CH437683A - Beschlag für in Liegestellung bringbare Sitzmöbel, insbesondere Bettbänke - Google Patents

Beschlag für in Liegestellung bringbare Sitzmöbel, insbesondere Bettbänke

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CH437683A
CH437683A CH111364A CH111364A CH437683A CH 437683 A CH437683 A CH 437683A CH 111364 A CH111364 A CH 111364A CH 111364 A CH111364 A CH 111364A CH 437683 A CH437683 A CH 437683A
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Dryjak Alois
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Hodry Metallwarenwerk Karl Hop
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Description


  Beschlag für in Liegestellung     bringbare    Sitzmöbel, insbesondere Bettbänke    Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für  in Liegestellung     bringbare    Sitzmöbel, insbesondere Bett  bänke, und zwar der bekannten Art, bestehend aus  einem unter der Spannung einer Feder beweglichen,  aus vier Stäben gebildeten Gelenkviereck, von dem der  erste Stab ortsfest am Gestell des Möbels festgelegt ist  und einer der beiden an ihn     angelenkten    Stäbe an  seinem Ende schwenkbar mit den beiden jeweils den  Sitz-     bzw.        Lehnenteil    tragenden Lagerteilen verbunden  ist,

   die als breite Laschen mit zweckmässig     abgewin-          keltien        Endteilen    zur Festlegung in Sitz-     bzw.        Lehnen-          teil    ausgebildet sind und von denen einer den die beiden  Lenker (zweiten und dritten Stab) verbindenden vierten  Stab des Gelenkviereckes bildet, wobei ein zwischen  den Lagerteilen wirkendes Sperrglied zur Begrenzung  und     bzw.    oder Verriegelung des in die aufrechte Stel  lung zu bewegenden Innenteiles vorgesehen ist.  



  Die bekannten Beschläge dieser Art sind deswegen  nachteilig, weil die konstruktive Ausbildung des Sperr  gliedes, z. B. als eine lange, unter     Federdruck    stehende  Lasche oder als eine mit Haken versehene, unter Fe  derdruck stehende Klinke, nicht nur den starken Be  anspruchungen beim Gebrauch eines derartigen Möbels  nicht gewachsen ist, sondern weil die bekannten Sperr  glieder darüber hinaus durch die Verwendung von  Bolzen als     Widerlager    durch die grossen, zu übertragen  den Kräfte anfällig gegen     Deformierungen    sind, wo  durch eine störungsfreie Funktion nicht gewährleistet  ist, ja der Beschlag sogar unbrauchbar werden kann.

    Insbesondere ist eine solche Funktion dann oft ge  fährdet, wenn der     Lehnenteil    des Möbels aus seiner  aufrechten Stellung in die Liegestellung umgeklappt  werden     muss,    bei welcher Bewegung bei den bekannten  Konstruktionen nicht ausreichend Raum vorgesehen ist,  damit die     Entriegelung    des Sperrgliedes sicher erfolgen  kann.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu be  seitigen und einen Beschlag der eingangs genannten Art  zu schaffen, der, konstruktiv einfach ausgebildet, in  seiner Funktionsweise zuverlässig ist und schliesslich    auch besonders einfach     handzuhaben    ist. Der erfin  dungsgemässe Beschlag unterscheidet sich bekannten  gegenüber dadurch,     dass    das an dem einen der beiden  Lagerteile angeordnete Sperrglied eine Auflagefläche  aufweist, die mit dem anderen der beiden Lagerteile an  dessen schmaler Stirnkante in und ausser Eingriff     bring-          bar    ist.  



  Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfin  dungsgemässen Beschlages ist das Sperrglied als Klappe  mit aussen abgewinkeltem, die     Auflagerfläche    bildenden  Endteil um eine parallel zur     Beschlagfläche    liegende  Achse in einer     Ausnehmung    derselben kippbar gelagert,  Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus  der Beschreibung und der Zeichnung, in welcher eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispiels  weise dargestellt ist, Es zeigen:

         Fig.   <B>1</B> und 2 Seitenansichten des Beschlages, unter  Andeutung der Bettbank, in Liege- und Sitzstellung,  wobei das Sperrglied weggelassen ist,       Fig.   <B>3</B> eine vergrösserte Darstellung des Zentral  teiles des Beschlages in Seitenansicht,       Fig.    4 einen Schnitt nach der Kreisbogenlinie     IV-IV     der     Fig.   <B>3</B> und       Fig.        '5-7    der     Fig,    4 entsprechende Schnitte in ver  schiedenen Stellungen des Beschlages während seiner  Arbeitsweise.  



  Der erfindungsgemässe Beschlag besteht, wie aus       Fig.   <B>1</B> und 2 hervorgeht, aus einem Gelenkviereck,  das aus vier Stäben 1-4 zusammengesetzt ist, wo  bei ein fünfter Stab<B>5</B> an einem Punkt<B>6</B> des     Gelenk-          viereckes    frei schwenkbar     angelenkt    ist.  



  Der erste Stab<B>1</B> des Gelenkviereckes wird in     ub-          licher    Weise etwa horizontal am     strichliert    angedeute  ten kastenartigen Unterteil<B>7</B> des Möbels, beim     dar-          gestellen    Ausführungsbeispiel einer Bettbank, befestigt,  und zwar mittels Schrauben<B>8,</B> welche Bohrungen in  den Enden des Stabes<B>1</B> durchsetzen.

   Nahe den Enden  des ersten Stabes sind der zweite Stab 2 und der  dritte Stab<B>3</B> des Gelenkviereckes, welche beiden Stäbe      Lenker bilden, gelenkig angeschlossen, wobei der dritte  Stab<B>3</B> über eine Zugfeder<B>9</B> mit dem ersten Stab<B>1</B>  verbunden ist; in üblicher Weise stützt sich dabei das  eine Ende dieser Druckfeder unmittelbar im dritten  Stab<B>3</B> ab, während das andere Ende an einer Lasche  <B>10</B> eingehakt ist, die am ersten Stab<B>1</B> drehbar gelagert  ist.  



  Die freien Enden der beiden Lenker 2,<B>3</B> sind  durch den einen Lagerteil 4 verbunden, welcher den       (strichliert    angedeuteten) Sitzteil<B>11</B> aufnimmt; an dem  Gelenkpunkt<B>6</B> zwischen dem zweiten Stab 2 und dem  vierten Stab 4 ist ferner noch der zweite Lagerteil<B>5</B>  für den     (strichliert    angedeuteten)     Lehnenteil    ange  schlossen. Der zweite Stab 2 und die beiden Lagerteile  4,<B>5</B> besitzen also eine einzige, ihnen gemeinsame Dreh  achse<B>6,</B> die durch einen Bolzen gebildet ist. Der Lager  teil 4 für den Sitzteil<B>11</B> besitzt an seinem anderen  Ende den ebenfalls durch einen Bolzen gebildeten     An-          schlusspunkt   <B>13</B> für den dritten Stab<B>3.</B>  



  Die beiden     Lagertefle    4,<B>5</B> selbst sind in üblicher  Weise in Form von breiten Laschen ausgebildet,     die     an ihren voneinander abgekehrten Enden, also der ge  meinsamen Schwenkachse<B>6</B> gegenüber,<B>je</B> mit einem  winkelig abgebogenen Endteil 14 versehen sind, der  in üblicher Weise Bohrungen aufweist, durch welche  hindurch mittels Schrauben die starre Verbindung der  Lagerteile 4,<B>5</B> mit dem Sitzteil<B>11</B>     bzw.    dem     Lehnen-          teil    12 erfolgt.  



  Am Lagerteil<B>5</B> für die Lehne 12     (Fig.   <B>3)</B> ist bei  dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein Sperrglied<B>15</B>  angeordnet, das in Form einer Klappe ausgebildet ist.  Im Lagerteil<B>5</B> ist zu diesem Zweck eine     Ausnehmung     <B>16</B> vorgesehen, die im wesentlichen rechteckige Form  aufweist, jedoch in der Mitte der beiden längeren Seiten  Laschen<B>17</B> aufweist, die den einen Anschlag für die  Klappe<B>15</B> bilden, um deren Bewegung gegen den     La-          ,erteil        (Y   <B>5</B>     hin        zu        begrenzen.     



  An den gegenüberliegenden, die Laschen<B>17</B> tra  genden Rändern der     Ausnehmung   <B>16</B> im Lagerteil<B>5</B>  sind unter rechtem Winkel zu diesem zwei parallele  Lappen<B>18</B> vorgesehen, welche zur Aufnahme der  Schwenkachse für die Klappe durchbohrt sind. Letztere  besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus ei  nem     Spl-int   <B>19.</B>  



  Auf diesen Splint ist die Klappe<B>15</B> aufgeschoben;  die Klappe<B>15</B> selbst besteht aus einem winkelförmigen  Formstück, von dem ein Schenkel 20 zwei zueinander  und zu den beiden Lappen<B>18</B> parallele, im Abstand  voneinander liegende Laschen 21 aufweist, welche von  dem Splint<B>19</B> durchsetzt werden. Der andere Schenkel  22 des Winkelstückes ist aussen abgewinkelt und bildet  innen eine gerade     Auflagerfläche   <B>23,</B> die mit der schma  len Stirnkante 24 des anderen Lagerteiles 4 in und  ausser Eingriff gebracht werden kann. Die Anordnung  ist dabei im wesentlichen so getroffen,     dass    die Achs  richtung des Splintes<B>19</B> im wesentlichen zu der  Schwenkachse<B>6</B> hin verläuft.  



  Zwischen den beiden Laschen 21 des Schenkels  20 ist über den Splint<B>19</B> eine     Schraubendrehfeder   <B>25</B>  geschoben, die sich mit beiden Enden am Schenkel  20 der Klappe<B>15</B> abstützt     bzw.    an diesem festgelegt  ist. Den Mittelteil der     Schraubenfeder   <B>25</B> bildet ein  Führungsbügel<B>26,</B> der sich unter rechtem Winkel vom  Federende vom     Spliht    weg in die im Lagerteil<B>5</B> vor  gesehene     Ausnehmuno,   <B>16</B> hinein erstreckt, diese durch  setzt und um ein kurzes Stück, etwa entsprechend der  Stärke des anderen Lagerteiles 4, überragt     (Fig.    4).

      <B>0 -.</B>  Dieser Führungsbügel<B>26</B> wird zweckmässig von einer  Gleitrolle<B>27</B> umgeben, um sein leichtes Abrollen auf  den Führungsteilen des anderen Lagerteiles 4 zu er  möglichen. In der     NormalsteRung    nach     Fig.   <B>3</B> (span  nungslose Feder<B>25)</B> befindet sich der Bügel<B>26</B> der  Schraubenfeder<B>25</B> etwa unter rechtem Winkel ge  neigt zum Schenkel 20 der Klappe<B>l'5,</B> somit parallel  zu deren zweiten Schenkel 22.  



  Im anderen Lagerteil 4 ist zur Betätigung des  Führungsbügels<B>26</B> eine     sektorartige    Aussparung<B>28</B>       (Fig.   <B>3)</B> vorgesehen, die in der Bahn des Führungs  bügels beim     Verschwenken    der Lagerteile 4,<B>5</B> zueinan  der liegt und in welche der     Fürhungsbügel   <B>26</B> ein  treten kann, wenn die beiden Lagerteile 4,<B>5</B> überein  ander hinweg     verschwenkt    werden.  



  Die Arbeitsweise des erfindungsgemässen Beschlages  wird nun an Hand der     Fig.    4-7 näher erläutert.  



  Wenn beispielsweise das Möbel sich in der Liege  stellung nach     Fig.   <B>1</B> befindet, dann stehen die beiden       La,-erteile    4,<B>5</B> etwa unter einem Winkel von<B>60'</B> zu  einander, so     dass    ihre abgewinkelten     Endteile    14 in einer  Geraden liegen     (Fig.   <B>5).</B> Dabei ist der Führungsbügel  <B>26</B> gegen die Laschen<B>17</B> in der     Ausnehmung   <B>16</B> hin  im Lagerteil<B>5</B>     verschwenkt    worden, so     dass    also die  Schraubenfeder einen Druck auf das abgewinkelte Ende  22 der Klappe<B>15</B> ausübt, und zwar im Sinne einer  Verdrehung (in der     Fig.   <B>5)

  </B> im     Uhrzeigersinn;    die  Klappe<B>15</B> befindet sich daher ausserhalb der     Aus-          nehmung   <B>16;</B> in dieser Stellung liegen die Endkanten  <B>30</B> der Laschen 21 am     Lagerueil   <B>5</B> auf und bilden  demnach den anderen Anschlag für Begrenzung ihrer       Verschwenkung.     



  Erfolgt nun in an sich bekannter Weise eine Be  wegung der beiden     Laggerteile    4,<B>5</B> in     Richtun   <B>g</B>     emier     Entfernung ihrer abgewinkelten Endteile 14 vonein  ander,     um7das    Möbel aus der Liegestellung in die     Lehn-          stellun-    nach     Fi-.    2 zu bringen, so tritt zunächst der  Führungsbügel<B>26</B> der Schraubenfeder<B>25</B> unter Ent  spannung derselben in die,     Ausnehmung   <B>28</B> am anderen  Lagerteil 4 ein und wird durch diese hindurch bewegt-,

    bis der Bügel<B>26</B> an der     Endkane   <B>29</B> dieser     Ausneh-          mung   <B>28</B> aufgehalten     (Fig.   <B>6)</B> und unter dem Spat  <B>19</B> hinweg (in der     Fig.   <B>6)</B> entgegen dem     Uhrzeigersinn          verschwenkt    wird.

   Bei weiterem     Auseinanderschwen-          ken    der     Lagertefle    4,<B>5</B> übt daher die auf diese Weise  gespannte Schraubenfeder<B>25</B> einen Druck auf die  Klappe<B>15</B> aus, derart,     dass    diese durch die     Ausnehmung     <B>16</B>     hindurchtritt    und auf dem Bereich zwischen der  Kante<B>29</B> der     Ausnehmung   <B>28</B> und der Stirnkante 24  des Lagerteiles 4 an diesem angehalten wird.

   Wenn  der abgewinkelte Schenkel 22 dabei die Stirnkante  24 des Lagerteiles überschreitet, wird durch den  Druck der Feder<B>25</B> die Klappe<B>15</B> (in     Fig.   <B>6</B> im     Ge-          genuhrzeigersinn)    zum Einrasten gebracht,<B>d.</B> h. sie       verschwenkt    sich in die Stellung nach     Fig.   <B>7,</B> so     dass     die     Auflagerfläche   <B>23</B> die     Ausnehmung   <B>16</B> im Lagerteil  <B>5</B> durchtritt und daher den Lagerteil<B>5</B> gegenüber dem  Lagerteil 4 durch Umgreifen der Kante 24 mit dem  Schenkel 22 verriegelt.

   In dieser Stellung gemäss     Fig.   <B>7</B>  können also beliebig grosse Kräfte auf die beiden Lager  teile 4,<B>5</B> in Richtung ihrer gegenseitigen Annäherung  einwirken, ohne     dass    irgend eine Beschädigung des  Beschlages zu befürchten -ist,

   denn über das     gemeisame     Schwenklager<B>6</B> und die durch die     Auflagerfläche   <B>23</B>  gebildete Berührungszone mit der     Stimkante    24 ergibt  sich eine einwandfreie und sichere Kraftübertragung  vom     Lehnenteil    12 zum Sitzteil<B>11.</B>      aus dieser Sperrstellung wiederum in     die    Liege  stellung nach     Fig.   <B>1</B>     bzw.   <B>6</B> zurückzukehren, genügt es,  den     Lehnenteil    12 so weit anzuheben,     dass    der Führungs  bügel<B>26</B>     bzw.    seine Rolle<B>27</B> über die Stirnkante 24  des Lagerteiles 4 hinweggeglitten ist,

   somit die Feder  spannung der Klappe aufgehoben wird; diese nimmt  daher die Stellung nach den     Fig.   <B>3</B> und 4 ein, worauf  die Lagerteile 4,<B>5</B> wieder zueinander     verschwenkt     werden können. Bei dieser Bewegung bewirkt     nuninehr     der Führungsbügel<B>26</B> das Freigeben der Klappe-<B>15</B>  dadurch,     dass    er, in     Fig.    4 gesehen, hinter dem Splint<B>19</B>  auf die Kante 24 aufläuft und dadurch unter Spannung  der Feder<B>25</B> die Klappe<B>15</B> aus der     Ausnehmung   <B>16</B>  im Lagerteil<B>5</B> heraushält;

   letzterer kann daher unge  hindert über den anderen Lagerteil 4 hinweg geschwenkt  werden, so lange, bis der Führungsbügel<B>26</B> in die       Ausnehmung   <B>28</B> dieses anderen Lagerteiles 4 einrastet       bzw.    diese wieder     verlässt.    Damit ist die ursprüngliche  Liegestellung für den Beschlag wieder erreicht worden.  



  Bei der Beschreibung der Wirkungsweise der er  findungsgemässen Anordnung wurde darauf verzichtet,  die Funktion des Gelenkviereckes 1-4 näher zu be  schreiben, da diese der bei derartigen Beschlägen allge  mein üblichen vollständig entspricht und nicht Gegen  stand der Erfindung ist.  



  Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei<B>Ab-</B>  änderungen an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel  möglich; insbesondere kann die Klappe an dem einen  oder dem anderen der beiden Lagerteile vorgesehen  werden, und an Stelle einer Schraubenfeder könnten  natürlich auch zwei voneinander getrennte Federn oder  ähnliche federnde Elemente vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Beschlag für in Liegestellung bringbare Sitzmöbel, insbesondere Bettbänke, bestehend aus einem unter der Spannung einer Feder beweglichen, aus vier Stäben gebildeten Viereck, von dem der erste Stab<B>(1)</B> ortsfest am Gestell des Möbels festgelegt ist und einer der beiden an ihn angelenkten Stäbe an seinem Ende schwenkbar mit den beiden, jeweils den Sitz- bzw. Lehnenteil tragen den Lagerteilen verbunden ist-, die als breite Laschen mit abgewinkelten Endteilen zur Festlegung in Sitz- bzw. Lehnenteil ausgebildet sind und von denen einer den die beiden Lenker (2,<B>3)
    </B> verbindenden vierten Stab (4) des Gelenkviereckes bildet, wobei ein zwischen den Lagerteilen wirkendes Sperrglied zur Begrenzung und/oder Verriegelung des in die aufrechte Stellung zu bewegenden Lehnenteiles vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das an dem einen<B>(5)</B> der beiden Lagerteile (4,<B>5)</B> angeordnete Sperrglied<B>(15)</B> eine Auflagerfläche <B>(23)</B> aufweist, die mit dem anderen (4) der beiden Lagerteile (4,<B>5)</B> an dessen schmaler Stirn kante (24) in und ausser Eingriff bringbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Beschlag nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sperrglied als Klappe<B>(15)</B> mit aussen abgewinkeltem, die Auflagerfläche <B>(23)</B> bildendem Schenkel (22) um eine parallel zur Beschlagsfläche <B>(5)</B> liegende Achse<B>(19)</B> in einer Ausnehmung <B>(16)</B> derselben kippbar gelagert ist. 2.
    Beschlag nach Pateentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dassauf die Schwenk achse<B>(19)</B> eine Schraubendrehfeder <B>(25)</B> aufgeschoben ist, die sich an der Klappe abstützt bzw. an dieser ver ankert ist und einen vorzugsweise von einer Gleitrolle <B>(27)</B> umgebenen Führungsbügel<B>!(26)</B> bildet, der in die und aus der die Klappe<B>(15)</B> aufnehmenden Ausnehmung <B>(16)</B> bewegbar ist.
    <B>3.</B> Beschlag nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass am Lagerteil (4) ein Steuersektor<B>(28)</B> für den Federbügel<B>(26)</B> bzw. dessen Gleitrolle <B>(27)</B> ausgenommen ist.
CH111364A 1963-03-05 1964-01-31 Beschlag für in Liegestellung bringbare Sitzmöbel, insbesondere Bettbänke CH437683A (de)

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