CH438094A - Handgranate - Google Patents

Handgranate

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CH438094A
CH438094A CH1365964A CH1365964A CH438094A CH 438094 A CH438094 A CH 438094A CH 1365964 A CH1365964 A CH 1365964A CH 1365964 A CH1365964 A CH 1365964A CH 438094 A CH438094 A CH 438094A
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CH
Switzerland
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hand
chamber
slide
detonator
grenade
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Application number
CH1365964A
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English (en)
Inventor
Howald Werner
Original Assignee
Stamag Ag Werkzeug Und Apparat
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/20Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Handgranate   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handgranate mit einer Sprengladung, einem    Zündverzögerungsele-      ment   mit Sprengkapsel, einer über eine mechanische Abzugsvorrichtung    auslösbaren   mechanischen Schlagvorrichtung zum Anschlagen des Zünders, einem    Deto-      nator   und einem    übertragungselement   zwischen Sprengkapsel und    Detonator.   



  Bekannte Handgranaten dieser Art weisen den Nachteil auf, dass sie im entsicherten Zustand in der Hand des Werfenden explodieren können, wenn sie nicht frühzeitig genug abgeworfen werden. Die    Zeitver-      zögerungszeit   muss aus Sicherheitsgründen relativ gross, d. h. 4-6 Sekunden gewählt werden, Um einem solchen Unfall, der sich leider immer wieder ereignet, vorzubeugen, werden Handgranaten insbesondere von ängstlichen,    nervösen   Soldaten vielfach zu früh und ziellos abgeworfen. In diesem Fall und bei schnellem Abwerfen hat der zu bekämpfende Feind noch Zeit, sich in    Dek-      kung   zu bringen oder die Granate zurückzuwerfen. 



  Es gibt weiterhin Handgranaten der vorerwähnten Art, die mit einer zusätzlichen, zwischen dem    Zündver-      zögerungselement   und dem    Detonator   plazierten Sicherheitsvorrichtung ausgerüstet sind. Diese besteht im wesentlichen aus einem ortsveränderbaren    übertra-      gungselement,   das zeitlich nach dem Zünden bzw. Anschlagen des Zünders, und zwar durch die letzte Bewegungsphase der    Abzugvorrichtung,   in die wirksame Stellung, d. h. in die Wirkungslinie    Zündverzögerungsele-      ment   -    Detonator   gebracht wird.

   Trotz der grösseren Sicherheit, die eine solche Handgranate bietet, indem bei nicht ganz betätigter    Abzugvorrichtung   eine Explosion in der Hand ausgeschlossen ist, besteht ein Nachteil darin, dass die nicht völlig entsicherte Granate nach Abbrennen des    Zündverzögerungselements   nicht mehr einsatzfähig ist. 



  Der vorliegenden    Erfindung   liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handgranate zu entwickeln, die unter Ausschaltung dieser Nachteile die grösstmögliche Sicherheit für die Bedienungsperson aufweist und den Zweck er- füllt, nach kurzer Zeitverzögerung nach dem Aufschlag zu explodieren. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur mechanischen    Abzugvorrichtung   - eine in ihrer Grundstellung durch die    Abzugvorrichtung   gesperrte und ihrerseits die Schlagvorrichtung sperrende    Handsicherungsvorrichtung   vorgesehen ist, welche ein in einer nach aussen offenen Gehäusekammer untergebrachtes, mittels Federkraft nach aussen gedrängtes    Handsicherungsorgan   aufweist, zu dem Zweck, während und nach dem Betätigen der    Abzugvorrichtung   das    Entsperren   der Schlagvorrichtung so lange mittels der die Granate umspannenden und das    Handsicherungsor-      gan   überdeckenden Hand zu verhindert, bis sich die Granate auf dem    Fluge   befindet. 



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 einen Längsschnitt durch eine stiellose Handgranate entsprechend der Linie    A-A   der    Fig.   4,    Fig.2   einen Längsschnitt entsprechend der Linie    B-B   der    Fig.   4,    Fig.3   einen Längsschnitt entsprechend der Linie    C-C   der    Fig.   4,    Fig.4   einen Querschnitt entsprechend der    Linie      D-D   der    Fig.   2,

      Fig.   5 eine Ansicht der Handgranate von oben und    Fig.6   einen Schiessbecher zum Abschiessen der Handgranate mittels Karabiner oder    Schneilfeuerge-      wehr.   



  Die Handgranate besteht, abgesehen von einem später noch beschriebenen    Abdeckkäppchen,   aus dem einteiligen Gehäusekörper 1 aus thermoplastischem Material. Dieser beinhaltet zunächst den nach unten    mittels   einem    angefalzten   Deckel 2 abgeschlossenen und von dem Mantel la und dem Boden    1b   gebildeten    zylinder-      förmigen      Sprengstoffraum   7.    In   seinem oberen Bereich besitzt der Gehäusemantel la Aussengewinde 1c zur Befestigung eines Splittermantels 3, welcher mit seinem oberen Rand gegen die Gehäuseschulter    1k   anliegt.

   Zwischen dem Gehäuseboden    1b   des Sprengstoffraumes 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 7 und der durch senkrechte Verbindungswandungen 1e,    1f,      1g,      1h,      1i,      1j   an diesen    angeformten   äusseren Stirnwand 1d befinden sich die Kammern 4, 12 zur Unterbringung der verschiedenen Funktionsorgane. Eine erste, zum Gehäusemantel hin offenen Kammer 4 dient zur Unterbringung der    Handsicherungsvorrichtung.   Das Hauptorgan derselben ist das als Schwenkhebel ausgebildete    Handsicherungsorgan   5i.

   Es ist an einem Ende mittels des    halbkreisförmigen   Vorsprunges 5a in dem ebenso geformten    Pfannenlager   1e' einer Verbindungswandung    1e   schwenkbar gelagert. In dem dem Pfannenlager 1e' gegenüberliegenden Endbereich besitzt es die Bohrung 5b, welche von dem eine Bohrung 1d' der    äus-      seren   Stirnwand, die Kammer 4, sowie eine Bohrung 1b' des Bodens 1b des Sprengstoffraumes 7    durchragenden   und innerhalb letzteren mittels des Halteringes 8 gesicherten    Abzugbolzen   derart durchdrungen ist, dass dessen eingeschnürter Bereich 6a mit der Bohrung Sb zusammentrifft.

   Ein mit dem    Abzugbolzen   6 in dessen Kopfbereich gelenkig verbundener    Abzugring   9 lagert in der schlitzförmigen, grossflächigen Kammer 10, die von der äusseren Stirnwand    ld   und einer dieser planparallel    angeformten   Wandung 11 gebildet wird. Der Boden 1f der Kammer 4 für die    Handsicherungsvorrichtung   bildet gleichzeitig eine Seitenwandung der im weiteren von der Seitenwandung    lg,   der hinteren Abschlusswandung 1h und dem vorderen    Abdeckkäppchen   13, sowie dem Boden 1b des Sprengstoffraumes 7 und der äusseren Stirnwand 1d gebildeten    Schieberkammer   12.

   Diese besitzt runden Querschnitt, welcher im Bewegungsbereich des Schiebers 14 zur Trennwand 1f hin durch die Längsnute    1f'   erweitert ist. Der hintere, zur Unterbringung der Schlagfeder 15 dienende Bereich der Schieberkammer 12 ist verjüngt ausgebildet. Das mittels der beiden Bügel 16 befestigte    Abdeckkäppchen   13 trägt den eingeformten, in Längsrichtung der Schiebekammer 12 ausgerichteten, nach innen weisenden Zündstift 17. Der Schieber 14 weist entsprechend seiner Kammer 12 ebenfalls runden Querschnitt auf und ist in seinem hinteren Bereich mit einem seitlichen, in der Nut    1f'   gleitenden Vorsprung 14a versehen.

   In diesem befindet sich ein mit seiner Spitze schräg nach vorne geneigtes Sackloch 14b, in das zur    Schieberverriegelung   die vordere Spitze    eines   Sicherungsstifts 18 eingreift. Dieser durchdringt von der Kammer 4 aus die Trennwand    1f   mit der Neigung des Sackloches 14b und liegt mit seinem Kopf 18a mit dem Druck einer sich einerseits gegen den Kopf 18a und andererseits gegen einen Vorsprung der Trennwand    1f   abstützenden Druckfeder 23 innenseitig gegen das    Handsicherungsorgan   5 an.

   Der    Angriffspunkt   zwischen dem    Sicherungsstift   18 und dem    Handsicherungs-      orCan   5 liegt verhältnismässig nah am Schwenklager 1e, um zu verhindern, dass geringfügige Schwenkbewegungen des Organes 5 bereits    eine      Entriegelung   des Schiebers 14 herbeiführen. Die schräge Anordnung des    Sicherungsstifts   18 im bezug auf die    Schieberlängsachse   wurde zur Verminderung von Reibungswiderständen gewählt. 



  Der Schieber 1 besitzt zunächst eine zum Schlagstift 17 hin offene Längsbohrung 14d, die im hinteren    Schie-      berbereich   in die zum Boden    1b   des Sprengstoffraumes 7 hin offene    Senkrechtbohrung   14c mündet. In der Längsbohrung 14d lagert das den Zünder 19a und die Sprengkapsel 19b aufweisende    Zündverzögerungsele-      ment   19 und in der    Senkrechtbohrung   14c das    übertra-      gungselement   20. Der Boden    1b   des Sprengstoffraumes 7 ist zur Unterbringung des in den Raum 7 ragenden    Detonators   21 zentrisch bzw. zur    Schieberkammer   12 hin durchbrochen.

   Die gegenseitige Anordnung von    Detonator   21 und Übertragungselement 20 ist so getroffen und die beiden    Schieberstellungen   sind konstruktiv so festgelegt, dass das Übertragungselement 20 bei hinterer, also verriegelter    Schieberstellung   gegenüber dem    Detonator   21 soweit verschoben ist, dass eine gegenseitige Zündbeeinflussung unmöglich ist. Bei der vorderen, die Zündung einleitenden    Schieberstellung   überdecken sich der    Detonator   21 und das Übertragungselement 20 derart, dass die Wirkungslinie Zünder 19a -    Detonator   21 geschlossen ist. 



  Die Funktion der Handgranate ist folgende: Zunächst wird durch Herausdrehen des    Abzugringes   9 aus seiner    Kammer   10 die Transportsicherung aufgehoben. Während nun eine Hand die Granate aussen umspannt und auf das    Handsicherungsorgan   5 drückt. wird der    Abzugbolzen   6    entsperrt   und mittels des in    Axialrichtung   des    Abzugbolzens   6 geschwenkten Abzugringes 9 aus der Granate herausgezogen und somit das    Handsicherungsorgan   5 entsichert.

   Die Sperrstellung des    Abzugbolzens   6 bezweckt, dass erst nachdem die Handgranate richtig umfasst und auf das    Handsiche-      rungsorgan   5 gedrückt wird, der    Abzugbolzen   6 herausgezogen werden kann. Ohne diese Sperrung könnte die    Abzugvorrichtung   beliebig ausgezogen werden, so dass das    Handsicherungsorgan   ungewollt aus der Handgranate gestossen würde, was einen Unfall zur Folge haben könnte. 



  Das    Handsicherungsorgan   5 wird also durch die die Granate umspannende Hand am Ausschwenken, d. h. an der    Entriegelungsbewegung   für den Schieber 14 gehindert. Sollte sich in diesem Augenblick das Werfen der Granate für den Moment oder überhaupt erübrigen, so kann dieselbe nicht nur beliebig lange gefahrlos in der Hand gehalten werden, sondern sie kann gegebenenfalls durch    Wiedereinstecken   des    Abzugbolzens   6 in den ursprünglichen, völlig gesicherten Zustand zurückversetzt werden. Wird die Granate jedoch    geworfen,   so stösst die Sicherungsfeder 23 im Augenblick des Flugbeginns den Sicherungsstift 18 und mit diesem das    Handsicherungselement   5 aus und löst diese Organe völlig von der Granate.

   Der Schieber 14 schnellt gegen den Zündstift 17, der seinerseits den Zünder 19a ansticht. Da sich in dieser    Schieberstellung   das    übertra-      gungselement   20 mit dem    Detonator   21 überdeckt, erfolgt nach Ablauf der dem    Zündverzögerungselement   19 eigenen Verzögerungszeit die Zündung auf den    Detona-      tor   21, der seinerseits die Sprengladung im Raume 7 auslöst und die Granate zur Explosion    bringt.   Da die Zündung erst im    Granatenflug   erfolgt, können    Zündver-      zögerungselemente   19 mit äusserst kurzen Verzögerungszeiten verwendet werden, die dem Feind keine Zeit zur Deckung lassen,

   vielweniger für das    Zurückwerfen   der Granate. 



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass sich die Handgranate nicht nur in der aussergewöhnlichen Sicherheit für die Bedienungsperson und in der Zweckerfüllung,    namentlich      möglichst   wenig    verzögert   nach dem Aufschlag zu explodieren, auszeichnet, sondern durch einen äusserst einfachen und kostensparenden Aufbau;

   denn in dem bis auf das kleine    Abdeckkäppchen   13 einteiligen    Kunststoffgehäusekörper   1 sind alle Kammern für die Funktionsorgane in nur einer senkrecht zur    Gra-      natenlängsachse   verlaufenden Ebene von der Seite her    angeformt.   Der zylindrische Sprengstoffraum 7 besitzt eine maximale Grösse, indem er in seiner ganzen Länge 

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 den gesamten    Granatenquerschnitt   ausfüllt ohne dass irgend eine Kammer für die Funktionsorgane, von der Sicherung des    Abzugstifts   6 abgesehen, in ihn hineinragt. Die Granate ist gegen Wasser und Feuchtigkeit praktisch unempfindlich. 



  Ein weiterer Fortschritt wird dadurch erzielt, dass die Handgranate bei Verwendung eines Schiessbechers 22 als Gewehrgranate mit Karabiner oder Sturmgewehr geschossen werden kann. Die Granate wird in den auf den Gewehrlauf aufgesteckten Schiessbecher 22 gesteckt. Nach    Entsicherung   derselben mittels des Abzugringes 9 liegt das    Handsicherungsorgan   5 gegen die Innenwand 22a des Schiessbechers an, die somit die Sicherungsfunktion der die Granate sonst vor dem Wurf umspannenden Hand übernimmt.

   Nach Abschuss der Granate mittels einer in das Gewehr eingesetzten    Treib-      patrone,   d. h. sobald die Granate den Schiessbecher 22 verlässt, werden, wie beim Abwurf, das    Handsiche-      rungsorgan   5 und der Sicherungsstift 18 ausgestossen, und somit die Zündkapsel 19a angestochen. 



  Die Handgranate kann    ohne   den Splittermantel 3 als Offensiv-Handgranate und mit aufgeschraubtem Splittermantel 3 als wirksame Defensiv-Handgranate verwendet werden. 



     Es   ist ohne weiteres Ausführungsbeispiel verständlich, dass die beschriebene Handgranate auch in Eierform als    sogenannte   Eierhandgranate hergestellt werden kann. Dabei    empfiehlt   es sich, die Zünd- und Schlagvorrichtung in der    Handgranaten-Längsachse   anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Handgranate mit einer Sprengladung, einem Zünd- verzögerungselement mit Sprengkapsel, einer über eine mechanische Abzugvorrichtung auslösbaren mechanischen Schlagvorrichtung zum Anschlagen des Zünders, einem Detonator und einem Übertragungselement zwischen Sprengkapsel und Detonator, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur mechanischen Abzugvor- richtung eine in ihrer Grundstellung durch die Abzugvorrichtung gesperrte und ihrerseits die Schlagvorrichtung sperrende Handsicherungsvorrichtung vorgesehen ist, welche ein in einer nach aussen offenen Gehäusekammer untergebrachtes,
    mittels Federkraft nach aussen gedrängtes Handsicherungsorgan aufweist, zu dem Zweck, während und nach dem Betätigen der Abzugvorrichtung das Entsperren der Schlagvorrichtung so lange mittels der die Granate umspannenden und das Handsicherungsorgan überdeckenden Hand zu verhindern, bis sich die Granate auf dem Fluge befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Handgranate nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Handsicherungsorgan (5) als Schwenkhebel ausgebildet ist, welcher mit einem Ende (5a) in einem Pfannenlager (1e') der Kammerwandung (1e) lagert und im anderen Ende eine vom Bolzen (6) der Abzugvorrichtung durchtretende Bohrung (5g-) aufweist, weiterhin durch einen eine Bohrung des Kammerbodens (1f) durchtretenden Sicherungsstift (18), dessen vorderes Ende die Schlagvorrichtung sperrt und dessen hinteres, kopfförmig erweitertes Ende (18a) mit dem Druck einer sich einerseits gegen das kopfförmige Stiftende (18a) und andererseits gegen den Kammerboden (1f) abstützenden Schraubenwindungsfeder (23) von innen gegen das Handsicherungsorgan (5) anliegt. 2.
    Handgranate nach Patentanspruch I, bei der das Übertragungselement in einem über die Abzugvorrich- tung betätigbaren Schieber sitzt, der im gesicherten Zustand der Handgranate das Übertragungselement ausser- halb der Übertragungszone Sprengkapsel-Detonator hält, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Sicherungsstift (18) in seiner unwirksamen Lage gehaltene, unter der Wirkung einer Schlagfeder (15) stehende Schieber (14) ausser dem Übertragungselement (20) auch das Zündverzögerungselement (19) mit Zünder (19a) und Sprengkapsel (19b) enthält und dass der Zünd- stift (17) ortsfest in einer Schieberkammerwandung (13)
    eingeformt ist. 3. Handgranate nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, in stielloser Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass alle Organe (5, 18, 19) der Handsiche- rungsvorrichtung und der Schieber (14) in derselben, senkrecht zur Granatenlängsachse verlaufenden Ebene angeordnet sind und in dieser Ebene ihre Funktionsbewegungen ausführen, während der Abzugbolzen (6) senkrecht zu dieser Ebene ausgerichtet ist. 4.
    Handgranate nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2 und 3, in stielloser Ausführung, gekennzeichnet durch einen bis auf ein seitliches Abdeck käppchen (13) für die Schieberkammer (12) einteiligen, nach unten becherförmig offenen, aus thermoplastischem Material oder Aluminiumguss gefertigten Gehäusekörper (1), welchem zwischen dem zur Lagerung des Detonators (21) zentrisch durchbrochenen Boden (1g-) des zylinderförmigen Sprengstoffraumes (7) und einer parallel zu dem Boden (1b) verlaufenden, durch senkrechte Verbindungswände und -Rippen (le, 1f, 1g, Ih, 1i, 1j) mit diesem verbundenen äusseren Stirnwand (1d)
    die Kammer (4) für die Handsicherungsvorrichtung und die Schieberkammer (12) von der Seite her angeformt sind, weiterhin durch eine der äusseren Stirnwand (1d) direkt angeformte, schlitzförmige, grossflächige, seitlich offene Kammer (10) zur Aufnahme des Abzugringes (9) und durch den die äussere Stirnwand (1d), die Kammer (4) für die Handsicherungsvorrichtung, das Handsiche- rungsorgan (5) und den Boden (1g-) des Sprengstoffraumes (7) durchragenden, innerhalb der Sprengstoffkammer (7) durch einen Haltering (8) gesicherten und im Höhenbereich der Bohrung (5g-) des Handsicherungsor- gans (5)
    eine Einschnürung (6a) aufweisenden Abzugbolzen (6). 5. Handgranate nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2 bis 4 in stielloser Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Schieberkammer (12) ragende Zündstift (17) dem durch zwei Klammern (1g-) am Gehäusekörper (1) befestigten Abdeckkäppchen (13) der Schieberkammer (12) eingeformt ist. 6.
    Handgranate nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 2 bis 5, in stielloser Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (1f) der Kammer (4) für die Handsicherungsvorrichtung gleichzeitig eine Längs- seitenwand der Schieberkammer (12) bildet, welche im Bewegungsbereich des Schiebers (14) einen runden, in die genannte, Längaseitenwand (1f) nutenförmig erweiterten Querschnitt aufweist, weiterhin dadurch, dass ein seitlicher, in der Nut (1f) gleitender Schiebervorsprung (14a) ein mit seiner Spitze zum Zündstift (17) hin geneigtes Sackloch (14b) aufweist,
    in das der vordere Bereich des mit gleicher Neigung die Trennwand (1f) durchdringenden Sicherungsstiftes (18) eingreift und den Schieber (14) gegen die Wirkung der sich im dem Zündstift (17) entgegengesetzten, verengten Endbereich der Schieberkammer (14) befindenden schraubenförmigen Schlagfeder (15) in der unwirksamen Grundstellung hält. <Desc/Clms Page number 4> 7.
    Handgranate nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine in Schieberlängs- richtung verlaufende, zum Zündstift (13) hin offene Schieberbohrung (14d), welche kurz vor dem Schieberende in eine zum Boden (1b) des Sprengstoffraumes (7) hin offene Senkrechtbohrung (14c) übergeht, weiterhin dadurch, dass sich in dem in Schieberlängsrichtung geführten Bohrungsbereich (14d) das Zündverzögerungs- element (19) und im senkrecht verlaufenden Bohrungsbereich (14c) das Übertragungselement (20) befindet,
    welches sich nur bei entsichertem, zum Zündstift (17) hin verschobenem Schieber (14) mit dem Detonator (21) überdeckt. B. Handgranate nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Eierhandgranate, indem die Zünd- und Schlagvorrichtung in der Handgra- naten-Längsachse angeordnet ist. 9. Handgranate nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 4, in stielloser Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Sprengstoffraum (7) nach unten hin durch einen aufgefalzten oder selbsthaltend aufgepressten Deckel (2) abgeschlossen ist.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Handgranate nach Patentanspruch I als Gewehrgranate, dadurch gekenzneichnet, dass sie stiellos ausgebildet ist und auf einen auf einen Gewehrlauf aufsteckbaren Schiessbecher (22) aufgesteckt wird, welcher die Granate soweit umschliesst, dass das Handsicherungsorgan (S) gegen die Becherinnenwand (22a) anliegt.
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