CH437323A - Verfahren zur Herstellung von Triazinverbindungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TriazinverbindungenInfo
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- CH437323A CH437323A CH1176362A CH1176362A CH437323A CH 437323 A CH437323 A CH 437323A CH 1176362 A CH1176362 A CH 1176362A CH 1176362 A CH1176362 A CH 1176362A CH 437323 A CH437323 A CH 437323A
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Description
Verfahren zur Herstellung von Triazinverbindungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Triazinverbindungen der allgemeinen Formel
EMI0001.0003
In dieser Formel sind RI, R2, R3 und R4 gleich oder verschieden und bedeuten Wasserstoff oder niedere Alkyl- oder Alkenylgruppen, die auch substituiert sein können.
Die Reste RI und R2 und!oder die Reste R3 und RI können auch zu einem<B>5-</B> oder 6gliedrigen Ring ce Cr schlossen sein, der gegebenenfalls ein weiteres Hetero- atom enthält.
X bedeutet den Rest -CN, <B><I>-N,</I></B> oder -SO,Me, Me bedeutet hierbei ein Alkalimetall oder NH, Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeich net, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel
EMI0001.0021
wobei RI, R2, R3 und RI dieselbe Bedeutung wie oben angegeben, R5, RI und R7 gleiche oder verschiedene niedere Alkylreste und Y- einen Säurerest bedeuten mit einem Alkali- oder Ammoniumsalz von Blausäure,
Stickstoff-Wasserstoffsäure oder schwefliger Säure um setzt, wobei man zweckmässigerwaise etwa äquivalente Mengen verwendet.
Man kann die Umsetzung in Gegenwart von Wasser oder in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels durchführen.
Die nach dem Verfahren der Erfindung erhaltenen Stoffe können als Schädlingsbekämpfungsmittel, insbe sondere zur Vernichtung von Unkraut verwendet wer den.
<I>Beispiel<B>1</B></I> Man gibt in ein Becherglas eine Mischung von 46<B>g</B> Kaliumcyanid und 120<B>g</B> Acetamid und erhitzt diese unter Rühren auf<B>80</B> bis<B>90'.</B> Bei dieser Temperatur gibt man in Portionen<B>52,9 g</B> (2,4-Bis-äthylamine#-6-tri- methylainmonium-s-triazinyl)-chlorid hülm Sofort ent weicht Trimethylamin. Die Reaktion ist in<B>10</B> Minuten beendet. Die Mischung wird mit Dioxan verdünnt, abge kühlt und auf Wasser gegossen. Es fällt ein fast weisses Pulver aus, das abgenutscht, gewaschen und getrock net wird.
Nach dem Umkristallisieren aus Chlorbenzol erhält man 35,5 g (= 91 % der Theorie) 2,4-Bis-äthyl- amino-6-cyano-1,3,5-triazin mit einem Schmelzpunkt von<B>218</B> bis<B>219' C.</B>
<I>Beispiel 2</I> Man löst 43 Kaliumcyanid in 200 ml Wasser und erhitzt die Mischung auf<B>70' C.</B> Unter Rühren gibt man<B>100 g</B> [2,4-Bis-isopropylamino-6-trimethylammo- nium-s-triazinyll-chlorid hinzu- Die Trimethylaminent- wicklung ist ziemlich stürmisch. Nach<B>5</B> Minuten ist die Reaktion beendet. Man kühlt ab, nutscht ab, wäscht aus und trocknet.
Nach dem Umkristallisieren aus Toluol erhält man<B>75 g (= 98,2 %</B> der Theorie) 2,4- Bis-isopropylamino-6-eyano-1,3,5-triazin in Form weis- ser Kristalle mit einem Schmelzpunkt von<B>168</B> bis <B>169' C.</B> <I>Beispiel<B>3</B></I> Man bereitet eine Mischung von<B>57,5 g</B> Kalium- cyanid und<B>150 g</B> Formamid und bringt diese auf<B>80' C.</B> In diese Mischung trägt man langsam<B>69,
3 g</B> [2-Äthyl- amino-4 -isopropylaniino- 6-trimethylammonium-s-tri- azinyl]-chlorid ein. Trimethylamin entweicht. Die Reak tion ist in<B>5</B> Minuten beendet. Man kühlt ab und giesst auf Wasser und nutscht den Niederschlag ab.
Nach dem Trocknen erhält man 49,2<B>g (=</B> 94,4<B>%</B> der Theorie) 2-Äthylamino-4-isopropylamino-6-cyano-1,3, 5-triazin mit einem Schmelzpunkt von<B>173</B> bis 174'<B>C.</B> <I>Beispiel 4</I> 45,6<B>-</B> [2,4-Bis-diäthylamino-6-trimethylammc)nium- triazinyll-chlorid gibt man langsam in eine Lösung von <B>25 g</B> Natriumcyanid in 200 ccm einer Mischung Wasser- Dioxan <B>1:1</B> bei<B>70</B> bis<B>80' C.</B> Sofort scheidet sich ein <B>01</B> aus.
Nach<B>10</B> Minuten kühlt man ab, verdünnt mit Wasser und nimmt das halbkristalline<B>öl</B> mit Methylen- chlorid auf. Nach dem Abtreiben des Lösungsmittels wird der Rückstand im Hochvakuum destilliert. Kp".", 120 bis<B>125' C.</B> Man erhält<B>27,6 g (= 77,3</B> % der Theorie) 2,4-Bis-diäthylamino-6-eyano-1,3,5-triazin mit einem Schmelzpunkt von<B>60,5</B> bis<B>62,5' C.</B>
<I>Beispiel<B>5</B></I> Man löst 50,4<B>g</B> Natriumsulfit <B>in 300</B> ml Wasser und gibt<B>52,1 g</B> 2,4-Bis-äthylamino-triazinyl-6-trimeth- ylammoniumchlorid hinzu und erhitzt unter Rühren auf<B>80</B> bis<B>85' C.</B> Unter Freiwerden von Trimethylamin ist die Umsetzung in<B>5</B> Minuten beendet. Das Natrium- salz der Triazinsulfosäure scheidet sich zum Teil bereits in der Hitze, zum grössten Teil nach dem Abkühlen ab.
Man erhält 34,6<B>g</B> des Natriumsalzes der 2,4-Bis- äthylarninc#-6-sulfosäure mit einem Schmelzpunkt von über<B>360' C.</B>
Analyse: C,H,2N"0,SNa (Mel.-Gew. <B>269)</B> berechnet:<B>N 26,1</B> Sil,9 gefunden:<B>N</B> 26,4 Sll,2 Die Mutterlauge wird mit Salzsäure auf einen pH- Wert von<B>3</B> eingestellt. Es scheidet sich ein feiner weis- ser Niederschlag ab, der ebenfalls abgenutscht und ge trocknet wird. Man erhält<B>7 g</B> der entsprechenden freien Triazinsulfosäure,.
Analyse: CH"N.,0"S (Mol.-Gew. 247) berechnet:<B>N 28,35 S12,95</B> gefunden:<B>N 28,51 S12,84</B> <I>Beispiel<B>6</B></I> <B>72</B> 2,4-Bis-isopropylamino-triazinyl-6-trimethyl- ammoniumchlorid löst man in<B>500</B> ml Wasser und gibt unter Rühren in der Kälte<B>32,5 g</B> Natriumazid hinzu. Es fällt ein dicker Niederschlag aus, der bald kristalh- siert. Man nutscht nach einstündigem Stehen ab, wäscht und trocknet im Vakuum.
Man erhält<B>51 g</B> 2,4- Bis-isopropylamino-6-azido-triazin der Formel
EMI0002.0053
als weisses Kristallpulver mit einem Schmelzpunkt von 94 bis<B>950 C.</B>
Analyse: CH"N" (Mol.-Gew. <B>236)</B> berechnet:<B>C</B> 45,7 H<B>6,8 N</B> 47,5 gefunden:<B>C</B> 45,6 H<B>7,2 N</B> 47,0
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zur Herstellung von Triazinverbindungen der allgemeinen Formel EMI0002.0057 wobei RI, RI, R-1 und R4 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder niedere Alkyl- oder Alkenylgrup- pen bedeuten, die auch substituiert sein können, und wobei die Reste RI und R2 und/oder die Reste R3 und R4 auch zu einem fünf- oder sechsgliedrigen Ring ge schlossen sein können,der gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom enthält und X den Rest -CN, <B><I>-N,</I></B> oder -SO,Me bedeutet, wobei Me ein Alkalimetall oder NH4 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI0002.0073 wobei R5, R6 und R7 gleiche oder verschiedene niedere Alkylreste und Y- einen Säurerest bedeuten, mit einem Alkali- oder Ammoniumsalz von Blausäure, Stickstoff- wasserstoffsäure, oder schwefliger Säure umsetzt.<B>UNTERANSPRUCH</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Wasser oder eines organischen Lösungsmittels durch führt.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB14178/62A GB981536A (en) | 1962-04-12 | 1962-04-12 | Process for the preparation of 2,4-diamino-6-cyano-triazines |
| GB2228662 | 1962-06-08 | ||
| DED39855A DE1172684B (de) | 1962-09-15 | 1962-09-15 | Verfahren zur Herstellung von substituierten 2, 4-Bis-alkylamino-1, 3, 5-triazinverbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH437323A true CH437323A (de) | 1967-06-15 |
Family
ID=27209745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1176362A CH437323A (de) | 1962-04-12 | 1962-10-06 | Verfahren zur Herstellung von Triazinverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH437323A (de) |
-
1962
- 1962-10-06 CH CH1176362A patent/CH437323A/de unknown
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