CH436792A - Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen - Google Patents

Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen

Info

Publication number
CH436792A
CH436792A CH671966A CH671966A CH436792A CH 436792 A CH436792 A CH 436792A CH 671966 A CH671966 A CH 671966A CH 671966 A CH671966 A CH 671966A CH 436792 A CH436792 A CH 436792A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
scale
computing device
scales
mark
carrier
Prior art date
Application number
CH671966A
Other languages
English (en)
Inventor
Scheurer Ernst
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Priority to CH671966A priority Critical patent/CH436792A/de
Publication of CH436792A publication Critical patent/CH436792A/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06G—ANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00—Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/02—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/10—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by the graduation
    • G06G1/12—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by the graduation logarithmic graduations, e.g. for multiplication

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen Zur Berechnung von Rohrleitungsnetzen sind mannigfache Rechenhilfsmittel in Gebrauch, die entweder unhandlich und wenig haltbar sind, wie Tabellen,    Nomogramme   und dergleichen, oder beispielsweise Rechenschieber, die zwar einfach in der Handhabung, dafür aber weniger genau sind, die ebenfalls einem raschen Verschleiss unterliegen und deren es stets mehrerer    bedarf,   um alle zu errechnenden Grössen bestimmen zu    können.   



  Zur Durchführung von    Rohrleitungsnetzberechnun-      gen,   insbesondere für Heizungsanlagen, fehlte bisher ein Rechengerät, das ohne    Zuhilfenahme   weiterer Rechenhilfsmittel eine rasche Berechnung aller erforderlichen Werte mit einer Genauigkeit ermöglicht hätte, wie sie auch mit Hilfe von grossflächigen    Nomogrammen   erzielt werden kann. Es ist zwar    grundsätzlich   möglich, einen Rechenstab oder eine Rechenscheibe mit allen jenen Skalen auszustatten, die für die Ermittlung sämtlicher wärmetechnischen und strömungstechnischen Grössen im Rahmen der gestellten Aufgabe erforderlich sind, jedoch würde sich dadurch ein Rechenhilfsmittel ergeben, das weder handlich noch übersichtlich genug ist.

   Auch die Herstellungskosten für ein Rechengerät dieser Art sollen nicht hoch liegen, da solche Rechenhilfsmittel von Herstellerfirmen für    Rohrleitungsnetzkomponenten   vielfach unentgeltlich an    zahlreiche   Installationsunternehmungen abgegeben werden. Zumeist sind Rohrnetzrechenschieber denn auch aus kostensparenden Werkstoffen hergestellt,    beispielsweise   aus    Karton.   



  Es wurde gefunden, dass sich der Verwendungsbereich eines Rechengerätes der hier in Rede stehenden Art auf alle bei    Rohrleitungsnetzberechnungen   vorkommenden Rechenoperationen ohne Beeinträchtigung der Handlichkeit und    übersichtlichkeit   erweitern lässt, wenn durch Beachtung gewisser funktioneller Zusammenhänge einigen Skalen eine Doppelbedeutung zugemessen wird. 



  Ein Rechengerät für    Rohrleitungsnetzberechnungen,   insbesondere für Heizungsanlagen, mit wenigstens drei relativ    zueinander   beweglichen Einstellelementen, deren eines als Läufer mit einer geradlinigen Ablesemarke ausgebildet ist, und deren wenigstens zwei Skalenträger sind, die Skalen zur Ermittlung von wärmetechnischen und strömungstechnischen Grössen sowie Einstellmarken in gegenseitiger funktioneller Zuordnung aufweisen, wobei auf einem ersten Skalenträger eine Skala für den    Wasserdurchfluss,   eine Skala für die Wassergeschwindigkeit und eine    Skala   für den Widerstandsbeiwert von Einzelwiderständen angebracht    ist,

     während ein zweiter Skalenträger eine Skala für die    Rohrnenn-      weite      mit   einer Marke beim Zahlenwert 18,8 mm sowie eine Skala für den Druckabfall von Einzelwiderständen    mit   einer Marke beim Zahlenwert 10    mWS   besitzt, ist demnach erfindungsgemäss dadurch    gekennzeichnet,   dass der Skalenwert Eins der Skala für den Widerstandswert s und der Skalenwert 14,2 der Skala für den    Wasserdurchfluss   auf ein und derselben Ablese geraden liegen,

   die mit der    Ablesemarke   des Läufers zur Deckung gebracht werden kann und damit die Skala für den    Wasserdurchfluss   zugleich als Skala für einen    Ven-      tilkennwert   k und die Skala für den Druckabfall von    Einzelwiderständen   zugleich als Skala für den Druckabfall von Ventilen dient. 



  Ferner wurde    erkannt,   dass sich bei Verwendung sehr einfacher mechanischer Mittel nur durch einen Aufbau des Rechengerätes aus scheibenförmigen Skalenträgern mit einem gemeinsamen, im Zentrum derselben liegenden Drehpunkt und auf diesen angeordneten kreisbogenförmigen konzentrischen Skalen eine genügend genaue gegenseitige Beweglichkeit der Skalenträger erzielen lässt, was überdies die vorteilhafte Möglichkeit bietet, mit vertretbarem    wirtschaftlichem   Aufwand Kunststoffe als Werkstoff für das Rechengerät zu verwenden. 



     Einzelheiten   der Erfindung gehen aus dem    im   folgenden anhand der Zeichnungsfiguren beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor. 



  Es zeigen:    Fig.   1 Teile eines Rechengerätes,    Fig.   2 und 3 je einen Skalenträger mit Skalen und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fig. 4 eine vollständige Rechenscheibe. 



  In der Fig. 1 sind die Einstellelemente eines als Rechenstab ausgebildeten Rechengerätes veranschaulicht, nämlich ein erster Skalenträger 1, ein zweiter Skalenträger 2 und ein Läufer 3 mit einer geradlinigen Ablesemarke 4. Von mehreren Skalen, die ein Rechengerät dieser Art besitzt, sind in der Fig. 1 nur einige auszugsweise aufgetragen und mit Kursivzahlen beschriftet, und zwar eine Skala 5 für den    Wasserdurch-      fluss   von 0.1 bis 100 Kubikmeter pro Stunde, eine Skala 6 für die Wassergeschwindigkeit von 0,1 bis 4 Meter pro Sekunde und eine Skala 7 für den Widerstandsbeiwert s X 1 bis 20 von Einzelwiderständen auf dem Skalenträger 1.

   Demgegenüber befinden sich auf dem Skalenträger 2 eine Skala 8 für Rohrnennweiten von 10 bis 50 Millimeter mit einer Marke 9 beim Skalenwert 18,8 mm sowie eine Skala 10 für den Druckabfall von Einzelwiderständen von 0,1 bis 100 Meter Wassersäule mit einer Marke 11 beim Skalenwert 10 mWS. 



  Die Verwendung und Teilung der bisher    erwähnten   Skalen 5 bis 8 und 10 und der Marken 9 und 11 ist bekannt. Als neu und wesentlich wird nun die gegenseitige Zuordnung der auf dem Skalenträger 1 befindlichen Skalen 5 und 7 funktionell derart festgelegt, dass der Skalenwert Eins der Skala 7 und der Skalenwert 14,2 der Skala 5 auf ein- und derselben Ablesegeraden 12 liegen, welche mit der    Ablesemarke   4 des Läufers 3 zur Deckung gebracht werden kann. Durch diese    Mass-      nahme   ergibt sich die Möglichkeit, die Skala 5 für den    Wasserdurchfluss   zugleich als Skala zur Bestimmung des Ventilkennwertes ky und die Skala 10 für den Druckabfall von Einzelwiderständen zugleich als Skala für die Ermittlung des Druckabfalles von Ventilen zu verwenden.

   Dies erweitert die Anwendbarkeit eines Rechengerätes der hier in Rede stehenden Art auf alle im Zusammenhang mit Rohrleitungsnetzberechnungen für Heizungsanlagen vorkommenden Rechenoperationen. 



  Der angegebene funktionelle Zusammenhang der Skalen 5 und 7 beruht auf der Überlegung, dass ein Ventil mit einem Ventilkennwert von kv = 14,2 den gleichen Druckabfall bewirkt wie ein Einzelwiderstand mit dem Widerstandsbeiwert s 1 bei einem    Wasser-      durchfluss   von G = 1 m3/h. 



  Die Definition und der Gebrauch des Ventilkennwertes kv sind in den VDI/VDE-Richtlinien 2173 vom September 1962 unter dem Titel  Strömungstechnische Kenngrössen von Stehventilen und deren Bestimmung  umschrieben. Die vorliegenden Rechenprobleme werden im übrigen in dem fachtechnischen Standardwerk  Heiz- und Lüftungstechnik  von Rietschel-Raiss erschöpfend behandelt und sind dem Fachmann geläufig. 



  Obwohl es grundsätzlich möglich ist, ein Rechengerät der beschriebenen Art als Rechenstab auszubilden, erfordert eine derartige Konstruktion einen unerwünscht grossen Aufwand an feinmechanischer Präzision, wenn ein qualitativ    hochwertiges   und genau arbeitendes Rechengerät hergestellt werden soll. 



  Die Fig. 2 bis 4 zeigen nur die zur Lösung der gestellten Aufgabe für den praktischen Gebrauch bestgeeignete Form des Rechengerätes und die Anordnung der erforderlichen Skalen. Teile, die den in den Fig. 1 dargestellten entsprechen, sind in den Fig. 2 bis 4 mit gleichen Bezugszahlen wie in der Fig. 1 bezeichnet. 



  In der Fig. 2 ist eine mit kreisbogenförmigen konzentrischen Skalen bedruckte, aus undurchsichtigem Werkstoff, vorzugsweise aus weissem Kunststoff bestehende Scheibe gezeichnet, die den ersten Skalenträger 1 bildet. Die Dicke der Scheibe beträgt etwa 11/2 mm, ihr äusserer Durchmesser ca. 200 mm. Man erkennt die Skala 5 für den    Wasserdurchfluss,   hier bezeichnet mit    Durchfluss   G und geteilt in 0,01 bis 1000    m3/h,   die gleichzeitig Skala für den    Ventilkennwert      k,.   ist.

   Die Skala 6 für die Wassergeschwindigkeit erscheint in der    Fig.2   mit dem gleichen Teilungsumfang wie in der    Fig.l   und trägt die    Beschriftung    Geschwindigkeit , während die Skala 7 für den    Widerstandsbeiwert      s   von Einzelwiderständen mit dem Buchstaben J bezeichnet ist. Ferner befinden sich auf dem Skalenträger 1 noch eine Skala 13 für die Wärmeleistung und eine Skala 14 für das Druckgefälle. Anordnung und Gebrauch der Skalen 13 und 14 sind bekannt. 



  Der scheibenförmige Skalenträger 1 besitzt eine zentrale Bohrung 15. Ausserdem ist sein äusserer Rand 16 mit    Vorteil   auf einer radialen Breite von etwa zwei Millimeter über die mit den Skalen 5, 6, 7, 13 und 14 versehene Fläche    ringsum   um etwa 0,2 mm    wallförmig   erhöht, so dass die Skalenebene gegenüber dem Rand 16 eine flache Vertiefung bildet. 



  Die    Fig.   3 veranschaulicht den zweiten Skalenträger 2, der ebenfalls als Scheibe ausgebildet ist und eine zentrale Bohrung 17 besitzt. Der Durchmesser eines    äusse-      ren   Randes 18 des Skalenträgers 2 entspricht dem grössten Durchmesser des Skalenträgers 1    (Fig.   2).    Als   Werkstoff für den Skalenträger 2 dient glasklarer Kunststoff, der in einem inneren Bereich 19 und im Bereich eines Kreisringes 20 mit einer undurchsichtigen Farbschicht unterlegt ist.

   Durch den glasklaren Werkstoff sichtbar befinden sich auf den undurchsichtigen Farbschichten die Skala 8 für die    Rohrnennweiten   von 3/8 Zoll bis 200 mm, mit den Skalenbezeichnungen E und F doppelt, jedoch in unterschiedlichen Massstäben aufgetragen, wobei die Marke 9 entsprechend einem Rohrdurchmesser von 18,8 mm auf dem mit E bezeichneten Teil der Skala 8 liegt. 



  Die Anordnung undurchsichtiger Zonen auf dem Skalenträger 2 gestattet, die Teilstriche der Skalen des Skalenträgers 1 mit einer solchen Länge aufzutragen, dass diese im zusammengebauten Zustand der Rechenscheibe    teilweise   von den Farbzonen abgedeckt werden, so das allfälligen seitlichen Verschiebungen der beiden Skalenträger 1 und 2 gegeneinander die korrespondierenden Teilungen stets scharf    aneinandergrenzen.   



  Auf dem Skalenträger 2 erkennt man ferner die Skala 10 für den Druckabfall in    mWS   durch Einzelwiderstände, die gleichzeitig als Skala für den Druckabfall    A\p,   am Regelventil dient und die mit der Marke 11 beim Skalenwert 10    mWS   versehen ist. Ausserdem weist der Skalenträger 2 eine - an sich bekannte - Skala 21 für die Temperaturdifferenz auf. 



  Alle Skalen und Beschriftungen sind in die Skalenträger 1 bzw. 2 mit Vorteil eingeprägt und verschiedenartig gefüllt. wobei sich die Prägungen auf den einander zugewandten Flächen der Skalenträger befinden. 



  Die    Fig.4      vermittelt   eine Gesamtansicht des Rechengerätes, das aus dem Skalenträger 1, dem Skalenträger 2 sowie dem hier    kreissektorförmigen   Läufer 3 mit der    Ablesemarke   4 besteht. Als gemeinsamer Drehpunkt 22 der Rechenscheibe dient ein Drehzapfen, beispielsweise ein abgesetzter Niet, auf den zuerst der Skalenträger 1 als Grundkörper, sodann der Läufer 3 und zuletzt der Skalenträger 2 mit ihrer zentralen Bohrung    aufgestreckt   sind.

   Durch den wallförmig erhöhten Rand 16    (Fig.   2) des Skalenträgers 1 wird erreicht, dass sich die einander zugekehrten Skalenflächen beider Skalen- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 träger 1 und 2 nicht berühren, so dass beim gegenseitigen Verdrehen der Skalenträger 1 und 2 keine Schleifspuren im Bereich der Skalen oder auf dem Läufer 3 im Bereich seiner Ablesemarke 4 entstehen können. Die konzentrische Führung der drei gegeneinander verdrehbaren Teile 1, 2 und 3 mittels eines Drehzapfens kann mit einfachen Herstellungsverfahren sehr genau ausgeführt werden: trotz Anwendung einfachster mechanischer Mittel ist daher eine gute Präzision des Rechengerätes gewährleistet.

   Zudem sind scheibenförmige Skalenträger der beschriebenen Art aus    hochwertigen   Werkstoffen, insbesondere aus Kunststoffen, mit fertigungstechnisch geringem Aufwand herstellbar, ohne dass Zugeständnis an die Oberflächengüte und die Sauberkeit der Ausführung gemacht werden müssen. Die den Scheiben eigene Steifigkeit erlaubt, mit    verhältnis-      mässig   geringen Werkstoffdicken, d. h. mit kleinem Materialeinsatz eine Stabilität und einen Gebrauchswert des Rechengerätes zu erzielen, die den Bedürfnissen der Praxis vollauf gerecht werden. 



  Aus der Fig. 4 ist ersichtlich, dass die korrespondierenden Skalen 13 und 21 (vgl. auch die Fig. 2 und 3) logarithmische Teilungen aufweisen und dank der Festlegung ihrer Zahlenwerte unmittelbar zu Multiplikationen bzw. Divisionen, die sich im Verlaufe einer Berechnung als erforderlich erweisen, verwendet werden können, so dass sich die zusätzliche Benützung eines üblichen Rechenstabes erübrigt, wobei natürlich beide Skalen 13 und 21 beliebig bis zum Wert 1 verlängert sein können. 



  Die im inneren Bereich 19 des Skalenträgers 2 (Fig. 3) verbleibende Fläche lässt sich mit Vorteil zum Aufdruck von Benützungshinweisen, vergleiche die Fig.4, sowie zum Anbringen von Werbeaufdrucken usw. ausnützen. 



  Wie bereits erwähnt, gehört der Umgang mit Rechengeräten für    Rohrleitungsnetzberechnungen   zur Routine des in diesem Fachgebiet tätigen    Projektbe-      rechners,   und dieser ist vermöge seiner Sachkenntnis und Erfahrung ohne weiteres in der Lage, die hier beschriebene Rechenscheibe richtig anzuwenden. Die in der Fig. 4 sichtbare Gebrauchsanleitung dient lediglich als Gedächtnisstütze. Im folgenden wird dennoch eine kurze Anleitung für die Ermittlung des Druckabfalles von Ventilen bzw. des Ventilkennwertes kv gegeben. 



  Zunächst wird in bekannter Weise die für eine Heizungsanlage zugrundegelegte Temperaturdifferenz    #t   zwischen Vor- und Rücklauf auf der Skala 21 und die Wärmeleistung der Anlage auf der Skala 13 zur übereinstimmung gebracht,    allenfalls   unter    Zuhilfenahme   der Ablesemarke 4 des Läufers 3. Sodann ist die    Able-      semarke   4 auf den aus Konstruktionsdaten bekannten Ventilkennwert kv auf der Skala 5 einzustellen und der von der Ablesemarke 4 auf der Skala 10 erfasste Zahlenwert abzulesen; dieser gibt unmittelbar den Druckabfall über dem Regelventil in mWS an. 



  Der Ventilkennwert kv ist zu ermitteln, wenn die für eine Anlage bestgeeignete Ventilgrösse festgelegt werden soll. Man stellt in diesem Fall zuerst die    Ablesemarke   4 des Läufers 3 auf den gegebenen Wert für den Druckab- fall über dem Regelventil auf der Skala 10 ein und liest den zugehörigen kv-Wert auf der Skala 5 ab. Voraussetzung ist    natürlich,   dass die gegebene Temperaturdifferenz auf der Skala 21 und die gegebene Wärmeleistung auf der Skala 13 vorher in bekannter Weise durch gegenseitiges Verdrehen der Skalenträger 1 und 2 einander gegenübergestellt worden sind.

   Anstatt von der Temperaturdifferenz und der Wärmeleistung auszugehen, können die vorstehend beschriebenen Rechengänge auch mit Hilfe der aus diesen Grössen vielleicht schon in einem    früheren   Rechengang    bestimmten      Durchfluss-      menge   durchgeführt werden. Es ist dann lediglich die Marke 11 der Skala 10 mit dem    Zahlenwert   der    Durch-      flussmenge   auf der Skala 5 in    übereinstimmung   zu bringen und weiter wie bereits beschrieben zu verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen, insbesondere für Heizungsanlagen, mit wenigstens drei relativ zu einander beweglichen Einstellelementen, deren eines als Läufer mit einer geradlinigen Ablesemarke ausgebildet ist, und deren wenigstens zwei Skalenträger sind, die Skalen zur Ermittlung von wärmetechnischen und strömungstechnischen Grössen sowie Einstellmarken in gegenseitiger funktioneller Zuordnung aufweisen, wobei auf einem ersten Skalenträger eine Skala für den Wasserdurchfluss, eine Skala für die Wassergeschwindigkeit und eine Skala für den Widerstandsbeiwert von Einzelwiderständen angebracht ist, während ein zweiter Skalenträger eine Skala für die kohrnenn- weite mit einer Marke beim Zahlenwert 18,
    8 mm sowie eine Skala für den Druckabfall von Einzelwiderständen mit einer Marke beim Zahlenwert 10 mWS besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Skalenwert Eins der Skala (7) für den Widerstandsbeiwert s und der Skalenwert 14,2 der Skala (5) für den Wasserdurchfluss auf ein und derselben Ablesegeraden (12) liegen, die mit der Ablesemarke (4) des Läufers (3) zur Deckung gebracht werden kann und damit die Skala (5) für den Wasser- durchfluss zugleich als Skala für einen Ventilkenn- wert k, und die Skala (10)
    für den Druckabfall von Einzelwiderständen zugleich als Skala für den Druckabfall von Ventilen dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Rechengerät nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass es aus scheibenförmigen Skalenträgern (1, 2) mit einem gemeinsamen, im Zentrum derselben liegenden Drehpunkt (22) und auf diesen angeordneten kreisbogenförmigen konzentrischen Skalen besteht. 2. Rechengerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Kunststoff hergestellt ist. 3.
    Rechengerät nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rand (16) des ersten Skalenträgers (1) auf einer radialen Breite von etwa 2 Millimeter über die mit den Skalen (5, 6, 7, 13, 14) versehene Fläche ringsum um etwa 0,2 Millimeter wallför- mig erhöht ist.
CH671966A 1966-05-09 1966-05-09 Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen CH436792A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH671966A CH436792A (de) 1966-05-09 1966-05-09 Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH671966A CH436792A (de) 1966-05-09 1966-05-09 Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH436792A true CH436792A (de) 1967-05-31

Family

ID=4313964

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH671966A CH436792A (de) 1966-05-09 1966-05-09 Rechengerät für Rohrleitungsnetzberechnungen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH436792A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3140903C2 (de) Zahnbürste
DE2627805A1 (de) Winkelmesser
DE2600831A1 (de) Rechenscheibe
AT409556B (de) Rechenhilfe
DE889995C (de) Jahres-Drehkalender, insbesondere an Schreibstiften u. dgl.
DE2721302C3 (de) Vorrichtung mit einem ersten und mindestens einem gegenüber diesem bewegbaren und zeitweilig fixierbaren zweiten TeU
CH623414A5 (en) Indicating scale, particular for sanitary outlet fittings.
DE669288C (de) Planiumeter und Verfahren zur Ausfuehrung von Flaechenmessungen
DE807233C (de) Reduziermassstab
DE2419738A1 (de) Schreibgeraet
DE7515107U (de) Zeichengeraet
DE949394C (de) Zeichen- und Messlineal mit auswechselbaren Massstabstreifen
EP0165404A1 (de) Vorrichtung zum Messen und Berechnen von Strickwaren
DE951242C (de) Logarithmische Rechenvorrichtung
DE1206162B (de) Vorrichtung zum Ablesen der Relativstellung zweier zueinander laengs- oder drehbeweglicher Teile
DE2429712A1 (de) Vorrichtung zur ermittlung der phasenlage der biorhythmischen perioden
DE2160384A1 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen anzeige einander zugeordneter werte von drei oder mehr nach einer mathematischen funktion verknuepften physikalischen groessen
DE1922328U (de) Vorrichtung zur ermittlung der tiefenschaerfengrenzen.
DE2213821A1 (de) Rechenscheibe
DE1240713B (de) Vorrichtung zur Temperatureinstellung fuer Waermegeraete od. dgl.
DE1548201A1 (de) Schieber- oder linealartiges Geraet zum Messen und UEbertragen von Messwerten mit vorbestimmten Massstaeben
DE1736319U (de) Kreiseinteilgeraet.
DE1867626U (de) Teilkreisschablone.
DE1874943U (de) Scheibenfoermiges rechengeraet mit einstellglied.
CH464579A (de) Rechengerät zur Ermittlung der Beziehung von Kraftstoffverbrauch und Wegstrecke von Motorfahrzeugen