CH440199A - Zum Einregeln einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes dienender Regler für Wäschebehandlungs- oder Geschirrspülmaschinen - Google Patents

Zum Einregeln einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes dienender Regler für Wäschebehandlungs- oder Geschirrspülmaschinen

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CH440199A
CH440199A CH995964A CH995964A CH440199A CH 440199 A CH440199 A CH 440199A CH 995964 A CH995964 A CH 995964A CH 995964 A CH995964 A CH 995964A CH 440199 A CH440199 A CH 440199A
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temperature
setpoint
sep
regulator
liquid level
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Graf Richard
Wohinz Wolffdietrich
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Siemens Elektrogeraete Gmbh
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Description


  Zum     Einregeln    einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes dienender Regler  für     Wäschebehandlungs-    oder     Geschirrspülmaschinen       Für automatische Waschmaschinen, Geschirrspül  maschinen, Trockner oder dgl. werden     vielfach    Steue  rungen angewendet, die es erlauben, verschiedene Pro  gramme auszuwählen. Für solche Steuerungen sind in  der Regel     Mehrfach-Temperaturregler    und     Mehrfach-          Wasserstandsregler    notwendig.

   Für die Temperaturreg  ler kann man bei Anwendung von elektronischen     Mess-          gliedern    verschiedene feste     Widerstandsstufen    anwen  den, die je über eine     Nockenscheibe    des Steuergerätes  eingesteuert werden. Beim     Wasserstandsregler    werden in  verschiedenen Abständen vom tiefsten Punkt des Lau  genbehälters her in der Seitenwand Heissleiter eingebaut,  wobei nach Abkühlung des Heissleiters durch das anstei  gende Wasser das     Zulaufmagnetventil    abgeschaltet wird.

    Sowohl bei der beschriebenen     Mehrfach-Temperatur-          regelung    als auch bei der     Mehrfach-Wasserstandsrege-          lung    sind für die erwünschten Sollwerte mehrere umzu  schaltende Bauelemente und     Nockenkontakte    notwen  dig, was aufwendig und teuer ist.  



  Die Erfindung bezieht sich auf einen zum Einregeln  einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes die  nenden Regler für     Wäschebehandlungs-    oder Geschirr  spülmaschinen und zielt darauf ab, für solche Maschi  nen, die zum Beispiel zum Waschen oder zum Waschen  und Trocknen von Wäsche oder zum Reinigen von Ge  schirr, Gläsern und Besteck eingerichtet sind, einen bil  ligeren und einfacheren     Aufbau    der Regelvorrichtung       zu    schaffen.

   Gemäss der Erfindung verstellt eine     Ver-          stellvorrichtung    ein den Sollwert der zu     regelnden     Grösse     bestimmendes    Organ, das einem von der Lauge       beeinflussten    elektronischen Messglied im Stromkreis  eines die Temperatur oder den Flüssigkeitsstand über  wachenden Regelorgans zugeordnet ist.

   Durch eine sol  che mechanische     Verstellvorrichtung    ist es nunmehr       möglich,    die     Temperraturregelu@ng    und     die        Wasserstan;ds-          regelung    in     derartigen    Maschinen je     mit    nur einem elek  tronischen     Messglied    durchzuführen.

   Für die Verstel  lung dieses     Messgliedes    ist beim Erfindungsgegenstand  nur eine mechanische     Verstellvorrichtung,    beispielsweise    eine     Nockenscheibe    des Programmsteuergerätes oder des       Wäschesortenwahlschalters,    erforderlich.  



  Das den Sollwert bestimmende Organ kann direkt  mit dem elektronischen     Messglied,    beispielsweise einem  Kalt- oder Heissleiter verbunden sein. Man     kann    das  den Sollwert bestimmende Organ aber auch so ausbil  den,     dass    es einen mechanischen Anschlag für das elek  tronische     Messglied    bildet.  



  Für die Einstellung eines     bestimmten    Flüssigkeits  standes in solchen Maschinen kann man eine Nocken  scheibe anwenden, die bei ihrer Verstellung die Höhen  lage eines im Stromkreis des elektronischen Regelorgans       liegenden,    den Sollwert des Flüssigkeitsstandes bestim  menden elektronischen Fühlers, z. B. eines Kaltleiters,  ändert. Anstelle der     Nockenscheibe    des Programm  steuergerätes kann auch eine solche des Wäschesorten  wahlschalters treten. Es können auch Drucktasten,  Lochkarten oder dgl.     für    diese     Einstellung        verwendet     werden.

   Die     Wasserstände    ändern sich im allgemeinen  nur     bei    der Kochwäsche für den     Wasch-    und Spülgang  wesentlich.     Beim    Waschprozess mit durchgehend höhe  rem Niveau wird von Anfang bis zum Ende entweder  das     Spülniveau    oder das     Syntheticniveau    eingehalten,  so dass hier während des Programmablaufs selbst keine  Niveauänderung erfolgt. Dementsprechend kann bei die  sen Waschprogrammen die Niveauänderung durch den       Wäschesortenwahlschalter,    eine Drucktaste, eine Loch  karte oder dgl. erreicht werden.

   Im allgemeinen wird  man das Auf- und     Abbewegen    des Kaltleiters nicht im       Laugenbehälter    selbst, sondern in einem mit dem Lau  genbehälter in Verbindung stehenden Steigrohr durch  führen.  



  Zur Einregelung einer     bestimmten        Laugentempera-          tur    kann die mechanische     Verstellvorrichtung,        also    bei  spielsweise die     Nockenscheibe,    bei ihrer Verstellung  einen Widerstand ändern, der in den     Stromkreis    eines  die     zu        regelnde    Temperatur messenden Heissleiters ein  geschaltet wird.

   Man kann für die     Änderung    der elek  tronischen     Messglieder    zwei     Nockenscheiben    verwen  den, von denen die eine mit dem Wäschesortenwahl-      Schalter, die andere mit dem Programmsteuergerät ver  bunden ist. Es ist auch möglich, den Temperatur- und       Wasserstandsregler    zu kombinieren, d. h. es ist nicht  notwendig, für Temperatur- und     Wasserstandsregler    ge  trennte Betätigungsorgane     anzuwenden,    denn es besteht  die Relation, dass Textilien, die bei niedrigerer Tempe  ratur gewaschen werden, bei hohem Wasserstand zu  waschen sind und umgekehrt.

   Die mechanischen Betäti  gungsglieder der Regler können also so bemessen und  angeordnet werden, dass jedesmal, wenn das     Potentio-          meter    des Temperaturreglers auf einen niedrigen Wert  eingestellt wird, zugleich das Betätigungsglied der Kalt  leiter so verstellt wird, dass sich ein höheres Flüssigkeits  niveau einstellt.  



  Aus     Kostengründen    ist es möglich, dass nicht im  mer Temperatur- und     Wasserstandsregler    zugleich als  elektronische Fühler eingebaut werden. Man kann also  z. B. nur den     Wasserstandsregler    mit einem elektroni  schen     Messglied    ausrüsten und den Temperaturregler in  üblicher Weise hydraulisch betätigen. Auch in diesem  Falle lässt sich der für die Erfindung massgebende Ge  danke anwenden, indem nunmehr der elektronische       Wasserstandsregler    mechanisch beeinflusst wird. Der  Temperaturfühler ist auch dann in hier beschriebener  Art über das Programmsteuergerät abhängig vom Pro  grammablauf zu verstellen.

   Es kann aber auch in Ab  hängigkeit von der Einstellung des hydraulischen Reg  lers so bewegt werden, dass sich ein der Temperatur ent  sprechend     richtiges    Waschniveau ergibt.  



  Für die Ausführung der Steuerungen sind verschie  dene Anordnungen möglich. Man kann zur Einstellung  eines gewünschten Flüssigkeitsstandes, beispielsweise  zwei in Höhe verstellbare Kaltleiter, verwenden, von de  nen der eine zur Steuerung des Füllvorganges (Zulauf  ventil) und der andere zur Steuerung des     Abpumpvor-          ganges        (Ablaufventil    und     Laugenpumpe),    vorzugsweise  unter Zwischenschaltung je eines Relais, dient. Man  wird die beiden Kaltleiter dabei in einem elektronischen  Fühler übereinander anordnen und auf diese Weise  einen     Kaltleiterfahrstuhl    vorsehen.

   Dabei liegt der dem       Abpumpvorgang    zugeordnete Kaltleiter oberhalb des  dem Füllvorgang zugeordneten Kaltleiters so, dass er bei  auf den gewünschten Sollwert eingeregelter Wasserfül  lung oberhalb liegt, während sich der andere unterhalb  des Wasserstandes befindet. Einen     überlaufschutz    erhält  man dadurch, dass die     Laugenpumpe    bei über den Soll  wert steigendem Wasserspiegel durch den dann in die  Lauge eintauchenden oberen Kaltleiter eingeschaltet  wird.  



  Die Verstellung des     Kaltleiterfahrstuhls    kann so  durchgeführt werden, dass der Fahrstuhl abhängig von  der     Nockenscheibe    zum Abpumpen der Lauge soweit  nach unten gedrückt wird, bis der obere Kaltleiter in die  Lauge eintaucht. Bei der neuen Steuerung lässt sich auch  mit einfachen Mitteln ein Schnellgang für das Pro  grammsteuergerät erreichen. Der Schnellgang kann da  durch ausgelöst werden, dass Lauge abgepumpt und in  folgedessen die Kaltleiter durch Ausbleiben des Füllvor  ganges nicht vom Wasser benetzt werden, wobei die Be  endigung des Schnellganges erfolgt, sobald der     Wasser-          einlass    durch einen Nocken des Programmsteuergerätes  vorbereitet wird.  



  Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt zunächst schematisch eine     Regleranord-          nung    für einen Temperaturregler einer Waschmaschine.  Dabei ist mit 1 das Programmsteuergerät, mit 2 der         Wäschesortenwahlschalter    bezeichnet. Der Temperatur  regler 3 wird in diesem Falle mit Hilfe eines     Potentio-          meters    4 beeinflusst, dessen Einstellkontakt über die       Verstellorgane    6 bzw. 7 von den beiden     Nockenscheiben     8 bzw. 9 des Steuergerätes bzw. des Wahlschalters zu  verstellen ist.

   Die Anordnung dieses     Potentiometers    in  Verbindung mit dem     Laugenbehälter    ist in     Fig.    4 darge  stellt.  



       Fig.    2 zeigt schematisch eine Ausführung, bei wel  cher zur     Wasserstandsregelung    sowohl vom Programm  steuergerät 1 als auch vom     Wäschesortenwahlschalter    2  über ihnen zugeordnete     Nockenscheiben    10 und 11 und  zugehörige     Verstellstangen    12 und 13 ein elektronisches  Messglied 14 zu     beeinflussen,    insbesondere in der Hö  henlage zu verstellen ist, das der Regelung des Wasser  standes dient. Das Messglied 14 kann dabei mit den       Verstellstangen    direkt gekuppelt sein, so dass es ent  sprechend dem gewünschten Sollwert gehoben bzw. ge  senkt wird.

   Das Messglied 14 ist in ein besonderes Steig  rohr 15 eingesetzt, das mit dem     Laugenbehälter    16 der       Waschmaschine    durch die Leitung 17 in Verbindung  steht. Mit 18 ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine  Waschtrommel, mit 19 das Aussengehäuse der Maschine  bezeichnet. Die durch die     Verstellstange    12 und die       Nockenscheibe    10 gegebene Einstellmöglichkeit des  elektronischen Messgliedes 14 wird man insbesondere  dann anwenden, wenn die Niveauwahl bereits vor Be  ginn des Programmablaufs festgelegt werden soll, wäh  rend beim Arbeiten der Maschine mit gleichem Niveau  gefahren wird.

   Die     Verstellmöglichkeit    vom Steuergerät  1 her über die     Nockenscheibe    11 und die Einstellstange  13 wird man dann in Betracht ziehen, wenn eine Ände  rung des Flüssigkeitsstandes während des Waschpro  grammes in Betracht kommt.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt  ähnlich wie in     Fig.2    eine     Wasserstandsregelung    mit  Hilfe des elektronischen Messgliedes 14, das im Steig  rohr 15 höhenverstellbar angeordnet ist. Für die Ein  stellung sind hier zwei Möglichkeiten angedeutet. Man  kann die Höhenverstellung einmal vom Programm  steuergerät 1 über eine     Nockenscheibe    20 und     Verstell-          stange    21 bewirken. Man kann ferner auch den hydrau  lischen Temperaturregler 22 benutzen, der über eine       Nockenscheibe    23 und die     Verstellstange    24 zur Wir  kung kommt.  



       Fig.    4 zeigt eine mögliche Anordnung der     elektroni-          sehen        Messeglieder    für Temperatur- und     Wasserstands-          regelurrg    in     Verbindung    mit dem     Laugenbehälter    der       Waschmaschine.    Zur     Temperaturregelung        isst    :

  in     den          Laugenbehälter    16 selbst im unteren Bereich     ein        Heiss-          leiter    25     eingebaut,    der von der     Nockenschesbe    8 des  Programmsteuergerätes     über    die     Verstellstangen    7 und  5     mit        Hilfe        ides        Potentiometers    4 zu     beeinflussen    ist. Für  die     Wasserstandsregelung    sorgt ein     Kaltleiterfahrstuhl,     der in das Steigrohr 15 eingebaut ist.

   Dieser Kaltleiter  fahrstuhl     besitzt    die beiden Kaltleiter 26     und    27     und     einen in die Flüssigkeit eintauchenden Schwimmer 28.  Zur Beeinflussung des     Kaltleiterfahrstuhls    dient die       Nockenscheibe    11     des        Programmsteuergerätes    11, wel  che über die     Verstellstange    13 und den     Verstellhebel    29  auf die Stange 30 des     Kaltleiterfahrstuhls    drückt.  



  Für die Anordnung der elektronischen     Messglieder     ist es wesentlich, dass das Messglied 25 für die Tempe  raturmessung direkt im     Laugenbehälter    liegt, so dass es  die Temperaturänderungen der Lauge stets gut mit  macht. Das Messglied 26, 27 für den     Flüssigkeitsstand     dagegen soll möglichst keine Temperaturerhöhungen      mitmachen, so dass hierfür die Anordnung in dem be  sonderen Steigrohr 15 wichtig ist.  



  Das zugehörige Schaltbild zu einer derartigen Regel  einrichtung ist in     Fig.    7 dargestellt. Durch die Nocken  scheiben 11 und 8 werden die mechanischen Steuerun  gen der elektronischen Geber bewirkt. Die übereinander  angeordneten Kaltleiter 26 und 27 liegen parallel     zu    je  nem Relais 31 und 32 und gemeinsam mit diesem in  Reihe mit je einem Widerstand 33 und 34 an einer im       Niedervoltnetzteil    35 erzeugten Gleichspannung von  z. B. 24 V. Der Kaltleiter 26 steuert das Abpumpen,  d. h. beim Eintauchen des aufgeheizten Kaltleiters 26 in  die Lauge fällt durch Widerstandsverringerung das Re  lais 31 ab.

   Analog dazu geschaltet ist das für den     Was-          sereinlass    bestimmten Relais 32 in Verbindung mit dem  Kaltleiter 27. Bei Erreichen des durch die Nocken  scheibe 11 bestimmten Wasserniveaus schaltet der Re  laiskontakt 61 des Relais 32 das Magnetventil 36     bzw.     37 ab, so dass sich nun der Kaltleiter 27 unterhalb und  der Kaltleiter 26 oberhalb des Wasserspiegels befindet.  Dabei ist das Relais 32 abgefallen, das Relais 31 ange  zogen. Sollte die Einlasseinrichtung defekt sein, so dass  weiteres Wasser einläuft, so     wird    auch der     Kaltleiter    26  umspült.

   Das Relais 31 fällt ab und bringt über seinen  Kontakt 38 die     Laugenpumpe    39 zum Einsatz, so dass  ein     überlaufschutz    gegeben ist.  



  Der Kaltleiter 26 wird auch für die im Waschpro  gramm angewendeten     Abpumpvorgänge    verwendet. Das  geschieht dadurch, dass die     Nockenscheibe    11 den Kalt  leiterfahrstuhl niederdrückt, so dass der Kaltleiter 26 in  die Lauge taucht und das Abpumpen auslöst.  



  Da mit Kaltleitern leicht eine zustandsabhängige       Pumpzeitbeendigung        durchzuführen    ist,     kann    man auch  in einfacher Weise einen Schnellgang auslösen. In diesem  Fall sollen die Kaltleiter 26 und 27 nicht nur den Ab  pumpvorgang beenden, sie können auch bei Program  men, bei denen bestimmte Intervalle übersprungen wer  den sollen, eine höhere Geschwindigkeit der Programm  steuergerätachse auslösen.     Hierzu    dient der     Nockenkon-          takt    40, der geschlossen ist, wenn der     Kaltleiterfahrstuhl     in seiner untersten Stellung ist, d. h.

   wenn sich der Kalt  leiter 27 unmittelbar über den Boden des     Laugenbehäl-          ters    befindet. Wenn die Lauge abgepumpt ist, erwärmt  sich der Kaltleiter 27, und das Relais 32 zieht an. Über  den zugehörigen Relaiskontakt 41 und 40 wird ein  Kupplungsmagnet 42 für den Schnellgang an Spannung  gelegt, der die     Reversiernockenwelle    mit der Programm  nockenwelle     starr    verbindet, so dass sich nunmehr letz  tere kontinuierlich dreht. Ist der nächste Programm  schritt ein     Wassereinlassschritt,    so wird der     Kaltleiter-          fahrstuhl    angehoben, so dass sich der Kontakt 40 öffnet,  sobald die unterste Stellung verlassen wird.

   Um zu ver  hindern, dass nun durch     Abfallen    des Kupplungsmagne  ten 42 für den Schnellgang die Programmnockenwelle  mitten in einem Schritt stehenbleibt, wird über den       Nockenkontakt    43, der während jedes Programmschrit  tes geschlossen ist und nur am Schrittende geöffnet wird,  über den Widerstand 44 des Kupplungsmagneten 42     für     den Schnellgang bis zur Vollendung des Schrittes gehal  ten. Wird ein Schnellgang über mehrere Schritte ge  wünscht, so wird der     Kaltleiterfahrstuhl    auf seiner un  tersten Stellung entsprechend lange festgehalten. Der  Kontakt 45 des Kupplungsmagneten 42 verhindert wäh  rend dieser Zeit den Wassereinlass.

   Im Schaltbild ist im  übrigen mit 46 der Hauptschalter, mit 47 ein Synchron  motor zum Antrieb des Programmsteuergerätes und mit  48 der Temperaturregler bezeichnet. 49 ist ein Relais    des Temperaturreglers, dessen Kontakt 50 die     Heizung     51 schaltet. Der Waschmotor ist mit 52 und ein Aus  hebemagnet zur     Auskupplung    des Programmsteuergerä  tes während der     Aufheizperiode    mit 53 bezeichnet.  



  Da es wünschenswert ist, bei solchen Anordnungen  für das Programmsteuergerät möglichst kleine Abmes  sungen     zu    bekommen und dementsprechend nur kleine  Hublängen zur     Verfügung    stehen, während der Weg des       Kaltleiterfahrstuhls        ziemlich    gross sein muss, würde dem  Synchronmotor wegen der hohen Hebelübersetzung ein  sehr grosses Drehmoment abverlangt werden. Es ist des  halb eine besondere Schwimmerbetätigung für den Kalt  leiterfahrstuhl vorgesehen. Diese arbeitet so, dass die       Aufwärtsbewegung    des     Kaltleiterfahrstuhls    durch den  Auftrieb des einlaufenden Wassers bewirkt wird. Der  Fahrstuhl besitzt zu diesem Zweck am unteren Ende den  Schwimmer 28.

   Dementsprechend wirkt die Nocken  scheibe 11 nur als Anschlag     für    das elektronische     Mess-          glied    des     Wasserstandsreglers.    Man kann gemäss     Fig.    5  den Hebelarm 29 durch ein     Gesperre    54 und eine Feder  55 so ausbilden, dass er in der einen Drehrichtung bei  steigendem Niveau starr und in der anderen bei fallen  dem Niveau elastisch ist. In diesem Falle braucht beim  Auslösen eines     Pumpschrittes    das Programmsteuergerät  nur die Kraft aufzuwenden, die erforderlich ist, um den  Kaltleiter 26 gerade unter den Wasserspiegel zu bewe  gen.

   Mit der Gegenkraft des Auftriebes wird dabei die  Feder 55 gespannt, die beim Abpumpen während des  langsamen     Abgleitens    des     Kaltleiterfahrstuhls    entspannt  wird.  



  Das     Gesperre    54 ist in diesem Falle durch eine Dreh  punktwelle mit einer Kerbe 56 gebildet,     in    die die Sperr  klinke 57 des Hebels 29 eintaucht. Mit 58 ist der kurze  Hebelarm, der mit der Welle 59 starr verbunden ist, be  zeichnet. Der lange Hebelarm 60 wird     gebildet    durch  einen Laufsitz auf der Welle 59.  



  In     Fig.    6 sind schematisch die wirksamen Längen  und die Kräfte des in     Fig.    5 dargestellten Hebelsystems  aufgezeichnet. Die Voraussetzung     für    die starre Links  drehung ist  
EMI0003.0055     
  
    1. <SEP> Pl <SEP> b <SEP> sin <SEP> <I>a</I> <SEP> > <SEP> P2 <SEP> . <SEP> ä <SEP> . <SEP> cos <SEP> <I>a</I>
<tb>  2. <SEP> P1 <SEP> (b+c) <SEP> > <SEP> P2 <SEP> - <SEP> a       Voraussetzung für rutschende Rechtsdrehung ist  
EMI0003.0056     
  
    1. <SEP> Pl <SEP> b <SEP> sin <SEP> a <SEP>  <  <SEP> P2 <SEP> . <SEP> ä <SEP> * <SEP> cos <SEP> a
<tb>  2.

   <SEP> P1 <SEP> (b+c) <SEP>  <  <SEP> P2 <SEP> - <SEP> a       Dabei     ergibt    sich das Herausgleiten der     Sperrklinke    aus  der Kerbe, wobei die Feder 55 für die notwendige Elasti  zität des rechtsdrehenden Hebels sorgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zum Einregeln einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes dienender Regler für Wäschebehand- lungs- oder Geschirrspülmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Verstellvorrichtung ein den Sollwert der zu regelnden Grösse bestimmendes Organ verstellt, das einem von der Lauge beeinflussten elektronischen Messglied im Stromkreis eines die Temperatur oder den Flüssigkeitsstand überwachenden Regelorgans zugeord net ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Regler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das den Sollwert bestimmende Organ di rekt mechanisch mit dem elektrischen Messglied ver bunden ist. 2. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstellvorrichtung eine Nocken scheibe des Programmsteuergerätes oder des Wäsche sortenwahlschalters ist. 3. Regler nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das den Sollwert bestimmende Organ ein mechanischer Anschlag für das elektronische Messglied ist. 4.
    Regler nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Nockenscheiben, von denen die eine mit dem Wäschesortenwahlschalter und die andere mit dem Programmsteuergerät verbunden ist, zur Verände rung des Sollwertes der zu regelnden Grösse dienen. 5. Regler nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Nockenscheibe die Sollwerte zweier zu regelnder Grössen derart verstellt, dass sie zugleich den Sollwert der Wasserstandshöhe und den Sollwert der Laugentemperatur verändert.
CH995964A 1963-09-04 1964-07-29 Zum Einregeln einer Temperatur und/oder eines Flüssigkeitsstandes dienender Regler für Wäschebehandlungs- oder Geschirrspülmaschinen CH440199A (de)

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DES87113A DE1285438B (de) 1963-09-04 1963-09-04 Zum Einregeln verschiedener Fluessigkeitsstaende mittels einer hoehenverstellbaren Vorrichtung dienender Regler fuer Waschmaschinen od. dgl.

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CH440199A true CH440199A (de) 1967-07-31

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DE813968C (de) * 1949-12-09 1951-09-17 Andreas Veigel Fa Fluessigkeitsstand-Fernanzeiger
DE1094695B (de) * 1955-06-09 1960-12-15 Siemens Elektrogeraete Gmbh Waschmaschine, insbesondere Waschautomat

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