CH437762A - Vorrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln, insbesondere von Kleinkoaxialkabeln - Google Patents
Vorrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln, insbesondere von KleinkoaxialkabelnInfo
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Description
Vorrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln, insbesondere von KIeinkoaxialkabein Es ist bekannt, die aus einem thermoplastischen Material, beispielsweise aus Polyäthylen, bestehenden Distanzscheiben zwischen dem Innenleiter und dem Aussenleiter eines Koaxialkabels mit Hilfe von Spritzgussmaschinen unmittelbar auf den Innenleiter aufzuspritzen. Üblicherweise wird hierbei das diskontinuierliche Verfahren bevorzugt, da dann eine leistungsstarke Spritzgussmaschine normaler Bauart und feststehende Spritzformen verwendet werden können. Bei diesem diskontinuierlichen Aufspritzverfahren werden die Innenleiter der Koaxialkabel von Vorratsspulen abgezogen, mittels einer diskontinuierlich arbeitenden Vorschubeinrichtung geführt und anschliessend auf Aufwickeltrommeln aufgewickelt. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird der diskontinuierliche Vorschub der Innenleiter durch die Spritzgussmaschine mit Hilfe einer hydraulisch angetriebenen Vorschubeinrichtung bewirkt. Diese bekannte Vorschub einrichtung umfasst die Innenleiter mit einer Spannzange, die auf einem Schlitten angeordnet ist, der gegen fest eingestellte Anschläge fährt und durch den Öldruck des hydraulischen Antriebes an den Endlagen gehalten wird. Durch diese Vorschubeinrichtung werden die blanken Innenleiter von den Vorratsspulen abgezogen. Damit keine zu grossen Massenkräfte auftreten, wird das Gewicht der Vorratsspulen verhältnismässig klein gehalten, so dass bei der Herstellung einer Koaxialkabellänge mehrere Lötstellen erforderlich werden. Durch die Erfindung wird eine Verbesserung einer Einrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln geschaffen. Gemäss der Erfindung wird eine die Innenleiter sowohl beim axialen Transport als auch beim Stillstand in ihrer axialen Lage fixierende Ausbildung der Vorschubeinrichtung vorgesehen. Hierdurch wird eine Trennung der im Bereich der Spritzgussmaschine auf die Innenleiter einwirkenden Kräfte erreicht. Es wird gewährleistet, dass die Innenleiter gegen Störkräfte abgesichert sind, die von den ungleichmässig abgezogenen Vorratsspulen oder auch von den Aufwickeltrommeln herrühren. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Abstand zwischen in aufeinanderfolgenden Schüssen aufgespritzten Distanzscheiben, der von dem genauen Arbeiten der Vorschubeinrichtung abhängt, eingehalten wird. Vorteilhaft für die Erfindung ist nämlich, dass die Innenleiter beim Öffnen einer zum Vorschub dienenden Spannzange, also während des Stillstandes, nicht durch die abgebremsten Vorratsspulen bzw. Aufwickeltrom meln gehalten zu werden brauchen, sondern dass zur Sicherung der axialen Lage eine gesonderte Vorrichtung dient. Zu diesem Zweck besteht bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung die Vorschub einrichtung aus einer die axiale Fortbewegung der Innenleiter bewirkenden Spannzange und aus einer die Innenleiter während des Stillstandes beim Öffnen der Spannzange gegen axiale Verschiebungen sichernden Klemmzange. Unvorhergesehene Störkräfte, die durch ungleichmässiges Ablaufen der Vorratsspulen bzw. der Aufwickeltrommeln bedingt sind, können damit von den Innenleitern ferngehalten werden. Vor allem aber ist es möglich, zwischen Spritzgussmaschine und Vorratsspulen bzw. zwischen Spritzgussmaschine und Aufwickeltrommeln eine kontinuierliche Rotationsbewegung der Vorratsspulen bzw. der Aufwickeltrommeln ermöglichende Längenspeicher einzuschalten. Dies ist besonders für die Vorratsspulen von besonderer Bedeutung, da hierdurch ein gleichmässiger Abzug der Innenleiter von den Vorratsspulen ermöglicht wird. Damit entfällt eine gewichtsmässige Beschränkung des auf den einzelnen Vorratsspulen befindlichen Drahtvorrates, so dass erheblich grössere Kabellängen in einem Zuge hergestellt werden können, als es mit den bekannten Vorrichtungen möglich ist. Zum genauen Einhalten der Abstände der Distanzscheiben über die Kabellänge ist es weiterhin erforderlich, dass bei der genannten Ausführung die den diskontinuierlichen Vorschub bewirkende Spannzange stets mit Sicherheit in ihre Endstellungen läuft. Es werden daher zweckmässig die axiale Bewegung der Spannzange bis in die Endstellungen gewährleistende zusätzliche Mittel vorgesehen. Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Figur eine gemäss der Erfindung ausgebildete Vorrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln dargestellt. Die Innenleiter 1 laufen als blanke Kupferdrähte von den mit ihren Achsen im Raum feststehenden Vorratsspulen 2 ab. Über die Umlenkrollen 3 und das Rollenrichtgerät 4 werden die Innenleiter dem Längenspeicher 5 zugeführt. Der Längenspeicher 5 enthält den Antriebsmotor 6, der über die jedem Innenleiter 1 zugeordneten Antriebsräder 7 die Innenleiter kontinuierlich von den Vorratsspulen 2 abzieht. Zu diesem Zweck sind die Antriebsräder 7 mit einem einen hohen Reibungskoeffizienten aufweisenden Gummibelag versehen. Jedes Antriebsrad 7 wird über eine gesondert zu betätigende Kupplung angetrieben. Innerhalb des Längenspeichers 5 befindet sich für jeden Innenleiter 1 das Umlenkrad 8 sowie das in seiner Höhenlage frei bewegliche Umlenkrad 9, das in dem freien Ende des Hebelarmes 10 gelagert ist. Da das in seiner Höhenlage frei bewegliche Umlenkrad 9 mit seinem Eigengewicht und gegebenenfalls mit zusätzlich eingefügten Gewichten auf dem ihm zugeordneten Innenleiter 1 drückt, kann je nach der Höhenlage eine gewisse Länge an Kupferdraht im Längenspeicher 5 gespeichert werden. Nach dem Austritt aus dem Längenspeicher 5 durchlaufen die Innenleiter 1 das Reinigungsbad 11 und werden dann, in einer vertikalen Ebene geführt, der Spritzgussmaschine 12 zugeführt. In dieser Spritzgussmaschine werden in diskontinuierlichen Arbeitsgängen jeweils eine Reihe von nebeneinander angeordneten Distanzscheiben auf die Innenleiter aufgespritzt. Zur diskontinuierlichen Bewegung der Innenleiter 1 durch die Spritzgussmaschine 12 dient die unmittelbar hinter der Spritzgussmaschine angeordnete Vorschubeinrichtung, die aus der auf einem Schlitten angeordneten Spannzange 13, der feststehenden Klemmzange 14 und dem Antrieb 15 für die Spannzange besteht. Anschliessend werden die mit Distanzscheiben versehenen Innenleiter auf die Aufwickeltrommeln 16 aufgewickelt. Der diskontinuierliche Vorschub der Innenleiter 1 durch die Spritzgussmaschine wird durch die Spannzange 13 bewirkt, die über die tellerförmig ausgebildete Exzenterscheibe 17 von dem Antrieb 15 angetrieben wird. Die Spannzange legt sich mit Hilfe von beispielsweise mit Fibermaterial oder hartem Gummi belegten Backen gegen die Innenleiter 1. Nach einem Vorschub der Innenleiter öffnet die Spannzange und gleitet in ihre Ausgangsstellung zurück, um für einen erneuten Vorschub bereit zu stehen. Wesentlich für die Erfindung ist nun, dass während des Öffnens der Spannzange, während also die Innenleiter 1 stillstehen die zusätzlich zur Spannzange vorgesehene Klemmzange 14 die axiale Lage der Innenleiter sichert, so dass auch auftretende Störkräfte, die z. B. von den Vorratsspulen 2 oder von den Aufwickeltrommeln 16 herrühren, die genaue axiale Lage der stillstehenden Innenleiter 1 nicht beeinträchtigen können. Dadurch, dass die Spannzange 13 über die Exzenterscheibe 17 angetrieben wird, wird eine Zugbeanspruchung der Innenleiter 1 gewährleistet, die einen sinusförmigen Charakter hat, so dass Beschädigungen und ein axiales Verrutschen der Innenleiter beim Vorschub mit Sicherheit verhindert sind. Für die einwandfreie Innehaltung des genauen Abstandes zwischen den Distanzscheiben eines Innenleiters ist es weiterhin erforderlich, dass die den diskontinuierlichen Vorschub bewirkende Spannzange stets mit Sicherheit ihre Endstellungen einnimmt. Um dies zu ge währleisten, können zusätzliche Mittel vorgesehen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Spannzange 13 durch in der Zeichnung nicht dargestellte Elektromagne- te in ihre Endstellungen zu ziehen. Hierbei geht man in der Weise vor, dass man durch Abstandhalter ein völliges Anliegen der in den Endstellungen der Spannzange wirksam werdenden Elektromagnete vermeidet, damit eine Störung des Vorschubes durch etwaiges Kleben der Magnete vermieden wird. Durch die beschriebene Ausbildung der Vorschubeinrichtung aus einer beweglichen Spannzange und aus einer die Innenleiter während des Stillstandes festhaltenden Klemmzange wird in Verbindung mit der Einschaltung eines Längenspeichers zwischen die kontinuierlich bewegte Vorratsspule und die Spritzgussmaschine eine besonders genaue Einhaltung des axialen Abstandes der Distanzscheiben, vor allem auch bei der Herstellung von Kleinkoaxialkabeln gewährleistet, denn die Innenleiter brauchen während des Stillstandes beim Öffnen der dem Vorschub dienenden Spannzange nicht mehr durch die abgebremsten Vorratsspulen gehalten zu werden, sondern die im vollen Zustand eine sehr grosse Schwungmasse aufweisenden Vorratsspulen können gleichmässig weiterlaufen und speisen während des für das Aufspritzen der Distanzscheiben erforderlichen Stillstandes der Innenleiter in den Längenspeicher ein. Damit werden ruckartige Bewegungen der Vorratsspulen vermieden. Das gleiche gilt auch für die Aufwickeltrommeln. Damit bei einer unvorhergesehenen Unterbrechung des diskontinuierlichen Aufspritzens der Längenspeicher nicht überläuft, empfiehlt es sich, in an sich bekannter Weise Abschaltmittel vorzusehen, die in Abhängigkeit von dem Erreichen eines festgelegten Tiefstpunktes der in ihrer Höhenlage frei beweglichen Umlenkrollen den Antrieb des betreffenden Innenleiters beispielsweise durch Betätigung der dem zugehörigen Antriebsrad 7 zugeordneten Kupplung abschalten. Diese Abschaltung braucht jedoch nicht ruckartig vorgenommen zu werden, sondern kann mit einer weichen Abbremsung der Vorratsspule verbunden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum diskontinuierlichen Aufspritzen von Distanzscheiben auf die Innenleiter von Koaxialkabeln, insbesondere von Kleinkoaxialkabeln, bei der die Innenleiter von Vorratsspulen abgezogen, mittels einer diskontinuierlich arbeitenden Vorschubeinrichtung durch die Spritzgussmaschine geführt und an s chlies send auf Aufwickeltrommeln aufgewickelt werden, gekennzeichnet durch eine die Innenleiter sowohl beim axialen Transport als auch beim Stillstand in ihrer axialen Lage fixierende Ausbildung der Vorschubeinrichtung.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschub einrichtung aus einer die axiale Fortbewegung der Innenleiter bewirkenden Spannzange und aus einer die Innenleiter während des Stillstandes beim Öffnen der Spannzange gegen axiale Verschiebungen sichernden Klemmzange besteht.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Einschaltung von eine kontinuierliche Rotationsbewegung der Vorratsspulen bzw. der Aufwickeltrommel ermöglichenden Längenspeichern zwischen Spritzgussmaschine und Vorratsspulen bzw. zwischen Spritzmaschine und Aufwickeltrommel.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längenspeicher aus einem in der Höhe frei bewegbaren Umlenkrad besteht, das gegebenenfalls unter Einschaltung zusätzlicher Gewichte auf den ablaufenden Innenleiter drückt.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum kontinuierlichen Abzug jedes Innenleiters von der Vorratsspule ein gesondertes Antriebsrad vorgesehen ist, das über eine gesondert zu betätigende Kupplung angetrieben wird.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch den Antrieb des Antriebsrades abschaltende Mittel bei Überschreiten eines Tiefstwertes des beweglichen Umlenkrades des Längenspeichers.
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