CH390202A - Steuerungseinrichtung an Wäschebehandlungsmaschinen - Google Patents

Steuerungseinrichtung an Wäschebehandlungsmaschinen

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CH390202A
CH390202A CH1116460A CH1116460A CH390202A CH 390202 A CH390202 A CH 390202A CH 1116460 A CH1116460 A CH 1116460A CH 1116460 A CH1116460 A CH 1116460A CH 390202 A CH390202 A CH 390202A
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CH
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thermostat
temperature
switching
washing
control
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CH1116460A
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Richard Dipl Ing Graf
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Siemens Elektrogeraete Gmbh
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Description


  Steuerungseinrichtung an     Wäschebehandlungsmaschinen       Die heute auf dem Markt befindlichen Wasch  maschinen sind fast ausnahmslos mit Einrichtungen  versehen, die einzelne oder mehrere Funktionen des  Gerätes selbständig steuern, d. h. also, die dem Be  nutzer einer solchen Waschmaschine einen Teil der  erforderlichen Handgriffe zur Bedienung des Gerätes  abnehmen. Die anfänglich gewählte Einteilung in  handbediente und automatische Waschmaschinen ist  bei den heutigen Verhältnissen     überholt.    Beispiels  weise besitzt fast jede neuere handbediente Wasch  maschine einen Zeitschalter, der die automatische  Überwachung der Zeitspanne der einzelnen Wasch  gänge übernimmt, und meist ist sie auch mit einem  Thermostaten zur Überwachung der Maximaltempe  ratur ausgerüstet.

   Bei den automatischen     Waschma-          schinen    ist zur Steuerung ein Programmgerät vorge  sehen, das neben der Überwachung des Zeitablaufs  des gesamten Waschprogramms und der Einhaltung  der gewählten Temperatur auch noch die Neben  funktionen, wie z. B.     Badwechsel,    Einstellung der  Flüssigkeitshöhe     usw.,        selbsttätig    regelt.  



  Es kann somit festgestellt werden, dass die mo  dernen Waschmaschinen fast durchweg mit     einem     Zeitwerk ausgerüstet sind. Ein solches Zeitwerk, ins  besondere in Form eines Programmsteuergerätes für  Waschautomaten, bedingt aber einen erhöhten Auf  wand in der Fertigung und beeinflusst nicht uner  heblich den Preis eines damit ausgerüsteten Gerätes.  Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung  an     Wäschebehandlungsmaschinen    zur automatischen  Steuerung einzelner, mehrerer oder sämtlicher Funk  tionen der Maschine und hat aus den oben genannten  Gründen zur Aufgabe, die Steuerung des zeitlichen    Ablaufs ohne Verwendung eines Zeitwerkes zu er  möglichen.  



  Gemäss der Erfindung wird der     zeitliche    Ablauf       einzelner,    mehrerer oder     sämtlicher    Phasen der Wä  schebehandlung lediglich durch die Änderungen von  Zustandsgrössen gesteuert. Auf diese Weise wird die  Steuerung einer     Wäschebehandlungsmaschine    wesent  lich vereinfacht; denn neben dem geringeren Aufwand  in der Fertigung wird gleichzeitig erreicht, dass we  niger bewegte bzw. keine bewegten Teile verwendet  werden, wodurch die     Störanfälligkeit    und die Ab  nutzung verringert wird. Schliesslich werden bei der  Montage die Zeiten für die z. T. recht komplizierte  Prüfung eines Zeitwerkes, insbesondere eines Pro  grammsteuergerätes,     erheblich    gekürzt.

   Ausserdem  bietet die     Erfindung    den Vorteil, dass die Wartung  einer Maschine vereinfacht wird. Während     nämlich     bei einem Fehler in     einem    Zeitsteuerwerk es in jedem  Falle     erforderlich    ist, das fehlerhafte Zeitsteuerwerk  zur genaueren     Überprüfung    aus der Maschine aus  zubauen, können bei einer Steuerung, wie sie     durch     die     Erfindung    vorgeschlagen wird, eventuell auftre  tende Schäden im Steuermechanismus am Aufstel  lungsort der Maschine behoben werden, da nach       Auswechseln.    eventuell schadhafter Teile eine genaue  Justierung, wie beispielsweise bei einem Programm  steuergerät,

   nicht     erforderlich    ist.    Bei einer     bevorzugten    Ausführungsform der Er  findung wird der zeitliche Verlauf der Abkühlung  der Waschflüssigkeit selbst benutzt, um die Dauer  der     Wäschebehandlungsphase    zu steuern, ohne dass  zusätzlich ein besonderes Zeitwerk     verwendet    werden  muss. Die Erfindung geht dabei von folgenden Über-           legungen    aus: Die Maximaltemperatur für den gerade  ablaufenden Waschgang wird fast immer durch einen  Thermostaten überwacht.

   Falls kein Thermostat an  der Maschine vorhanden ist, dient ein Fernthermo  meter zur Kontrolle des Temperaturzustandes.     Im     ersten Fall überwacht der     Thermostat    den     Aufheiz-          vorgang    und schaltet nach Erreichen der gewünschten  eingestellten Maximaltemperatur die Heizung und  gegebenenfalls den Waschmotor ab.     Im    zweiten Fall  muss der Benutzer diese Schaltbetätigungen aufgrund  der Anzeige des Thermometers selbst vornehmen.  Da aber ein Fernthermometer meist teurer ist als ein  Thermostat, dürfte bereits in naher Zukunft die Ver  wendung von Thermostaten bei Waschmaschinen eine  Selbstverständlichkeit darstellen.  



  Die Temperatur, bei der ein Thermostat oder die  zu steuernden     Stromkreise    abschaltet, und die Tem  peratur, bei der er diese Kreise wieder einschaltet,  sind nicht identisch. Die Differenz beider Tempera  turen wird als Schaltbreite A T des Thermostaten  bezeichnet. Daraus ergibt sich der bekannte     Tempe-          raturverlauf    in Form einer     Sägezahnkurve        (Fig.    1).       In    der Waschtechnik hat es sich gezeigt, dass ein  mehrmaliges Einschalten der Heizung nicht erforder  lich ist. Nach dem ersten Erreichen der waschtechnisch  sinnvollen Temperatur (Maximaltemperatur) sind die  optimalen Bedingungen für die Wirkung des Wasch  mittels gegeben.

   Es ist dann nicht mehr notwendig,  diese Temperatur zu halten, da die bei der Maximal  temperatur wirksam gemachten Komponenten des  Waschmittels auch noch in einem gewissen Tempe  raturintervall unterhalb des Maximalwertes weiterhin  wirksam bleiben. Es genügt also, wenn der Thermostat  nach dem ersten Erreichen der Maximaltemperatur  die zu überwachenden     Stromkreise,    insbesondere die  Heizung, abschaltet bzw. umschaltet. Die für solche  Zwecke verwendeten Thermostaten sind nämlich  meist mit Umschaltkontakten ausgerüstet bzw. können  leicht damit ausgestattet werden, so dass beispiels  weise bei Erreichen der Maximaltemperatur ein  Stromkreis (z. B. für die Heizung) unterbrochen,  während ein anderer Stromkreis (für den Motor) nur  in einen anderen Schaltzustand versetzt wird. Das ist  z.

   B.     erforderlich,    wenn während des     Aufheizvorgan-          ges    bis zum Erreichen der Maximaltemperatur der  Motor so betrieben wird, dass nur eine geringe me  chanische Komponente auf die Wäsche ausgeübt wird       (Feingang),    während nach Erreichen dieser Tempe  ratur die mechanische Komponente vergrössert wird       (Normalgang).    Im Falle einer Trommelwaschmaschine  wird die Trommel bei dieser Betriebsweise während  des     Aufheizvorganges    nur in     grösseren    Abständen  kurzzeitig bewegt,

   während nach Erreichen der Maxi  maltemperatur die zwischen den     einzelnen    Bewe  gungsphasen der Trommel liegenden Pausen im Ver  gleich zur Bewegungszeit klein gehalten werden.  



  Eine andere Möglichkeit zur Steuerung ohne Ver  wendung eines Zeitwerkes erhält man, wenn man den  Strom des Antriebsmotors für eine Wäschebehand  lungseinrichtung ein die Dauer einer Behandlungs-         phase    bestimmendes Glied, insbesondere einen     Bime-          tallschalter,    steuern lässt. Man kann ferner eine  häufig vorhandene     Reversiereinrichtung    für die     Wä-          schebewegungseinrichtung    benutzen, um einen Zähl  und Schaltmechanismus, z. B. einen     Schrittschalter,     zu betätigen, der dann die Dauer der Behandlungs  phase steuern kann.

   Auch die Dauer des Zulaufes  der Wasch- oder Spülflüssigkeit in den     Laugenbehäl-          ter    kann man zur zeitlichen Steuerung einer     Wasch-          oder    Spülphase heranziehen. Durch ein in der     Zulauf-          leitung    angeordnetes Drosselorgan lässt sich dabei die  Länge der     Zulaufzeit    leicht einstellen. Ebenso kann  man die Auslaufdauer einer Flüssigkeit aus dem       Laugenbehälter    zur Steuerung einzelner Waschphasen,  insbesondere eines Schleuderganges, benutzen. Durch  Regulierung der Auslaufgeschwindigkeit lässt sich  auch hier die Länge der Zeit leicht beeinflussen.

   Es  ist auch möglich, Änderungen von     Zustandsgrössen,     die nicht mit der zu steuernden Maschine gekoppelt  sind, zur zeitlichen Steuerung mit heranzuziehen.  Beispielsweise kann man die Laufzeit eines     Wäsche-          bewegers    (Trommel) bei einem     Wäschetrockner    vom  Feuchtigkeitsgehalt der Luft abhängig machen.  



  Es sind darüber hinaus noch zahlreiche andere  Lösungen denkbar. Bei einem automatisch gesteuerten  Gesamtprogramm wird die Kombination mehrerer  Lösungswege von besonderem Vorteil sein, da z. B.  bei einem     Waschprozess    die einzelnen Waschphasen  die Einhaltung bestimmter, der Wäschesorte und dem  Waschmittel angepasster Temperaturen erfordern,  während den sich anschliessenden Spülgängen keine  so fest definierten Temperaturen zuzuordnen sind.  



  Die Erfindung ist nicht auf die angeführten Lö  sungsbeispiele begrenzt. Grundsätzlich umfasst die  Erfindung jede     Wäschebehandlungsmaschine,    bei  der der zeitliche Ablauf einzelner, mehrerer oder  sämtlicher Phasen des Gerätes lediglich durch die  Änderungen von Zustandsgrössen gesteuert wird, d. h.  z. B., alle Maschinen, deren Programm automatisch  abläuft und bei denen dafür kein Programmsteuer  gerät verwendet wird.  



  Die Erfindung ist besonders vorteilhaft für solche  automatischen Waschmaschinen zu verwenden, bei  denen der Ablauf verschiedener Programme ausge  wählt werden kann, z. B. durch Verwendung einer  Lochkarten- oder     Schlüsselkartensteuerung.    Bei einer       Programmänderung    müssen in erster Linie die Tem  peraturen, die Dauer und die Anzahl der     einzelnen          Waschgänge    geändert werden. Wie im folgenden ge  zeigt wird, sind diese Grössen bei der Steuerung  gemäss der Erfindung fast durchweg mechanisch sehr  leicht beeinflussbar. Ausserdem gestattet die neue  Einrichtung auch eine leichte Beeinflussung dieser  und anderer Grössen auf elektrischem Wege durch  Änderung nur weniger Kontaktstellungen.

   Die leichte  Beeinflussbarkeit der verschiedenen zu ändernden  Grössen bei der Einrichtung nach der Erfindung  beruht darauf, dass kein Zeitwerk den gesamten  Programmablauf     steuert,    sondern dass die Zeitdauer      der einzelnen Waschphasen nur von Zustandsgrössen  gesteuert wird.  



  In der Zeichnung sind schematisch Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt in einem     Temperatur-Zeit-Diagramm     für zwei verschiedene Endtemperaturen die bekann  ten     Sägezahnkurven,    die sich bei der durch einen  Thermostaten gesteuerten Erwärmung eines Mediums  ergeben. Die zu überwachenden Maximalwerte der  Temperatur schwanken dabei um den Betrag     @    T.  Diese Differenz bezeichnet man als Schaltbreite des  Thermostaten. Nach dem ersten Erreichen der Maxi  maltemperatur (Punkt 1 bzw. 1') schaltet der Ther  mostat die Heizung ab. Der sich an den genannten  Punkt anschliessende Bereich 2 bzw. 2' der Kurve  gibt den zeitlichen Verlauf der Abkühlung wieder.

    Ist die Temperatur um     /\    T, der Schaltbreite des  Thermostaten, gefallen (Punkt 3 bzw. 3') wird die  Heizung wieder eingeschaltet. Dieses Spiel wiederholt  sich periodisch. In der Waschtechnik genügt nun das  einmalige Erreichen einer von der Wäscheart und  vom Waschmittel abhängigen Temperatur (Maximal  temperatur). Die Dauer des Abkühlungsverlaufes  kann dann beispielsweise zur Steuerung der Zeitdauer  der     Wäschebehandlungsphase    herangezogen werden,  da im Punkt 3 bzw. 3' der Thermostat wieder eine  Schaltung durchführt, die so ausgebildet sein kann,  dass in diesem Zeitpunkt der Waschgang beendet und  ein sich daran anschliessender Prozess (z. B. ein zwei  ter Waschgang oder ein     Spülgang)    eingeschaltet wird.  



  Die beiden Kurven der     Fig.    1 zeigen, dass die Zeit  für die Abkühlung bei konstanter Schaltbreite des  Thermostaten über seinen ganzen Temperaturbereich  bei verschiedener Endtemperatur sehr unterschiedlich  ist. Das muss aber ausgeglichen werden, wenn man die  Zeitdauer der Abkühlung zur zeitlichen Steuerung  eines Waschganges heranziehen will. Untersuchungen  von einigen gebräuchlichen Thermostaten zeigen, dass  die Schaltbreite nicht über den ganzen Einstellbereich  konstant, sondern bei niedriger Temperatur kleiner  ist. Das ist für die hier beabsichtigte Verwendung des  Thermostaten günstig.

   In den nachstehenden Figuren  sind darüber hinaus noch Massnahmen beschrieben,  die es ermöglichen, die Schaltbreite im Einstellbereich  zu ändern, so dass die Abkühlungsdauer zwischen  den beiden Schaltpunkten (1 und 3 bzw. 1' und 3')  des Thermostaten für jede Endtemperatur gleich lang  wird.  



  In     Fig.    2 ist eine Anordnung für eine Zeitsteuerung  eines Waschganges nur mit Hilfe eines Thermostaten  dargestellt. Mit dem     mehrpoligen    Hauptschalter 11  wird die Waschmaschine an das Netz 12 angeschlos  sen. Die Heizung 13 und der Waschmotor 14 erhalten  über einen Thermostaten 15 Spannung. Der Ther  mostat ist mit einem Umschaltkontakt 16 und mit  einem einfachen Kontakt 17 ausgerüstet. Die einge  zeichnete Stellung der Kontakte gilt vor Erreichen der  eingestellten Maximaltemperatur. In den Zuleitungen  zur Heizung und zum Motor sind Kontakte 18 und  19 vorgesehen, die zusammen mit dem Kontakt 20 an    einem Schaltschütz 21 angeordnet sind. Betätigt man  die Taste 22 (in bekannter Weise z.

   B. beim Einschal  ten des Hauptschalters 11), so wird der offene Kon  takt 20 überbrückt, das Schütz 21 erregt und die       Kontakte    18 bis 20 geschlossen. Über den     Kontakt    20  hält sich das Schütz selbst. Die     Heizung    13 und der  Motor 14 liegen jetzt an Spannung. Mit 23 ist eine       Schaltvarrichtung        angedeutet,    die den Motor 14 ent  weder in grossen oder in kleinen Abständen in Betrieb  setzt, so dass damit ein Feingang oder ein Normalgang  erzielt wird. Nach Erreichen der eingestellten Maxi  maltemperatur spricht der Thermostat 15 an. Damit  wird, wie aus der Schaltung leicht zu entnehmen ist,  der Motor in einen anderen Schaltzustand versetzt  und die Heizung abgeschaltet.

   Gleichzeitig wird das  Schütz 21 spannungslos. Nun beginnt z. B. die eigent  liche Waschzeit, deren Dauer     lediglich    durch die Zeit  der Abkühlung     bis    zu der Temperatur bestimmt wird,  bei der der Thermostat wieder      ein -schaltet.    Da  nun aber die Kontakte 18 bis 20 geöffnet sind, wird  der Motor ausgeschaltet und die Heizung kann nicht  wieder eingeschaltet werden.  



  In     Fig.    3 ist schematisch der Aufbau der im all  gemeinen verwendeten Thermostate     dargestellt.    Das  mechanische, die Schaltung bewirkende     System    be  steht im wesentlichen aus zwei mit Federn verbun  denen Wippen 31 und 32. Beide Wippen stellen etwa  gleichlange einarmige Hebel dar. Ihre Lager 33 und  34 sind so angeordnet, dass z. B. das Lager 34 der  Wippe 32 in Höhe des grössten Hebelarmes 35 der  Wippe 31 liegt und umgekehrt. Am Hebelarm 36 der  Wippe 32 sind an einem Träger 37 Kontakte 38 an  geordnet, die mit im Gehäuse des Thermostaten  festen Kontakten 39 zusammenarbeiten. Beide Wip  pen sind über Federn 40 und 41 miteinander verbun  den. Die Wippe 31 wird z.

   B. über einen Nassfühler  und eine Druckmembran (nicht dargestellt) durch  einen Stift 42 in Richtung des Pfeiles 43 herunter  gedrückt. Dadurch werden die Federn 40 und 41 ge  spannt und bewegen in einer bestimmten Lage der  Wippe 31 die Wippe 32 mit ihren Kontakten 38 in  Richtung des Pfeiles 44 ruckartig auf die Gegenkon  takte 39 zu. Mit 45 sind noch feste Kontakte ange  deutet, die in der oberen Lage der Wippe 32 mit den       beweglichen    Kontakten 38 zusammenarbeiten, so dass  der Thermostat sowohl      Ein-Aus -Schaltungen    als  auch Umschaltungen durchführen kann.  



  Einen solchen Thermostaten kann man in ganz  einfacher Weise so ausbilden, dass die in     Fig.    2 dar  gestellte Anordnung     wesentlich    vereinfacht wird. Ziel  dieser Änderung am Thermostaten ist dabei, dass ein       Wiedereinschalten    der Heizung und eventuell anderer       Stromkreise    vermieden wird, wenn die Temperatur  nach dem ersten Erreichen der Maximaltemperatur  auf den unteren Wert der die Schaltbreite des Ther  mostaten darstellenden Temperatur gesunken ist. Eine  Möglichkeit dafür ist in     Fig.    4 im Prinzip dargestellt.

    In den Weg der Wippe 32 des in     Fig.    3 beschriebenen  Thermostaten wird ein Anschlag 46 so eingebracht,  dass sich die Wippe aus der oberen Lage (Einschalt-           Stellung    des Thermostaten) in die untere Lage 32a  bewegen kann (Stellung nach erreichter eingestellter  Temperatur), dass aber eine Rückkehr nach erfolgtem  Absinken der Temperatur auf den unteren Wert der       Schaltbreite    nicht     möglich    ist. Der     Anschlag        hält     dann die Wippe in der mit 32b bezeichneten Lage.  



       In    den Figuren     5a-c    sind die möglichen Schalt  stellungen des in     Fig.    3 beschriebenen Thermostaten  eingezeichnet. 39 und 45 sind die unteren und oberen  festen Kontakte. Mit 38 sind die Kontakte, die mit  der Wippe 32 verbunden sind, bezeichnet.

   In     Fig.        5a     ist die Schaltstellung des Thermostaten vor erreichter  Maximaltemperatur und in     Fig.    5b nach erreichter  Maximaltemperatur dargestellt, während     Fig.    5c die  Stellung der Kontakte zeigt, die sie einnehmen, wenn  der Thermostat nach Absinken der Temperatur  erneut einschalten will, die Wippe 32 mit ihren Kon  takten 38 durch den Anschlag 46 aber in einer Mittel  stellung festgehalten wird.  



  Mit einer solchen Einrichtung lässt sich die in       Fig.    2 wiedergegebene Anordnung so vereinfachen,  dass die in     Fig.    6 dargestellte Anordnung erzielt wird.  Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen  versehen. Mit dem Hauptschalter 11 wird die Wasch  maschine an das Netz 12 angeschlossen. Die Heizung  13 und der Waschmotor 14 erhalten über einen Ther  mostaten 15 Spannung. Der Thermostat ist hier le  diglich mit einem Umschaltkontakt 16 ausgerüstet.  Die eingezeichnete Stellung des Kontaktes gilt vor  Erreichen der eingestellten Maximaltemperatur. Nach  Erreichen dieser Temperatur spricht der Thermostat  an. Damit wird, wie aus der Schaltung zu entnehmen  ist, der Motor 14 in einen anderen Schaltzustand ver  setzt und die Heizung 13 abgeschaltet.

   Nun beginnt  die     eigentliche    Waschzeit, deren Dauer     lediglich    durch  die Zeit der Abkühlung bis zu der Temperatur be  stimmt     wird,    bei der der Thermostat wieder      ein -          schaltet.    Dieses     Wiedereinschalten    wird aber durch  den in den Schaltweg des Thermostaten eingebrachten  Anschlag 46     verhindert.    Dadurch wird der Motor  nur ausgeschaltet, und die Heizung kann nicht wieder       eingeschaltet    werden. Gegenüber der in     Fig.    2 dar  gestellten Anordnung werden auf diese Weise das  Schütz mit seinen Kontakten und die dadurch be  dingte kompliziertere Leitungsführung vermieden.

    



  Um nach     Ablauf    des Waschganges den Thermo  staten wieder in seine Einschaltstellung versetzen zu  können, muss der     Anschlag    46 aus dem Schaltweg  der Wippe 32     entfernt    werden. Das kann z. B. durch       Betätigung    von Hand erfolgen.

   Da nach beendetem  Waschgang auch der Thermostat wieder in seine       Null-Stellung    zurückgestellt wird, wird man, wie in       Fig.    7 schematisch     angedeutet,    auf der Temperatur  wahlachse 50 eine Scheibe 51 mit einem Nocken 52  anordnen, der so justiert ist, dass er in der     Null-          Stellung    des Thermostaten die den Anschlag 46 tra  gende federnde Stange 53     auslenkt,    so dass der An  schlag 46 ausser Eingriff kommt.  



  Wie     bereits    schon     erwähnt    wurde, ist die Abküh  lung pro Zeiteinheit bei niedrigen Temperaturen    kleiner als bei hohen. Da man fordern muss, dass  nach Erreichen der gewählten Endtemperatur die  Maschine jeweils noch etwa gleichlange     weiterwäscht,     gleichgültig, ob eine grosse oder niedrige Temperatur       gewählt    wurde, so muss die Schaltbreite entsprechend  beeinflusst werden, d. h., es muss eine Zuordnung  bestehen von niedriger Temperatur und kleiner Schalt  breite und hoher Temperatur und grosser Schalt  breite. Ist dieser Effekt, der, wie bereits erwähnt, bei  Versuchen schon festgestellt wurde, noch zu unge  nügend, so muss hier in den Thermostaten in be  stimmter Weise     eingegriffen    werden.

   Das Wieder  einschalten des Thermostaten, d. h. das Zurück  schnappen der Schaltwippen, muss der jeweiligen  Endtemperatur entsprechend verschieden leicht oder  schwer gemacht werden.  



  In     Fig.    8 ist eine Anordnung zur Beeinflussung  der Schaltbreite eines Thermostaten, wie er in     Fig.    3  dargestellt ist, beschrieben. Gegen die Wippe 31, die  vom Stift 42 bei Temperaturänderung zunächst her  abgedrückt wird und dabei über die Federn 40, 41  die Wippe 32 mit den Kontakten 38 betätigt und die  bei nachlassendem Druck des Stiftes 42 zusammen  mit der Wippe 32 wieder zurückschnappt, wird eine  Blattfeder 60 derart gedrückt, dass bei verschieden  hohen Temperaturen verschieden grosse Kräfte wirk  sam sind, die das     Wiedereinschalten    erschweren. Um  eine Zuordnung dieser Kräfte zu den einzelnen Tem  peraturen zu bekommen, ist für das Heranführen  dieser Bremse ein     Einstellglied    61 vorgesehen.

   Das  Einstellglied kann man dabei leicht mit dem     Tem-          peraturwahlschalter    koppeln. Es kann auch von ihm  selbst gebildet werden. Mit dieser Anordnung wird  also erreicht, dass die Wippe 32 je nach Lage der       Maximaltemperatur    und damit je nach Grösse der  von der Temperatur abhängigen Schaltbreite durch  die Blattfeder 60 verschieden stark gebremst wird.  



  In     Fig.    9 ist eine ähnliche Anordnung wie in     Fig.    8  angedeutet, bei der die Blattfeder 60 durch eine  Spiralfeder 62 ersetzt ist, die direkt mit der     Tempe-          raturwahlachse    50 gekoppelt ist. Mit den in den  Figuren 8 und 9 beschriebenen Anordnungen wird  also die Länge der Waschzeit so beeinflusst, dass  trotz verschiedener Maximaltemperaturen und trotz  eventuell schwankender Schaltbreiten die Waschzeit  in allen Fällen ungefähr gleich lang ist.  



       Fig.    10 zeigt eine Anordnung für einen Thermo  staten, bei der zwei Einstellmöglichkeiten für die  Grösse der Waschzeit vorgesehen sind. Entsprechend  der     Fig.    8 ist die Wippe 31 durch eine Blattfeder 60  belastet, die, gekoppelt mit der     Temperaturwahlachse     50, gegen die Wippe 31 gepresst wird. Der Lagerbock  63 für die     Temperaturwahlachse    50 ist zusammen mit  der Blattfeder 60 an einem z. B. als Schlitten ausge  bildeten Träger 64 befestigt, der von Hand verstellt  werden kann. Auf diese Weise kann man einmal die  Länge der Waschzeit für alle Maximaltemperaturen  gleich lang wählen, wie es bereits bei den Anordnungen  der Figuren 8 und 9 geschehen ist.

   Man kann aber  auch eine unterschiedliche Waschzeit durch die zweite,      von der Temperatur unabhängige Einstellmöglichkeit  bewirken, so dass man also an einer mit dieser Anord  nung ausgerüsteten Maschine eine Möglichkeit hat,  den unterschiedlichen Verschmutzungsgrad der Wä  sche zu berücksichtigen.  



  In den beiden Figuren 11 und 12 sind Anordnun  gen schematisch     dargestellt,    bei denen der Zeitablauf  einzelner Waschgänge auch durch andere     Zustands-          grössen    als die Temperatur gesteuert wird. Als Bei  spiel solcher anderen     Zustandsgrössen    seien genannt:  der den     Waschmaschinenantriebsmotor        durchflies-          sende    Strom und der durch die Flüssigkeitssäule     im          Laugenbehälter    bedingte hydrostatische Druck. Diese  Anordnungen eignen sich z.

   B. zur Steuerung von  Spülgängen, bei denen kein so definierter Temperatur  verlauf vorliegt wie bei Waschgängen.     In        Fig.    11  ist eine elektrisch-mechanisch wirkende Einrichtung  dargestellt, bei der z. B. der Strom für zur gleichen  Zeit erforderliche andere Verbraucher des Gerätes  über einen     Bimetallstreifen    71 und einen damit gekop  pelten Zählmechanismus die zeitliche Steuerung  durchführt. Die Heizwendel 70 des     Bimetallstreifens     71 ist mit diesem Streifen in Reihe geschaltet. Der  Streifen 71 ist ferner mit einem Kontakt 72 aus  gerüstet, der mit einem Kontakt 73 zusammenarbeitet.

    Dadurch wird in     bekannter    Weise der diese Anord  nung     durchfliessende    Strom periodisch ein- und ausge  schaltet. Anstelle dieser Anordnung kann die     Heiz-          wendel    70 aber auch in Reihe mit einem während  der zu steuernden Vorgänge an Spannung liegenden  Verbraucher des Gerätes gelegt werden.  



  Bei jeder Öffnung des     Bimetallstreifens    71 hebt  dieser über eine bewegliche Klinke 74 eine Zahn  stange 75 entgegen der Wirkung eine Zugfeder 76.  Eine     Rücklaufsperre    77 hält die Zahnstange 75 in  ihrer jeweils eingenommenen Lage fest. An der  Zahnstange sind Ansätze 78 und 79 zur Betätigung  von Kontakten 80 und 81 angeordnet. Der Kontakt 81  kann z. B. dazu dienen, dass nach einer bestimmten  Anzahl von Spülgängen ein weiterer Druckwächter  hinzugeschaltet werden kann, der von da ab das  Spülniveau bestimmt.

   Auf diese Weise kann während  mehrerer Spülgänge     das    Flottenverhältnis geändert  werden, während der Kontakt 80, der     vomAnschlag    78  geöffnet wird, verwendet werden kann, um die pe  riodisch ablaufenden Vorgänge abzuschalten. Um die  Zahl der periodisch ablaufenden Vorgänge wählen zu  können, ist unterhalb der Zahnstange ein mit dieser  Stange zusammenarbeitendes, beispielsweise von Hand  zu     betätigendes    Teil 82 vorgesehen, mit dem zu Beginn  der Vorgänge die Zahnstange in eine vorbestimmte  Lage gebracht werden kann. Die Klinken 74 und 77  können z.

   B. bei Zurückdrehen des Temperatur  wahlschalters oder des     Spülanzahlwählers    in die     Null-          Stellung    ausgeklinkt werden. Die Zahnstange 75 wird  dann     durch    die Feder 76 in ihre Ausgangsstellung  überführt.  



  Ist in einem Waschgerät eine     Reversiereinrichtung     für den     Wäschebeweger    vorhanden, so kann auch sie  verwendet werden, um periodisch ablaufende Vor-         gänge    zu steuern. Eine solche Anordnung ist in     Fig.    12  schematisch dargestellt. Der     Einphasenmotor    90, der  mit einer     Hilfsphase    und einem Anlaufkondensator  ausgerüstet ist, wird über das die Kraft zwischen  Motor und     Wäschebeweger    übertragende Getriebe 91  und über die damit     gekuppelte        Reversiereinrichtung     92     periodisch    umgesteuert.

   Das geschieht dadurch,  dass nach einer gewissen     Umlaufzeit    des     Wäsche-          bewegers    die     Reversiereinrichtung    92 mit dem den  Kontakt 94 tragenden Schaltstück 93 von einem der  Kontakte 95, 96 zum anderen geführt wird. Von dem  Schaltstück 93 kann nun periodisch eine Nocken  scheibe 97 betätigt werden. Das geschieht z. B. mit       Hilfe    eines Zahnrades 98 und eines in dessen Zähne  eingreifenden     Bimetallstreifens    99, der in dem mit 100  bezeichneten Teil in geeigneter Weise beweglich ge  lagert ist.

   Der     Bimetallstreifen    99 wird durch eine  Wendel 101 beheizt und kann so     wahlweise    in oder  ausser     Eingriff    mit dem Schaltstück 93 gebracht  werden. Dadurch     erhält    man eine leicht auch auto  matisch zu steuernde Kupplung, da ja die     Heizwendel     <B>101</B> in einen Stromkreis eingeschaltet werden kann,  der     gleichzeitig    während der gewünschten Betätigung  der     Nockenscheibe    97 an Spannung liegt. Die Nocken  scheibe kann z. B. mit einem oder mehreren Kon  taktsätzen 102 zusammenarbeiten und so irgendwelche       Steuerkreise    beeinflussen.

   Analog wie bei der in       Fig.    11     dargestellten    Anordnung ist auch hier eine  Vorwahl bestimmter Vorgänge durch     Eingriff    von  Hand möglich, indem das Zahnrad 98 vor Ablauf  der zu steuernden Vorgänge von aussen in eine       bestimmte    Ausgangsposition gebracht werden kann.  



  Ein Beispiel für die Anwendung der Erfindung  zur Steuerung einer vollautomatischen Waschmaschi  ne ist in     Fig.    13 und 14 beschrieben.     Fig.    13 zeigt  das Schaltschema aller zu steuernden Teile der  Waschmaschine. Die     gezeichnete    Stellung der Kon  takte gibt die     Null@Stellung    an.     In        Fig.    14 sind in  einer schematischen Übersicht die     aufeinanderfol-          genden    Schaltschritte angegeben, so dass man an  Hand der     Fig.    13 die einzelnen Schaltzustände der  Maschine verfolgen kann.

       Zwr    Erleichterung der       Übersicht    sind als Bezugszeichen in diesem Falle  Buchstaben gewählt worden, die Abkürzungen der  damit bezeichneten Schaltelemente     darstellen.     



  Über die Leitungen 110 und 111 und den Haupt  schalter     HS    erhält die Maschine Spannung. Der  Waschmotor M ist mit einer     Reversiereinrichtung    R  zur     Drehrichtungsumkehr    und mit einer weiteren  Vorrichtung F versehen, die dazu dient, in bestimmten  Phasen des Waschprozesses den Motor nur unter  Einhaltung grösserer Pausen laufen zu lassen. Auf  diese     Weise    wird im sogenannten Feingang eine  geringere mechanische Komponente auf die Wäsche  übertragen.

   Die     Überwachung    der verschieden ge  wünschten Temperaturen erfolgt durch zwei Thermo  state, von denen einer mit einem einfachen      Ein-Aus -          Kontakt        T,    und der andere mit einem      Ein-Aus -          Kontakt        T2,    und einem     Umschaltkontakt        T22    versehen  ist, der so ausgeführt ist, wie es     vorbeschrieben    wurde      und in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist.

   Die     über-          wachung    der verschiedenen Flüssigkeitsstände erfolgt  durch drei Druckwächter     DW,        DW2    und     DW3.    Ferner  sind noch zwei     Bimetallschalter    vorgesehen, deren       Heizwendeln    mit     B,    und     B2    und deren     Kontakte     mit     bl    und     b2    bezeichnet sind.

   Von diesen Elementen  werden unter Einschaltung der Schütze     S,,        S2    und     S3,     deren Kontakte mit s und mit einem Doppelindex  benannt sind, wobei die erste Ziffer das zugehörige  Schütz und die zweite Ziffer die laufende Nummer  der Kontakte angibt, der bereits erwähnte Waschmotor  M, ferner der     Laugenpumpenmotor        MP,    das     Einlass-          ventil    VE und die Heizung H gesteuert. Mit L ist  eine den Betriebszustand der Waschmaschine anzei  gende Kontrollampe gekennzeichnet.

   K, und     K2    sind  Kontakte, die durch besondere Vorrichtungen ge  steuert werden, beispielsweise     durch    Vorrichtungen,  wie sie in     Fig.    11 und 12 beschrieben wurden. So       entsprechen    z. B. die Kontakte 80 und 81 der     Fig.    11  den Kontakten     K2    und     K,    und die Heizwendel 70  der Wendel B, eines     Bimetallschalters.     



       In    der     Fig.    14 ist der Ablauf der     einzelnen    Schalt  vorgänge dargestellt. Gleichzeitig stattfindende Vor  gänge stehen in einer     Zeite.    Ein Kreuz bedeutet, dass  ein Kontakt bzw. ein Stromkreis geschlossen ist, ein  Kreis dagegen den geöffneten Zustand. Bei Um  schalkontakten sind die Kontaktstellungen mit 1  (links), r (rechts) und m (Mittelstellung) entsprechend  den in     Fig.    14 dargestellten Stellungen bezeichnet.  Die zu den einzelnen Schaltschritten gehörenden  Waschphasen sind in der linken Spalte angegeben.  Dabei wurde von einem Programm ausgegangen, das  einen Vor- und einen     Klarwaschgang    und sieben  Spülgänge umfasst.

   Der     Badstand    entspricht beim  ersten Spülgang der Höhe des     Laugenstandes    bei  den Waschgängen, während die folgenden Spülgänge  - überwacht durch den Druckwächter     DW3    - bei  einem höheren     Badstand    ablaufen. Es ist aber leicht       möglich,    bei einzelnen dieser Spülgänge unterschied  liche     Badstände    einzustellen. Da sich bei jedem Spül  gang das Arbeitsspiel der Steuerung wiederholt, wurde  es nur für die ersten drei Spülgänge angegeben. Jeder  Schaltschritt ist mit einer laufenden Nummer ver  sehen, die im folgenden in Klammern angegeben  wird.

   Ausgehend von der     Null-Stellung    (1) ergibt  sich daraus folgender Ablauf:  (2) Hauptschalter     HS    wird eingeschaltet, Wasser  läuft nach     öffnen    des     Einlaufventils    VE ein. Die  Kontrollampe L liegt an Spannung.  



  (3) Nachdem ein bestimmter Flüssigkeitsstand  erreicht ist, schaltet der Druckwächter     DW,    um,  wodurch der Waschmotor und die Heizung einge  schaltet werden. Ferner zieht Schütz     S3    an und     öffnet     dabei seinen Kontakt     s3,    und schliesst     s32.    Die Be  tätigung des Kontaktes     s32    ist erst für die Spülgänge  von Bedeutung. Dagegen ist die Betätigung von     s3,     funktionswichtig, damit beim Umschalten des zweiten  Druckwächters     DW,    die     Laugenpumpe    nicht anlaufen  kann.  



  (4) Nach erreichtem maximalen Flüssigkeitsstand    schaltet     DW2    um, wodurch der Wassereinlauf über  VE beendet wird. Es läuft der     Vorwaschgang.     



  (5) Nach erreichter     Vorwaschtemperatur    schaltet  der Thermostat T, ab. Dadurch wird die Heizung  und der Waschmotor abgeschaltet und Schütz     S3     fällt ab. Damit wird s31 geschlossen, wodurch der  Motor     MP    der     Laugenpumpe    betätigt wird. Ferner  erhält das Schütz     S2    Spannung. Über     s22    wird S,  betätigt, das sich über     s,2    selbst hält und     T,    über  brückt,     s,3    wird geöffnet und damit der Motor M  für den Feingang hergerichtet.

   Programmstand: Mo  tor und Heizung ausgeschaltet,     Laugenpumpe    in  Betrieb,     Laugenbehälter    wird entleert.  



  (6) Wasser fällt,     DW,    schaltet um.  



  (7)     Laugenbehälter    entleert,     DW,    schaltet um,  damit wird     Wassereinlass    über VE eingeschaltet.  Zugleich     Laugenpumpe    und     S2    spannungslos. Stand:  Wasser läuft ein, Motor steht, Heizung ausgeschaltet.  



  (8) Durch den nun erfolgenden     Kaltwassereinlauf     schliesst T,, ist aber so geschaltet, dass sein Arbeits  spiel für das folgende Programm belanglos ist.     DW,     schaltet um und damit Motor und Heizung ein.  Ferner zieht     S3    an, wodurch     s3,    geöffnet wird, so  dass die     Laugenpumpe    nicht eingeschaltet wird,  wenn     DW@    umschaltet. (Die für den augenblicklichen  Programmablauf unwichtigen Kontakte werden nicht  erwähnt.) Stand: Wasser läuft noch ein, Heizung ist  eingeschaltet, Motor läuft im Feingang.  



  (9)     DW,    schaltet um, Wassereinlauf beendet. Es  läuft der     Klarwaschgang.     



  (10) Die     Klarwaschtemperatur    ist erreicht.     T      schaltet um,     T2,    öffnet. Dadurch wird die Heizung  und S, spannungslos und der Motor auf den Normal  gang umgeschaltet. Die Zeitdauer des     Klarwasch-          ganges    wird, wie bereits ausführlich beschrieben  wurde, allein durch den Temperaturabfall über     T#22     gesteuert.  



  (11)     Wiedereinschalttemperatur    von     T=    erreicht.  Durch den am Thermostaten vorgesehenen Anschlag  46 (S. 11 und     Fig.    4) wird das erneute Umschalten  von     T22    verhindert und     T__    wird in einer Mittel  stellung (m) festgehalten.  



  Anhand der     Fig.    13 und 14 kann der weitere  Programmablauf leicht verfolgt werden. Zu erwähnen  ist lediglich noch, dass für die Steuerung der Spül  gänge und für das Abschalten des Programms die  beiden     Bimetallschalter    B,, b, und     B2,        b2    in Funktion  treten. B,,     b,    dient dazu, die Dauer der einzelnen  Spülgänge zu steuern und das Ende des Programms  zu bestimmten, während mit     B2,        b,    und dem davon  hinzugeschalteten Druckwächter     DW,    das höhere  Spülniveau gesteuert wird.

   Nach Ausschalten des  Hauptschalters     HS    wird die Ausgangsstellung aller  Schaltelemente durch das Zurückdrehen des     Tem-          peraturwahlschalters    in die Null-Stellung wiederholt.  Gemäss der in     Fig.    7 dargestellten Anordnung gibt  dabei der Anschlag 46 die Schaltwippe 31 des Ther  mostaten frei, wodurch dessen Kontakte     T2,    und     T2_     aus der zuvor eingenommenen Mittelstellung (m)  in die Ausgangslage zurückgeführt werden.           Fig.    15 zeigt ein weiteres Beispiel der     Erfindung     an einer vollautomatischen Waschmaschine.

   Die Be  zeichnungen entsprechen denen der Figuren 13 und  14.     Gegenüber    der dort dargestellten Anordnung ist  hier die Schaltung so getroffen, dass nur wenige  Kontakte mit einem grösseren Strom belastet werden,  während alle übrigen nur von Steuerströmen durch  flossen werden. Zur Überwachung der verschiedenen  Flüssigkeitsstände sind nur zwei Druckwächter ein  gesetzt, die gleichzeitig zur     Zeitsteuerung    der Spül  gänge herangezogen sind.  



  Ein Druckwächter hat, ähnlich wie ein Thermo  stat, einen oberen und einen unteren     Ansprechwert.     Er kann daher ebenso zur zeitlichen Steuerung ein  gesetzt werden, wie es bei Thermostaten bereits  ausführlich beschrieben wurde, wenn man die     Zu-          und        Abflussgeschwindigkeit    entsprechend bemisst.  Diese Steuerung eignet sich insbesondere für Spül  gänge, weil hier ein zwischen den beiden     Ansprech-          werten    eines Druckwächters schwankender     Badstand     das Ergebnis des Spülprozesses nicht negativ oder  sogar im positiven Sinne beeinflusst.

   Der Spülgang  beginnt, wenn bei steigendem     Badstand    der untere       Ansprechwert    des zur Steuerung herangezogen Druck  wächters erreicht wird (Trommelmotor wird einge  schaltet). Die     Spülflüssigkeit    läuft aber - eventuell  gedrosselt - weiterhin zu, bis am oberen     Ansprech-          wert    der Druckwächter das Einlassventil schliesst  und gleichzeitig die     Laugenpumpe    einschaltet. Wird  bei nun sinkendem     Badstand    der untere     Ansprech-          wert    wieder erreicht, so beendet der Druckwächter an  diesem Punkt den Spülgang, d. h. er schaltet den  Trommelmotor ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerungseinrichtung an Wäschebehandlungsma- schinen zur automatischen Steuerung einzelner, meh rerer oder sämtlicher Funktionen der Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Ablauf einzelner, mehrerer oder sämtlicher Phasen der Wäschebehandlung lediglich durch die Änderung von Zustandsgrössen gesteuert wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der durch einen Thermostaten überwachte Temperaturzustand der Waschflüssigkeit die Dauer der Waschgänge steuert. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am zur Temperatursteuerung vorgesehenen Thermostaten ein das Schliessen von durch den Thermostaten gesteuerten Stromkreisen nach Erreichen der eingestellten Maximaltemperatur verhindernder Anschlag angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Temperaturwahlachse des Thermostaten eine Nocke angeordnet ist, die in seiner Null-Stellung den das Wiedereinschalten ver hindernden Anschlag ausser Eingriff bringt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltbreite des Thermostaten durch veränderbare Federbelastung der Schaltelemen te einstellbar ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einstelleinrichtung für die Grösse der Federbelastung mit der Betätigung der Temperaturwahlachse gekoppelt ist, so dass die Grös- se der Federbelastung von der Maximaltemperatur abhängig ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Reversiereinrichtung für die Wäschebewegungseinrichtung einen Zähl- und Schalt mechanismus betätigt, der die Dauer eine Wäsche behandlungsphase steuert.
CH1116460A 1959-12-11 1960-10-05 Steuerungseinrichtung an Wäschebehandlungsmaschinen CH390202A (de)

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