssigkeit und Auf- nahmebehälter für den unverbrauchten Durchsatz zur Wirkung bringbar sind, und dass die Flüssigkeit durch Schwerkraft den Körper durchsetzt.
Auf diese Weise ist der flüssigkeitsdurchlässige Körper sicher am Vorratsbehälter gehalten und kann über seine ganze Ausdehnung permanent als Verdunster zum Einsatz gebracht werden. Der Aufnahmebehälter nimmt dabei den unverbrauchten Durchsatz auf, der durch Umkehrung der Durchsatz- richtung einem Verdunstungsvorgang nutzbar zu machen ist.
Bevorzugt sind der Vorrats- und der Aufnahmebehälter durch Stege im Abstand fest miteinander verbunden und weisen zum sicheren Übertritt des unverbrauchten Duchsatzes in den jeweiligen Aufnahmebehälter je beidseitig des flüssigkeitsdurchlässigen Körpers Sam- melräume für den unverbrauchten Durchsatz auf. Diese stehen je über einen Durchtrittsschlitz mit der Raumluft und mit den Räumen von Vorrats- und Aufnahmebehäl- ter über den flüssigkeitsdurchlässigen Körper in ständiger Verbindung.
Zweckmässig stehen die Sammelräume zum Ausgleich der Flüssigkeit beim Umkehren der Durchsatzrichtung über Kammern, die an den Stegen vorgesehen sind, miteinander in Verbindung.
In euer weiteren vorteilhaften Ausführung sind der Vorrats- und der Aufnahmebehälter sowie die Stege durch vorzugsweise miteinander verklebte Hälften gebildet, wobei ein in den Verbindungsflächen ausgebildeter Falz die Zentrierung der Hälften bewirkt. Die Hälften können als Spritzformteile oder nach dem Tiefziehverfahren ausgeformten Folien aus einem transparenten oder eingefärbten Werkstoff gebildet sein.
Eine optische Anzeige für den Inhalt des jeweilig als Vorratsbehälter wirkenden Behälters kann dadurch ge- schaffen werden, dass der Vorratsbehälter und der Auf- nahmebehälter an den einander abgewandten Enden je durch zueinander im Winkel stehende Stützflächen be- grenzt sein können und die Neigung der schrägen Stützflächen vorzugsweise derart gewählt ist,
dass der Vorrats- und der Aufnahmebehälter unter Schwerkraftwirkung der im Vorratsbehälter befindlichen Flüssigkeit in einer Schräglage haltbar sind. Das aus einer aufrechten Stellung in eine Schräglage stehbare Gerät verbleibt auf diese Weise über die Dauer eines Füllgrades des Vor-
ratsbehälters durch Schwerkraftverlag erunb n in der Schräglage, aus der es bei Entleerung des Vorratsbehälters selbsttätig in die aufrechte Stellung zurückgeht.
Hierdurch kann der Benutzer anhand der vom Gerät angenomme- nen Stellungen einfach und sicher erkennen, ob sich Flüssigkeit zum Durchsatz im Vorratsbehälter befindet.
Bevorzugt erstrecken sich die schrägen Stützflächen in Längsrichtung mit einer Neigung von ca. 72 zur Längsmittelebene des Gerätes. Die Neigung ist dabei so gewählt, dass eine ausreichende Standsicherheit des Gerätes in der Schräglage erhalten bleibt.
Schliesslich ist noch möglich zur kippbaren Halterung des Gerätes an den Stegen Halteachsen angreifen zu lassen, um die der Vorrats- und der Aufnahmebehälter zur wechselweisen Benutzung kippbar sind. Die Halteachsen sind hierbei zweckmässig an einem als Stütze dienenden
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Formteil, z. B. Drahtformteil, angeordnet, insbesondere aasgebogen.
Es besteht darüberhinaus die Möglichkeit, den so gebildeten Luftbefeuchter in der Schräglage gegen ein Halteglied zu legen, von dem das Gerät bei Leerung des Vorratsbehälters zum Aufrichten sich selbsttätig abhebt.
Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert und zwar zeigt: Fig. 1 einen Luftbefeuchter in Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Vorderansicht eines Gerätes nach der Erfindung, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-L der Fig. 4 und Fig. 6 ein Gerät entsprechend einer anderen Ausführungsform in der Seitenansicht.
Der in den Figuren gezeigte Luftbefeuchter weist einen luftdicht verschliessbaren Vorratsbehälter 1 und im Abstand darunter einen Aufnahmebehälter 2 für die Flüssigkeit auf. Die beiden Behälter sind mit Füllöffnungen 3 versehen, die durch Stopfen 4 verschlossen sind. Die Stopfen 4 können aus einem trasparenten Werkstoff zum Einsehen des Flüssigkeitsstandes gebildet sein. Der Durchsatz der Flüssigkeit vom Vorratsbehälter 1 zum Aufnahmebehälter 2 erfolgt durch Schwerkraft über einen flüssigkeitsdurchlässigen Körper 5, der beim Ausführungsbeispiel aus einer mit Ausnehmungen 6 verse- henen Filzplatte besteht.
Die Innenräume der Behälter 1, 2 liegen zum Ausgleich und Einregeln der abfliessenden Flüssigkeit über Ventile 7 mit entgegengesetzter Schliess- richtung an die Raumluft an. Stirnseitig sind die Behälter 1, 2 über Stege 8 fest miteinander verbunden. Zweckmäs- sig sind die Behälter 1, 2 und die Stege 8 einstückig ausgeführt und durch Hälften aus Spritzformteile gebildet, die in ihrer gemeinsamen Verbindungsebene einen Falz 9 als Zentrierung aufweisen und durch Kleben oder Schweissen miteinander fest verbunden sind.
Beidseitig der Filzplatte 5 sind dem Vorrats- und dem Aufnahmebehälter Sammeräume 10 für den unverbrauchten Durchsatz vorgeschaltet. Diese nehmen den unverbrauchten Durchsatz auf, um diesen über Filzplatte an den Aufnahmeraum 2 abzugeben. Hierduch ist ein Beschmutzen der Aufstellfläche oder des Luftbefeuchters selbst ausgeschlossen. Die Sammelräume 10 stehen über Kammern 11 an den Stegen 9 miteinander in Verbindung. In die Kammern 11 münden Luftzuführungskanäle der Ventile 7 aus. Aussenseitig sind die Sammelräume 10 durch schräge Wendungsteile 13 begrenzt, die zur Bildung einer schlitzförmigen Durchtrittsöffnung 14 im Abstand der Filzplatte 5 enden. Zwischen den Wendungsteilen 13 und der Flizplatte 5 sind Metallgewebe 15 klemmend gehalten, die der Versteifung der Filzplatte dienen und einen Wärmeausgleich bewirken.
Innenseitig sind der Vorratsund der Aufnahmebehälter mit Verstärkungsrippen 16 versehen.
An ihren einander abgewandten Enden sind die Behälter 1 und 2 durch zueinander im Winkel stehende Stützflächen 17, 18 begrenzt, die eine aufrechte Stellung des gerätes sowie die Einnahme einer Schräglage auf einer Aufstellfläche gestatten. Die Neigung der Stützflächen 18 ist mit etwa 72 zur Längsmittelebene des Gerätes so gewählt, dass ein Abkippen des Gerätes unter dem Einfluss der Flüssigkeit im Vorratsbehälter 1 unmöglich ist, während ein genügend grosses Rüchstellmo- ment nach Leerung des Vorratsbehälters sichergestellt ist.
Der Flüssigkeitsdurchsatz erfolgt durch Schwerkraft vom gefüllten Vorratsbehälter über die Filzplatte 5 zum Aufnahmebehälter 2. Hierbei kann das Gerät in der aufrechten oder geneigten Stellung gemäss den Figuren 2 oder 5 zum Einsatz kommen. In der geneigten Stellung bewirkt die Verlagerung des Flüssigkeitsschwerpunktes ein Kippmoment und durch dieses eine mehr oder weniger grosse Arretierung. Wird der Vorratsbehälter 1 geleert, so richtet sich das Gerät durch das Fehlen des Kippmoments selbsttätig auf. Hierbei kippt das Gerät über eine der Kanten 19 in die aufrechte Stellung.
An der jeweils eingenommenen Stellung kann der Benutzer erkenne, ob sich Flüssigkeit im Vorratsbehälter 1 befindet oder die Flüssigkeit bereits durchgesetzt ist. Durch Umkehren des Luftbefeuchters erfolgt der Durchsatz mit entgegengesetzter Richtung. Der nunmehr als Vorratsbehälter wirkende Aufnahmebehälter erlaubt, das Gerät erneut mit geneigter Stellung zum Einsatz zu bringen, aus der es bei Entleerung des Vorratsbehälters 1 wiederum selbsttätig in die aufrechte Stellung abkippt.
Beim Ausführungsbeispiel der Figur 6 ist der Luftbefeuchter 23 mit Lagern 20 versehen, die auf angebogenen Halteachsen 21 eines als Stütze dienenden Drahtformteils 22 schwenkbeweglich rasten. Auch hier kippt das Gerät durch Entleerung des Vorratsbehälters selbsttätig aus einer Schräglage in die aufrechte Stellung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Luftbefeuchter mit einem flüssigkeitsdurchlässigen Körper, an den Flüssigkeit zum Verdunsten aus einem Vorratsbehälter abgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass dar flüssigkeitsdurchlässige Körper zwischen einem oberen und einem unteren Behälter eingespannt isst, die wahlweise ass Vorratsbehälter für die Flüssigkeit und Aufnahmebehälter für den unverbrauchten Durchsatz zur Wirkung bringbar sind, und dass die Flüssigkeit durch Schwerkraft den Körper durchsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorrats- und der Aufnahmebehälter stirnseitig durch Stege miteinander verbunden sind. 2. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Vorrats- und der Aufnahmebe- hälter je beidseitig des flüssigkeitsdurchlässigen Körpers vorgeschaltete Sammelräume für den unverbrauchten Durchsatz aufweisen,die über den Körper mit den Innenräumen von Vorrats- und Aufnahmebehälter in Ver- bindung stehen. 3. Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelräume durch an den Stegen ausgebildete Kammern miteinander in. Verbindung stehen. 4.Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sam- melräume je eine schlitzförmige Durchtrittsöffnung aufweise, deren eine Längsseite durch den flüssigkeits- durchlässigen Körper begrenzt ist. 5.Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zu- gewandten Begrenzungsflächen der gleichseitig angeord- neten Sammelräume durch schräg zueinander sich er- streckende Wendungsteile als Anströmflächen begrenzt sind. <Desc/Clms Page number 3> 6.Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Vorrats- und der Aufnahmebe- hälter an den einander abgewandten Enden je durch zueinander im Winkel stehende Stützflächen begrenzt sind und die Neigung der schrägen Stützflächen derart gewählt ist, dass der Vorrats- und der Aufnahmebehälter unter Schwerkraftwirkung der im Vorratsbehälter befindlichen Flüssigkeit in einer Schräglage gehalten sind. 7. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der schrägen Stützflächen mit etwa 72 zur Längsmittelebene des Gerätes ausgeführt ist. B.Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stegen Halteachsen angreifen, um die der Vorrats- und der Aufnahmebehälter zur wechselweisen Verwendung kippbar sind. 9. Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteachsen an einem als Stütze dienenden Formteil, z. B. Drahtformteil, angebogen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE27715A DE1230536B (de) | 1964-09-03 | 1964-09-03 | Geraet zur Luftbefeuchtung |
| DE1964E0027717 DE1295166B (de) | 1964-09-03 | 1964-09-03 | Luftbefeuchter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH435631A true CH435631A (de) | 1967-05-15 |
Family
ID=25973277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1160764A CH435631A (de) | 1964-09-03 | 1964-09-07 | Luftbefeuchter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT251834B (de) |
| CH (1) | CH435631A (de) |
| NL (1) | NL6414100A (de) |
-
1964
- 1964-09-07 CH CH1160764A patent/CH435631A/de unknown
- 1964-09-21 AT AT804564A patent/AT251834B/de active
- 1964-12-04 NL NL6414100A patent/NL6414100A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT251834B (de) | 1967-01-25 |
| NL6414100A (de) | 1966-03-04 |
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