CH437069A - Spindel für Spinn- oder Zwirnmaschinen - Google Patents

Spindel für Spinn- oder Zwirnmaschinen

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CH437069A
CH437069A CH1020765A CH1020765A CH437069A CH 437069 A CH437069 A CH 437069A CH 1020765 A CH1020765 A CH 1020765A CH 1020765 A CH1020765 A CH 1020765A CH 437069 A CH437069 A CH 437069A
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CH
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loose
fixed
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spindle
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CH1020765A
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Inventor
Helmut Dipl Ing Staufert
Original Assignee
Novibra Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/042Spindles with rolling contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Spindel     für    Spinn- oder     Zwirnmaschinen       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Spindel für  Spinn- und Zwirnmaschinen mit einem     Loswirtel,    der  den     Festwirtel    zum ersten Anlauf durch im Fest- oder       Loswirtel    gehaltene und jeweils am anderen     Wirtel    unter  Reibung anliegende     Mitnehmer    mitnimmt, und der den       Festwirtel    mit Spiel umgreift, in dem ringsherum verteilt  Fliehgewichte radial bewegbar angeordnet sind, die sich  nach dem Anlauf von innen kraftschlüssig an den     Los-          wirtel    anlegen.  



  Sinn eines     derartigen        Spindelaufbaus    im     Wirtelbe-          reich    ist es, einen Stillstand des     Festwirtels    mit der  Garnhülse auch dann zu ermöglichen, wenn der     Loswir-          tel        rotiert,    indem der     Festwirtel    gegenüber dem     Loswir-          tel    eine Relativdrehung auszuführen vermag, also seine  Drehzahl gegenüber der Drehzahl des     Loswirtels    durch  Abbremsen bis zum Stillstand herabgesetzt werden  kann.

   Umgekehrt ist es Aufgabe der     Mitnehmer,    durch  deren Reibungsanlage an dem einen der     Wirtel    eine all  mähliche Mitnahme des     Festwirtels    zu ermöglichen,  wobei anfangs die     Mitnehmer    auf ihrer Anlagefläche  schleifen, bis die Drehzahl des     Festwirtels    mit der Dreh  zahl des     Loswirtels    übereinstimmt.

   Ist eine gewisse  Drehzahl erreicht, so     verlagern    sich die Fliehgewichte  radial nach aussen und stellen somit eine kraftschlüssige  Reibungsverbindung zwischen dem     Festwirtel    und dem       Loswirtel    her, so dass ein synchroner Umlauf von     Los-          wirtel    und     Festwirtel    gewährleistet wird.  



  Bei den bekannten Spindeln dieser Art sind die  Fliehgewichte rings um den     Festwirtel    verteilt und daran  radial verschiebbar auf radial gerichteten Führungsstif  ten gehalten. Es hat sich     in    der Praxis gezeigt, dass der  Schiebesitz gewisse     Verkantungen    der Fliehgewichte auf  den Führungsstiften nicht ausschliesst, so dass die Stifte  nach einiger Zeit die Schiebepassung in den Fliehge  wichten ausschlagen, so dass die Fliehgewichte verklem  men können.  



  Die     Mitnehmer    bei den bekannten Spindeln dieser  Art sitzen entweder     achsial    oberhalb des     Loswirtels    und  greifen an diesem in     achsialer        Richtung    an oder sie be  finden sich radial verschiebbar und unter Federdruck    stehend innerhalb der Fliehgewichte mit Reibungsfüh  lung     mit    dem herumgreifenden     Loswirtel.        Im    erstge  nannten Fall, ist das     Mitnahmemoment        verhältnismässig     gering,

   wenn die     Mitnehmerstifte    nicht     mit    sehr grosser       Achsial-Federkraft    am     Loswirtel    angedrückt werden,  was mit einem entsprechend hohen Verschleiss verbun  den ist.

   Im Falle der Anordnung der     Mitnehmerstifte        in     den Fliehgewichten ist gegebenenfalls     das.Mitnahmemo-          ment    wegen des grösseren     Abstandes    von der Spindel  achse grösser, jedoch sind die     Mitnehmerstifte    zusam  men mit den Fliehgewichten unter     Umständen    einer ge  wissen     Verkantung    ausgesetzt, die sogar zu einem Ver  klemmen führen kann, so dass der Umlauf     ungleichmäs-          sig    wird.  



  Es wird daher     angestrebt,    Massnahmen zu treffen,  die die erwähnten Nachteile nicht auftreten lassen.  



  Die Erfindung besteht     darin,    dass der     Festwirtel     radial nach aussen offene, voneinander durch Führungs  stege getrennte     Kammern    aufweist,     in    denen sich die  Fliehgewichte befinden und an den Stegen     anliegend     geführt sind.  



  Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung sind  nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben.  Es zeigen:       Fig.    1     einen    Längsschnitt durch eine Spindel im       Wirtelbereich,          Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     U-II    der     Fig.1.        Fig.    3     einen        Schnitt    durch eine Spindel mit einer an  deren Ausbildung im     Wirtelbereich,          Fig.    4 einen Schnitt nach der     LinieIV-IV    der     Fig.    3,

         Fig.    5 einen Schnitt durch eine weitere Spindel mit  einer anderen Ausbildung     im        Wirtelbereich    und       Fig.    6 einen Schnitt nach der Linie     VI        VI    der       Fig.    5.  



  In den Figuren sind     jeweils    bezeichnet mit 1 der       Spindelschaft,    mit 2 seine konische Sitzfläche, mit 3 der       Loswirtel,    mit 4 der     Festwirtel,    mit 5 dessen     Lagernabe,     mit welcher er auf die Lagerbüchse 6 aufgeschoben ist,  welche ihrerseits auf dem     Spindelschaft    1, bzw.

   auf des  sen konischer     Sitzfläche    2     aufsitzt.    Mit 7     sind    die           Spannmuttern    bezeichnet, welche auf das untere Ende  der Lagerbüchse 6 aufgeschraubt sind und den     Festwir-          tel    4 auf der Lagerbüchse 6 zwischen den     Spannmuttern     7 und dem Ringflansch 8 am anderen Ende der Lager  büchse 6     festspannen.    Zwischen dem     Ringflansch    8 und  der Lagernabe 5 des     Festwirtels    4 liegen die     Innenringe     der beiden Wälzlager 9, deren Abstand voneinander  durch Zwischenringe 10 festgelegt ist.  



  Am unteren Rande weist der     Festwirtel    4 den radial  gerichteten Flansch 11 auf, der den     achsial    gerichteten       Flanschring    12 aufweist, auf dessen Innenseite Brems  beläge 13 angebracht sind, die mit der nicht im einzel  nen dargestellten     Spindelbremse    14 zusammenwirken.  Der Ringflansch 11 des     Festwirtels    4 bildet die untere  Begrenzung von ringsherum verteilt angeordneten Ein  zelkammern 16, die voneinander durch die radial ge  richteten Stege 15 getrennt sind. Einzelheiten dazu las  sen die Figuren 2, 4 und 6 erkennen.

   Die seitlichen Be  grenzungswände der Kammern 16 verlaufen parallel  zueinander, jedoch kann auch nach aussen eine gering  fügige Erweiterung vorgesehen sein, wenn diese nicht     zu     einer     nennenswerten    Erweiterung des Seitenspiels der in  den Kammern 16 befindlichen Fliehgewichte führt.  



  Nach oben hin sind die     Kammern    16 durch den am       Festwirtel    4     angeformten    Ringflansch 17 abgedeckt, so  dass Kammern 16 vorhanden sind, die sowohl seitlich  als auch nach oben und unten geschlossen und lediglich  radial nach aussen offen sind, so dass     sich    die darin un  tergebrachten Fliehgewichte 18 radial nach aussen bewe  gen können, um an der     Mitnahmefläche    19 des     Loswir-          tels    3 zur Anlage     zu    kommen, damit der     Loswirtel    3 mit  dem     Festwirtel    4 eine     kraftschlüssige    Verbindung er  hält.  



  Die vorstehend beschriebenen Massnahmen sind den  dargestellten Ausführungsbeispielen gemeinsam.  



  Nach den Figuren 1 und 2 ist von den Fliehgewich  ten 18 nur dasjenige gezeigt, welches aussen mit dem  Reibbelag 20 versehen ist und welches sich radial nach  innen am     Festwirtel    4 über die Bogenfeder 21 abstützt,  die das Fliehgewicht 18 ständig radial nach aussen  drückt, so dass eine leichte Reibungsverbindung zwi  schen dem Fliehgewicht 18 und dem     Loswirtel    3 vor  liegt.

   Läuft der     Loswirtel    3 um, so wird durch das Flieh  gewicht 18 mit dem Reibbelag 20 der     Festwirtel    4 mit  geschleppt, wobei er zunächst dem     Loswirtel    3 nacheilt,  bis die Fliehkraft einen Wert erreicht hat, bei dem sich  alle in den Kammern 16 untergebrachten Fliehgewichte  18 radial nach aussen bewegen und unter der Wirkung  der     Zentrifugalkraft    kraftschlüssig an der     Mitnehmerflä-          che    19 des     Loswirtels    3 anliegen, so dass     Festwirtel    4  und     Loswirtel    3 synchron umlaufen.  



  Nach den Figuren 3 und 4 sitzen in den Stegen 15       achsial    gerichtete     Mitnehmer    22, die unter der     achsialen     Kraft von     Federn    23 stehen. Sie drücken     achsial    auf die  radial gerichtete     Stirnfläche    des     Loswirtels    3 oberhalb  des Ringflansches 17 des     Festwirtels    4, so dass hier eine  Reibungsverbindung besteht, die ebenso wirkt, wie im  Zusammenhang mit dem Fliehgewicht 18 mit dem  Bremsbelag 20 beschrieben wurde.

   Die Fliegengewichte  18 bewegen sich erst dann radial nach aussen unter  fester Anlage an der     Mitnahmefläche    19 des     Loswirtels     3, wenn die Kraft der mit 24 bezeichneten Ringfeder       überwunden    ist, welche die Fliehgewichte 18 und die  Stege 15 des     Festwirtels    gemeinsam umschlingt und in  diesen Teilen     derart    eingelassen ist, dass die Ringfeder    24 nicht mit der     Mitnahmefläche    19 des     Loswirtels    3 in  Fühlung kommen kann.  



  Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 und 6  ist demnach den Figuren 3 und 4 ähnlich. Abweichend  davon befinden sich in jedem Fliehgewicht     Mitnehmer-          stifte    22, deren freie Enden als im Winkel zueinander  stehende Flächen ausgebildet sind, mit denen die Mit  nehmer 22 in die von der     Mitnahmefläche    19 des     Los-          wirtels    3 und seiner radial gerichteten inneren Stirnflä  che gebildeten Ecke eingreifen. Die     Mitnehmer    22 ste  hen wieder jeweils unter der Kraft einer Feder 23, die  am rückwärtigen Ende an den     Mitnehmern    22 angreift  und wie diese in den Fliehgewichten 18 untergebracht  ist.  



  Wiederum ist eine Ringfeder 24 ähnlich der nach  den Figuren 3 und 4 angeordnet. Der Ringflansch 17 am       Festwirtel    4     läd    nicht so weit aus wie bei den Ausfüh  rungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 4, so dass die       Mitnehmer    22 keine Behinderung beim Umlauf des       Festwirtels    4 erfahren.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5  und 6 üben die     Mitnehmer    22 einen schräg nach innen  und unten gerichteten Druck auf die Fliehgewichte 18  aus, so dass eine satte Auflage der Fliehgewichte auf der  Oberfläche des     Ringflansches    11 gewährleistet ist. Dies  bedeutet eine Verbesserung der Führung der Fliehge  wichte 18 in den Kammern 16. Darüber hinaus wirken  die     Mitnehmer    22 in der gezeigten Stellung zentrierend.  Bei nur kleinem Durchmesser kommen sie ausserdem  mit einer grösseren Reibfläche am     Loswirtel    3 zur An  lage als im Falle der Ausführungsbeispiele nach den  Figuren 1 bis 4, so dass die Mitnahme eine Verbesse  rung erfährt, bzw. die Kraft der Federn 23 geringer sein  kann.  



  Wie die Ausführungsbeispiele zeigen, lässt sich der       Festwirtel    4 nach dem Lösen der Spannmuttern 7 nach  unten von der Lagerbüchse 6, oder bei Fehlen derselben  unmittelbar vom     Spindelschaftabschnitt    2 abziehen,  ohne den     Wirtel    insgesamt in seine Einzelteile zerlegen  zu müssen, um beispielsweise die     Mitnehmer    22 oder die  Fliehgewichte 18 mit oder ohne Belag 20 auszuwech  seln. Dieses Auswechseln erforderte bisher eine völlige  Demontage der Spindel. Bei der Anordnung und dem  Zusammenfügen der Teile nach den Ausführungsbei  spielen können, abgesehen vom     Festwirtel    4 mit den  darin befestigten Teilen, alle Teile an ihrem Platz ver  bleiben.

   Dies bedeutet eine erhebliche Montageerleich  terung, sei es     beim    Lösen, sei es beim     Zusammensetzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spindel für Spinn- und Zwirnmaschinen mit einem Loswirtel, der den Festwirtel zum ersten Anlauf durch im Fest- oder Loswirtel gehaltene und jeweils am ande ren Wirtel unter Reibung leicht anliegende Mitnehmer mitnimmt und der den Festwirtel mit Spiel umgreift, in dem ringsherum verteilt Fliehgewichte radial bewegbar angeordnet sind, die sich nach dem Anlauf von innen kraftschlüssig an den Loswirtel anlegen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Festwirtel (4) radial nach aussen offene,
    voneinander durch Führungsstege (15) getrennte Kammern (16) aufweist, in denen sich die Fliehgewichte (18) befinden und an den Stegen (15) anliegend geführt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eines der Fliehgewichte (18) auf seiner Aussenseite mit einem Reibbelag (20) verse- hen und durch eine radial nach aussen wirkende Feder (21) am Loswirtel (3) zu leichter Anlage gebracht ist. 2.
    Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Mitnehmer (22) schräg aufwärts geneigt in den Fliehgewichten (18) geführt und aus diesen unter Reibung in die durch die die Fliehgewichte (18) aufneh mende Erweiterung der Innenbohrung gebildete Ecke des Loswirtels (3) eingreifen. 3. Spindel nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Fliehgewichten (18) zwei Mitneh- mer (22) angeordnet sind. 4. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kammern (16) oben und unten durch am Festwirtel (4) angeformte Ringflansche (11, 17) ge schlossen sind. 5.
    Spindel nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass auf dem oberen Ringflansch (17) im Los- wirtel (3) gehaltene Mitnehmer achsial unter Reibung aufsitzen. 6. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Mitnehmer (22) achsial oder radial in den Führungsstegen (15) des Festwirtels (4) gehalten und mit ihren freien Enden unter Reibung am Loswirtel (3) in nen angreifen. 7.
    Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Mitnehmer (22) schräg aufwärts geneigt in den Führungsstegen (15) gehalten und etwa aus den oberen äusseren Kanten heraus innen am Loswirtel (3) unter Reibung angreifen. B. Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass den Festwirtel (4) und die in dessen Kam mern (16) untergebrachten Fliehgewichte (18) eine darin eingelassene Ringfeder (24) umgreift. 9.
    Spindel nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fliehgewichte (18) aufweisende Fest- wirtel (4) mit seiner Zylinderbohrung auf eine dem auf Spindelschaft (12) sitzende Büchse (6) aufgeschoben und mit den oberhalb angeordneten Wälzlagerinnenringen achsial verspannt ist.
CH1020765A 1964-07-29 1965-07-21 Spindel für Spinn- oder Zwirnmaschinen CH437069A (de)

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