CH440164A - Vorrichtung zur Momentabstellung von Webmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Momentabstellung von Webmaschinen

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Publication number
CH440164A
CH440164A CH982065A CH982065A CH440164A CH 440164 A CH440164 A CH 440164A CH 982065 A CH982065 A CH 982065A CH 982065 A CH982065 A CH 982065A CH 440164 A CH440164 A CH 440164A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
cylinder
control
sub
machine
Prior art date
Application number
CH982065A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Zangs Paul
Fluehmann Heinrich
Original Assignee
Zangs Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Publication of CH440164A publication Critical patent/CH440164A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/40Shuttle stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Vorrichtung        zur    Momentabstellung von     Webmaschinen            Die        Erfindung        betri        ft    eine     Vorrichtung        zur        Moment-          alystellung    von     Webmaschinen.    Es sind     Abstellvorrich-          tungen    bekannt,

   welche mittels Zug- oder Backen  bremsen einwirken und so die Webmaschine zum Still  stand     bringen.    Diese Vorrichtungen     arbeiten        jedoch    zu  träge, so dass aus diesem Grunde die Webmaschinen mit  einer     Losblatt-    oder einer     Stechereinrichtung    ausge  rüstet werden müssen, damit es nicht zu     Kettfaden-          brüchen    kommt, wenn der Schützen im Gewebefach  steckenbleibt.

   Die auf     die        Band-    oder     Backenbremse     arbeitende Federkraft kann auch nicht beliebig stark  eingestellt werden, da sich sonst die Bremse nur mit  grosser     Kraftanstrengung    über den     Einrücker    lösen     lässt.     



  Es sind des weiteren elektromagnetische Bremsen  für Webmaschinen bekannt. Diese haben den gleichen  Nachteil, dass sie die Webmaschine nicht zu einem ge  nauen Zeitpunkt zum Stehen bringen, wie dies durch  eine     Stechereinrichtung    möglich ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die  Nachteile der bisher bekannten     Abstellvorrichtung    zu       vermeiden,    ohne auf     eine        Losblatt-    oder Stecheinrich  tung angewiesen zu sein.  



  Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass die Bremse  der Webmaschine mit einem Flüssigkeitszylinder ver  bunden     ist.        Man    erreicht     hierdurch,        dass        das        Abbremsen     mit     grosser    Krafterfolgen     kann,    so dass die Lade recht  zeitig zum Stehen kommt, wenn     Unregelmässigkeiten     beim Schützendurchgang auftreten.

   Durch die Verwen  dung eines     Flüssigkeitszylinders        wird    die     Webmaschine     im     Aufbau        einfacher    und     .sicherer    in ihrer Arbeitsweise  gegenüber     bekannten        Vorrichtungen.     



  Bei einer bevorzugten praktischen Ausführung der       Abstellvorrichtung    ist an der     Webstuhllade        ein    vom  Schützen     beeinflusster    Hebel     angeordnet,    der über eine  Steuerstange und einen     Rollenhebel    oder dgl.     auf    den  Kolben eines Steuerzylinders wirkt, der über ein Druck  rohr mit dem die Bremse der Webmaschine beeinflussen  den Bremszylinder verbunden ist.  



  Bei breiten und mit hoher Umlaufzahl laufenden  Webmaschinen kann auf beiden Seiten des Webstuhles    eine Bremse mit je einem Bremszylinder     angeordnet     sein, wobei beide     Bremszylinder    durch den     Steuerzylin-          der    gesteuert werden. Ein     zusätzliches    Druckrohr so  wie der zweite     Bremszylinder    ersetzen hierbei das sonst  notwendige     komplizierte        Übertragungsgestänge.     



  Der     Steuerzylinder    kann mit einem elektrischen  Schalter verbunden werden, der auf einen Magneten  zum Abstellen des     Ausrückers    wirkt.  



  Diese Vorrichtung mit durch     Flüssigkeitszylinder    ge  steuerten Bremsen hat den weiteren Vorteil, dass man  den Steuerzylinder durch eine weitere Druckleitung     mit     einem auf eine Bremse der     Fachbildemaschine,    z. B.       Jacquardmaschine,    wirkenden     Bremszylinder    verbinden  kann, so dass man in einfachster Weise eine     zusätzliche     Bremsung dieser     Fachbildemaschine    erreicht.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer  Vorrichtung zur Momentabstellung von Webstühlen     ge-          mäss    der     Erfindung    schematisch dargestellt, und zwar  zeigt       Fig.    1 die Seitenansicht einer Webmaschine mit       Bandbremse,          Fig.    2 in     vergrössertem    Massstab die     Steuerung    des  Steuerzylinders und       Fig.    3 die     Anordnung    einer zusätzlichen Bremse an  der     Jacquardmaschine.     



  Die     Webmaschine    besteht aus einem Gestell 15, in  dem die Kurbelwelle 16 gelagert ist. Durch die Pleuel  stange 17 erhält die Weblade 18 ihre Schwingbewegung.  Bleibt der     Webschützen    19 im Gewebefach stecken oder  hat er die Endlage     im    Schützenkasten nicht erreicht,  so wird die federbelastete Steuerstange 1 von dem Hebel  2 durch die Ladenbewegung in     Pfeilrichtung        (Fig.    2)  auf den Rollenhebel 3 bewegt. Der Rollenhebel 3 drückt  auf den Kolben eines Steuerzylinders 4.

   Dadurch wird  ein Druck in dem     Druckrohr    5 erzeugt, der auf den       Bremszylinder    6     und        somit    über einen     Winke)Ihebel    7  auf die Bandbremse 8 der Webmaschine einwirkt. Durch  die     Form    der Kurve 9 an der Steuerstange 1 kann der  Bremsweg beeinflusst werden, so dass die Bremsung  hart oder weich erfolgen kann. Bei der Betätigung der      Bremse     schliesst    der Kolben des Steuerzylinders 4 über  einen Schalter 20 einen Stromkreis, wodurch der     Aus-          rücker    über einen Magneten 10 abgestellt wird.

   Vor  teilhaft kann auf beiden Seiten der Webmaschine je       eine        Bremse    8 mit     einem        Bremszylinder    6 vorgesehen  sein, wobei der breite Zylinder durch die Leitung 5' mit  dem Steuerzylinder 4 verbunden ist.  



  In     Fig.    3 ist eine zusätzliche Bremseinrichtung dar  gestellt, die die     Fachbildemaschine        (Jacquardmaschine)     nochmals     zusätzlich    bremst. Die Bremsung erfolgt eben  falls über den Steuerzylinder 4, über ein Druckrohr 11,  einen     Bremszylinder    12 und     über    den     Winkelhebel    13  auf die Bandbremse 14. Durch diese zusätzliche Band  bremse 14 können auch     Jacquardwebmaschinen    ohne       Losblatt-    oder Steuereinrichtung arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Momentabstellung von Webma- schinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse (8) der Webmaschine mit einem Flüssigkeitszylinder (6) ver bunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Lade (18) ein von Schützen (19) beeinflusster Hebel (2) angeordnet ist, der über eine Steuerstange (1) und einen Rollenhebel (3) auf den Kolben eines Steuerzylinders (4) wirkt, der über ein Druckrohr (5) mit dem die Bremse (8) der Webmaschine beeinflussenden Bremszylinder (6) verbunden ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Sei ten des Webstuhles eine Bremse (8) mit je einem Brems zylinder (6) angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brems weg und die Bremszeit durch die Formeiner den Rollen hebel (3) beeinflussenden Kurve (9) der Steuerstange (1) bestimmt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben des Steuerzylinders (4) mit einem elektrischen Schalter ver bunden ist, der einen Magneten (10) zum Abstellen des Ausrückers betätigt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer zylinder (4) durch eine weitere Druckleitung (11) mit einem auf eine Bremse (14) der Fachbildemaschine wirkenden Bremszylinder (12) verbunden ist.
CH982065A 1965-07-13 1965-07-13 Vorrichtung zur Momentabstellung von Webmaschinen CH440164A (de)

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