CH440134A - Doppelwandiger Tank - Google Patents
Doppelwandiger TankInfo
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Description
Doppelwandiger Tank Die Erfindung betrifft einen doppelwandigen Tank mit einer aus Stahl bestehenden Innenwand und einer aus Kunststoff bestehenden Aussenwand. Die Doppelwand hat den Zweck, eine erhöhte Sicherheit gegen das Auslaufen des meistens im Boden vergrabenen Tankes zu erzielen. Der Hohlraum der Doppelwand kann nämlich mit einer Flüssigkeit gefüllt werden, deren Sollpegel sich bei Leckwerden der Innen- oder Aussenwand verändert, wodurch ein Warnsignal erzeugt werden kann. Der praktischen Verwirklichung einer solchen Anlage standen bisher die relativ hohen Herstellungskosten des doppelwandigen Tankes entgegen, dessen Aussenwand aus Kunststofftafeln zusammengeschweisst wurde. Wenn der innere Stahltank - wie üblich - bombierte Böden aufweist, ist die Herstellung entsprechend bombierter, gepresster Kunststoffböden sehr kostspielig. Um den richtigen Abstand zwischen Aus sen- und Innenwand zu gewährleisten, hat man Kunst- stofftafeln vorgeschlagen, die mit örtlichen Vorsprüngen versehen sind, die sich an die Aussenoberfläche des Innentankes anlegen. Derartige Kunststofftafeln müssen aber speziell angefertigt werden und sind daher teuer. Zur Vermeidung all dieser Schwierigkeiten zeichnet sich der Tank nach der Erfindung dadurch aus, dass zwischen der Innen- und der Aussenwand ein distanzhaltendes Drahtgitter oder Drahtgeflecht und eine als Unterlage für die Aussenwand dienende, auf dem Drahtgitter oder Drahtgeflecht angeordnete Folie liegen. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemässen Tankes. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass man auf die Innenwand das Drahtgitter oder Drahtgeflecht, und auf dasselbe die Folie legt, und dann den zur Bildung der Aussenwand bestimmten Kunststoff in plastischem Zustand auf die Folie aufbringt und auf derselben erhärten lässt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindnmgslgegenstandes dagestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Heizöltank, der mit einer schematisch gezeigten Warnvorrichtung versehen ist; Fig. 2 eine perspektivische Darstellung verschiedener Schichten der Tankwandung; und Fig. 3 bis 5 je einen Schnitt durch eine Einzelheit von Fig. 1 in grösserem Massstabe. Der in Fig. 1 dargestellte Tank 1 ist abgesehen von seinen später erläuterten Einzelheiten von bekannter Bauweise, die jedoch zum besseren Veríständnms der Zu sannenhänge kurz erläutert werden soll. Der zylindrische Mantel 2 und die bombierten Böden 3 des Tankes sind doppelwandig und der Hohlraum zwischen seinen beiden Wänden ist mit einer Flüssigkeit gefüllt und durch eine Leitung 4 mit einem Gefäss 5 in Verbindung, in dem sich ein Schwimmer 6 befindet. Wenn der Schwimmer 6 sich in der dargestellten, richtigen Höhe befindet, ist der Stromkreis eines schematisch gezeichneten Schalters 7 offen, in welchem Stromkreis sich eine Stromquelle 8 und eine als Signalhorn dargestellte Warnvorrichtung 9 befinden. Wenn in der Innen- oder Aussenwand des Tankes ein Leck entsteht, so wird im allgemeinen der Flüssigkeitspegel im Schwimmergefäss 5 sinken, so dass der Schalter 7 geschlossen wird und Warnsignal erfolgt. Bei einem Leck der In Innenwand kann n aber lauch unter Umständen, beispiels- weise beim Einfüllen des Öls, im Tankinneren ein Überdruck herrschen, was ein Steigen des Schwimmers 6 zur Folge hat, wodurch der Schalter 7 ebenfalls geschlossen wird. Der Aufbau der Tankwandungen ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die Innenwand 10 besteht aus z. B. 6 bis 8 mm dickem Stahl. Auf der unbehandelten Aussenfläche der Innenwand 10 liegt ein Drahtgitter 11, dessen sich kreuzende Stäbe aneinander geschweisst sind; es kann sich aber auch um ein Drahtgeflecht handeln, wobei der Draht nicht unbedingt aus Metall, z. B. Eisen, bestehen muss, sondern eventuell auch aus Kunststoff be stehen kann. Auf dem Draht teer 11 befindet sich eine sehr dünne Folie 12, z. B. eine unter der Marke Zello phan > bekannte Zellulosefolie von etwa 0,06 mm Dicke, oder eine Aluminiumfolie von etwa 0,1 mm Dicke. Die Folie 12 dient als Unterlage für einen Aussenmautel 13 aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das Drahtgitter 11 dient lals Distanzhalter zur Er zeugung des Hohlraumes zwischen der Innenwand 10 und der Aussenwand 13 des Tankes. Die dünne Folie 12, welche man mühelos aus einzelnen Abschnitten zusammensetzen kann, die sich auch bei den bombierten Böden leicht auf das Gitter 11 legen lassen, dient lediglich als Unterlage, auf welche der glasfaserverstärkte Kunststoff, z. B. ein Epoxyd-oder Polyesterharz, bequem aufgestrichen oder aufgespritzt werden kann. Nach Erhärten des Harzes ergibt sich auf diese Weise eine ausserordentlich feste Aussenwand 13. Fig. 3 zeigt einen Anschluss-Stutzen 14, mit dem die Leitung 4 an den Hohlraum 15 zwischen den Wänden 10 und 12, 13 angeschlossen ist. Der mit einem Flansch 16 versehene Stutzen 14 besteht z. B. ebenso wie die Leitung4 aus Hart-Polyvinylchlorid und ist selbst auch mit der Kunststoffschicht 13 überzogen. Ein kurzer, zylindrischer Domschacht 17, der z. B. aus dem gleichen Material wie die Schicht 13 besteht, ist mittels einer zweiten, den Schacht und die erste Schicht 13 überlappenden Kunststoffschicht 18 an der ersten Schicht befestigt. In Fig. 4 ist ein mit einem Flansch versehener Stutzen 20 aus Hart-PVC gezeigt, der zum Entlüften des Hohlraumes 15 beim Einfüllen der Leckan, zeigeflüs- sigkeit in letzteren dient. Flansch 19 und Stutzen 20 befinden sich wiederum unter der mantelbildenden Schicht 13. Zum Abschluss dienen ein Gewindestopfeln 21 und eine Dichtung 22. In Fig. 5 ist gezeigt, wie ein aus Stahl bestehender Mannlochstutzen 23 an die Aussenschicht 13 angeschlossen ist, nämlich ebenfalls mit einer zweiten Kunststoffschicht 24, welche die erste Schicht 13 und den Mannlochstutzen 23 überlappt, wobei die äussere Oberfläche 25 dieses Stutzens 23 vor dem Anbringen der Schicht 24 mit einem Sandstrahl gereinigt und aufgerauht worden ist. Auf die beschriebene Weise kann ein doppelwandiger Tank wesentlich wirtschaftlicher und solider hergestellt werden als nach den bisher benützten Verfahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Doppelwandiger Tank mit einer aus Stahl bestehenden Innenwand und einer aus Kunststoff bestehenden Aussenwand, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Innenwand der Aussenwand (10, bzw. 13) ein distanzhaltendes Drahtgitter (11) oder Drahtgeflecht und eine als Unterlage für die Aussenwand (13) dienende, auf dem Drahtgitter oder Drahtgeflecht angeordnete Folie (12) liegen.II. Verfahren zur Herstellung des Tankes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Innenwand (10) das Drahtgitter (11) oder Drahtgeflecht, und auf dasselbe die Folie (12) legt, und dann den zur Bildung der Aussenwand (13) bestimmten Kunststoff in plastischem Zustand auf die Folie (12) aufbringt und auf derselben erhärten lässt.UNTERANSPRÜCHE 1. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand (13) aus glasfaserverstärktem Kunststoff, z. B. Epoxydharz oder ungesättigtem Polyesterharz, besteht.2. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (12) eine Zellulosefolie ist.3. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie (12) eine Aluminiumfolie ist.4. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein mit dem Hohlraum (15) zwischen den Wandungen (10, 13) kommunizierender, aus Kunststoff, z. B. Hart-Polyvinylchlorid, bestehender Stutzen (14; 20) von der die Aussenwand (13) bildenden Kunststoffschicht bedeckt ist.5. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus Kunststoff bestehender Domschacht (17) durch eine denselben und die Aussenwand (13) überlappende Kunststoffschicht (18) an die Aussenwand angeschlossen ist.6. Tank nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mannlochstutzen (23) aus Stahl durch eine denselben und die Aussenwand (13) überlappende Kunststoffschicht (24) an die Aussenwand angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH996666A CH440134A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | Doppelwandiger Tank |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH996666A CH440134A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | Doppelwandiger Tank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH440134A true CH440134A (de) | 1967-07-15 |
Family
ID=4357645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH996666A CH440134A (de) | 1966-07-08 | 1966-07-08 | Doppelwandiger Tank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH440134A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5269436A (en) * | 1990-08-09 | 1993-12-14 | Adisa Entwicklungs Ag | Double-wall tank and method of its manufacture |
| WO1994003381A1 (en) * | 1992-08-04 | 1994-02-17 | Owens-Corning Fiberglas Corporation | Double wall underground storage tank |
| EP0710610A1 (de) | 1994-11-02 | 1996-05-08 | Bayer Ag | Tank mit mehrschichtigem Wandaufbau und Verfahren zu dessen Herstellung |
-
1966
- 1966-07-08 CH CH996666A patent/CH440134A/de unknown
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| US5269436A (en) * | 1990-08-09 | 1993-12-14 | Adisa Entwicklungs Ag | Double-wall tank and method of its manufacture |
| WO1994003381A1 (en) * | 1992-08-04 | 1994-02-17 | Owens-Corning Fiberglas Corporation | Double wall underground storage tank |
| EP0710610A1 (de) | 1994-11-02 | 1996-05-08 | Bayer Ag | Tank mit mehrschichtigem Wandaufbau und Verfahren zu dessen Herstellung |
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